CH145162A - Verfahren zur Herstellung einer elektrolytarmen Seife. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer elektrolytarmen Seife.Info
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- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
- C11D13/00—Making of soap or soap solutions in general; Apparatus therefor
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Description
Verfahren zur Herstellung einer elektrolytarmen Seife. Leimseifen, wie kalt gerührte Seifen, entfalten bekanntlich eine wesentlich grössere Schaumkraft als solche, -welche auf Unter lange, wie auf Leimniederschlag, gesotten wurden. Dieses beruht vornehmlich darauf, dass die Leimfette, (Palmkernbl, Kokosöl) Fettsäuren mit niederer Kohlenstoffzahl (012, CI4) enthalten, die eine grössere Was- seplöslichkeit und dementsprechend ein her vorragendes Schaumvermögen zeigen.
Diese Seifen aus Leimfetten benötigen jedoch zu ihrer Aussalzung ungleich grössere Salzkon zentrationen als Seifen mit grösserer Kohlen- .sto:ffzahl. Deshalb kann man auch in Seifen auf Kern- oder Leimniederschlag nur einen bestimmten Prozentsatz dieser Fette verwen den, da die Seifen sonst zuviel Salz enthal ten, denn eine Seife, die viel Salz zum Aus- salzen benötigt, absorbiert auch viel. Es entstehen somit in diesem Falle elektrolyt- reiche Seifen.
Die 'vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer gut schäu- nienden elektrolytarmen Seife durch Versei- fen von Leimfett. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man in einer abgepump ten Kernseife die Leimseife bildet, und zwar dadurch, dass man das Leimfett zum Beispiel Kokos- oder Palmkernöl mit der theoretischen Menge Alkalilauge zum Beispiel Kali- oder Natronlauge, in Mischung mit elektrolyt- armer Kernseife verseift.
Durch diese Massnahmen werden, wie Versuche ergaben, in der Hauptsache zwei Vorteile erreicht, nämlich einerseits, dass auf diese Weise ungleich mehr gut schäumendes Fett für die Herstellung der Seife verwendet werden kann, während anderseits derartig gebildete Seifen sehr wenig Elektrolyte ent halten, da die starkelektrolytbindenden Leim fette nicht im Kern, sondern als Leimseife ohne Elektrolytzusatz versotten werden.
Diese erfindungsgemäss hergestellten Sei fen sind nicht zu verwechseln mit jenen heterogenen Mischseifen, die vornehmlich aus Kernseife bestehen, zwecks Ausbeute- erhöhung aber noch mit Elektrolyten bezie hungsweise andern Füllmitteln beschwert sind. Der liebe Salzgehalt dieser Produkte ruft eine teilweise Aussalzutig der Kernseife bei-vor; die fertige Seife ist somit ein hete rogenes Gebilde, was der Seifentechniker als Marmorierung bezeichnet.
Im Gegensatz dazu stellt die erfindungsgemäss gewonnene Seife eine besonders reine, homogene, nicht entinischte, elektrolytarme Seife von höchster Schaumkraft dar, bei der naturgemäss auch keine Marmorierung auftritt.
Während die Leimfette nach bekannten Verfahren zur Herstellung einer guten Seife kaum mehr als 20'/o des Fettansatzes aus machen dürfen, können sie bei dem vorlie genden Verfahren in der 2-3fachen Menge angewendet werden. Ferner können, wie Versuche ergaben, erst nach dem vorliegen den Verfahren Kali-Natron-Seifen mit gerin- gern Salzgehalt hergestellt werden.
-Ausf Arungsbehp#W: 10ü00 <B>kg</B> Talgkei-iiseife werden in einem mit Doppelmantel undRührwerk versehenen, heizbaren Behälter abgepumpt und der Seife 416<B>kg</B> Natronlauge<B>38 0</B> Bö zugemischt. Nachdem sich die Lauge gut verteilt hat, werden<B>750 kg</B> Palmkernöl (Verseifungszab' 240) zugegeben. An Stelle der Natronlat, kann Kalilauge, an Stelle der Palmker: Kokosöl benutzt werden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren' zur Herstellung einem gut schäumenden elektrolytarmen Seife durch Verseifen vom Leimfett, dadurch gekenn zeichnet, dassdasLeimfettmitdertheoretischen Menge Alkalilauge in Mischung mit elektrolyt- armer abgepumpter Kernseife verseift wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH145162T | 1929-05-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH145162A true CH145162A (de) | 1931-02-15 |
Family
ID=4401473
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH145162D CH145162A (de) | 1929-05-07 | 1929-05-07 | Verfahren zur Herstellung einer elektrolytarmen Seife. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH145162A (de) |
-
1929
- 1929-05-07 CH CH145162D patent/CH145162A/de unknown
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