CH148276A - Brenneranlage für Ölfeuerungen mit selbsttätiger Entzündung. - Google Patents

Brenneranlage für Ölfeuerungen mit selbsttätiger Entzündung.

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CH148276A
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Inventor
Ltd The Asiatic Petrol Company
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Asiatic Petroleum Co Ltd
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      Brenneranlage    für Ölfeuerungen mit selbsttätiger     Entzündung.       Bei mit     C)1    geheizten Kesseln für Zen  tralheizung sind oft Brenner vorgesehen,  welche     intermittierend    gelöscht und entzün  det werden je nach der erforderlichen Hei  zung. Das Löschen geschieht zum Beispiel  durch das Aufhören des Zuflusses von Öl  und Verbrennungsluft, indem der elektrische  Motor, welcher die Ölpumpe und ein Ge  bläse antreibt, abgestellt wird. Soll der  Brenner wieder in Betrieb gesetzt werden, so  sind Öl- und Luftzufuhr wieder herzustellen  und das Öl zu entzünden, zum Beispiel     mit-          telst    eines elektrischen Funkens.

   Dabei ent  stehen aber Schwierigkeiten, besonders bei  Benützung eines schweren Öls, durch die Ab  kühlung, welcher Brenner und Öl während  der Betriebspause unterliegen und durch ein  etwaiges Verrussen der Zündkerze.  



  Die Erfindung hat den Zweck einem Ver  sagen der Entzündung vorzubeugen und er  reicht diesen Zweck, indem das Öl in erwärm  tem Zustand erhalten wird, auch wenn der       Zufluss    zum Brenner unterbrochen wird.    Gemäss der Erfindung ist im     Brenner-          körper    unmittelbar vor der Brenndüse eine       Ölkammer    vorgesehen, welche durch eine     Zu-          und    eine Ableitung mit einem     beheizten          Hilfsölbehälter,    in welchem auch die     Ölzu-          fuhrleitung    ausmündet, derart verbunden ist,

    dass bei unterbrochener Ölzufuhr zur     Bren-          nerdüse    ein Kreislauf heissen Öls     zwischen     Ölkammer und Hilfsbehälter auftritt.  



  Das Ganze kann derart ausgebildet sein,  dass eine Abkühlung des Brenners während  einer Betriebspause durch den Zutritt kalter  Luft durch ein Ventil in der Leitung der       Verbrennungsluft    verhindert wird, welches  durch eine unter der Wirkung des im Bren  ner herrschenden Öldruckes stehende Steuer  vorrichtung beeinflusst wird. Diese Steuer  vorrichtung kann ausserdem mit einem     Elek-          trodenreiniger    verbunden sein.  



  Während einer Ruheperiode wird das     0I     im Hilfsbehälter erwärmt und dehnt sich aus.  Um zu vermeiden, dass dadurch Öl aus der  Brenndüse     herausgepresst    wird, kann ein      Entlastungsrohr am Hilfsbehälter vorgesehen  sein,, das mit einem belasteten zum Beispiel  federbelasteten Ventil ausgestattet sein kann.  Dieses Rohr kann zugleich dazu dienen Was  ser und Bodensatz aus dem Behälter entfer  nen zu können.  



  Die Erfindung ist in zwei     Ausführungs-          beispielen    in der Zeichnung veranschaulicht;       Fig.    1 zeigt das eine Ausführungsbeispiel in  Ansicht, teilweise im Schnitt;     Fig.    2 zeigt  das     Brennergehäuse    und den     Hilfsölbehälter;          Fig.    3 zeigt eine Einzelheit im Schnitt, und       Fig.    4 zeigt einen Schnitt durch das zweite  Ausführungsbeispiel.  



  L ist der Körper der Brenndüse mit einem       Durehlass    2, der in einer Büchse 3 vorgesehen  ist. Dieser     Durchlass    führt zu Scheiben 4  und 5 mit Streudüsen, die dem hindurch  gedrückten Öl eine     Wirbelbewegung-erteilen.     6 ist ein Ringraum zwischen der     Büchse    3  und der Innenwand des Düsenkörpers 1, der  zu der     Ülaufnahmekammer    7 führt, der das       0I    durch eine     Zuleitung    8 zufliesst. Diese  sieht mit einem     Hilfsölbehälter    9 in Verbin  dung, der in der Nähe des Brenners vorge  sehen ist.

   In dem Behälter sind ein elek  trischer Taucherhitzer 10 und ein ebenfalls  in das Öl eintauchender Thermostat 11 an  geordnet. Der Ringraum 6 ist ferner durch  eine Ableitung 12 mit dem Behälter 9 ver  bunden, die an     einer    tieferen Stelle als die  Leitung 8 in den Behälter mündet.  



  Auf diese Weise kann das     0l    von dem  Hilfsbehälter 9 zu der Aufnahmekammer 7  von da zum Ringkanal 6 und von dort zu  dem Behälter 9 zurückfliessen, wobei der  Kreislauf durch die     Thermosyphonwirkung     des in dem Behälter erwärmten Öls unterhal  ten wird.  



  Durch den     Thermosyphon-Kreislauf,    der  einen Ring heissen Öls um den mittleren Zu  führungskanal 6 herumführt, gelangt die  Wärme des Öls bis zu einem Punkt unmittel  bar an der Düse. Hierdurch fliesst, selbst  wenn der Brenner erst nach einer längeren  Betriebspause wieder in     Tätigkeit    tritt, das  Öl der Düse mit einer Temperatur zu, die ein  sofortiges Zünden sichert.    Der     Olzufluss    zu den Scheiben wird durch  ein Nadelventil 13 .geregelt, dessen Sitz durch  die Mündung der Büchse 3 gebildet ist. Der  Ventilkegel sitzt an einer     Stangc        1-1,        di(,     einen Kolben 15 trägt.

   Der Kolben steht unter  dem     Druck    des Öls und wird durch eine  Feder 16 derart beeinflusst, dass der Ventil  kegel auf seinen Stift gepresst wird.  



  Wenn der Öldruck unter einen gewissen  Wert sinkt, wird der     Durchlass    2 selbsttätig  geschlossen und wenn der Druck wieder  steigt, wird die Verbindung mit der     Ölkam-          mer    7 selbsttätig wieder hergestellt.  



  Das Öl wird durch eine Pumpe 17 zuge  führt. Diese Pumpe hat ein Saugrohr 18,  das mit einem Vorratsbehälter in Verbindung  steht und in das ein Sieb 19 eingebaut ist.  Das Druckrohr 20 ist mit einer     Ölzufüh-          rungsleitung    21 verbunden, die an der untern  Seite des Hilfsbehälters 9 mündet und mit  einem Filter 22 und einem Druckmesser 23  versehen ist. Das Rohr 20 steht ferner in  Verbindung mit einem Abzweigrohr 24, das  mit dem Vorratsbehälter verbunden ist und  ein Entlastungsventil 25 enthält.  



  Vor dem Rohr 24 ist ein Rohr 26     a-bge-          zw    eifit, das mit der     Unterseite    des Hilfsbe  hälters 9 verbunden ist, und ein mit der Hand  zu bedienendes     Regelventil    28 und ein feder  belastetes Ventil 26' enthält. Das     Ventil    28  hat eine Trennwand 27 mit einer kleinen  Öffnung, deren Lichtmass durch eine Nadel  geregelt werden kann, dessen kegelförmige  Spitze 28' vollständig durch die Öffnung hin  durch reichen kann. Wenn der Brenner in  Betrieb ist, wird das Ventil 26' durch den  Öldruck geöffnet gehalten und ist ein stän  diger Abfluss gesichert, der die Ansammlung  von Wasser und Bodensatz im untern Teil  des Hilfsbehälters, welche sich infolge der  Erwärmung aus dem Öl abscheiden, verhin  dert.

   Während einer Betriebspause ist Ven  til 26' geschlossen, kann sich jedoch öffnen,  wenn durch die Erwärmung und Ausdehnung  des Öls im Behälter 9 ein Druck entsteht.  Verunreinigungen, die sich an der Öffnung  in der Wand 27 absetzen, werden durch die  Nadel des Ventils 28 leicht entfernt.      Der aus dem Brenner heraustretende  Brennstoff wird durch einen elektrischen  Lichtbogen entzündet, der sich zwischen den  beiden Elektroden 29 und 30 bildet. Diese  sind von Lagern 31 gehalten, die in einem  zylindrischen, am Ende offnen     Gehäuse    32  befestigt sind, in dem der Brenner liegt. Der  Strom wird den Elektroden durch Leiter zu  geführt, von denen nur der eine 33 darge  stellt ist.

   Um die Elektroden rein zu halten,  ist ein     Elektrodenreiniger    34 vorgesehen, der  bei     35,    drehbar gelagert und durch eine ver  stellbare Stange 36, die an einem Arm 37  gelenkig befestigt ist, mit der Stange 14       verbunden    ist. Wenn der Kolben 15 das       \adelventil    13 öffnet oder schliesst, wird der  Reiniger zwischen den Elektroden 29 und  30 auf- und abgeschwenkt, um sie zu säubern.  Auf diese Weise wird ein Versagen der  Zündkerze infolge verrusster Elektroden mit  Sicherheit vermieden.  



  Das Gehäuse 32 bildet eine     Luftzufüh-          rungsleitung,    wobei die Luft durch ein Ge  bläse 38 durch das Gehäuse gedrückt wird.  Der Läufer des Gebläses sitzt auf der Achse  der Ölpumpe 17 und wird zugleich mit die  ser angetrieben. In dem Gehäuse 32 ist eine  Regelklappe 39 für die Luft angeordnet, die  bei 40 drehbar gelagert ist, und welche ein       (lewicht    41 in der     Schlussstellung    zu halten  versucht. An einer kleinen Kurbel der Klappe  ist das eine Ende einer Zugstange 42 be  festigt, deren anderes Ende mit der     Stange     14 gelenkig verbunden ist. Dadurch wird  die Luftzufuhr durch die Verschiebung des  Kolbens 15 selbsttätig geregelt.

   Wenn sich  der Kolben 15 in seiner vordern Stellung be  findet (das heisst das Ventil 13 geschlossen  ist.), so sperrt die Klappe die Luftzufuhr ab  und verhindert dadurch eine Abkühlung des  Brenners.    Bei der in     Fig.    4 dargestellten Ausfüh  rungsform wird der     Elektrodenreiniger    '34  zwischen den Elektroden hin- und herbewegt,       \tatt    wie bei der in     Fig.    3 gezeigten auf- und  abgeschwenkt zu werden. Dabei gleitet der  Reiniger in Führungen 43, die am Brenn-         körper    befestigt sind. Hierbei ist also die  Stange 14 durch eine wesentlich kürzere  Stange 44 ersetzt, die an der Stirnseite des  Kolbens 15 befestigt ist, während der Arm  37 an einer .Schraube 15 befestigt ist, die den  Kolben abschliesst.

    



  Das Entlastungsventil 25 enthält inner  halb des Gehäuses 46 einen,     federbelasteten     Kolben, welcher sich, wenn der von der  Pumpe     hervorgerufene    Öldruck zu hoch wird,  unter Einfluss dieses Druckes bewegt und  und eine Öffnung frei gibt, wodurch das     0I     in die Leitung 24 treten und in den     Ä'orrats-          behälter    zurückfliessen kann. Die Feder  belastung des Kolbens kann nach Abschrau  ben der     Kappe    60 geregelt. werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Brenneranlage für Ölfeuerunen mit selbsttätiger Entzündung, dadurch' gel@enn- zeichn.et, dass im Brennerkörper unmittelbar vor der Brenndüse eine Ölkammer (7) an geordnet ist, welche Ölkammer durch eine Zu- (8) und eine Ableitung (12) mit.
    einem beheizten Hilfsölbehälter (9), in den auch die Ülzuführungsleitung (21) ausmündet, derart verbunden ist, dass bei unterbrochener Ölzufuhr zur Brennerdüse ein Kreislauf heissen Öls zwischen Ölkammer und Behälter auftritt. UNTERAN SPRtrCHE 1.
    Anlage nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine unter der Wirkung des im Brenner herrschenden Öldruckes stehende Steuervorrichtung, die eine Klappe (39) im als Zuführungsleitung für die Verbrennungsluft ausgebildeten Gehäuse (32) derart beeinflusst, dass beim Wegfall dieses Druckes der Luft der Zu tritt zum Brenner abgesperrt -\vird. 2. Anlage nach Patentanspruch, gekennzeich net durch eine unter der Wirkung des Öl druckes stehende Steuervorrichtung, die eine Vorrichtung zum Reinhalten der Elektroden der Zündvorrichtung beein- flusst. 3.
    Anlage nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die vom Öldruck beeinflusste Steuervorrichtung einen federbelasteten Kolben (15) besitzt, der im Brennkörper angeordnet ist, welcher Kolben ein Nadel ventil (13) zur Regelung der Brennstoff menge trägt, die Luftklappe (39) im den Brenner umschliessenden Gehäuse (32) mittelst eines Kurbelantriebes, und den . Elektrodenreiniger (34) mittelst einer Ge- len kstangenverbindung betätigt. 4.
    Anlage nach Patentanspruch, gekennzeich net durch ein am Hilfsölbehälter (9) an- geordnetes Rohr (26) mit einem belastete n Ventil. 26', das sich unter einem im Be hälter auftretenden Druck öffnen kann. 5. Anlage nach Patentansprue-h und C nter- anspruch 4, gekennzeichnet durch ein ü1 dem Rohr (26) zwischen Ausmündung ain Behälterboden und belasteten Ventil (26') vorgesehenes, eine Nadel aufweisendes Ventil (28'), dessen Nadel durch die Ven tilöffnung hindurchragt.
CH148276D 1929-09-05 1930-07-10 Brenneranlage für Ölfeuerungen mit selbsttätiger Entzündung. CH148276A (de)

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