CH136358A - Zigarrenwickel-Formgetriebe. - Google Patents
Zigarrenwickel-Formgetriebe.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C1/00—Elements of cigar manufacture
- A24C1/16—Treating bunches
- A24C1/18—Moulds or presses for cigar bunches
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Description
Zigarrenwickel-Formgetriebe. Gegenstand der Erfindung ist ein Zigar- renwickel-Formgetriebe mit einander gegen überliegenden Wickel-Formgliedern, die ge gen und von einander in die Wickel-Form- stellung und aus derselben beweglich sind. Ein solches Getriebe ist zum Beispiel in der Patentschrift Nr. 112385 beschrieben.
Bei einem solchen Wickelformgetriebe wurde bis anhin der Wickel nach dem Form vorgang durch eine geradlinige Relativbe wegung der Formglieder gegeneinander aus der Lage zwischen den Formgliedern ausge rückt, so dass der Wickel aus dem einen Formglied auf einmal auf ungefähr einer Hälfte des Wickelumfanges abgelöst wurde. Wenn nur. das Deckblatt des Wickels aus irgend einem Grunde an den Formgliedern haftete, so bewirkte das Ablösen des Wik- kels gleichzeitig auf einer Hälfte des Um fanges ein Zerreissen des Wickels.
Zweck der Erfindung ist nun, diesen Übelstand zu beseitigen und ein allmähliches Freigeben und Lockern des Wickels zu be- wirken. Dieser Zweck wird gemäss der Er findung dadurch erreicht, dass die Wickel- Formglieder gleichzeitig und in einen von 180 verschiedenen Winkel einschliessenden Richtungen aus der Wickelformstellung zu rück bewegt werden, zum Zweck, ein all mähliches Lockern des Wickels von dem ge nannten Gliedern zu bewirken, wenn letztere von einander gehen.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es sind: Fig. 1 eine Seitenansicht des Getriebes, Fig. 2 und 3 der Fig. 1 ähnliche An sichten, wobei. sich die Teile in verschiedenen Arbeitsstellungen befinden, Fig. 4 eine Vorderansicht zu Fig. 1-3, teilweise geschnitten.
Fig. 1 zeigt die Formglieder 15 und 1511 in ihrer geschlossenen Stellung, in der sie den Wickel formen. Der Kopf 14 einer Säule 13 trägt zwei untere Formglieder 15, die in der Stellung nach Fig. 1 durch einen zum Antrieb dienenden Lenker 19 angehoben sind. Hierzu dient ein Stift 20, der von der untern Begrenzungswand eines Längsschlitzes 19b des Lenkers 19 erfasst wird. Das andere Ende des Lenkers 19 ist bei 22 mit einem schwenkbaren Treibstück 9 gelenkig verbun den. Das Treibstück 9 wird im richtigen Augenblick von einem Teil der Zigarrenma schine durch eine Vorrichtung um einen Zapfen 28 geschwenkt.
Diese Schwingbewe gung bewirkt eine Senkung des Lenkers 19, bis der in den Schlitz 19b des .Lenkers hin einragende Stift 20 gegen die Stellschraube 19g am oberen Ende des Lenkers 19 trifft. Inzwischen läuft eine Rolle 25, die in einem die obern Formglieder tragenden Schwing arm 17 gelagert ist, auf der kreisförmigen Hubfläche 24 einer Kurvenscheibe und hält die obern Formglieder in der Wickel-Form- stellung geschlossen.
Wie man sieht, gleitet der Schlitz des Lenkers 19, während die Rolle 25 auf der Hubfläche 24 fortschreitet, wirkungslos auf dem Stift 20; die Säule bleibt also in Ruhe sie wird durch die Reibung eines unter dem Druck einer Feder 31 stehenden Stiftes 40 (Fig. 2) in ihrer Lage gehalten.
Die wirksame Länge des Lenkerschlitzes wird durch die Stellschraube 19g so einge stellt, dass der Stift 20 mit der Stellschraube in demjenigen Augenblick in Berührung kommt, wo die Rolle 25 die kreisförmige Hubfläche 24 verlässt und auf die radiale Hubfläche 23 gleitet. Infolge des Auftreffens der Stellschraube auf den Stift wird die Säule 13 nunmehr gesenkt und zieht dadurch die untern Formglieder 15 aus ihrer Win- kel-Formstellung nach unten.
Gleichzeitig mit der -Senkung der Form glieder 15 schwingt der Arm 17 infolge der ra dial nach innen gerichteten Bewegung der Rolle 25 auf der Hubfläche 23 auswärts und schwingt dabei die obern Formglieder 1511 aus ihrer Wickel:ormstellung heraus, und zwar in einer Richtung, die zur Bahn der Formglieder 15 ungefähr im rechten Winkel steht. Zur richtigen zeitlichen Abstimmung der Bewegung der einen Formglieder gegenüber den andern, ist die Hubfläc=he 23 gegenüber dem Treibstück 9 winkelverstellbar.
Dies wird durch die Kurvenscheibe erreicht, die lose auf Welle 28 sitzt und einen Vorsprung 44 aufweist; der Vorsprung 44 steckt zwi schen zwei Stellschrauben 48 in den beiden Armen eines Joches 46, das auf der Welle 28 befestigt ist und sich daher mit dem gleichfalls auf dieser Welle festsitzenden Treibstück 9 mitbewegt. Seitlich am Kopf 14 sind Bahnen 47 angebracht, um die von den Messern 29 gewöhnlicher Endabschneider 30 und 31 abgeschnittenen Tabakschnitzel in hierfür vorgesehene Behälter zu leiten.
Zu beachten ist, dass infolge des gleich zeitigen Zurückbewegens der einander ge genüberliegenden Formglieder in einen von 180 verschiedenen Winkel miteinander bil denden Bahnen die Bewegung der freien Enden der Formglieder 15 gegenüber dem auf den Formgliedern 15 ruhenden Wickel die Resultante 42 (Fig. 3) aus der Rück wärtsbewegung 43 der Glieder 15 und der Abwärtsbewegung der Glieder 15 ist.
Diese resultierende Bewegung hat ein allmäliches Freiwerden des Wickels zur Folge, indem die freien Enden der Glieder 1511 über den Wickel streichen und ihn leicht rollen, wo durch er sich leichter von den Formgliedern lockert. Es ist also die Gefahr beseitigt, dass die Aussenteile der Zigarren zerrissen wer den, indem sie an den einander gegenüber liegenden Formgliedern hängen bleiben, wenn sich diese trennen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zigarrenwickel-Formgetriebe mit einander gegenüberliegenden Wickel-Formgliedern, die gegen und von einander in die Wickel-Form- stellung und aus derselben beweglich sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickel- Formglieder gleichzeitig und in einen von 180 verschiedenen Winkeln einschliessenden Richtungen aus der Wickelstellung zurück bewegt werden, zum Zweck, ein allmäliches Lockern des Wickels von den genannten Gliedern zu bewirken, wenn letztere von einander gehen.UNTERÄNSPRüCHE: 1. Zigarrenwickel-Formgetriebe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zurückbewegen der Formglieder im rechten Winkel zueinander erfolgt. 2. Zigarrenwickel-Formgetriebe nach Patent anspruch bei welchem ein von einem be weglichen Teil der Maschine betätigbares Treibstück (9) mittelst eines Lenkers (19) die Formglieder (15) antreibt und die Bewegung der andern Formglieder (15a) durch eine Kurvenscheibe beeinflusst, gekencizeichnet dureheine Stift- und Schlitz verbindung zwischen dem Lenker (19) und den Formgliedern (15), derart, dass die Formglieder (15)zur gleichen Zeit be tätigt werden, wie die Kurvenscheibe die Bewegung der andern Formglieder ge stattet. 3. Zigarrenwickel-Formgetriebe nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Treibstück (9) die Kurvenscheibe mittelst einer Einstell vorrichtung (44, 45, 46) betätigt, wodurch ein genaues zeitliches Abstimmen der Be wegung der Formglieder ermöglicht wird.4. Zigarrenwickel-Formgetriebe nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Treib- stück (9) mit einem gegabelten Stück (46) verbunden ist, zwischen dessen Ar men ein von der Kurvenscheibe getragener Vorsprung (44) greift, wobei die Arme des gegabelten Stückes (46) einstellbare Schrauben (45) tragen, die sich auf ge genüberliegende Seiten des Vorsprunges stützen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH136358T | 1928-11-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH136358A true CH136358A (de) | 1929-11-15 |
Family
ID=4394075
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH136358D CH136358A (de) | 1928-11-15 | 1928-11-15 | Zigarrenwickel-Formgetriebe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH136358A (de) |
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1928
- 1928-11-15 CH CH136358D patent/CH136358A/de unknown
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