CH148285A - Vorrichtung zur Verhinderung von Fussgewölbesenkungen. - Google Patents
Vorrichtung zur Verhinderung von Fussgewölbesenkungen.Info
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Description
Vorrichtung zur Verhinderung von Fussgewölbesenkungen. Die auf den menschlichen Fuss wirkende Belastung bewirkt die bekannte Senkfussbil- dung, d. h. der Fuss bezw. sein Knochenge wölbe wird länger und breiter, weil der höchste Punkt des Gewölbes sich nach unten durchdrückt, wobei sich die Enden der Ge- wölbeschenkel voneinander entfernen. Die Erfindung schlägt einen neuen Weg zur Be hebung des bekannten schmerzhaften Übel standes ein. Während alle bisherigen Mittel zur Unterstützung der Fussgewölbe dienten, besteht die Vorrichtung nach der Erfindung aus einer mit rauher Oberfläche versehenen Sohle, auf der der blosse Fuss aufruht. Die neue Sohle kann derart versteift sein, dass sie beim Tragen im Schuh sich nicht nach vorne zusammenschieben lässt. In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Sohle gemäss der Erfindung dar gestellt. Fig. 1 zeigt - dieselbe von der Seite gesehen; Fig. 2 ist ein Grundriss hierzu. Eine der Form des Fusses entsprechend zugeschnittene Sohle a besteht aus einem Stoff, der eine genügende Steifigkeit besitzt. Die Sohle a kann nun entweder selbst auf ihrer Oberfläche aufgerauht sein, oder es ist auf ihr ein besonders rauher Stoff b, z. B. ein recht grobes und rauhes Gewebe befestigt. Die rauhe Oberfläche muss so beschaffen sein, dass die Sohlenhaut an ihr einen Halt findet, sich also nicht gegen über der Sohle unter Belastung verschieben kann. Für den Fall, dass der rauhe Stoff b aus einem Drahtgewebe besteht, das in sich schon eine genügende Steifigkeit aufweist, kann die Unterlage a weggelassen oder nur durch eine dünne Stoffabdeckung zwecks Schonung des Strumpfes ersetzt werden. Die Sohle wird auf der blossen Haut ge tragen und ein gewöhnlicher Strumpf wird über Fuss und Sohle angezogen. Die mit ihrer Spitze a' in der Fussbekleidung anlie gende Sohle wird durch diese Anlage daran gehindert, nach vorne geschoben zu werden. Man kann die Vorschiebung der Sohle auch dadurch verhindern, dass man am hintern Ende der Sohle die in der Zeichnung ge strichelt dargestellte Fersenkappe c anordnet. Die Sohle ist zweckmässig an ihrem Rand durch ein umgelegtes Band d eingefasst, wie in Fig. 2 teilweise angedeutet ist. Beim Tragen der Sohle ruhen die Enden der Fussgewölbeschenkel (in Praxis der ganze Fuss) auf der rauhen Oberfläche der Sohle, wodurch die Fusshaut derart festgehalten wird, dass eine Verschiebung des Fusses in bezug auf die Sohle nicht eintritt. Die so unter Belastung festgehaltene Sohlenhaut hält den ganzen Fuss zusammen und verhindert die Senkung des Fussgewölbes, insbesondere ein Vorrutschen des Vorderfusses. In gleicher Weise wird eine Senkung des Fussguerge- wölbes verhindert. Da der Vorderfuss infolge seiner grösseren Länge beim Gehen grössere Bewegungen macht als der kurze Rückfuss, so muss verhindert werden, dass sich die Sohle mit dem Vorfuss nach vorne schiebt, wenn die Belastung durch den Rückfuss auf hört (bei gehobener Ferse). Zu diesem Zweck ist die Sohle derart in sich verstärkt oder versteift, dass sie sich nicht zusammenschie ben kann, sondern eben liegen bleibt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Verhinderung der Fuss gewölbesenkung, bestehend aus einer Sohle mit rauher Oberfläche, auf der der blosse Fuss aufruht. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung zur Verhinderung der Fuss gewölbesenkung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Sohle der art steif ist, dass sie beim Tragen im Schub sich nicht nach vorne zusammen schieben lässt. 2. Vorrichtung zur Verhinderung der Fuss gewölbesenkung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein auf einer Unterlage (a) befestigtes grobmaschiges Gewebe .(b). 3. Vorrichtung zur Verhinderung der Fuss gewölbesenkung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle aus einem steifen Draht gewebe besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE148285X | 1929-04-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH148285A true CH148285A (de) | 1931-07-15 |
Family
ID=5672585
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH148285D CH148285A (de) | 1929-04-20 | 1930-04-15 | Vorrichtung zur Verhinderung von Fussgewölbesenkungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH148285A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE918376C (de) * | 1952-01-20 | 1954-09-23 | Med Dr Phil Wilhelm Homann Dr | Auftrittsohle fuer Schuhwerk, insbesondere Einlegesohle |
-
1930
- 1930-04-15 CH CH148285D patent/CH148285A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE918376C (de) * | 1952-01-20 | 1954-09-23 | Med Dr Phil Wilhelm Homann Dr | Auftrittsohle fuer Schuhwerk, insbesondere Einlegesohle |
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