CH137221A - Gestell für Stereotypplattengiessmaschinen. - Google Patents
Gestell für Stereotypplattengiessmaschinen.Info
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Description
Gestell für Stereotypplattengiessmaschinen. Bei Giesswerken zum Herstellen von druck fertigen Stereoplatten, bei denen die Giess formachse wagrecht liegt und die Giessform unmittelar an dem Metallauslauf angeschlossen wird, muss man die Giessform schräg stellen, so dass die Richtung des Metalleinlaufes un gefähr in einem Winkel von 450 zur Wag rechten steht. Infolgedessen hängt der obere Teil der Maschine auf der Seite der Giess form stark über. Dies ist umso unangenehmer, als es notwendig ist, die Giessform von unten gegen das höher befindliche Metallausström- organ zu drücken. Der Antriebsmechanismus wurde daher unter der Giessform angeordnet.
Man löste nun diese Aufgabe bisher in der Weise, dass man die Giesswerke auf Grund platten stellte, auf denen sich die einzelnen Maschinenteile, der Ofen, das Antriebsge häuse, die Giessform, aufbauten. Man konnte die Grundplatte mit Rücksicht auf die Be quemlichkeit der Bedienung des Giesswerkes nicht genügend hoch ausführen, so dass oft Unannehmlichkeiten durch Federn und Nach geben der Grundplatte entstanden. Man hat nun die Seitenwände des Giesswerkes so weit vorgezogen, dass zwischen den Seitenwänden eine Platte untergebracht werden konnte, auf die sich die Giessform und die zu ihrem Antrieb notwendigen Teile stützen konnten. Dies war schon ein wesentlicher Fortschritt gegenüber der vorgenannten Konstruktion.
Ein Nachteil dieser Anordnung bestand je doch darin, dass die Antriebsteile beim Aus fliessen von Giessmetall aus dem Giessmund bei geöffneter Form mit Metall übergossen werden. Die Reinigung der Antriebsteile von Metall ist eine sehr unangenehme Arbeit, die unter Umständen einen sehr erheblichen Zeit verlust bedeutet. Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil und bietet auch noch in anderer Beziehung Vorzüge.
Erfindungsgemäss wird das kastenförmige Gussstück, aus dem das Maschinengestell besteht, in seinem unteren Teil T-förmig ausgebildet, wobei im Innern des Mittel balkens des<B>T</B> das Getriebe für die Bewegung der Giessform untergebracht und an den beiden Seiten dieses Balkens die Kurbeln für den Antrieb der Giessform angeordnet sind. Da der Mittelbalken zum Zweck der Unter bringung der Antriebsräder ziemlich hoch ausgeführt sein muss, so erhält der untere Teil des Ofens eine sehr grosse Steifigkeit. Die Antriebsräder liegeti bei dieser Anord nung vollständig im Innern des Gehäuses.
Die Kurbeln zum Antrieb der Giessform sind an der Seite des Mittelbalkens des T-Stückes angeordnet. Die Antriebsteile werden daher beim Ausfliessen des Metalles aus der Giess form in keiner Weise in Mitleidenschaft gezogen.
Die Maschine lässt sich leicht montieren; sie ist für die Serienfabrikation geeignet; sie kann zusammengebaut versandt werden. Zweckmässig wird das Maschinengestell in seiner Symmetrielinie geteilt.
Die Zeichnung zeigt ein' Ausführungs beispiel der Erfindung, und zwar zeigt: Fig. 1 die Maschine in Seitenansicht; Fig. 2 zeigt einen Horizontalschnitt durch das T-Stück.
Der untere Teil a des Giesskessels b ist T-förmig ausgebildet, wie Fig. 2 zeigt. An den beiden Seiten des Mittelbalkens des T- Stückes a sind Kurbeln c angeordnet, die mit Hilfe von Schubstangen d die Giess schale e bewegen, die an den Giessmund in bekannter Weise bei geschlossener Form an- schliesst und in einem Winkel von etwa 45 gegen die Horizontale geneigt ist. Die Kur beln c werden durch das Zahnrad f ange trieben, das auf der Welle g befestigt ist.
In dem Mittelbalken des Gebäuseunterteiles <I>a</I> sind weitere Wellen lt, <I>i, k, Z</I> gelagert, auf denen Zahnräder angeordnet sind. Durch diese Zahnräder wird die Bewegung von dem Motor na auf die Welle g übertragen, die die Kurbeln c antreibt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gestell für Maschinen zum Giessen von Stereotypplatten mit wagrechter Giessform achse, bei denen die Giessform unmittelbar an den Metallauslauf des Schmelzkessels an geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass das kastenförmige Gussstück, aus dem das Maschinengestell besteht, in seinem untern Teile T-förmig ausgebildet ist, wobei im Innern des Mittelbalkens des T das Getriebe für die Bewegung der Giessform untergebracht und an den beiden Seiten dieses Balkens die Kurbeln für den Antrieb der Giessform angeordnet sind.UNTERANSPRUCH: Maschinengestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es in seiner Symmetrielinie geteilt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE137221X | 1928-02-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH137221A true CH137221A (de) | 1929-12-31 |
Family
ID=5666731
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH137221D CH137221A (de) | 1928-02-27 | 1929-01-17 | Gestell für Stereotypplattengiessmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH137221A (de) |
-
1929
- 1929-01-17 CH CH137221D patent/CH137221A/de unknown
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