CH151402A - Verfahren und Einrichtung zur maschinellen Herstellung von Stiften mit angestauchten Köpfen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur maschinellen Herstellung von Stiften mit angestauchten Köpfen.

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CH151402A
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Otto Soltau Ernst
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Otto Soltau Ernst
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/18Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
    • B21G3/20Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16 from wire of indefinite length

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description


  Verfahren und Einriehtung mir maschinellen Heistellung von Stiften  mit aasgestauchten Köpfen.    Bei der Herstellung von Holzschrauben  und ähnlichen Erzeugnissen aus Eisen und  Messing besteht das übliche Verfahren, auf  das der laufende Betrieb der Fabriken ein  gerichtet ist, darin, dass aus Draht von der  Stärke des Schaftes des Erzeugnisses Stifte  mit kalt angestauchten Köpfen hergestellt  werden. Die Stifte werden nachher mit Ge  winde, mit Spitzen usw. versehen und  die Köpfe werden geschlitzt. Dieses Her  stellungsverfahren verläuft glatt, wenn sich  der Draht in ausreichendem Masse kalt be  arbeiten lässt, um Köpfe anzustauchen.  



  Zur Herstellung von Holzschrauben oder  ähnlichen Erzeugnissen mit angestauehten  Köpfen aus in kaltem Zustande nicht     stauch-          baren    Metallegierungen, wie zum Beispiel  Deltametall, Selvametall oder ähnliche, im  Handel befindliche Legierungen, war der  Vorgang in der Regel der, dass Stifte zu  nächst vom laufenden Draht abgeschnitten, in  einem Koksfeuer an einem Ende erwärmt  und dann unter einer Friktionspresse mit    einem     aasgestauchten    Kopf versehen     wurden.     Dabei musste man in Kauf nehmen, dass viel  fach Ausschuss durch zu starke Erhitzung  und Wegschmelzen der Stiftenden (Schmelz  punkt des     Deltametalles    zirka<B>950')

  </B> oder  durch zu geringe Erhitzung und nachträg  liches Abspringen der aasgestauchten Köpfe  entstand.  



  Versuche, zum Beispiel     Deltametall    auf  Maschinen zur Verarbeitung fortlaufenden  Drahtes mit Köpfen zu versehen, scheiterten  wenn das     Anstauchen    der Köpfe am kalten  Draht vorgenommen wurde.  



  Jedoch ist die     Verwendung    von Delta  metall für manche von den fraglichen Er  zeugnissen, zum Beispiel von Holzschrauben,  in weitem Umfang erwünscht.     Deltametall     ist eine Messingart mit verhältnismässig ge  ringem Kupfergehalt (55 bis     60%)    und einem  kleinen Anteil von Blei, Eisen oder Mangan,  gegebenenfalls mit Spuren von Nickel, Alu  minium und Phosphor. Es hat daher im  ganzen und grossen die Eigenschaften des  
EMI0001.0011     
      Messings, ist aber überdies gegen Säure und  Seewasser widerstandsfähiger. Es ist etwas  billiger als gewöhnliches Messing. Die Ver  wendung von Deltametall für Holzschrauben  etc. ergibt also gegenüber Messing verbilligte  Erzeugnisse bei vergrössertem Anwendungs  bereich.  



  Gemäss der Erfindung werden Stifte mit  angestauchten Köpfen aus nicht rostender,  a<B>a</B>  säure-, und seewasserbeständiger, in kaltem  Zustande nicht     stauchbarer    Metallegierung  in der Weise maschinell hergestellt, dass an  einem fortlaufenden Draht ein der mehr  fachen Länge eines Stiftes entsprechendes  Stück je nach Drahtstärke auf 250 bis 350   C  erwärmt, der Kopf angestaucht und der Stift  abgeschnitten wird.  



  Die Anwärmvorrichtung besteht zweck  mässig aus einem oder zwei an eine Gas  leitung angeschlossenen Rohren, deren  Wände mit feinen Brennöffnungen versehen  sind. Das aus den feinen Öffnungen heraus  tretende Gas wird entzündet und wärmt den  Draht an. Die zweckmässigste Temperatur  kann durch Versuche ermittelt werden. Sie  beträgt bei dünnem Draht 250   und steigt  je nach der Drahtstärke bis 350   C. Zweck  mässig ist ein Drosselhahn in die Gasleitung  eingebaut, welcher die Einstellung des Bren  ners und damit der Temperatur ermöglicht.  



  Es gelingt mit dieser Einrichtung     Delta-          metall    ebenso zu verarbeiten wie Messing oder  Eisen. Die Köpfe sind mit den Stiften eben  so fest verbunden wie bei den andern  Stoffen. Ausschuss entsteht nicht in höherem  Masse.  



  In der Zeichnung ist die Einrichtung bei  spielsweise dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt die Maschine in Seitenansicht.  Fig. 2 eine teilweise Ansicht von oben.  Zwischen dem Gestell a, an dem ein  Drahtring b aus Deltametall aufgehängt ist,  und der Stauchmaschine d ist eine     Anwärm-          varrichtung    angeordnet. Die     Anwärmvor-          richtung    besteht aus perforierten Röhren     e,       denen Heizgas durch ein Rohr e zugeführt  wird, das mit einem Hahn f zur Regelung  der Gaszufuhr und der erforderlichen     Heiz-          temperatur    versehen ist. Dabei ist es zweck  mässig, die Anwärmvorrichtung möglichst  nahe den Werkzeugen der Maschine anzu  ordnen. Auf den Röhren e könnten auch  Brenner aufgesetzt sein.  



  Die Anwärmung auf die geeignete Tem  peratur macht das Deltametall bearbeitungs  fähig, so dass nach der Anstauchung des  Kopfes die     Stifte    auch in kaltem Zustande  zur Herstellung von Holzschrauben und der  gleichen bearbeitet werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur maschinellen Herstellung von Stiften mit angestauchten Köpfen aus nicht rostender, säure- und seewasser- beständiger, in kaltem Zustande nicht stauchbarer Metallegierung, dadurch ge kennzeichnet, dass am fortlaufenden Draht ein der mehrfachen Länge eine Stiftes entsprechendes Stück, je nach Drahtstärke, auf 250 bis 350 C er wärmt, der Kopf angestaucht und der Stift abgeschnitten wird.
    Il. Einrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentailspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass einer Stauchmaschine eine Anwärmvorrichtung vorgebaut ist. UNTERANSPRüCHE: 1.. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da.ss die erzeugten Stifte mit angestauchten Köpfen auf kal tem Wege fertig bearbeitet werden.'.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Anwärin- vorr iehtung aus mindestens einem mit Brennöffnungen versehenen Rohr bestellt, das an eine mittelst eines Drosselhahnes regulierbare Brenngasleitung angeschlos sen ist.
CH151402D 1930-10-29 1930-10-29 Verfahren und Einrichtung zur maschinellen Herstellung von Stiften mit angestauchten Köpfen. CH151402A (de)

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