CH148293A - Selbstverkäufer. - Google Patents

Selbstverkäufer.

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CH148293A
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Lewis Fry Benjamin
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Lewis Fry Benjamin
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/62Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles in which the articles are stored in compartments in fixed receptacles

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description


      Selbstverkäufer.       Die Erfindung betrifft einen Selbstver  käufer mit einer oder mehreren feststehen  den Säulenreihen von einzelnen die Verkaufs  gegenstände aufnehmenden Abteilen und  besteht     darin,    dass der Abschluss der Abteile  jeder Säulenreihe an der Vorderseite ,durch  eine senkrecht bewegliche     Abschlusswand    mit  einer     senkrechten,    Reihe von     Mitnehmerstif-          ten    erfolgt, von denen je einer durch eine  hin- und hergehende Kurvennut bei deren  Hin- und     Herbewegung    erfasst und so weit  verschoben wird, dass jeweils eines der Ab  teile zum Zwecke einer Entnahme des. Ver  kaufsgegenstandes freigelegt wird.  



  In der Zeichnung ist der     Gegenstand    der  Erfindung in einem Ausführungsbeispiel  veranschaulicht.  



       Fig.    1 ist eine teilweise Seitenansicht  des Erfindungsgegenstandes mit teilweisem  Schnitt,       Fig.    2 ein senkrechter Schnitt nach der  Linie 2-2 der     Fig.    1,       Fig.    3 ein     wagrechter    Schnitt nach der  Linie 3-3 der     Fig.    1,         Fig.    4 ein     wagrechter    Schnitt nach der  Linie 4-4 der     Fig.    1,       Fig.    5 ein Querschnitt eines Einzelteils  nach der Linie 5-5 der     Fig.    1,       Fig.    6 ein     Schaubild    der Abstützung und  der Führung des Kolbens,

   und       Fig.    7, 8 und 9 sind Seitenansichten von  Einzelteilen, die die aufeinanderfolgenden       Bewegungen    der     Abschlusswand    und der sie       betätigenden    Mittel veranschaulichen.  



  1 ist ein Teil einer Kammer, die den  betätigenden Mechanismus und die Waren  einschliesst, die zu verkaufen sind. 2 ist eine  Säulenreihe, in der zu verkaufende Waren       nnternchracht    sind. Die Säulenreihe enthält  Abteile 3, die zur Aufnahme der Packungen  geeignete Abmessungen haben.

   Die Kammer  kann so     eingerichtet    sein, dass sie irgendeine  beliebige Anzahl von Säulenreihen enthält,  die durch Zwischenwände voneinander     ge-          tr,.nnt        sein    können, so dass jede Säulenreihe  von allen andern Säulenreihen völlig unab  hängig     iLt.    Die Säulenreihe von Abteilen      wird vorzugsweise aus Metallblech mit einer  Rückwand 4 und Seitenwänden 5 hergestellt,       wobei    die Vorderseite der Säule offen ist  und nach aussen umgeschlagene Flanschen 6  aufweist. Eine senkrecht verschiebbare Ab  schlusswand 7 verläuft in der vollen Höhe  der Säule und ist gegen die vordern Flächen  der Flanschen 6 abgestützt.

   Die Gleitplatte  ist an einer ihrer Kanten mit einem Flansch  8 versehen, der dem angrenzenden Flansch  6 der Säule angepasst ist, um dadurch ge  führt und     o:ehalten    zu werden. An der ent  gegengesetzten Seite weist die Platte einen       nach    hinten ragenden Flansch 9 auf, der sich  hinter den     angrenzenden    Flansch 6 legt und  Einführungsstreifen 10 an seiner hintern  Seite aufweist, um hinter den Flansch zu  greifen und die     Abschluss-,vand    zu führen.  An seiner äussern Seite weist der Flansch 9  eine Anzahl von Vorsprüngen 11 auf, die in  Abständen von einander angeordnet sind,  welche den Höhen der verschiedenen Abteile  in der Säule entsprechen.

   An dem Rahmen  der Kammer sind an der Vorderseite der Ab  schlusswand senkrechte Streifen 12 befestigt,  die die Seitenkanten der     Abschlusswand    be  decken und dabei einen unerwünschten Zu  gang zu den die Waren enthaltenden Ab  teilen durch Loslösung der     Abschlusswand    von  ihren Führungen verhindern. An das obere  Ende der     Abschlusswand    ist ein nach vorn  ragender Finger 13 angeschlossen, mit dem  die     Abschlusswand    aufwärts in ihre Anfangs  stellung bewegt wird, nachdem die Abteile  gefüllt wurden.  



  Unmittelbar vor den     Säulenreihen    ist an  der Kammer eine Platte 14 vorgesehen, und  vor ,jeder Säulenreihe befindet sich ein Münz  einwurfschlitz 15, durch den Münzen     einge-          ivorfen    werden können, um die Freigabe der  gewünschten Ware zu bewirken. Eine in  irgend einen     Einwurfsschlitz    eingeworfene  Münze fällt sofort in eine Münzrinne 16.  durch welche die Münze zu dem Betäti  gungskolben 17 geleitet     wird.    An demselben  sind Mittel vorgesehen, durch welche falsche  Münzen ausgeschieden werden. Die Vorrich  tung zum Ausscheiden ist auf einen Behäl-         ter    18 aufgebaut, von wo aus die Weiter  leitung in einen Trichter 19 im untern Teil  der Kammer erfolgt.

   Die guten Münzen ge  langen in einen andern Trichter 20, der hin  ter dem Trichter 19 angeordnet und durch  eine Zwischenwand 21 von demselben abge  trennt ist. Diese Trichter verlaufen von einer       Seite    zur andern Seite der Kammer, so dass  alle eingeworfenen Münzen von den. Trich  tern aufgenommen und in voneinander ge  trennte Behälter geleitet werden, in denen sie  sich ansammeln, bis .sie von der hierzu be  fugten Person entnommen werden. Die be  sondere Bauart der Münzrinne spielt im vor  liegenden Fall keine Rolle, so dass eine ein  gehende Beschreibung und     Abbildung    der  selben nicht erforderlich ist.  



  Beim Arbeiten wird die     Abschlusswand    7  schrittweise abwärts bewegt, um die Abteile  der betreffenden Säulenreihe nacheinander  frei zu legen. An einer Kante, und zwar an  dem obern Ende der     Abschlusswand    ist eine  senkrecht verlaufende Flosse 22 vorgesehen,  die sich seitlich hinter den angrenzenden Si  cherheitsstreifen 12 erstreckt und nach ab  wärts     abgeschrägt    ist, wie aus     Fig.    2 hervor  geht. Unmittelbar unterhalb der Platte 12  ist eine querlaufende Winkeleisenstange 23  vorgesehen, die als Stütze für einige Teile  und auch zur Versteifung der Kammer dient.

    An diese Stange 23 ist eine Klappe 24 an  gelenkt, die sich nach vorn erstreckt und von  solcher Form und Abmessung ist, dass sie  derart in den Bereich des     Einwurfschlitzes     15 gebracht werden kann,     .dass    der Einwurf  einer Münze verhindert wird, wenn die .be  treffende Säulenreihe leer ist.

   Die Klappe  ist mit einem Auge 25 versehen, das exzen  trisch zum Gelenkzapfen der     Klappe    ange  ordnet ist, und an dem Auge ist eine Feder  26 befestigt, die anderseits an einen festen  Punkt angeschlossen ist und das Bestreben  hat, die Klappe aus dem Bereich des Ein  wurfschlitzes 15     herauszubewegen.    Die  Klappe weist auch einen nach rückwärts ge  richteten Zahn 26' auf, der in der Bahn der  Flosse 22 verläuft     (Fig.    4), so dass, wenn  die     Abschlusswand    sich der untern Grenze      ihrer Bewegungsbahn nähert und das unterste  Abteil frei legt, die Klappe soweit verstellt  wird, dass sie den     Einwurfschlitz    15 absperrt.

    Wenn die     Abschlusswand    in ihre Anfangs  stellung zurückbewegt wird, bringt die Fe  der<B>26.</B> die Klappe sofort aus dem Bereich  des     Einwurfschlitzes.     



  Unterhalb der Säulenreihe verläuft eine       Winkeleisenleiste    27 quer durch die Kam  mer. An diese Leiste ist, an die Seite der  Säulenreihe angrenzend, eine nach oben ge  richtete Führungsplatte 28 befestigt, die  einen senkrechten Schlitz 29     (Fig.    2) auf  weist, durch den eine Gleitstange 30 geführt  ist. Die     Gleitstange    verläuft nach vorn durch  einen senkrechten Schlitz in einem vordern  Führungshalter 32, der in der Kammer vor  der Säulenreihe und oberhalb des Trichters  an der Querstange 33 befestigt ist. An der  jenigen Seite der Gleitstange, die der Säu  lenreihe zugekehrt ist, ist ein Halter oder  eine Platte 34 befestigt., deren obere Kante       bekrümmt    ist, wie in der Zeichnung bei 35  veranschaulicht ist.

   Die Krümmung verläuft  nach abwärts und vorwärts. An derselben  Seite der Gleitstange ist ein Block oder     Nok-          ken    36     befestigt,    der an seiner untern Kante  bei 37 eine Krümmung aufweist, .die der  jenigen der Kante 35 der Platte oder des  Blockes 34 entspricht, so dass ein Durchgang  für die verschiedenen Stifte oder Vorsprünge  11 während des Arbeitens der Maschine be  steht. Die     Platte    oder der Halter 34 dehnt  sich an seinem obern Ende über die     Gleit-          stange    aus und springt nach vorne vor, so  dass ein Haken oder eine Zunge 38 gebildet  wird, die sich über den Nocken 36 erstreckt.

    Die obere Kante des Nockens 36 ist bei 39  ausgeschnitten, und seitlich zur Gleitstange  ist unmittelbar oberhalb des vordern Endes       des        Nockens    36 .eine Klinke 40     angelenkt,     die einen nach hinten ragenden Arm 41 auf  weist, der bei geeigneter Formgebung in den  Ausschnitt 39 des Nockens 36 eintreten  kann     (Fig.    7).

   Am vordern Ende des     er-          wähnten    Armes ist ein Anschlag 42     vorge-          ehen,    der auf das vordere Ende des Nockens       36    einwirkt, und ausserdem hat die Klinke    einen nach oben ragenden     -Vorsprung    43, der  mit den Vorsprüngen 11 zusammenwirkt. In  einer den Grund des Ausschnittes 39 bil  denden Vertiefung 45 ist eine Feder 44 un  tergebracht, die gegen die Klinke 40 anliegt  und das Bestreben hat, den Arm 41 in die  in den     Fig.    8 und 9 veranschaulichte Lage  zu bringen.

   Das vordere Ende der Gleitstange  30 erstreckt .sich nach vorn über die Füh  rung<B>32</B> hinaus und dreht einen     seitlich    ge  richteten Arm 46, der mit dem Betätigungs  kolben 17 verriegelt werden kann, so dass,  wenn der Kolben nach rückwärts und nach  vorwärts bewegt wird, die Gleitstange den  Bewegungen folgen kann. Bei der besonderen  Ausführung der Zeichnung     erstreckt    .sich das  innere Ende eines Armes 46 durch einen  länglichen Schlitz 47 im Kolben. Dieser Arm  weist eine Kerbe oder einen Schlitz 48 auf.  durch den ein Sperrstift oder ein Schlüssel  49 gesteckt werden kann, um in eine Öff  nung einzugreifen, die hierfür im     Kolben     vorgesehen ist.

   Die Führung 92 bildet einen  Teil eines Halters, der an der Querstange  33 befestigt ist und von der     vordern    Kante  der Grundplatte 50 des erwähnten Halters  ausgeht. Die Grundplatte ist an der Quer  stange durch eine Schraube oder einen Niet  befestigt. Vom äussern Ende der Grundplatte  50 geht eine senkrechte Rippe 51 aus, an       derem    hintern Ende ein nach aussen ragendes  Auge- 52 vorgesehen ist,     än    dem das hintere  Ende einer Zugfeder 53     befestigt    ist, die an  ihrem vordern Ende an einen von dem     äu-          ss,ern    Ende des Armes 4 7 ausgehenden Hal  ter 54 befestigt ist.

   Diese Feder hat das  Bestreben, die     Gleitstange    in ihrer zurück  bezogenen Stellung festzuhalten. Da. der  Arm 46 gewöhnlich mit dem Kolben verrie  gelt ist, wird der Kolben. gewöhnlich in seiner  zurückgezogenen Stellung gehalten. In einer  Entfernung vom Schlitz geht von der Füh  rung 32 eine Rippe oder Wand 55 aus, die       sich    nach rückwärts über die Grundfläche  50 und die Querstange 33 erstreckt und seit  lieh gebogen ist, wodurch eine Anschlag  platte 56 gebildet wird, gegen die das hin  tere Ende des Kolbens gewöhnlich anliegt.

        Aus der     Fig.    6 ist zu erkennen,     .dass    die  Führung 32, die Rippe oder Wand 55, die  Rippe oder der Halter 51 und die Grund  platte 50 leicht aus einem einzigen Blech  stück durch Stanzen herbestellt werden kön  nen, wodurch die Herstellung vereinfacht  und verbilligt wird und     ausserdem    der Zu  sammenbau erleichtert wird. Die Führung  32 ist mit einer Öffnung 57 versehen, durch  die der Kolben geführt ist. Der Kolben ist  ferner durch eine Öffnung 58 in der Vorder  wand der Kammer geführt.  



  Der Kolben weist einen Abstand von der  Rippe 51 auf, welcher Abstand genügt, um  einer Münze von .der zulässigen Grösse an  gepasst zu werden. Die Münze 59 wird  durch den Kolben und die Rippe 51 festge  halten, so dass die Münze nicht fallen kann,  sondern auf Vorsprüngen 151 an der Innen  seite der Rippe 51 aufruht     (Fig.    3 und 5).

    Innerhalb des Schlitzes 47 .des Kolbens ist  eine Klinke 60 aasgelenkt, deren eines Ende  gewöhnlich nach vorn gerichtet ist und über  die Seite des Kolbens hinaus eine Lage ein  nimmt, dass, wenn der Kolben nach vorn ge  zogen wird, die Klinke sich gegen die Rippe  32 anlegt und eine     Vorwärtsbewegung    des  Kolbens     um,    eine volle Hublänge zum  Zwecke einer Betätigung der     Abschlusswand     und einer Freilegung einer der mit Ware  gefüllten Abteile verhindert.

   Das entgegen  gesetzte Ende der Klinke erstreckt sich von  dem Schlitz 47 aus in der Weise, dass, wenn  eine richtige Münze eingeworfen wurde, das  betreffende Ende gegen nie Kante der Münze  anliegt, wodurch die Klinke so bewegt wird,  dass ihr vorderes Ende sich von der Rippe  32 loslöst und innerhalb des Kolbens durch  die Öffnung 57 geführt wird und die Aus  gabe der Ware gestattet. An der Klinke ist  eine Feder 61 befestigt, die auch an dem  Kolben angreift und die Klinke gewöhnlich  in der Lage hält, in der sie mit der Rippe  in Eingriff steht. Der Kolben hat eine be  grenzte Bewegung, die es der Klinke ge  stattet, sich zu bewegen und die Führungs  rippe 62 frei zu geben, ohne mit der Rippe  in Verbindung zu stehen.

   Wird der Kolben    nach vorn bewegt, so ist die Klinke voll  ständig in den Kolben eingeschlossen, wobei  sie gegen die Fläche der Münze anliegt, bis  das vordere Ende der Klinke die Rippe 32  frei gegeben hat, worauf die     1Vfünze    frei  gegeben wird und von ihrem Stützpunkt nach  dem Trichter hin abrollt.  



  Wenn die     Abschlusswand    -7 soweit ange  hoben ist, dass sie die Säulenreihe der Ab=  teile abdeckt, ist der Inhalt der Abteile nicht  sichtbar, jedoch ist eine Probe der Waren in  jeder Säulenreihe an deren Vorderseite frei  gelegt. Zu diesem Zwecke ist eine Abschluss  wand 62 vorgesehen, welche an der vordern  Kante der Platte 14 aasgelenkt ist und sich  von derselben nach abwärts erstreckt, um  auf der Vorderwand der Kammer aufzu  ruhen. An der Vorderseite jeder Säulen  reihe befindet sich eine Öffnung 63 in die  ser     Abschlusswand,    und unterhalb dieser Öff  nung ist .ein Behälter 64 befestigt, der eine  Probe 65 der Ware der betreffenden Säu  lenreihe enthält.

   Der Behälter kann aus Me  tallblech gestanzt sein und Flanschen auf  weisen, die an der untern Seite der     Abschluss-          wand    durch Schrauben 66 befestigt werden,  wogegen die Seitenflächen des Behälters die  Form von Schultern 67 erhalten, die eine  Scheibe 68 aus durchsichtigem Stoff tragen,  welche Scheibe gegen die untere Seite der       Abschlusswand    gerichtet ist und vollständig  über die Öffnung 63 hinweg verläuft. Die       Abschlusswand    62 kann in ihrer geschlossenen  Stellung verriegelt werden. Wenn die Wand  frei und angehoben ist, ist der Betätigungs  mechanismus zugänglich, so     da.ss        irgend    ein  Hindernis beseitigt wird.

   Auch die Teile  können so gehandhabt werden, dass ein Wie  derauffüllen der Säulenreihen keine Schwie  rigkeiten bietet. Wenn eine richtige Münze  eingeworfen worden ist, und der Kolben  vollständig nach vorn bewegt worden ist,  wird die Münze frei gegeben, so dass sie  in den Trichter fällt. Auch die Gleitstange  30 wird um ihren vollen Hub nach vorn  bewegt. Gewöhnlich ruht einer der Vor  sprünge 11 auf der Klinke 40     (Fig.    1 und 7).  Wenn die Gleitstange 30 nach vorn bewegt      wird, wird die Klinke von dem Vorsprung  abgezogen, so dass der Vorsprung sich auf  die obere Kante des     Nockens    36 auflegt, wo  bei die     Abschlusswand    7 in ihrer obern Stel  lung verbleibt.

   Wenn sich die Gleitstange  nach vorn bewegt, um den Nocken 36 unter  den Vorsprung zu bringen, wird die Klinke  40 durch die Feder 44 in die in den     Fig.    8  und 9 ' veranschaulichte Stellung gebracht,  und irgend ein Versuch den Kolben rück  wärts zu stossen, wird durch das aufwärts  gerichtete Ende des Armes 41 verhindert,  der gegen den Vorsprung anliegt, so dass der  Benutzer gezwungen ist, den Kolben um  seinen vollen Hub nach vorn zu bewegen.

    Da die Gleitstange ihre Vorwärtsbewegung  fortsetzt, wird der Haken     3$    über den be  treffenden Vorsprung 11 bewegt     (Fig.    8),  so dass die     Abschlusswand    7 nicht angehoben  werden kann und Anstrengungen, durch Er  schütterung der Maschine zwei Verkaufs  gegenstände gegen eine einzige Münze zu  erlangen, nicht zum Ziele führen. Wenn der  Kolben seinen Vorwärtshub vollendet hat,       befindet    sich der Vorsprung 11 in einer  Linie mit dein     Nockendurchgang    zwischen  dem Block 34 und dem Nocken 36, und die       Abschlusswand    7 kann sich dann soweit nach  abwärts bewegen, wie der Eingriff des Vor  sprunges mit der gekrümmten Fläche 35 dies  gestattet.

   Die     Abschlusswand    wird jedoch  keine vollständige Abwärtsbewegung machen,  um ein Abteil vollständig frei zu legen,  bis die     Gleitstange    zurückgezogen worden  ist, um es dem *Vorsprung 11 zu gestatten,  aus dem gekrümmten Durchgang herauszu  treten. Sobald die     Gleitstange    zurückgezogen  worden ist, so dass sie das vordere Ende des  Blockes 34 vom Vorsprung abzieht, kann  der letztere sich senken, wobei auch die  Wand 7 sich senkt, um das Abteil frei zu  geben.

   Die Wand kann sich jedoch nicht so  weit senken, dass sie ein zweites     Abteil    frei  legt, da, wenn der erste Vorsprung 11 von  dem Block '34 losgelöst ist, ein zweiter Vor  sprung in die in der     Fig.    7 veranschaulichte  Lage gelangt und auf der obern Kante der  Klinke 40 aufruht. Das Zurückziehen des    Kolbens und der     Gleitstange    wird durch das  Zusammenziehen der Feder 53     verursacht,     die bei der Vorwärtsbewegung des Kolbens  gespannt wurde. Die     Rückwärtsbewegung     des Kolbens und der Gleitstange wird durch  den Anstoss des hintern Endes des Kolbens  gegen die Halteplatte 56 begrenzt.

   Wenn der  Kolben und die Gleitstange zurückgezogen  sind, befinden sich die Vorsprünge 11 in  einer senkrechten Ebene, die in einem ge  wissen Abstand hinter der Schulter 43 der  Klinke 40 liegt,     und        wenn    die Wand ge  senkt worden ist, so dass sie alle Abteile in  der     Säulenreihe    frei legt, befinden sich die  Vorsprünge unterhalb des obersten Vor  sprunges unterhalb des vordern Endes des  Blockes 34, so dass eine Aufwärtsbewegung  der Wand durch die Berührung der Vor  sprünge mit der Gleitstange verhindert wird,  obschon der Vorsprung in der     Offnungsbewe-          gung    der Wand     richtig    am Block vorbei  geht.

   Beim     Wiederauffüllen    einer Säulen  reihe von Abteilen wird die Wand 62 an  gehoben,     und    der Sperrstift oder Schlüssel  49 zurückgezogen, worauf die Feder 53 wei  terhin zusammengedrückt und der     Gleit-          stange    eine zusätzliche Rückwärtsbewegung  erteilt wird. Diese Bewegung würde, wenn  sie nicht begrenzt wäre, die Klinke 40 nach  rückwärts über die Vorsprünge 11 hinaus  bewegen, so dass die Wand 7 sich bis zum  Boden der Kammer senken würde.

   Die Schul  ter 43 schlägt jedoch gegen den Vorsprung  an und begrenzt dadurch die Rückwärtsbe  wegung der     Gleitstange.    Nachdem die Ab  teile gefüllt wurden, wird die Wand 7 an  dem Handgriff 13 aufwärts bewegt, so  dass die Klinke von dem Gewicht der Wand  entlastet wird und in die in den     Fig.    8 und  9 veranschaulichte Stellung schwingt, und  die Gleitstange wird weiterhin zurückgezo  gen, so dass der Block 34 und die Klinke  40 über die Ebene der Vorsprünge hinaus  bewegt werden und ein Anheben des Ab  schlusses 7 bis zum obern Ende der Säulen  reihe gestatten.

   Das weitere Zurückziehen  der Gleitstange wird durch den Anschlag des  Pfostens 40 gegen die Führung     3\?        verhin-          s              dert.    Der Handgriff 13 ist in einen solchen  Abstand     anzuordnen,    dass, wenn die Wand  62 gegen die Sicherheitsleisten 12 nach auf  wärts geschwungen wird, der Handgriff über  der     übern    Kante der Wand liegt und dadurch  die Türe abstützt, während die Gleitstange  von neuem nach vorn bewegt wird, um von  Hand die Wiedereinsetzung des Sperrschlüs  sels 49 zu ermöglichen.

   Wenn dieser Schlüs  sel wieder eingesetzt worden ist, werden  alle Teile in ihre ursprünglichen Lagen zu  rückgeführt, und die Türe wird dann in  ihrer vollständig angehobenen Stellung  durch die Klinke 40 abgestützt, und die Teile  sind für eine zweite Reihe von Verkäufen  eingestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstverkäufer mit einer oder mehreren feststehenden Säulenreihen von einzelnen die Verkaufsgegenstände aufnehmenden Ab teilen, dadurch gekennzeichnet, dass .der Ab schluss der Abteile jeder Säulenreihe an der Vorderseite durch eine senkrecht bewegliche Abschlusswand mit einer senkrechten Reihe von Mitnehmerstiften erfolgt, von denen je einer durch eine hin- und hergehende Kur vennut bei deren Hin- und Herbewegung er fasst und so, weit verschoben wird, dass je weils eines der Abteile zum Zwecke einer Entnahme des Verkaufsgegenstandes frei gelegt wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Selbstverkäufer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kurvennut gewöhnlich durch eine Klinke verriegelt gehalten und nur durch Einwurf einer auf die Klinke einwirkenden Münze oder dergleichen freigegeben wird, 2. Selbstverkäufer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein zum Einwerfen der Münze die nender Schlitz gewöhnlich offen steht, bei Freilegung aller Abteile einer Säulen reihe jedoch durch eine Klappe geschlos sen wird, die durch die senkrechte Ab schlusswand der Abteile in ihrer Endstel- lung entgegen der Wirkung einer Feder in die Schliessstellung gebracht wird. 3.
    Selbstverkäufer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Eingang der Kurvennut eine Klinke vorgesehen ist, auf der jeweils ein Stift der Abschluss wand aufruht, und die nach Eintritt die ses Stiftes in die Nut eine Rückwärts bewegung der letzteren und eine Freigabe des Stiftes vor Beendigung eines vollen Doppelhubes der Kurvennut verhindert. 4. Selbstverkäufer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kurvennut an einer Gleitstange angebracht ist, die mit einem von Hand beweglichen Kolben in lösbarer Verbindung steht, durch deren Lösung die Gleitstange mittelst einer Rückholfeder über ihre gewöhnliche Ruhe stellung hinaus zurückbeweglich ist, um die vordere Abschlusswand wieder in die Anfangs- und Schliessstellung bewegen zu können.
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