CH140884A - Verfahren und Einrichtung zur Abfederung von Massen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Abfederung von Massen.

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CH140884A
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Heinrich Schieferstein Georg
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  Verfahren und Einrichtung zur     Abfederung    von     blassen.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  sind ein Verfahren und eine Einrichtung zur  Abfederung von Massen. Das Verfahren be  steht darin, dass Störungen ausgesetzte Massen  mit Massen elastisch verbunden werden, so  dass bei Störungen die beiden Störmassen,  deren Grösse unveränderlich ist, gegeneinander  schwingen, und dass die abzufedernde Masse,  deren Grösse veränderlich sein kann, mög  lichst nahe bei Schwingungsknoten abgestützt  wird. Die Erfindung kann insbesondere bei  Fahrzeugen angewendet werden.  



  Im folgenden wird das Verfahren gemäss  der Erfindung anhand der beiden     Fig.    1 und 2  auf der Zeichnung beispielsweise erläutert;  in zwei weiteren     Fig.    3 und 4 sind als Aus  führungsbeispiele der Einrichtung gemäss der  Erfindung zwei gemäss der Erfindung abge  federte Automobile dargestellt.  



  In jedem mechanischen schwingungsfähi  gen System gibt es mindestens einen Schwin  gungsknoten, in dem die Geschwindigkeit  unveränderlich ist. Beispielsweise sind in         Fig.    1 zwei Massen     mi    und m2 aufgehängt  und durch eine Feder b miteinander verbun  den, so dass sie gegeneinander schwingen  können.

   Die Ausschläge x der beiden Massen       nt    verhalten sich umgekehrt wie die Massen  selbst:  
EMI0001.0008     
    und der Schwingungsknoten 0, der in Ruhe  bleibt, teilt die     .Länge    der Feder b in zwei  Teile, die sich zueinander ebenfalls umge  kehrt verhalten wie die Massen  
EMI0001.0010     
    Da der     Schwingungsknotenpunkt    0 auch bei  lebhaftester Schwingung der übrigen Teile  der Vorrichtung in Ruhe verharrt, so können  dort Objekte abgestützt werden, die in einer  solchen     schwingenden        Einrichtung    unterge  bracht werden müssen, aber durch den Schwin  gungsvorgang nicht erschüttert werden sollen.

        Da jedoch der Schwingungsknoten 0 auf der  Feder liegt, können , dort nur Objekte von  relativ geringem Gewicht abgestützt werden.  



  Nach     Fig.    2 sind die Störmassen     ini    und       m2    durch doppelarmige Hebel     lala    verbunden,  und     -wenn    das System in Schwingungen ver  setzt wird, bilden sich ausser den beiden  natürlichen Schwingungsknoten 01<B>01</B> auf  den Federn zwei Schwingungsknoten     0s   <I>02</I>  auf den Hebeln     hh,    wobei sich die Hebel  arme umgekehrt wie die Störmassen ver  halten.  
EMI0002.0008     
    In diesen beiden Schwingungsknoten kann  man nun ein Objekt von grösserem Gewicht  abstützen, ohne den     Schwingungsvorgang    zu  stören.

   Die Störmassen     ini    und     m2    sind zweck  mässig relativ klein im Verhältnis zu der im  Knotenpunkt abgestützten Masse     m3.    Die  Federn haben die Nutzlast zu tragen und  müssen deshalb der Last     entsprechend    gegen  über den Störmassen relativ stark sein, in  folgedessen ist die     Eigenfrequenz    des aus- den  kleinen Störmassen und den starken Federn  zusammengesetzten schwingungsfähigen Ge  bildes hoch, so dass die abzufedernde Masse  auch bei ganz unregelmässigen Störungen  nicht in Bewegung kommt.  



  In     Fig.    3 ist in, die Masse der Vorder  räder, der Vorderachse und des halben Feder  gewichtes,     2r22    die Masse derselben mit der  Hinterachse verbundenen Teile;<B>31</B> ist die  Masse des Autorahmens. Zwischen den Mas  sen     7n,        bezw.        7222    und der Masse     1N    sind  Federn<I>f</I> und<I>f 2</I> angebracht. Ferner sind  die Vorderachse und die Hinterachse durch  Hebel e mit dem Autorahmen     M    gelenkig  verbunden.

   Werden nun bei einem solchen  Auto durch Überfahren gepflasterter Strecken  usw. durch beständiges Auf- und     Abbewegen     der beiden Achsen Schwingungen zwischen  dem Autorahmen     .M    und den Achsen erzeugt,  so entsteht in den Hebeln jeweils ein Knoten  punkt     Q2,        Q2.    Bringt man in diesem Knoten  punkt den Rahmen     m"    gelenkig an, so wird  dieser Rahmen von den besagten Schwin-         gungen    verschont. Um auch bei Einleitung  eines solchen Schwingungsvorganges Stösse  zu vermeiden, kann man die einzelnen Ge  lenke noch durch Gummieinlagen oder andere  elastische     Stoffe    nachgiebig gestalten.

   Hier  durch werden auch kleine Ausgleichsfehler,  die auf Phasenverschiebung beruhen, nahezu  oder vollständig beseitigt. Die beiden Massen,  die gegeneinander schwingen, müssen natür  lich von konstanter Grösse sein, da bei varia  blen Massen der Schwingungsknoten wandern  würde. Diejenigen Massen jedoch, die im  Schwingungsknoten     angelenkt    sind, können  variabel sein. Es sind somit bei Automobilen  die variable Nutzlast und auch die Benzin  tanks in Schwingungsknoten abzustützen.  



  In     Fig.    4 ist ein Rahmen t verwendet,  der um den Punkt 0     Taumelbewegungen     auszuführen vermag. An den vier     Eckpunk-          ten    V,     VI,    XI und     XII    dieses Rahmens sind  die vier,     gleichstarken    Federn     fi,   <B>f2,</B> f 3 und  f 4     angelenkt,    welche anderseits auf den  Hinter-     bezw.    Vorderachsen des Fahrzeuges  abgestützt sind. Der Rahmen t bewegt sich  bei jeder Störung in der oder den Richtungen  des kleinsten Widerstandes, bis der Gleich  gewichtszustand erreicht ist.

   Ein derartiger       Taumelrahmen    kommt somit einem flächen  haft wirkenden Hebel gleich, der sich nach  allen vier Richtungen hin immer wieder in  eine Gleichgewichtslage einstellt. Die Federn  f sind in trichterförmigen Hohlkörpern     ki,          k2,        k3,        7c4.    Diese Hohlkörper sind in den  Punkten     I-IV    am Chassis.

       Ibl    drehbar ge  lagert und bewegen sich bei Störungen als  Hebel mit den     Schwingungsknotenpunkten          Qt,        Q2,        Q3,        Q4.    In diesen     Punkten    ist die  Plattform     an,    mittelst Stützen     s,        s2,    s3,     s4     abgestützt.

   Wenn das Fahrzeug durch über  fahren einer Unebenheit in Schwingungen  gerät, so spielen diese sich in dem System  ab,     welches-besteht    aus den Rad- und Achsen  massen     7111,        m2,        n28,        m-24    einerseits, den vier  Federn<B>f l,<I>f2, f l,</I></B> f 4 .als elastischen Mitteln  und der Masse<B>3!</B> des Chassis anderseits.  Die     Knotenpunkte    dieser Schwingungen liegen  bei     Qi,        Q2,        Qs,        Qi,    so dass die in diesen  Punkten abgestützte Masse     in,    in Ruhe bleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Abfederung von Massen, dadurch gekennzeichnet, dass Störungen ausgesetzte Massen mit Massen elastisch verbunden werden, so dass bei Störungen die beiden Störmassen, deren Grösse un veränderlich ist, gegeneinander schwingen und dass die abzufedernde Masse mög lichst nahe bei Schwingungsknoten ab gestützt wird. Il. Einrichtung zur Abfederung von Massen nach dem Verfahren gemäss Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die abzufedernden Massen auf an je zwei Störmassen angelenkten Hebeln möglichst nahe bei den Schwingungsknoten der selben abgestützt sind, so dass sich die Hebelarme zueinander verhalten wie die an ihnen angelenkten Störmassen.
    UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die elastischen Organe einerseits mit eurer Störmasse und anderseits mit einer Taumelscheibe verbunden sind, die Gleichgewichtsstörungen ausgleicht.
CH140884D 1927-10-24 1928-10-22 Verfahren und Einrichtung zur Abfederung von Massen. CH140884A (de)

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