CH136708A - Automat zum Einstossen der Zapfen in Jalousiebrettchen. - Google Patents

Automat zum Einstossen der Zapfen in Jalousiebrettchen.

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CH136708A
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Kiefer Hans
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Kiefer Hans
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F4/00Machines for inserting dowels, with or without drilling equipment

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


  Automat zum Einstossen der Zapfen in     Jalousiebrettehen.       Das bis jetzt übliche Einsetzen der Zapfen  in ein vorgebohrtes Loch der     Jalousiebrett-          chen    für     Jalousieladen    ist sehr zeitraubend  und umständlich. Das Anbringen von mittelst  Schrauben befestigten Zapfen erspart nur  die Bohrarbeit und ist immer noch mit er  heblichem Zeitaufwand verbunden. Gegen  stand vorliegender Erfindung ist nun eine  Maschine zum Einstossen der Zapfen an       Jalousiebrettchen,    bei welcher die einzelnen  Arbeiten in einem Gange auf einfache Weise  selbsttätig durch die Maschine ausgeführt  werden.  



  Gemäss der Erfindung besitzt die Maschine  einen auf einem Tisch der Maschine ange  ordneten Vorratsbehälter. Für die mit den  Zapfen zu versehenden Brettchen und zwei  Vorratsbehälter, welche die     hülsenförmigen     Zapfen enthalten. Eine Fördereinrichtung  bringt die Brettchen aus dein Vorratsbehälter  selbsttätig vor eine Einrichtung zum Ein  stossen der Zapfen.  



  In beiliegender Zeichnung ist eine bei-         spielsweise    Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes dargestellt:       Fig.    1 zeigt die Maschine in einer Sei  tenansicht;       Fig.    2 in Draufsicht, und       Fig.    3 in einem Schnitt nach der     Linie          A-A.    der     Fig.    1;       Fig.    4 stellt einen Teil eines Jalousie  brettohens mit eingestossenem Zapfen dar.

    Die dargestellte Maschine besitzt einen  auf dem     Maschinengestell    1 ruhenden Tisch  2, auf dem ein Vorratsbehälter 3 für die  mit Zapfen zu versehenden Brettchen B, so  wie zwei Vorratsbehälter 9 für die einzu  stossenden Zapfen Z einstellbar befestigt  sind. Der Vorratsbehälter 3 besteht aus zwei  senkrecht zum Tisch 2 der Maschine stehen  den Führungen 6, die auf in Querschlitzen 7  des Maschinentisches geführten Schlitten 8  befestigt sind. Die beiden Vorratsbehälter 9  für die einzustossenden Hülsen sind mittelst  Winkelstücken 11 ebenfalls auf den Schlitten  8 befestigt.      Zum Verschieben der Schlitten 8, zwecks  Einstellung der Maschine für verschiedene  Längen der Brettchen, ist eine Gewinde  spindel 12, welche in Lagern 13 des Ma  schinentisches drehbar gelagert ist, vorge  sehen.

   Zum Drehen der Spindel 12 ist an  einem Ende derselben ein Handrad 14 auf  gekeilt. An den Schlitten 8 angeordnete  Wandermuttern 15 stehen in     Eingriff    mit  der Spindel 12.     Im    Maschinengestell 1 ist  in der Längsrichtung des Tisches eine Welle  16 drehbar gelagert. Diese Welle 16 erhält  ihren Antrieb über ein     Zahnradvorgelege    17  von einer Riemenscheibe 18     aus.    Auf der  Welle 16 sitzt eine     gurvennutentrommel    19,  in deren Nute 20 eine Rolle 21 läuft.

   Die  Rolle 21 sitzt drehbar auf einem Bolzen 22,  der einstellbar in einer Schiene 23 befestigt       ist,    welche in auf dem Maschinentisch be  festigten     Führungen    24, 24' verschiebbar  angeordnet ist. Die Schiene 23 weist zwei  seitliche, mit Schlitzen 26 versehene Arme  25 auf, an denen je ein zweiteiliger, auszieh  barer Arm 27 mittelst eines Bolzens 28 ge  halten ist.  



  Innerhalb der Schlitten 8 sind unterhalb  der Vorratsbehälter 9     (Fig.    3) Einrichtungen  zum Einstossen der Zapfen vorgesehen. Diese  Einrichtungen bestehen je aus einem Stem  pel 29, welcher in einem, in bezug auf die  Schlitten 8 verschiebbaren Schieber 30 sitzt.  Zwei je nach unten ragende Arme 31 der  Schieber 30 tragen eine Wandermutter 32,  welche sich längs einer Schraubenspindel 33  schrauben, sobald diese gedreht wird. Das  Drehen der Spindeln 33 erfolgt über Ketten und  Kettenräder 34, 35, 36, 37 von einem auf  der Spindel 12 sitzenden Kettenrad 38 aus,  sobald die Spindel 12 mittelst des Handrades  14 gedreht wird. Zum Verstellen der Schie  ber 30 zu nachfolgend angegebenem Zweck  ist ein von der Welle 16 aus angetriebener  Mechanismus vorgesehen, welcher die beiden  Schieber gleichzeitig, aber gegenläufig, ver  stellt.

   Um dies zu ermöglichen, sind die  Kettenräder 34 mittelst Laufkeilen auf die  Spindeln 33     aufgekeilt,    so dass sich die letz-         teren    mit den Schiebern 30 axial verschieben  können.  



  Je ein eine der Spindeln 33 umgebender  Rahmen 39 ist mit dem innern Ende bei 40  an den einen Arm eines Winkelhebels 41       angelenkt,    dessen anderes Ende eine Rolle  42 trägt, die in einer Kurvennut 43 einer  auf der Welle 16     aufgekeilten    Scheibe 44  läuft. Die Scheibe 44 trägt beidseitig eine,  in bezug aufeinander um 90  verdrehte Kur  vennut 43, so dass die Winkelhebel 41 ge  genläufig bewegt werden.  



  Am hintern Ende des Tisches 2 ist, eine  Schiene 45 an im Tisch geführten, nach  unten reichenden Stangen 46 befestigt. Die  Stangen 46 sind unterhalb des Tisches durch  eine Schiene 47 verbunden und können  gleichzeitig mit der Schiene 45 entgegen der  Wirkung von Schraubenfedern 48 nach unten  bewegt werden, so dass sich die vordern  Enden zweier einstellbar an der Schiene 45  befestigter Arme 49 dem Tische 2 nähern.  Die Schiene 47 trägt nun in ihrer Mitte eine  Rolle 50, welche mit einer, auf der Welle 16       aufgekeilten,        unrunden    Scheibe so zusammen  arbeitet, dass wie oben beschrieben, sich  während der Drehung der Welle 16, die  Arme 49 dem Tische 2 nähern und     wieder     von demselben entfernen.  



  Am Ende der Maschine ist eine Bohr  maschine 51, welche durch einen auf einer  Konsole befestigten Elektromotor angetrieben  wird, angeordnet. Die Bohrspindel dieser  Bohrmaschine ist in bekannter Weise axial  verschiebbar. An einem der Schieber 30 ist  das eine Ende eines Winkelhebels 52     ange-          lenkt.    Das andere Ende des am Gestell der  Maschine schwenkbar gelagerten Hebels ist  mittelst einer Stange 53 mit einem zwei  armigen Hebel 54 verbunden, welcher die  Schaltbewegung der     .'.Bohrspindel    der Bohr  maschine 51 zwangsläufig steuert.  



  Die     Arbeitsweise    der in     Fig.1    in der  Ausgangsstellung dargestellten Maschine ist  folgende: Der Vorratsbehälter 3 wird mit  einem Stapel von mit Zapfen Z zu     versehen-          den    Brettchen B und die Behälter 9 mit  Zapfen Z gefüllt. Das unterste der Brettchen      wird nun von den beim Drehen der Trom  mel 19 nach vorn bewegten Armen 27     vor-          ,geschoben,    bis es in die richtige Lage in  bezug auf die Stempel 29 kommt. Diese  Lage kann verändert und eingestellt werden  durch die Veränderung der Länge der zwei  teiligen Arme 27.

   Sobald das Brettehen an  die richtige Stelle gelangt. ist, senkt sich  die Schiene 45 unter der Wirkung der     un-          runden    Scheibe auf der Welle 16, der Rolle  50 und der an der Schiene 47 befestigten  Stangen 46, so dass die Arme 49 auf das  Brettehen aufzuliegen kommen, dasselbe  gegen den Tisch 2 anpressen und in dieser  Lage während des nachfolgenden Arbeits  ganges festhalten.  



  Beim Weiterdrehen der Welle 16     erfassen     die Stempel 29 je den untersten der     hülsen-          förmigen    Zapfen Z in den Behältern 9 und  drücken dieselben in das auf dem Maschinen  tisch festgehaltene Brettehen ein, worauf die  Stempel unter der Wirkung der Winkelhebel  41 und der Scheibe 44 sich wieder vonein  ander weg und aus den nunmehr im Brett  chen steckenden Zapfen     herausbewegen.    In  der Folge bewegen sich auch die Arme 49  wieder nach oben, so dass das mit den  Zapfen versehene Brettehen frei wird. Der       Zyklus    beginnt nun von neuem, während  das vor der     Einstosseinrichtung    liegende  Brettehen durch das nachfolgende Brettehen  vorwärtsgestossen wird.  



  Beim nächsten Niedergehen der Arme 49  wird das erste Brettehen durch die Schiene  45 gegen den Tisch 2 gepresst und in dieser  Lage gehalten.  



  Verschieben sich nun die Schieber 30 zum  Einstossen der Zapfen in das zweite Brettehen,  so erfolgt gleichzeitig das Vorschalten der  Bohrspindel der Bohrmaschine, so dass im er  sten Brettehen eine Bohrung zum Einsetzen  einer Agraffe ausgearbeitet wird. Beim Austre  ten der Stempel 29 aus den im zweiten Brett  chen eingestossenen Zapfen tritt auch die  Bohrspindel aus dem gebohrten Loch im  ersten Brettehen heraus. Das nachfolgend  vorgeschaltete dritte Brettehen fördert     null     das zweite Brettehen bis unter die Schiene    45, während das erste fertige Brettehen über  das Ende des Tisches 2 nach unten fällt.  



  Statt flach liegend könnten die Brettehen  auch auf der schmalen Längsseite. stehend  gefördert werden, und die Bohrspindel könnte  statt     wagrecht,    senkrecht angeordnet sein.  



  Um die Maschine für verschiedene Längen  der Brettehen einstellen zu können, sind die  Vorratsbehälter 3 und 9 auf den Schlitten 8  verschiebbar. Zum Einstellen auf eine be  stimmte Länge der Brettehen werden die  Schlitten durch Drehen des Handrades 14  einander genähert. Damit sich die Schieber  30 mit den Schlitten 8 verschieben, wird die  Drehung der Gewindespindel 12 mittelst der  Ketten 35, 37 und der Kettenräder 34, 36,  38 auf die Gewindespindeln 33 übertragen.  Diese Übersetzung kann vereinfacht werden,  falls die Steigung der Gewindespindeln 12  und 33 dieselbe ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Einstossen von Zapfen in Jalousiebrettchen, gekennzeichnet durch einen auf einem Tisch der Maschine angeordneten Vorratsbehälter für die, mit Zapfen zu ver- sehenden Jalousiebrettchen und durch zwei Vorratsbehälter für die hülsenförmigen Zapfen und eine Fördereinrichtung, welche die Brett chen selbsttätig vom Vorratsbehälter nach einer Einstosseinrichtung für die Zapfen fördert. UNTERANSPRtrCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorratsbehälter mittelst einer Gewindespindel einstellbar auf; im Maschinentisch geführten Schlitten befestigt sind, zum Zwecke Jalousiebrett- chen verschiedener Länge in der Maschine mit Zapfen versehen zu können. 2. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Schlitten Stempel zum Ein stossen der hülsenförmigen Zapfen vorge sehen sind, welche von einer Hauptan triebswelle der Maschine und unabhängig von der Bewegung der Schlitten ange trieben werden. 3.
    Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zum gleichzeitigen Ver schieben von die Stempel aufnehmenden Schiebern mit den Schlitten ein auf der Gewindespindel der Schlitten sitzendes Handrad, sowie Gewindespindeln zum Verschieben der Schieber relativ zu den Schlitten vorgesehen sind, wobei Ketten und Kettenräder die Bewegung der das Handrad tragenden Spindel auf die Schie- berspindeln übertragen.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des Maschi nentisches eine mit einem der Schieber zwangsläufig gekuppelte Bohrmaschine vorgesehen ist. Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-4, wie in der Zeich nung dargestellt und in bezug darauf be- sehrieben.
CH136708D 1929-01-30 1929-01-30 Automat zum Einstossen der Zapfen in Jalousiebrettchen. CH136708A (de)

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