DE79392C - Wächter-Kontroluhr - Google Patents

Wächter-Kontroluhr

Info

Publication number
DE79392C
DE79392C DE189479392D DE79392DD DE79392C DE 79392 C DE79392 C DE 79392C DE 189479392 D DE189479392 D DE 189479392D DE 79392D D DE79392D D DE 79392DD DE 79392 C DE79392 C DE 79392C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stamp
dial
colored
watch
stamps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE189479392D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. VENTZKE, Berlin, Grüner Weg 9/10
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by H. VENTZKE, Berlin, Grüner Weg 9/10 filed Critical H. VENTZKE, Berlin, Grüner Weg 9/10
Application granted granted Critical
Publication of DE79392C publication Critical patent/DE79392C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C1/00Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
    • G07C1/20Checking timed patrols, e.g. of watchman

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
' Bei den bekannten tragbaren Wächter-Kontroluhren mit Uhrwerk mufsten die Markirungen an der Uhr bezw. auf dem Papier derselben seitens der Wächter während der Dienstzeit mittelst einer Anzahl verschiedener Schlüssel, deren Anzahl höchstens sechs betrug, erfolgen.
Durch Beschaffung von Nachschlüsseln war es dem Wächter möglich, nach Beendigung seines Dienstes die Uhr mit vorschriftsmäfsigen Markirungen abzuliefern, ohne dafs in Wirklichkeit der Wächter die Kontroistationen aufgesucht hatte.
Bei der neu erfundenen Uhr sind diese Uebelstände beseitigt. Jeder Betrug ist unmöglich und die Uhr kann für jede beliebige Anzahl Kontroistationen benutzt werden.
Es zeigt in der Zeichnung:
Fig. ι die Uhr im Querschnitt,
Fig. 2 die Uhr im Querschnitt in dem Augenblick, in welchem eine Markirung vorgenommen wird,
Fig. 3 die obere Ansicht der Uhr in geschlossenem Zustande,
Fig. 4 das hier Anwendung findende Papierzifferblatt,
Fig. 5 den Markirstempel im Querschnitt,
Fig. 6 die vordere Ansicht des Markirstempels,
Fig. 7 den verstellbaren Obertheil des Markirstempels,
Fig. 8 den unteren Theil des Markirstempels,
Fig. 9 die vordere Ansicht der verstellbaren Farbscheibe,
Fig. 10 den Querschnitt der verstellbaren Farbscheibe.
in einem verschliefsmit aufklappbarem
Die Uhr befindet sich
baren Metallgehäuse a
Deckel b.
Unter dem Deckel b befindet sich das hier zur Markirung aufgesteckte Zifferblatt c, welches im Verlauf von 12 Stunden von dem Uhrwerk d einmal unter der Stempelöffnung vorbeibewegt wird.
Die Markirungen geschehen mittelst Stempelabdruckes (Typen). Diese Stempel (Fig. 5 bis 8) sind zu diesem Zweck in einer Hülse m montirt und lassen sich mittelst Druckes auf Knopf f zum Zweck des Abdruckes abwärts bewegen. Am Stempelende tragen diese Stempel Bezeichnungen in Form von Zahlen, Namen, Buchstaben, Zeichen oder Aehnlichem.
Die obere Verschlufsplatte h des Stempelgehäuses hat ein Loch, in welchem die Stempelstange i sich bewegt.
Aufserdem hat diese Platte eine Anzahl Löcher mit Gewinde, die zur Schraube Z passen. Diese Löcher sind in gewissen Abständen von einander angeordnet.
Will man dem Stempel eine andere Stellung geben, wie solche Tags vorher zur Anwendung kam, so entfernt man Schraube / und dreht nun Platte h in der Hülse m, und zwar so, dafs eines ihrer Löcher wieder vor die Schraube / in Hülse m zu stehen kommt. Hierauf wird Schraube / eingeschraubt und Hülse und Stempel sind wieder verbunden.
Durch Verstellung der Stempel erreicht man, dafs z. B. eine Zahl, die bisher aufrecht stehend bei den Markirungen auf dem Zifferblatt c erschien, bei der nächsten Markirung auf dem Kopf steht. Die Verstellbarkeit der ,Stempel
hat den Zweck, eine erhöhte Sicherheit gegen Fälschung bezw. Betrug zu erreichen.
Schraube / endet in eine Oese, durch welche man die Kette, welche zur Befestigung der Markirstempel am Kontrolort dient, zieht, um zu verhindern, dafs Unbefugte den Stempel verstellen können.
Die äufsere Hülse des Stempels m trägt am Fufsende einen seitlichen Zapfen η, welcher bezweckt, dafs der Stempel stets in derselben Stellung beim Gebrauch eingesetzt werden mufs, wozu Schlitz o, Fig. 3, der Stempelöffnung t angeordnet ist.
Der Abdruck der Stempel auf dem ,Zifferblatt c kann trocken oder farbig erfolgen. Zu diesem Zweck ist unter der Deckplatte b eine mittelst der Löcher II verdrehbare Scheibe ρ angeordnet, welche farbiges Copirpapier oder eine ähnliche Masse trägt. Ein Theil dieser Scheibe bezw. des Copirpapiers ist aus dem Kreise weggeschnitten (Fig. 9). Sobald dieser ausgeschnittene Theil unter die Stempellösung t gestellt wird, erfolgt die Markirung trocken, da der Stempel beim Aufdruck Farbpapier nicht trifft.
Das Zifferblatt c bewegt sich in der Zeichnung unter der Scheibe ρ fort. Letztere kann aber auch unter dem Zifferblatt angebracht werden, wodurch dann die färbigen Abdrücke nicht die obere Seite der Scala, die beim Oeffnen der Uhr sich zeigt, sondern die entgegengesetzte Seite treffen.
S ist eine weiche Unterlage aus Leder, Zeug etc., um die Stempelabdrücke besser ausprägen zu können.
Zur Stempelung kann man ein oder mehrere Löcher t in der Deckplatte b anbringen.
Wird zum Abdruck der Stempel nicht ein rundes Zifferblatt, sondern ein Bandstreifen, der über eine sich fortbewegende Trommel geführt wird, verwendet, so werden die Stempellöcher entsprechend angebracht, u ist eine Glasplatte, durch welche von dem Zifferblatt die Zeit abgelesen werden kann, d ist das zur Bewegung des Zifferblattes dienende Uhrwerk, w ist die Platte mit zwei Stiften, welche auf dem Zapfen des Werkes sitzt. Auf die Stifte wird das Zifferblatt aufgespiefst.
Der Deckel b trägt innerhalb' unmittelbar über den zwei Stiften, auf welchen das Zifferblatt sitzt, eine runde Kappe x, welche das Abfallen des Zifferblattes verhindert.
Beim Gebrauch- der Uhr werden die Stempel (Fig. 5 bis 8) an den Controlstationen befestigt, die Uhr mit einer Scala versehen und geschlossen. Der Wächter hat, um zu markiren, nur nöthig, den Markirstempel auf die Deckelöffnung t zu setzen und den Stempel mittelst Knopfes f niederzudrücken.

Claims (3)

  1. Patent-AnspruchE:
    ι. Eine Wächter-Kontroluhr, für beliebig viele Kontroistationen verwendbar und dadurch gekennzeichnet, dafs die vom Wächter vorzunehmenden Markirungen an der Uhr durch verstellbare Stempel (Typen, Fig. 5 bis 8) die Zahlen, Buchstaben, Namen, Zeichen oder Aehnliches am Stempelfufs tragen und durch eine oder mehrere Stempelöffnungen (t 0) auf einem Zifferblatt (c) oder Bandstreifen entweder trocken oder farbig zum Abdruck kommen.
  2. 2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch ι. gekennzeichneten Wächter-Kontroluhr (Fig. 5 bis 8), bei welcher die Stempel mittelst in der Verschlufsplatte (h) der Stempelhülse (m) angeordneter Schraubenlöcher und Schraube (I) verstellt werden.
  3. 3. Bei der Wächter-Kontroluhr nach Anspruch i. die Anordnung der verstellbaren Scheibe ρ oberhalb oder unterhalb des Zifferblattes (c) oder Bandstreifens, die farbiges Copirpapier zwecks farbiger Abdrücke trägt und mittelst des Ausschnitts (y) auf trockene Stempelung gestellt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189479392D 1894-05-31 1894-05-31 Wächter-Kontroluhr Expired DE79392C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE79392T 1894-05-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE79392C true DE79392C (de) 1895-02-12

Family

ID=34484297

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE189479392D Expired DE79392C (de) 1894-05-31 1894-05-31 Wächter-Kontroluhr

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE79392C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE79392C (de) Wächter-Kontroluhr
DE2907552A1 (de) Vorrichtung zur markierung von spielscheinen, insbesondere von lotto-spielscheinen u.dgl.
DE2044491C3 (de) Stempeluhr
AT38014B (de) Personal-Kontrolleinrichtung.
DE955635C (de) Vorrichtung zur Kennzeichnung von Lochstreifen
DE593882A (de)
DE602263C (de) Taschenstempel
DE381276C (de) Schreibvorrichtung fuer Morsezeichen
DE547390C (de) Stempelvorrichtung, insbesondere zum Kennzeichnen und Entwerten von Fahrscheinen
DE1965744U (de) Vorrichtung zum kennzeichnen von formularen, vorzugsweise zahlenlotto-scheinen.
DE905210C (de) Totowettschein
DE9949C (de) Neuerungen an Dalum- und Registrir-Stempel-Apparaten
DE274665C (de)
DE534126C (de) Vorrichtung zum Herstellen zeilen- und spaltengerechter Eintragungen auf lose Blaetter durch einstellbare Stempel
DE2156157C3 (de) Bänderstempel
DE469596C (de) Tragbarer Druck- und Zaehlapparat fuer Fahr- und Eintrittskarten
DE472762C (de) Elektrischer Zeitstempel, insbesondere zur Festhaltung der Dauer von Telephongespraechen
DE546428C (de) Stempelvorrichtung
DE206791C (de)
DE1561354A1 (de) Registrierdrucker
DE2136194A1 (de) Einrichtung zum Beschriften von technischen Unterlagen
DE2938026A1 (de) Stempelgeraet
DE399413C (de) Apparat zum Frankieren von Postsendungen durch Aufdrucke
DE338322C (de) Mechanischer Wahlapparat
DE28622C (de) . Neuerungen an Kontroluhren für Omnibus- und Pferdeeisenbahn-Betrieb