DE79392C - Wächter-Kontroluhr - Google Patents
Wächter-KontroluhrInfo
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- DE79392C DE79392C DE189479392D DE79392DD DE79392C DE 79392 C DE79392 C DE 79392C DE 189479392 D DE189479392 D DE 189479392D DE 79392D D DE79392D D DE 79392DD DE 79392 C DE79392 C DE 79392C
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- dial
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07C—TIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
- G07C1/00—Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
- G07C1/20—Checking timed patrols, e.g. of watchman
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
' Bei den bekannten tragbaren Wächter-Kontroluhren mit Uhrwerk mufsten die Markirungen
an der Uhr bezw. auf dem Papier derselben seitens der Wächter während der Dienstzeit mittelst einer Anzahl verschiedener
Schlüssel, deren Anzahl höchstens sechs betrug, erfolgen.
Durch Beschaffung von Nachschlüsseln war es dem Wächter möglich, nach Beendigung
seines Dienstes die Uhr mit vorschriftsmäfsigen Markirungen abzuliefern, ohne dafs in Wirklichkeit
der Wächter die Kontroistationen aufgesucht hatte.
Bei der neu erfundenen Uhr sind diese Uebelstände beseitigt. Jeder Betrug ist unmöglich
und die Uhr kann für jede beliebige Anzahl Kontroistationen benutzt werden.
Es zeigt in der Zeichnung:
Fig. ι die Uhr im Querschnitt,
Fig. 2 die Uhr im Querschnitt in dem Augenblick, in welchem eine Markirung vorgenommen
wird,
Fig. 3 die obere Ansicht der Uhr in geschlossenem Zustande,
Fig. 4 das hier Anwendung findende Papierzifferblatt,
Fig. 5 den Markirstempel im Querschnitt,
Fig. 6 die vordere Ansicht des Markirstempels,
Fig. 7 den verstellbaren Obertheil des Markirstempels,
Fig. 8 den unteren Theil des Markirstempels,
Fig. 9 die vordere Ansicht der verstellbaren Farbscheibe,
Fig. 10 den Querschnitt der verstellbaren Farbscheibe.
in einem verschliefsmit aufklappbarem
Die Uhr befindet sich
baren Metallgehäuse a
Deckel b.
baren Metallgehäuse a
Deckel b.
Unter dem Deckel b befindet sich das hier zur Markirung aufgesteckte Zifferblatt c, welches im Verlauf von 12 Stunden von dem
Uhrwerk d einmal unter der Stempelöffnung vorbeibewegt wird.
Die Markirungen geschehen mittelst Stempelabdruckes (Typen). Diese Stempel (Fig. 5 bis 8)
sind zu diesem Zweck in einer Hülse m montirt
und lassen sich mittelst Druckes auf Knopf f zum Zweck des Abdruckes abwärts
bewegen. Am Stempelende tragen diese Stempel Bezeichnungen in Form von Zahlen, Namen, Buchstaben, Zeichen oder Aehnlichem.
Die obere Verschlufsplatte h des Stempelgehäuses hat ein Loch, in welchem die Stempelstange
i sich bewegt.
Aufserdem hat diese Platte eine Anzahl Löcher mit Gewinde, die zur Schraube Z
passen. Diese Löcher sind in gewissen Abständen von einander angeordnet.
Will man dem Stempel eine andere Stellung geben, wie solche Tags vorher zur Anwendung
kam, so entfernt man Schraube / und dreht nun Platte h in der Hülse m, und
zwar so, dafs eines ihrer Löcher wieder vor die Schraube / in Hülse m zu stehen kommt.
Hierauf wird Schraube / eingeschraubt und Hülse und Stempel sind wieder verbunden.
Durch Verstellung der Stempel erreicht man, dafs z. B. eine Zahl, die bisher aufrecht stehend
bei den Markirungen auf dem Zifferblatt c erschien,
bei der nächsten Markirung auf dem Kopf steht. Die Verstellbarkeit der ,Stempel
hat den Zweck, eine erhöhte Sicherheit gegen Fälschung bezw. Betrug zu erreichen.
Schraube / endet in eine Oese, durch welche man die Kette, welche zur Befestigung der
Markirstempel am Kontrolort dient, zieht, um zu verhindern, dafs Unbefugte den Stempel
verstellen können.
Die äufsere Hülse des Stempels m trägt am Fufsende einen seitlichen Zapfen η, welcher
bezweckt, dafs der Stempel stets in derselben Stellung beim Gebrauch eingesetzt werden
mufs, wozu Schlitz o, Fig. 3, der Stempelöffnung t angeordnet ist.
Der Abdruck der Stempel auf dem ,Zifferblatt c kann trocken oder farbig erfolgen. Zu
diesem Zweck ist unter der Deckplatte b eine mittelst der Löcher II verdrehbare Scheibe ρ
angeordnet, welche farbiges Copirpapier oder eine ähnliche Masse trägt. Ein Theil dieser
Scheibe bezw. des Copirpapiers ist aus dem Kreise weggeschnitten (Fig. 9). Sobald dieser
ausgeschnittene Theil unter die Stempellösung t gestellt wird, erfolgt die Markirung trocken, da
der Stempel beim Aufdruck Farbpapier nicht trifft.
Das Zifferblatt c bewegt sich in der Zeichnung unter der Scheibe ρ fort. Letztere kann
aber auch unter dem Zifferblatt angebracht werden, wodurch dann die färbigen Abdrücke
nicht die obere Seite der Scala, die beim Oeffnen der Uhr sich zeigt, sondern die entgegengesetzte
Seite treffen.
S ist eine weiche Unterlage aus Leder, Zeug etc., um die Stempelabdrücke besser ausprägen
zu können.
Zur Stempelung kann man ein oder mehrere Löcher t in der Deckplatte b anbringen.
Wird zum Abdruck der Stempel nicht ein rundes Zifferblatt, sondern ein Bandstreifen,
der über eine sich fortbewegende Trommel geführt wird, verwendet, so werden die
Stempellöcher entsprechend angebracht, u ist eine Glasplatte, durch welche von dem Zifferblatt
die Zeit abgelesen werden kann, d ist das zur Bewegung des Zifferblattes dienende
Uhrwerk, w ist die Platte mit zwei Stiften, welche auf dem Zapfen des Werkes sitzt. Auf
die Stifte wird das Zifferblatt aufgespiefst.
Der Deckel b trägt innerhalb' unmittelbar über den zwei Stiften, auf welchen das Zifferblatt
sitzt, eine runde Kappe x, welche das Abfallen des Zifferblattes verhindert.
Beim Gebrauch- der Uhr werden die Stempel (Fig. 5 bis 8) an den Controlstationen befestigt,
die Uhr mit einer Scala versehen und geschlossen. Der Wächter hat, um zu markiren,
nur nöthig, den Markirstempel auf die Deckelöffnung t zu setzen und den Stempel
mittelst Knopfes f niederzudrücken.
Claims (3)
- Patent-AnspruchE:ι. Eine Wächter-Kontroluhr, für beliebig viele Kontroistationen verwendbar und dadurch gekennzeichnet, dafs die vom Wächter vorzunehmenden Markirungen an der Uhr durch verstellbare Stempel (Typen, Fig. 5 bis 8) die Zahlen, Buchstaben, Namen, Zeichen oder Aehnliches am Stempelfufs tragen und durch eine oder mehrere Stempelöffnungen (t 0) auf einem Zifferblatt (c) oder Bandstreifen entweder trocken oder farbig zum Abdruck kommen.
- 2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch ι. gekennzeichneten Wächter-Kontroluhr (Fig. 5 bis 8), bei welcher die Stempel mittelst in der Verschlufsplatte (h) der Stempelhülse (m) angeordneter Schraubenlöcher und Schraube (I) verstellt werden.
- 3. Bei der Wächter-Kontroluhr nach Anspruch i. die Anordnung der verstellbaren Scheibe ρ oberhalb oder unterhalb des Zifferblattes (c) oder Bandstreifens, die farbiges Copirpapier zwecks farbiger Abdrücke trägt und mittelst des Ausschnitts (y) auf trockene Stempelung gestellt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE79392T | 1894-05-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE79392C true DE79392C (de) | 1895-02-12 |
Family
ID=34484297
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189479392D Expired DE79392C (de) | 1894-05-31 | 1894-05-31 | Wächter-Kontroluhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE79392C (de) |
-
1894
- 1894-05-31 DE DE189479392D patent/DE79392C/de not_active Expired
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