CH148285A - Vorrichtung zur Verhinderung von Fussgewölbesenkungen. - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung von Fussgewölbesenkungen.

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CH148285A
CH148285A CH148285DA CH148285A CH 148285 A CH148285 A CH 148285A CH 148285D A CH148285D A CH 148285DA CH 148285 A CH148285 A CH 148285A
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Karl Wilhelm Dr Med Fischer
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Karl Wilhelm Dr Med Fischer
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  Vorrichtung zur Verhinderung von     Fussgewölbesenkungen.       Die auf den menschlichen Fuss wirkende  Belastung bewirkt die bekannte     Senkfussbil-          dung,    d. h. der Fuss     bezw.    sein Knochenge  wölbe wird länger und breiter, weil der  höchste Punkt des Gewölbes sich nach unten  durchdrückt, wobei sich die Enden der     Ge-          wölbeschenkel    voneinander entfernen. Die  Erfindung schlägt einen neuen Weg zur Be  hebung des bekannten schmerzhaften Übel  standes ein. Während alle bisherigen Mittel  zur Unterstützung der Fussgewölbe dienten,  besteht die Vorrichtung nach der Erfindung  aus einer mit rauher Oberfläche versehenen  Sohle, auf der der blosse Fuss aufruht.

   Die  neue Sohle kann derart versteift sein, dass  sie beim Tragen im Schuh sich nicht nach  vorne zusammenschieben lässt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Sohle gemäss der Erfindung dar  gestellt.     Fig.    1 zeigt - dieselbe von der Seite  gesehen;     Fig.    2 ist ein Grundriss hierzu.  



  Eine der Form des Fusses entsprechend  zugeschnittene Sohle     a    besteht aus einem    Stoff, der eine genügende     Steifigkeit    besitzt.  Die Sohle     a    kann nun entweder selbst auf  ihrer Oberfläche     aufgerauht    sein, oder es  ist auf ihr ein besonders rauher     Stoff    b,  z. B. ein recht grobes und rauhes Gewebe  befestigt. Die rauhe Oberfläche muss so       beschaffen    sein, dass die Sohlenhaut an  ihr einen Halt findet, sich also nicht gegen  über der Sohle unter Belastung verschieben  kann.

   Für den Fall, dass der rauhe     Stoff    b  aus einem Drahtgewebe besteht, das in sich  schon eine genügende     Steifigkeit    aufweist,  kann die Unterlage     a    weggelassen oder nur  durch eine dünne Stoffabdeckung zwecks  Schonung des Strumpfes ersetzt werden.  



  Die Sohle wird auf der blossen Haut ge  tragen und ein gewöhnlicher Strumpf wird  über Fuss und Sohle angezogen. Die mit  ihrer Spitze     a'    in der Fussbekleidung anlie  gende Sohle wird durch diese Anlage daran  gehindert, nach vorne geschoben zu werden.  Man kann die     Vorschiebung    der Sohle auch  dadurch verhindern, dass man am hintern      Ende der Sohle die in der Zeichnung ge  strichelt dargestellte     Fersenkappe        c    anordnet.  Die Sohle ist zweckmässig an ihrem Rand  durch ein umgelegtes Band d     eingefasst,    wie  in     Fig.    2 teilweise angedeutet ist.  



  Beim Tragen der Sohle ruhen die Enden  der     Fussgewölbeschenkel    (in Praxis der ganze  Fuss) auf der rauhen Oberfläche der Sohle,  wodurch die Fusshaut derart festgehalten  wird, dass eine Verschiebung des Fusses in  bezug auf die Sohle nicht eintritt. Die so  unter Belastung festgehaltene Sohlenhaut hält  den ganzen Fuss zusammen und verhindert  die Senkung des Fussgewölbes, insbesondere  ein     Vorrutschen    des Vorderfusses. In gleicher  Weise wird eine Senkung des     Fussguerge-          wölbes    verhindert.

   Da der Vorderfuss infolge  seiner grösseren Länge beim Gehen grössere  Bewegungen macht als der kurze Rückfuss,  so muss verhindert werden, dass sich die  Sohle mit dem     Vorfuss    nach vorne schiebt,  wenn die Belastung durch den Rückfuss auf  hört (bei gehobener     Ferse).    Zu diesem Zweck  ist die Sohle derart in sich verstärkt oder  versteift, dass sie sich nicht zusammenschie  ben kann, sondern eben liegen bleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Verhinderung der Fuss gewölbesenkung, bestehend aus einer Sohle mit rauher Oberfläche, auf der der blosse Fuss aufruht. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung zur Verhinderung der Fuss gewölbesenkung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Sohle der art steif ist, dass sie beim Tragen im Schub sich nicht nach vorne zusammen schieben lässt. 2. Vorrichtung zur Verhinderung der Fuss gewölbesenkung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein auf einer Unterlage (a) befestigtes grobmaschiges Gewebe .(b). 3. Vorrichtung zur Verhinderung der Fuss gewölbesenkung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle aus einem steifen Draht gewebe besteht.
CH148285D 1929-04-20 1930-04-15 Vorrichtung zur Verhinderung von Fussgewölbesenkungen. CH148285A (de)

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CH148285D CH148285A (de) 1929-04-20 1930-04-15 Vorrichtung zur Verhinderung von Fussgewölbesenkungen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918376C (de) * 1952-01-20 1954-09-23 Med Dr Phil Wilhelm Homann Dr Auftrittsohle fuer Schuhwerk, insbesondere Einlegesohle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918376C (de) * 1952-01-20 1954-09-23 Med Dr Phil Wilhelm Homann Dr Auftrittsohle fuer Schuhwerk, insbesondere Einlegesohle

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