CH136191A - Verfahren und Vorrichtung zum Bezeichnen von Zeitmarken auf fortlaufenden Bändern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Bezeichnen von Zeitmarken auf fortlaufenden Bändern.

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CH136191A
CH136191A CH136191DA CH136191A CH 136191 A CH136191 A CH 136191A CH 136191D A CH136191D A CH 136191DA CH 136191 A CH136191 A CH 136191A
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CH
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Wetzer Rudolf
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Wetzer Rudolf
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D9/00Recording measured values
    • G01D9/28Producing one or more recordings, each recording being of the values of two or more different variables
    • G01D9/285Producing one or more recordings, each recording being of the values of two or more different variables producing additional marks (e.g. reference lines time marks)
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C1/00Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
    • G07C1/02Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data
    • G07C1/08Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data wherein the time is indicated by marking an element, e.g. a card or tape, in position determined by the time

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Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Bezeichnen von Zeitmarken auf  fortlaufenden Bändern.    Die meisten     Zeitmarkengeber    oder Uhren  mit eingebautem Sekundenkontakt kennzeich  nen den Anfang jeder Minute nicht, so dass  auf dem     Chronographen    ein unübersichtlicher  Streifen entsteht, der in     Abb.1    in verkleinertem  Massstab dargestellt ist. Der Beobachter muss  daher, um einige Übersicht zu haben, den  Beginn jeder neuen Minute, also die Sekunde  0 durch einen Strich bezeichnen, was grosse  Aufmerksamkeit erfordert und Fehler nicht  ausschliesst.  



  Nach dem erfindungsgemässen Verfahren  wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass  auf das     Registrierband    für jede Zeitmarke  die zu ihr gehörige Ordnungszahl der Zeit  einheit innerhalb der laufenden nächst höhe  ren Zeiteinheit gedruckt wird. Zu diesem  Zweck ist bei der Vorrichtung nach der Er  findung ausser den     Zeitmarkenschreibern    ein  Druckwerk zum Aufdrucken der zugehörigen  Ordnungszahl für jede Marke vorgesehen. Vor  teilhaft ist die Anordnung so     getroffen,     dass das durch den Zeitgeber (zum Beispiel    Sekundenpendel) gesteuerte Relais bezie  hungsweise dessen Anker abwechselnd den  Antrieb des Markengebers und des' Druck  werkes bewirkt.

   Das Druckwerk ist zweck  mässig hinter den üblichen     Bandförderwalzen     angeordnet, so dass der Druck erst nach  Durchgang durch diese erfolgt und die hier  bei auftretende     Bandhemmung    ohne Rück  wirkung auf die Genauigkeit der Zeitmarken  registrierung bleibt.  



  Die     Abb.    2-4 der Zeichnung zeigen  eine beispielsweise Ausführungsform des Er  findungsgegenstandes einer zur Durchführung  des Verfahrens geeigneten Vorrichtung, und  zwar       Abb.    2 in Vorderansicht,       Abb.    3 in Oberansicht und Schnitt nach  Linie     A-B    zu     Abb.    2, und       Abb.    4 ein Schaltschema.  



  Die gezeichnete Vorrichtung besitzt eine  Grundplatte a, welche an der vorderen     Chrono-          graphengestellplatte    e befestigt ist. Der als       Registrierband    dienende Papierstreifen     b    geht,      nachdem er auf dem Schreibtisch c durch die       Registrierfedern   <I>d</I> und<I>d'</I> die Zeitmarken er  halten hat, nacheinander zwischen     Förder-          walzen    f und     g    und zwischen einer Druck  unterlage     h.    und einem Typenrad<I>i</I> hindurch.  Das Typenrad i trägt auf seinem Umfang  die Ordnungszahlen 0-50.

   Es ist in einem       gegabelten    Hebel m gelagert, der zusammen  mit dem Anker 1 eines Elektromagnetes k  um eine Achse<I>r</I> schwenkbar ist. Hebel     nt    und  Typenrad i werden in ihrer oberen, gezeich  neten Stellung durch eine     Rückholfeder    ge  halten, deren Kraft durch eine Stellschrauben  einrichtung q veränderlich ist. Auf gleicher  Achse mit Typenrad i und fest mit diesem  verbunden, sitzt ein Schaltrad n, welches mit  einer durch eine Feder p belasteten Schalt  klinke o zusammenarbeitet. Das Schaltrad, n  ist durch eine Sperrfeder s gegen Rückdrehung  gesichert. In der obern     Totpunktstellung    greift  ein Zahn t in das Sperrad ein und verhindert  ein Schleudern des Typenrades i.

   Das Ein  färben des letzteren erfolgt durch eine Filz  scheibe     u.     



  Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie  folgt:  Das Sekundenpendel     S        (Abb.    4) berührt  in der Sekunde den Kontakt     K    und erregt  dadurch das in dem Stromkreis einer Batterie       13i    liegende Relais B, so dass dessen Anker  durch eine     BatterieBs    abwechselnd den Strom  kreis des Elektromagnetes     k    des Druckwerkes       1)r    und des     Chronographen        Chr    schliesst.

   Die  Entfernung zwischen dem Schreibpunkt der       Registrierfedern    d und d' und dem Druckpunkt  der Unterlage     1z    ist so bemessen, dass sie ein  Vielfaches der auf dem Papierstreifen regi  strierten Sekundenlänge darstellt. Es be  findet sich so in dem Augenblick, in welchem  durch die Feder d eine neue Sekundenmarke  registriert wird, an der Druckstelle der Unter  lage h eine der vorher aufgezeichneten Se  kundenmarke, zum Beispiel die zweite, dritte  oder vierte.

   Da, wie aus dein Schaltschema  der     Abb.    4 ersichtlich, unmittelbar nach Be  endigung der Erregung des     Chronographen          Clzr    der Stromkreis des Elektromagnetes     1c     der Druckeinrichtung geschlossen wird, wird    neben die auf der Druckstelle der Unterlage     lt     augenblicklich befindliche Sekundenmarke  durch das Typenrad i, das bei Ansprechen des  Elektromagnetes aus der in     Abb.    2 gezeigten  Lage im Uhrzeigersinn nach unten schwenkt,  die zu dieser Marke gehörige Ordnungszahl  gedruckt.

   Beim     Aufwärtsgang    des     Typenrades     nach     Stromloswerden    des Elektromagnetes k  schaltet die Klinke o das 60teilige Sperrad     a     um einen Zahn weiter und bringt damit  die nächste     Typenradzahl    in Druckstellung.  Solange das Typenrad auf dem Papierband  ruht, ist dessen Fortbewegung an dieser Stelle  gehemmt, so dass das Papier, wie in     Abb.    2  gestrichelt angedeutet, bei v eine leichte  Schleife bildet, die sich jedoch infolge der  natürlichen     Steifigkeit    des Papiers sofort  wieder streckt, wenn das Typenrad unter  Federwirkung in die Ruhestellung zurückgeht.

    Da diese Hemmung der Papierbewegung nach  erfolgtem Durchgang des Bandes durch die  Transportwalzen f und     g    erfolgt, tritt keine  Rückwirkung auf den vor den Förderwalzen  <I>f</I> und<I>g</I> liegenden Teil des Bandes ein, so  dass die Genauigkeit der durch die Federn       d-    und<I>d'</I> geschriebenen Marken keinerlei Be  einträchtigung erfährt.  



  Selbstverständlich ist das Bedrucken eines  Streifens nach einem andern Zeitmasse in  gleicher Weise durchführbar.  



  Ist ausser dem Typenrad i noch ein zwei  tes Typenrad vorhanden, das nach einer  vollen Umdrehung des Typenrades i um einen  Zahn weitergeschaltet wird, so kann zum  Beispiel ausser den Sekunden auch der Mi  nutenaufdruck auf dem Band vermerkt wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRüCHE I. Verfahren zum Bezeichnen von Zeit marken auf fortlaufenden Bändern, da durch gekennzeichnet, dass auf das Re- gistrierband für jede Zeitmarke die zu ihr gehörige Ordnungszahl der Zeiteinheit innerhalb der laufenden nächsthöheren Zeiteinbeit gedruckt wird. II. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den Zeitmarken schreibern ein Druckwerk zum Aufdrucken der zugehörigen Ordnungszahl für jede Marke vorgesehen ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ein durch einen Zeitgeber gesteuertes Relais (R) abwech selnd den Antrieb des Markenschreibers und des Druckwerkes bewirkt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Druckwerk hinter den hinter den Zeitmarkenschreiber liegenden Bandförderwalzen angeordnet ist, so dass der Druck der Ordnungszahlen der Marken erst nach Durchgang des Bandes durch die Förderwalzen erfolgt und so beim Druck auftretende Band hemmungen ohne Rückwirkung auf die Genauigkeit der Zeitmarkenregistrierung bleiben.
CH136191D 1928-09-17 1928-09-17 Verfahren und Vorrichtung zum Bezeichnen von Zeitmarken auf fortlaufenden Bändern. CH136191A (de)

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