CH136191A - Verfahren und Vorrichtung zum Bezeichnen von Zeitmarken auf fortlaufenden Bändern. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Bezeichnen von Zeitmarken auf fortlaufenden Bändern.Info
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Bezeichnen von Zeitmarken auf fortlaufenden Bändern. Die meisten Zeitmarkengeber oder Uhren mit eingebautem Sekundenkontakt kennzeich nen den Anfang jeder Minute nicht, so dass auf dem Chronographen ein unübersichtlicher Streifen entsteht, der in Abb.1 in verkleinertem Massstab dargestellt ist. Der Beobachter muss daher, um einige Übersicht zu haben, den Beginn jeder neuen Minute, also die Sekunde 0 durch einen Strich bezeichnen, was grosse Aufmerksamkeit erfordert und Fehler nicht ausschliesst.
Nach dem erfindungsgemässen Verfahren wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass auf das Registrierband für jede Zeitmarke die zu ihr gehörige Ordnungszahl der Zeit einheit innerhalb der laufenden nächst höhe ren Zeiteinheit gedruckt wird. Zu diesem Zweck ist bei der Vorrichtung nach der Er findung ausser den Zeitmarkenschreibern ein Druckwerk zum Aufdrucken der zugehörigen Ordnungszahl für jede Marke vorgesehen. Vor teilhaft ist die Anordnung so getroffen, dass das durch den Zeitgeber (zum Beispiel Sekundenpendel) gesteuerte Relais bezie hungsweise dessen Anker abwechselnd den Antrieb des Markengebers und des' Druck werkes bewirkt.
Das Druckwerk ist zweck mässig hinter den üblichen Bandförderwalzen angeordnet, so dass der Druck erst nach Durchgang durch diese erfolgt und die hier bei auftretende Bandhemmung ohne Rück wirkung auf die Genauigkeit der Zeitmarken registrierung bleibt.
Die Abb. 2-4 der Zeichnung zeigen eine beispielsweise Ausführungsform des Er findungsgegenstandes einer zur Durchführung des Verfahrens geeigneten Vorrichtung, und zwar Abb. 2 in Vorderansicht, Abb. 3 in Oberansicht und Schnitt nach Linie A-B zu Abb. 2, und Abb. 4 ein Schaltschema.
Die gezeichnete Vorrichtung besitzt eine Grundplatte a, welche an der vorderen Chrono- graphengestellplatte e befestigt ist. Der als Registrierband dienende Papierstreifen b geht, nachdem er auf dem Schreibtisch c durch die Registrierfedern <I>d</I> und<I>d'</I> die Zeitmarken er halten hat, nacheinander zwischen Förder- walzen f und g und zwischen einer Druck unterlage h. und einem Typenrad<I>i</I> hindurch. Das Typenrad i trägt auf seinem Umfang die Ordnungszahlen 0-50.
Es ist in einem gegabelten Hebel m gelagert, der zusammen mit dem Anker 1 eines Elektromagnetes k um eine Achse<I>r</I> schwenkbar ist. Hebel nt und Typenrad i werden in ihrer oberen, gezeich neten Stellung durch eine Rückholfeder ge halten, deren Kraft durch eine Stellschrauben einrichtung q veränderlich ist. Auf gleicher Achse mit Typenrad i und fest mit diesem verbunden, sitzt ein Schaltrad n, welches mit einer durch eine Feder p belasteten Schalt klinke o zusammenarbeitet. Das Schaltrad, n ist durch eine Sperrfeder s gegen Rückdrehung gesichert. In der obern Totpunktstellung greift ein Zahn t in das Sperrad ein und verhindert ein Schleudern des Typenrades i.
Das Ein färben des letzteren erfolgt durch eine Filz scheibe u.
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt: Das Sekundenpendel S (Abb. 4) berührt in der Sekunde den Kontakt K und erregt dadurch das in dem Stromkreis einer Batterie 13i liegende Relais B, so dass dessen Anker durch eine BatterieBs abwechselnd den Strom kreis des Elektromagnetes k des Druckwerkes 1)r und des Chronographen Chr schliesst.
Die Entfernung zwischen dem Schreibpunkt der Registrierfedern d und d' und dem Druckpunkt der Unterlage 1z ist so bemessen, dass sie ein Vielfaches der auf dem Papierstreifen regi strierten Sekundenlänge darstellt. Es be findet sich so in dem Augenblick, in welchem durch die Feder d eine neue Sekundenmarke registriert wird, an der Druckstelle der Unter lage h eine der vorher aufgezeichneten Se kundenmarke, zum Beispiel die zweite, dritte oder vierte.
Da, wie aus dein Schaltschema der Abb. 4 ersichtlich, unmittelbar nach Be endigung der Erregung des Chronographen Clzr der Stromkreis des Elektromagnetes 1c der Druckeinrichtung geschlossen wird, wird neben die auf der Druckstelle der Unterlage lt augenblicklich befindliche Sekundenmarke durch das Typenrad i, das bei Ansprechen des Elektromagnetes aus der in Abb. 2 gezeigten Lage im Uhrzeigersinn nach unten schwenkt, die zu dieser Marke gehörige Ordnungszahl gedruckt.
Beim Aufwärtsgang des Typenrades nach Stromloswerden des Elektromagnetes k schaltet die Klinke o das 60teilige Sperrad a um einen Zahn weiter und bringt damit die nächste Typenradzahl in Druckstellung. Solange das Typenrad auf dem Papierband ruht, ist dessen Fortbewegung an dieser Stelle gehemmt, so dass das Papier, wie in Abb. 2 gestrichelt angedeutet, bei v eine leichte Schleife bildet, die sich jedoch infolge der natürlichen Steifigkeit des Papiers sofort wieder streckt, wenn das Typenrad unter Federwirkung in die Ruhestellung zurückgeht.
Da diese Hemmung der Papierbewegung nach erfolgtem Durchgang des Bandes durch die Transportwalzen f und g erfolgt, tritt keine Rückwirkung auf den vor den Förderwalzen <I>f</I> und<I>g</I> liegenden Teil des Bandes ein, so dass die Genauigkeit der durch die Federn d- und<I>d'</I> geschriebenen Marken keinerlei Be einträchtigung erfährt.
Selbstverständlich ist das Bedrucken eines Streifens nach einem andern Zeitmasse in gleicher Weise durchführbar.
Ist ausser dem Typenrad i noch ein zwei tes Typenrad vorhanden, das nach einer vollen Umdrehung des Typenrades i um einen Zahn weitergeschaltet wird, so kann zum Beispiel ausser den Sekunden auch der Mi nutenaufdruck auf dem Band vermerkt wer den.
Claims (1)
- PATENTAN SPRüCHE I. Verfahren zum Bezeichnen von Zeit marken auf fortlaufenden Bändern, da durch gekennzeichnet, dass auf das Re- gistrierband für jede Zeitmarke die zu ihr gehörige Ordnungszahl der Zeiteinheit innerhalb der laufenden nächsthöheren Zeiteinbeit gedruckt wird. II. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den Zeitmarken schreibern ein Druckwerk zum Aufdrucken der zugehörigen Ordnungszahl für jede Marke vorgesehen ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ein durch einen Zeitgeber gesteuertes Relais (R) abwech selnd den Antrieb des Markenschreibers und des Druckwerkes bewirkt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Druckwerk hinter den hinter den Zeitmarkenschreiber liegenden Bandförderwalzen angeordnet ist, so dass der Druck der Ordnungszahlen der Marken erst nach Durchgang des Bandes durch die Förderwalzen erfolgt und so beim Druck auftretende Band hemmungen ohne Rückwirkung auf die Genauigkeit der Zeitmarkenregistrierung bleiben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH136191T | 1928-09-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH136191A true CH136191A (de) | 1929-10-31 |
Family
ID=4393939
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH136191D CH136191A (de) | 1928-09-17 | 1928-09-17 | Verfahren und Vorrichtung zum Bezeichnen von Zeitmarken auf fortlaufenden Bändern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH136191A (de) |
-
1928
- 1928-09-17 CH CH136191D patent/CH136191A/de unknown
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