CH149097A - Verfahren und Apparatur zur Regenerierung gebrauchter Schmieröle. - Google Patents

Verfahren und Apparatur zur Regenerierung gebrauchter Schmieröle.

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CH149097A
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Aktiengesellschaft Brown B Cie
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description


  Verfahren und Apparatur zur Regenerierung gebrauchter     Sehmieröle.       Die Behandlung von Mineralölen mit  Schwefelsäure und mit Bleicherde sowohl für  die Zwecke der     Raffination,    als auch der  Regenerierung derselben ist bekannt.

   Im  letzteren Falle wird das gebrauchte<B>01</B> bei  vergleichsweise hohen Temperaturen mit der  Schwefelsäure verrührt, um     sogenannte          Polymerisationen    zu erreichen, das heisst die  im Mineralöl vorhandenen, ungesättigten       Kohlenwasserstoffe    werden durch die     Scbwe-          felsäure    bei höherer Temperatur in     höher-          molekulare        Kühlenwasserstoffe    umgewandelt,  bildlich gesprochen, die     Molekäle    der ersteren  werden zu grossen Molekülkomplexen     zusam-          menaeschweisst.    Durch die gebildeten,

   hoch  molekularen, klebrigen     Polymerisationspro-          dukte    werden die das<B>01</B> verschmutzenden  Stoffe niedergeschlagen, um hierdurch das  <B>Öl</B>     filtrierbar    zu machen.  



  Die vorliegende Erfindung knüpft     anein     grundsätzlich anderes Verfahren an, nämlich  an ein solches, bei welchem die Schwefel-    säure oder ein sonstiges äquivalentes Mittel  bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen,  technisch gesprochen, in der Kälte, in das  <B>01</B> eingetragen werden, worauf das ent  stehende Gemisch ganz allmählich erwärmt  wird, und zwar zu dem Zwecke, eine     ehe-          mische    Reinigung des     Ols    unter Vermeidung  der schädlichen     Polymerisation    zu erreichen.

    Blei diesen nichtpolymerisierenden Verfahren  verläuft die Reaktion im Sinne von     Addi-          tionsvorgängen,    das heisst die ungesättigten       Kohlenwasserstoffe    lagern sich an die Schwe  felsäure an unter Bildung von     sogenannten          Alkylschwefelsäure,    die in den Ölen völlig  unlöslich ist, wodurch die so behandelten     Ole     auch ausserordentlich resistent gegen Luft  sauerstoff und in ihren     Schmierei-enschaften     verbessert sind.  



  Nach der Erfindung wird das ihr zu  grunde liegende Additionsverfahren in seinen  Ergebnissen wesentlich verbessert, wenn da-,       giebrauchte    technische<B>01,</B> bevor es in der      Kälte mit Schwefelsäure zusammengebracht  und verrührt wird, zunächst auf<B>50</B> bis<B>70 0 C</B>  erhitzt und dann wieder auf ungefähr 20 bis  <B>35 ' C</B> abgekühlt und ihm dabei Gelegenheit  gegeben wird, Wasser und     Verunreinigungen     abzusetzen.

   Alsdann erst wird dem<B>01</B> bei  dieser niedrigen Temperatur Schwefelsäure  oder ein gleichwirkendes Mittel unter ständi  gem Umrühren langsam zugegeben und nun  mehr das Gemisch ganz     almählich    auf<B>50</B> bis  <B>60' C</B>     #erwärmt;    nachdem die beim Erwärmen  ausgeschiedenen Stoffe, wie Teer, Russ und  dergleichen abgetrennt sind, wird das er  wärmte Gemisch bei der Temperatur von<B>50</B>  bis<B>60' C</B> über Bleicherde filtriert. Wenn  es sieh um aus     Verbrennungskraftmaschinen          stammen-des   <B>Öl</B> handelt,     muss    noch der in ihm  enthaltene Betriebsstoff (Benzin und derglei  chen) entfernt werden.

   Zu diesem Zwecke  wird das in der vorstehend angegebenen  Weise behandelte<B>01</B> auf etwa 120 bis<B>150 0 C</B>  erwärmt und überhitzter Wasserdampf von  200 bis 250<B>' C</B> hindurchgeblasen. Der Dampf  reisst aus dem erwärmten<B>01</B> die     Betriebs-          stoffteilchen    in Dampfform mit sieh. Das  entstehende Gemisch aus Wasserdampf und  Betriebsstoffdämpfen wird kondensiert und  in ein     Abscheidegefäss    geleitet, welches     -ideii          Betriebsstoff    zurückhält, das Wasser aber ab  fliessen     lässt.     



  Gegenstand der Erfindung bildet weiter  hin eine Apparatur zur Durchführung der  geschilderten Verfahren. Diese Apparatur  kann in gedrängter Anordnung ausgeführt  und auf kleinem Raum     aufstellbar    werden,  dabei dennoch     leielit    zugänglich sein und  auch von Laien ohne Gefahr bedient werden.  Schliesslich kann die neue Apparatur so aus  gestaltet werden,     dass    die Regenerierung un  ter geringem     Brennstoffverbrauch    und des  halb sehr     wirtschaftlicli    durchführbar ist.  



  Zur Erläuterung der Erfindung sind  Zeichnungen beigefügt, die zwei Appara  turen zur Ausführung des Verfahrens dar  stellen.  



       Abb.   <B>1</B> zeigt eine teilweise im Schnitt ge  haltene Gesamtansicht einer Apparatur, und       Abb.    2 den     zugehörigen:Grundriss;        Abb.   <B>3</B>    zeigt in grösserem     Massstabe    das Filtergefäss  zusammen mit dem leicht lösbaren     Rohran-          schluss    von dem Mischgefäss;     Abb.    4 zeigt den       Dampfkessel,    teilweise im senkrechten  Schnitt, und     Abb.   <B>5</B> ist der obere Teil des  Mischgefässes mit der Vorrichtung zum un  gefährlichen Eingiessen der Schwefelsäure-;       Abb.   <B>6</B> zeigt eine andere Apparatur.

    



  Das     Vorwärmegefäss   <B>A</B> wird durch eine  Pumpe 2 von einem Sammelgefäss aus mit  Schmutzöl beschickt und besitzt einen     Warm-          wasserlieizmantel,    um das<B>01</B> auf eine für das  Abscheiden von Wasser und Schmutz     ge-          eicnete    Temperatur von<B>50</B> bis<B>70' C</B> zu  bringen. Unterhalb steht das mit einem     Kühl-          mant-el    4 versehene Kühlgefäss B, in welches  das von mechanischen Beimengungen und  Wasser befreite<B>Öl</B> durch eine Leitung<B>3</B> in  freiem Fall übertreten kann, um auf 20 bis  <B>35 ' C</B> abgekühlt zu werden. Der Kühlmantel  ist bei 4 angedeutet.

   Etwa in Höhe des     Vor-          wärmegefässes   <B>A</B> befindet sich das Misch  gefäss<B>C,</B> in welches das     vorgereinigte   <B>Öl</B>  durch eine Leitung<B>5</B> gepumpt wird. Den     Ge-          ±ässen   <B>A,</B>     B    und<B>C</B> wird das weiter zu behan  delnde<B>Öl</B> nicht am untersten Punkte ent  nommen, sondern in einer solchen Höhe,     dass     in ihnen ein Sumpf aus. Wasser, Schmutz       bezw.    Teer     zurückble'ibt,    vergleiche die be  treffenden Entnahmestellen a',<B>b',</B> und<B>d.</B> Ein  Rührwerk<B>6</B> wird durch einen Elektromotor  <B>7</B> angetrieben.

   Die Einrichtung für die ge  fahrlose     SchwefelsKurezuga-be    wird später     be-          schrieiben;    in dem untern Teil des     Mischge-          fäss6s   <B><I>C</I></B> setzen sieh die durch die     Schwefel-          säureeinwirkung    entstandenen Produkte, Russ  und dergleichen, als zäher Teer ab. Oberhalb  dieser     Absetzzone    ist eine zweiteilige Verbin  dungsleitung<B>8</B> nach dem Filter<B>D</B> ab     g-e-          zweigt,    welches mit Bleicherde gefüllt ist und  mit einem     Warmwassermantel        91,eheizt    wird.

    Der zweiteilige, leicht lösbare     Leitungsan-          schluss   <B>8</B> für das Filter<B>D</B> ist vorgesehen, um  das Filter jederzeit ohne Zeitverlust auswech  seln zu können. Der besonders leicht lösbare       Leitungsanschluss    wird     spät-er    beschrieben.  



  <B>.</B> Bei dem Filter<B>D</B>     (Abb.   <B>3)</B> besteht eine  wichtige Vorkehrung, durch welche, verhin-           aert    wird,     dass    die in ihm vorhandene Filter  masse durch     Russteilchen        sieli    verlegt, was  den guten Durchtritt des Öls beeinträchtigen  würde. Über ein     geloclites    Blech<B>d'</B> ist eine  Filz- oder Asbestplatte     d'    oder dergleichen  angeordnet und ein Röhrchen<B>d'</B> ist flüssig  keitsdicht durch die beiden Teile<B><I>d',</I></B>     d3    hin  durchgeführt.

   Es endet etwas oberhalb des  Einlaufes der     Überlaufsverbindung   <B>8,</B> so     dass     sieh über der Filterplatte<B>d'</B> ständig eine     Öl-          sehicht    befindet, innerhalb deren sich die  schweren     Russteilollen    auf der Filterplatte,<B>d'</B>  absetzen können. Es können auch mehrere       derartio,e    Überläufe<B>d'</B> zur Anwendung ge  langen.  



  Das gereinigte, aber noch Betriebsstoff  (Benzin oder dergleichen) enthaltende<B>01</B>  fliesst nun durch ein kurzes Rohrstück in das  unter dem Filter<B>D</B> angeordnete     Dampf-          tgefäss        E,    in welchem durch die Heizrohre<B>10</B>  das<B>01</B> auf zirka,<B>150'</B> erhitzt -wird;

   weiter  hin wird     überliitzter    Dampf vermittelst der  Leitung<B>11</B> in     das-,01    eingeblasen, die darin  vorhandenen Betriebsstoffdämpfe lagern sich  dem Wasserdampf an und das Gemisch aus  diesen beiden Dämpfen wird vermittelst der  Leitung 1.2 der unter dem Rührgefäss<B>C</B> auf  gestellten     Kühlsehlange    F' zugeführt, aus  der das, Kondensat in den unterhalb des  Dampfgefässes<B>E</B> aufgestellten     Absc'hei,der   <B>J</B>  fliesst, in dem der leichtere Betriebsstoff zu  rückgehalten wird, während das Wasser  durch den Überlauf<B>1,3</B> abfliesst.

   Nach einiger  Zeit     hann    der     Betriebsstoff    durch den     HaIn     <B>15</B> abgezapft werden,     wK]irend    ein Hahn 14  <I>n</I>  dazu dient, das Gefäss<B>J</B> ganz vom Wasser zu  entleeren bei     Ausserbetriebsetzung.     



  Neben dem     Filter-Daumpfgefässaggregati   <B><I>D,</I></B>  <B>E</B> ist der Dampfkessel F     (Abb.    4) und der       Überhitzer   <B>G</B> auf gestellt, an dessen oberem  Ende die Dampfleitung<B>11</B> abzweigt. Der  Dampfkessel besitzt als     Heizquelle    eine     elek-          tris,ch-e    Heizplatte<B>16,</B> die unmittelbar gegen  das untere Ende des Dampfkessels F     ange-          flanselit    ist.

   Die Heizplatte. kann von irgend  einer geeigneten     Könstrüktioji    sein, sie wird  auf ihrer ganzen obern Fläche unmittelbar    von dem Wasser bedeckt und bietet einen  ausserordentlich günstigen Wärmeübergang,  weil keinerlei trennende Schichten aus Luft  oder sonstigem Material dazwischengeschaltet  sind. Als     Überhitzereinrichtung    dient eine       Heizspirale   <B>17,</B> an weicher der Dampf     ent-          langströmt,    um zu dem Leitungsrohr<B>11</B> zu  gelangen.  



  Das über     dem    Dampfgefäss<B>E</B> angeordnete  Filter<B>D</B> sitzt frei in dem     Umsolilussgefäss   <B>D',</B>  welches mit seinem Heizmantel<B>9</B> das Filter  gefäss<B>D</B> umgibt. Zur Verbindung der     Lei-          tungsabselinitte   <B>8</B> dient ein geschlossener  Bügel<B>18,</B> der mit einer Druckspitze oder der  gleichen auf das zugehörige Ende des einen       Leitungste,ils   <B>8</B> drückt, während der Druck  durch eine Druckspindel<B>19</B> erzeugt wird, wel  che ihr Muttergewinde in dem Bügel<B>18</B> be  sitzt und gegen das zugehörige Ende des  zweiten Leitungsteils<B>8</B>     presst,

      so     dass    die En  den der beiden Leitungsteile<B>8</B> flüssigkeits  dicht zusammengehalten werden. Durch Lösen  der     Druekspindel   <B>19</B> und nach Abnahme des  Deckels<B>D'</B> kann somit das Filter<B>D</B> jederzeit  leicht ausgewechselt werden.  



  Die über dem Mischgefäss<B>C</B> angeordnete       Säureeinfüllvorriahtung        (Abb.   <B>5)</B> besitzt einen       Säureba.Ilon    a, der     zweckmässigerweise    in  seinem Fassungsvermögen so bemessen ist,       dass    er zu dem von dem Mischgefäss<B>C</B> auf  genommenen Ölquantum die richtige Menge  Schwefelsäure bei seiner Entleerung abgibt.

    Der Ballon a ist in einem feststehenden, auf  dem     Crefäss   <B>C</B> angeordneten     Crestell   <B>b</B> aufge  hängt und ragt mit seinem Auslaufende in  einen mit einer Verbreiterung     e'    versehenen       Trichtm   <B>e,</B> der in die durchbohrte, sich  drehende Welle<B>d,</B> an der das Rührwerk<B>d'</B>  befestigt ist, einmündet. Die umlaufende  Welle<B>d</B> wird durch den Motor angetrieben  und durch das Lager<B>d'</B> gestützt.

   Die     be-          solirieben-e    Anordnung hat den Vorzug,     dass     die Bedienung auch bei     umlaufendein        Riffir-          werk    den Ballon einsetzen und seinen Hahn e  öffnen kann, ohne     dass   <B>-</B> eine Berührung  mit     Un    umlaufenden Teilen stattzufinden  braucht.<B>-</B>      Zur     Beheizung    der einzelnen     Warmwas-          sermäntel    4,<B>9</B>     und,dergleichen    ist das     Warm-          wassergefäss)

      K unterhalb der Kühlschlange  P vorgesehen, von der aus die bei<B>19</B> ange  deuteten Leitungen nach den einzelnen     Heiz-          mänteln    führen. Zum Ablassen der Rück  stände aus den Gefässen<B>A,</B><I>B,<B>C</B></I> sind jeweils  in den tiefsten Punkten derselben Hähne<B>A',</B>  <I>B',</I>     C'    vorgesehen, die in Wannen 20 ent  leeren. Die Apparatur zeigt hiernach die ein  zelnen     Behandlungsgefässe    in einer räum  lichen Zusammenfassung, in welcher der  technische Zweck der Beschickung der ein  zelnen Gefässe und des     Regenerierungsprozes-          ses    am besten gewährleistet erscheint.  



  Eine     der    besonders wirtschaftlichen  Durchführung des     Regenerierungsverfahrens     dienende Apparatur ist in     Abb.   <B>6</B> in einem  schematischen     Aufriss        bezw.    Schnitt     veran-          Schaulicht.     



  Das verunreinigte<B>01</B> wird in dem Gefäss  <B>g</B> gesammelt und fliesst     von    hier     aLts,    durch  einen     Wärmeaustauselier        1,6    in ein     Vorklär-          gefäss    i, das einen Heizmantel i' an seinem  Boden aufweist.

   Das erwärmte<B>Öl</B> steigt in  dem     Vorklärgefäss    i langsam in die Höhe,  liefert also in den     Wärmeaustausclier   <B>-</B>     h    die  erforderliche Wärme für das im allgemeinen  Lufttemperatur aufweisende Schmutzöl; da  bei scheidet sich auch- etwa vorhandenes Was  ser aus, das von Zeit zu Zeit durch den Zapf  hahn h' entfernt wird<B>'</B> Das     Schmutzöl    tritt  mit der für das Mischen geeigneten Tempera  tur in das     Miseligefäss    K ein, in welchem es  aus; dem Gefäss in mit einer entsprechenden       Schwefelsäureinenge    durchsetzt und innig ge  mischt wird.

   Für die Vermischung dienen  auf der Welle v angeordnete     Rührflügel.    Das  Gemisch gelangt dann in ein     Absetzgefäss    n,  welches so     beinessen.    ist,     dass    der in dem<B>01</B>  befindliche Schmutz und Schlamm Zeit fin  det, sich am Boden abzusetzen.

   Gleichzeitig  wird das<B>01</B>     durchden    Heizmantel n' auf die  für das     Fätrieren    günstigste Temperatur     ge-          braelit.    Beim Anwärmen des Öls handelt es  sich beispielsweise um Temperaturen bis<B>70'.</B>  Das vom Schlamm befreite<B>01</B> gelangt nun-    mehr in das Filter<B>p</B> und wird dort von den  etwa noch anhaftenden Teerresten und orga  nischen Säuren befreit. Die Art der     Behei-          zung    in Filter und     Absetzgefäss    wird später  noch näher     besel-irieben.     



  Das aus dem Filter     p    abfliessende<B>01</B> pas  siert einen     Wärmeaustauseher        q    und gelangt  mit entsprechender Temperatur in ein     Ab-          dampfgefäss    r, in     weleh#em    in einer besonderen  Abteilung     r'    ein elektrischer Heizkörper r'  eingebaut ist, über welchen das filtrierte<B>01</B>  rieselt.

   In dem     sogenannten        Desfillations-          raum    r' des Behälters r sammelt sich das- nur  noch Betriebsstoffe, wie Benzin oder derglei  chen, enthaltende<B>Öl</B> in genügender Höhe an;  es wird von unten her vermittelst einer Düse       l"    überhitzter Wasserdampf in es einge  spritzt;     da-bei    haften die     Betriebsstoffteilehen     an dem Wasserdampf an;

   letzterer strömt  dann, mit Betriebsstoff vermischt-, durch die  vom Deckel des Behandlungsgefässes r ab  zweigende Leitung r', um den     Wärmeaus-          tauseher    s für das     Filtriergefäss        und    den       Reizmalitel    n' für das     Absetzgefäss    n zu er  wärmen. Das aus dem     Ileizmantel         ,'        ablau-          ènde    Gemisch aus Wasserdampf und Be  triebsstoff kann dann in einer     sogenannten          Flo-rentin-erflasche    t in seine Bestandteile ge  trennt werden.  



  Das vollkommen regenerierte<B>01</B> dagegen,  welches durch die Leitung r'     entweielit,    wird  dazu benutzt, um einerseits den     Wärmeaus-          tauscher   <B>q</B> und den Heizmantel     i'    des     Vor-          klä,ro,efässes    i zu beheizen, von wo es fertig  behandelt entnommen wird. Der in dem Ge  <B><I>fäss</I></B> r benötigte, überhitzte Dampf wird in  dem     Dampfkessel    u erzeugt und in dem oben  anschliessenden     Überhitzer    w überhitzt.

   Zur       Beheizung    von Kessel und     Überhitzer    dient  eine gemeinsame     Heizpatrone        W   <B>,</B> die aber  auch gegebenenfalls in zwei Heizpatronen  ausgeführt sein kann.  



  Während     alscy    in den relativ kälteren Stu  fen des     Regenerierungsverfahrens    das<B>01</B> den  Wärmeträger bildet, ist es für die mit höhe  ren Temperaturen arbeitenden Stufen der<B>Ab-</B>  dampf für die Entziehung des     Betriebs-          Stoffes.         Die Anordnung der von<B>01</B>     clurchflossenen     Gefässe ist so getroffen,     dass    dessen     Strö-          mungsgr,sc'hwin-digkeit    durch ein Ventil<B>-</B>  reguliert werden kann.

   Die Einführung der  Welle des     Rührwerkes    v und der Austritt des  Dampfrohres r' aus dem     Abdampfgefäss    r  liegen höher als der     Abfluss    für das regene  rierte<B>Öl,</B> so     dass    ein     Oldurchtritt    an diesen  Stellen nicht stattfinden kann. Der     Dampf-          kess:el    u wird zweckmässig an die Wasserlei  tung angeschlossen     und    der     Wasserzufluss     durch, ein Schwimmerventil 4' gesteuert, so       dass    der Wasserstand dauernd auf gleicher  Höhe bleibt.  



  Um die Apparatur in Betrieb setzen zu  können, sind bei den Behältern i und- n beson  dere Heizmäntel i', n' vorgesehen, die durch  eine besondere Leitung n' mit einem Heiz  medium beschickt werden. Diese besondere       Beheizung    kann auch für eine zusätzliche     Be-          heizung    während des Betriebes dienen. Die  ,ganze Apparatur kann auch fahrbar     ausge-          D     führt sein.

Claims (1)

  1. :PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zum Regenerieren von ge brauchten, technischen Ölen, dadurch ge- kennzeichnet" dass das<B>01</B> zunäeh.st auf <B>50</B> bis<B>70' C</B> erhitzt und dann wieder auf ungefähr 20 bis<B>35' C</B> abgekühlt, und ihm dabei Gelegenheit gegeben wird, Wasser und Verunreinigungen abzu setzen, worauf dem<B>01</B> bei dieser Tempe ratur Schwefelsäure oder ein ähnlichwir- kendes Mittel unter ständigem Umrüh- ren langsam zugegeben,
    alsdann das<B>Ge-</B> misch allmählich auf<B>50</B> bisi <B>60' C</B> er wärmt und mit dieser Temperatur nach Abtrennung der hierdurch ausgesehiede- nen Stoffe, wie Teer, Russ und dergleichen, über Bleiolierde filtriert wird.
    <B>11.</B> Apparatur zur Ausführung des Verfali- rens nach Patentanspruell I, dadurch ge kennzeichnet, dass die der Vorwärmung und der Abkühlung dienenden Gefässe <B><I>(A,</I></B><I> B),</I> desgleichen das Filter<B>(D)</B> und das Dampfgefäss <B>(E)</B> für die Betriebs- stoffentziehung übereinander, und das höhere Gefäss dem tieferen Gefäss das zu behandelnde<B>01</B> in freiem Fall zuführend, angeordnet sind, während zwischen den beiden Behälterpaaren, höher als das Fil ter stehend, das Mischgefäss<B>(C)</B> aufge stellt ist,
    welches an seinem obern Ende das Säuregefäss und den Antriebsmotor für das Rührwerk trägt. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, zum Regenerieren von durch Brennkraft- maschinen verunreinigten Ölen, dadurch gekennzeichnet, dass durch das nach dem Passieren des Filters auf ungefähr<B>130</B> bis <B>150' C</B> erhitzte<B>01</B> überhitzter Wasser- .dampf von 200 bis .950' <B>C</B> hindurch geblasen wird,
    worauf das hierbei ent stehende Betriebsstof <B>f -</B> Wasserdampf ge- misch kondensiert und das Kondensat in Wasser und Betriebsstoff getrennt wird. 2. Apparatur nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Vorwärm- gefäss <B>(A),</B> das Abkühlgefäss (B) und das Misehgefäss <B>(C)</B> unten einen Raum zum Absetzen von Wasser, Schlamm, Teer und dergleichen haben, oberhalb dessen das weiter zu behandelnde<B>01</B> entnommen wird.
    <B>3.</B> Apparatur nach TJnteranspruc'h 2, da durch gekennzeichnet, dass unterhalb des Miseligefässes die Kühlschlange für das aus dem Dampfgefäss<B>(E)</B> entweichende Gemisch aus Wasserdampf und Benzin dämpfen und unterhalb des Dampfge fässes<B>(E)</B> das Abscheidegefäss <B>(J)</B> für die Trennung von Wasser und flüssigem Be triebsstoff angeordnet sind, während in dem unterhalb der Kühlschlange (P) verbleibenden Raum noch eine Warm- wasserlteizung (K)
    für die Beschickung der in Betracht kommenden Heizmäntel einzelner Behandlungsgefässe mit Warm wasser untergebracht ist. 4. Apparatur nach Unteransprueb. <B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Dampf- kessel als Heizquelle eine elektrische Heizplatte<B>(16)</B> besitzt, die, unmittelbar das untere offene Ende des Dampf gefässes (F) verschliesst.
    <B>5.</B> Apparatur nach Unteransprueh 4, da durch gekennzeichnet, dass die Überhitzer- einrichtung <B>(G)</B> unmittelbar auf den Dampfkessel (F) aufgesetzt ist und ein elektrisch beheizt-es Rippenrohr<B>(17)</B> be- siitzt, an welchem der Wasserdampf zwecks Überhitzung entlangstreiaht. <B>6.</B> Apparatur nach Patentansprupli II, da durch gekennzeichnet, dass das Filter<B>(D)
    </B> in einem feststehenden Heizmantel leicht auswechselbar durch eine geteilte Leitung <B>(8)</B> an das Misahgefäss (C) angeselilassen ist, wobei die Enden der Teilleitungen <B>(8)</B> durch einen geschlossenen Bügel<B>(18)</B> lind eine Druckspindel<B>(19)</B> zusammen geschlossen sind.
    <I>i.</I> Apparatur nach Patenfanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass über dem Mischgefäss,<B>(C)</B> ein Säureballon (a) an geordnet ist, dessen Abflusshahn (e) in einen feststehenden Träger<B>(e)</B> einmün det, der seinerseits die Flüssigkeit in ,eine umlaufende Welle<B>(d)</B> einleitet, -die zugleich das Rührwerk<B>(d')</B> für das Misehgefäss <B>(C)</B> trägt.
    <B>8.</B> Apparatur nach Patentanspruch II und Unteranspruch<B>6,</B> dadurch gekennzeich net, dass auf der Filter:masse eine Ab- deakplatte (d') aus porösem Material an geordnet ist, durch welche, ein Überlauf- rührehen (4') hindurchtritt, um über der Platte<B>(d')</B> einen genügend hohen<B>Öl-</B> stand zu erzielen.
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