CH151402A - Verfahren und Einrichtung zur maschinellen Herstellung von Stiften mit angestauchten Köpfen. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur maschinellen Herstellung von Stiften mit angestauchten Köpfen.Info
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Description
Verfahren und Einriehtung mir maschinellen Heistellung von Stiften mit aasgestauchten Köpfen. Bei der Herstellung von Holzschrauben und ähnlichen Erzeugnissen aus Eisen und Messing besteht das übliche Verfahren, auf das der laufende Betrieb der Fabriken ein gerichtet ist, darin, dass aus Draht von der Stärke des Schaftes des Erzeugnisses Stifte mit kalt angestauchten Köpfen hergestellt werden. Die Stifte werden nachher mit Ge winde, mit Spitzen usw. versehen und die Köpfe werden geschlitzt. Dieses Her stellungsverfahren verläuft glatt, wenn sich der Draht in ausreichendem Masse kalt be arbeiten lässt, um Köpfe anzustauchen.
Zur Herstellung von Holzschrauben oder ähnlichen Erzeugnissen mit angestauehten Köpfen aus in kaltem Zustande nicht stauch- baren Metallegierungen, wie zum Beispiel Deltametall, Selvametall oder ähnliche, im Handel befindliche Legierungen, war der Vorgang in der Regel der, dass Stifte zu nächst vom laufenden Draht abgeschnitten, in einem Koksfeuer an einem Ende erwärmt und dann unter einer Friktionspresse mit einem aasgestauchten Kopf versehen wurden. Dabei musste man in Kauf nehmen, dass viel fach Ausschuss durch zu starke Erhitzung und Wegschmelzen der Stiftenden (Schmelz punkt des Deltametalles zirka<B>950')
</B> oder durch zu geringe Erhitzung und nachträg liches Abspringen der aasgestauchten Köpfe entstand.
Versuche, zum Beispiel Deltametall auf Maschinen zur Verarbeitung fortlaufenden Drahtes mit Köpfen zu versehen, scheiterten wenn das Anstauchen der Köpfe am kalten Draht vorgenommen wurde.
Jedoch ist die Verwendung von Delta metall für manche von den fraglichen Er zeugnissen, zum Beispiel von Holzschrauben, in weitem Umfang erwünscht. Deltametall ist eine Messingart mit verhältnismässig ge ringem Kupfergehalt (55 bis 60%) und einem kleinen Anteil von Blei, Eisen oder Mangan, gegebenenfalls mit Spuren von Nickel, Alu minium und Phosphor. Es hat daher im ganzen und grossen die Eigenschaften des
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Messings, ist aber überdies gegen Säure und Seewasser widerstandsfähiger. Es ist etwas billiger als gewöhnliches Messing. Die Ver wendung von Deltametall für Holzschrauben etc. ergibt also gegenüber Messing verbilligte Erzeugnisse bei vergrössertem Anwendungs bereich.
Gemäss der Erfindung werden Stifte mit angestauchten Köpfen aus nicht rostender, a<B>a</B> säure-, und seewasserbeständiger, in kaltem Zustande nicht stauchbarer Metallegierung in der Weise maschinell hergestellt, dass an einem fortlaufenden Draht ein der mehr fachen Länge eines Stiftes entsprechendes Stück je nach Drahtstärke auf 250 bis 350 C erwärmt, der Kopf angestaucht und der Stift abgeschnitten wird.
Die Anwärmvorrichtung besteht zweck mässig aus einem oder zwei an eine Gas leitung angeschlossenen Rohren, deren Wände mit feinen Brennöffnungen versehen sind. Das aus den feinen Öffnungen heraus tretende Gas wird entzündet und wärmt den Draht an. Die zweckmässigste Temperatur kann durch Versuche ermittelt werden. Sie beträgt bei dünnem Draht 250 und steigt je nach der Drahtstärke bis 350 C. Zweck mässig ist ein Drosselhahn in die Gasleitung eingebaut, welcher die Einstellung des Bren ners und damit der Temperatur ermöglicht.
Es gelingt mit dieser Einrichtung Delta- metall ebenso zu verarbeiten wie Messing oder Eisen. Die Köpfe sind mit den Stiften eben so fest verbunden wie bei den andern Stoffen. Ausschuss entsteht nicht in höherem Masse.
In der Zeichnung ist die Einrichtung bei spielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Maschine in Seitenansicht. Fig. 2 eine teilweise Ansicht von oben. Zwischen dem Gestell a, an dem ein Drahtring b aus Deltametall aufgehängt ist, und der Stauchmaschine d ist eine Anwärm- varrichtung angeordnet. Die Anwärmvor- richtung besteht aus perforierten Röhren e, denen Heizgas durch ein Rohr e zugeführt wird, das mit einem Hahn f zur Regelung der Gaszufuhr und der erforderlichen Heiz- temperatur versehen ist. Dabei ist es zweck mässig, die Anwärmvorrichtung möglichst nahe den Werkzeugen der Maschine anzu ordnen. Auf den Röhren e könnten auch Brenner aufgesetzt sein.
Die Anwärmung auf die geeignete Tem peratur macht das Deltametall bearbeitungs fähig, so dass nach der Anstauchung des Kopfes die Stifte auch in kaltem Zustande zur Herstellung von Holzschrauben und der gleichen bearbeitet werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur maschinellen Herstellung von Stiften mit angestauchten Köpfen aus nicht rostender, säure- und seewasser- beständiger, in kaltem Zustande nicht stauchbarer Metallegierung, dadurch ge kennzeichnet, dass am fortlaufenden Draht ein der mehrfachen Länge eine Stiftes entsprechendes Stück, je nach Drahtstärke, auf 250 bis 350 C er wärmt, der Kopf angestaucht und der Stift abgeschnitten wird.Il. Einrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentailspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass einer Stauchmaschine eine Anwärmvorrichtung vorgebaut ist. UNTERANSPRüCHE: 1.. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da.ss die erzeugten Stifte mit angestauchten Köpfen auf kal tem Wege fertig bearbeitet werden.'.Einrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Anwärin- vorr iehtung aus mindestens einem mit Brennöffnungen versehenen Rohr bestellt, das an eine mittelst eines Drosselhahnes regulierbare Brenngasleitung angeschlos sen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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