DE48137C - Zeit-Stempel - Google Patents

Zeit-Stempel

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DE48137C
DE48137C DE188848137D DE48137DD DE48137C DE 48137 C DE48137 C DE 48137C DE 188848137 D DE188848137 D DE 188848137D DE 48137D D DE48137D D DE 48137DD DE 48137 C DE48137 C DE 48137C
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DE
Germany
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wheel
minute
spring
hour
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Expired
Application number
DE188848137D
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English (en)
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CH. A. RANDALL in London
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Application filed by CH. A. RANDALL in London filed Critical CH. A. RANDALL in London
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C1/00Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
    • G07C1/02Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data
    • G07C1/04Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data wherein the time is indicated in figures
    • G07C1/06Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data wherein the time is indicated in figures with apparatus adapted for use with individual cards

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachfolgend beschriebenen und in der Zeichnung in zwei Modifkationen dargestellten Neuerungen an Datum- und Zeit-Stempeln sind gekennzeichnet durch die Verwendung mehrerer, in entsprechenden Zeitabschnitten selbstthätig vorrückender Stempelräder, in Verbindung mit einem durch einen Zeitmesser unterbrochen bewegten Elektromagneten, der in besonderer Weise den Vorschub der Stempelräder so herbeiführt, dafs zu beliebigen Zeiten und selbst während des Zeitpunktes, in welchem das Umschalten der Stempelräder bewirkt wird, das Nehmen eines Abdruckes vom Stempel zulässig ist.
In der Anordnung Fig. 1 bis 6 wird nur das die Minuten angebende Stempelrad durch einen Elektromagneten in Umdrehung versetzt, während die Stunden- und Tagesräder durch andere Mittel bewegt werden.
In der Abänderung, Fig. 7 bis 10, dagegen findet sowohl der Vorschub des Minutenstempelrades wie des Stunden- und Tagesstempelrades durch Elektromagnete statt.
Die Hauptanordnung, Fig. 1 bis 6, ist folgende:
Auf der Achse χ sitzen lose die verschiedenen Stempelräder s S1S2 s3 s4, deren jedes mit einem Sperrrade c9 c15 versehen ist, welches durch eine Feder z1 gebremst und während des Drückens in richtiger Stellung erhalten wird. s ist das Stempelrad für beliebige Markirungsbuchstaben oder Zeichen, das zum Drucken einer anderen Serie oder Wortbezeichnung von Hand eingestellt wird, s1 ist das durch den Elektroma'gneten bewegte Minutenrad, welches einen Daumen e trägt. Ebenso trägt das Stundenrad s'2 einen Daumen e1; das Tagesrad s3 und das die Monatsbezeichnung tragende Rad s4 sind ohne solche Hebedaumen.
Ueber die Stempel s.. .si läuft das Farbeband b zwischen den Walzen b1 und b2. Dasselbe wird beim jeweiligen Niederdrücken des Stempels d durch die Sperrklinke al und den Arm α mittelst Sperrrades η um eine Wenigkeit fortgerückt, wobei es sich von der Achse b1 abwickelt, so dafs stets neue Theile des Farbebandes zwischen dem niedergedrückten Stempel d und den Stempelrädern s . . . s* sich befinden. Das auf das Farbeband aufgelegte, zu bedruckende Papier nimmt beim Niederdrücken des Stempels d nur an den gegen das Stempelrad angedrückten Stellen die Farbe an und erhält damit den Abdruck von letzterem. In jeder Minute wird nun das die Zahlen 1 bis 60 tragende Minutenstempelrad um einen Zahn gedreht, und zwar geschieht dies durch eine Controluhr, welche den Strom einer Batterie, der den Elektromagneten c4 durchläuft, jede Minute schliefst.
Der Anker c3, der auf Achse c5 drehbar mit dem Arm c sitzt, wird angezogen und der Sperrzahn c1 am Arme c wird um einen Zahn zurück bewegt. Nachdem der Strom wieder unterbrochen ist, läfst der Anker c3 los und es zieht nun die Feder/1 den Arm c an; dabei bewegt der durch Feder c7 an das Sperrrad c9 geprefste Arm cl das Sperrrad um einen Zahn weiter, so dafs die nächste Minutenzahl unter dem Stempel d steht.
Es ist bei dieser Anordnung zu beachten, dafs nicht der elektrische Strom direct das Fortbewegen des Stempelrades und Sperrrades
bewirkt, sondern dafs er mittelbar durch Spannung der Feder fl diese Drehung bewerkstelligt. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, dafs, wenn ein Abdruck während der Bewegung genommen wird (was beim Minutenstempelrade sehr oft vorkommen wird), keine Störung in der richtigen Zeitangabe des Stempels eintritt. Der elektrische Strom wirkt nur einen Augenblick; dadurch nun, dafs diese Wirkung des elektrischen Stromes in der gespannten Feder aufgespeichert ist, kann dieselbe jederzeit nach Freilassen des Stempelrades durch Druckarm d nutzbar gemacht werden. Damit nun aber auch während dieses Drückens bei Umschaltung des Stempelrades nicht ein Verwischen des Abdruckes stattfindet, ist eine Sperrvorrichtung a1 für das Minutenstempelrad vorgesehen, welche den Vorschub des Stempelrades während des Drückens verhindert.
Der Arm α1 sitzt nämlich lose auf der Welle D und wird getragen von der im Arme α sitzenden Stellschraube α2, wenn nun beim Niederdrücken von d der Arm α mitschwingt, so läfst die Schraube a2 den Arm ax frei und derselbe kann, während er bei gewöhnlicher Stellung der Sperrklinke c1 auf derselben ruht, vor derselben einfallen, wenn sie in dem Augenblick des Drückens sich in der hinteren Stellung befindet, also der Magnetanker angezogen ist. Der Arm α1 dient in diesem Falle als Sperrung für die Sperrklinke c1, und das Stempelrad kann nicht durch die Feder f1 und Arm c1 gedreht werden, bis der Druckarm d losgelassen wird und in seine höchste Stellung zurückkehrt, wobei die Druckschraube a2 den Arm α1 wieder erhebt, so dafs die Sperrklinke cl frei wird.
Diese Sperrvorrichtung ist für richtigen Betrieb und für richtige Zeitangabe der Stempel von grofser Wichtigkeit.
Hat nun das Minutenrad s1 einen Umgang vollendet, so hat gleichzeitig der an ihm sitzende Daumen e den Stift t, Fig. 5, der am Arme c8 sitzt, gehoben, wie es Fig. 6 zeigt, und die Sperrklinke c11 hat um einen Zahn an dem von der Bremsfeder z1 gehaltenen Sperrrade c15 zurückgegriffen. Bei vollendeter Umdrehung des Daumens e läfst derselbe den Arm c8 frei, und die Feder fl wird denselben in die Stellung Fig. 5 zurückbewegen, wobei ein Vorschub des Sperrrades c15 und damit des Stundenstempelrades s2 um einen Zahn erfolgt. In derselben Weise erfolgt nach 24 maliger Bewegung des Stundenrades die Bewegung des Tagesrades durch den an s2 sitzenden Daumen e1, dessen Anordnung und Wirkungsweise genau mit dem Daumen e übereinstimmt.
Die Ungleichmäfsigkeiten in der Zahl der Monatstage werden von Hand geregelt, wozu der Handgriff r dient, der am Hebel c8 angebracht ist und der eine beliebige Einstellung dieser Sperrscheibe gestattet. Durch entsprechende Handgriffe sind auch die anderen Arme c und c8 zu verstellen.
Für die richtige Einstellung der Bewegungsarme sind Stellschrauben c° vorgesehen, welche zugleich als Haltvorrichtung für das bewegte Sperrrad dienen, indem sie sich beirri Fortbewegen der Sperrklinke auf eine aufsteigende Zahnfläche des Sperrrades auflegen. Ferner ist für die Klinkenarme eine hintere Anschlagschraube e2 angebracht, um den Hub derselben zu begrenzen.
Während bei der vorbeschriebenen Anordnung nur das Minutenrad durch die mittelbare Wirkung des Elektromagneten in Thätigkeit gesetzt ist, wird bei der in Fig. 7 bis 10 dargestellten Abänderung sowohl Minuten- wie Stunden- und Tagesrad durch die Wirkung eines Elektromagneten in unterbrochene Bewegung versetzt.
Die Anordnung des Stempelapparates, des Farbebandes, sowie die mittelbare Wirkung des Elektromagneten bleibt unverändert, ebenso wie die Sicherungsvorrichtung, welche bei niedergedrücktem Stempel den Weiterschub des Stempelrades verhindert; auch sind die Bezeichnungen für Minuten-, Stunden- und Tagessowie Monatsrad beibehalten.
Für jedes der drei ersteren Räder ist ein Elektromagnet c* cu c41 vorgesehen, wie dies Fig. 8 und 9 erkennen lassen. Die Klinkenarme zur Hervorbringung der unterbrochenen Bewegung sind mit c8, die Transportfedern mit f\ die federnde Transportklinke mit c11 bezeichnet.
Die Wirkungsweise dieser drei Elektromagnete, welche, wie aus Fig. 9 ersichtlich, in einen Stromkreis mit der Controluhr 30 und dem mit Contactvorrichtung versehenen Rade 3 1 eingeschaltet sind: ist folgende:
Zur Erläuterung wird vorangeschickt: Auf der Achse χ sitzen lose die Stempelnder, die durch geeignete Sperrvorrichtungen in ihren Lagen gebremst sind, wie dies bei der Hauptanordnung erläutert worden ist.
Es trägt nun das Stempelrad s\. welches mit dem Sperrrad c9 aus einem Stück besteht, zwei Scheiben 1 und 2, welche aus leitendem und nichtleitendem Material in der Weise angeordnet sind, wie Fig. 9 zeigt; die schraffirten Theile sind nichtleitende Stellen, und steht der von der Batterie B, Fig. 9, kommende Strom mit der Welle χ durch die auf letztere aufruhende Feder f'2 in leitender Verbindung. Jedes Mal nun, wenn die Schleppfeder 32 an der Controluhr mit einer Contactstelle des Rades 31 in Verbindung tritt, was alle Minuten erfolgt, wird der Strom der Batterie durch Feder/2, Achsex, Scheibe 1 zur Schleppfeder 10 und Elektromagneten c4 geleitet, der Anker desselben wird

Claims (2)

angezogen und es tritt eine Umdrehung des Minutenstempelrades s1 mit seinem Sperrrade c9 ein. Nach 60 maliger Umdrehung des Minutenstempelrades nebst Scheibe 1 und Scheibe 2 gelangt gleichzeitig die Schleppfeder ι ο auf den nichtleitenden Theil 1 a der Scheibe 1 und die Schleppfeder 6 auf den leitenden Theil 2 a der Scheibe 2. Es läuft demgemäfs beim Eintritt des 60. Contactes ein Strom von Achse χ zu Feder f'2, Batterie B, Controluhr 32, 31, 30, Elektromagneten c4, Elektromagneten cu und Blattfeder 6, Contact 2 a wieder zur Achse x. Es werden also zwei Magnete angezogen und es tritt sowohl eine Umdrehung des Minutenstempelrades von 59 auf 60 wie ein Fortschreiten des Stundenrades um eine Abtheilung ein. Nach 24 maliger Bewegung des Stundenstempelrades s2, welches, wie Fig. 7 und 9 erkennen lassen, den vorstehenden Stift 17 trägt, hebt der Stift 17 die Feder 6 von dem Leitungsstift 2a ab, indem er unter die Feder tritt; der Contact zwischen 6 und 2a kann also nach 24maliger Bewegung nicht eintreten. Es befindet sich' nun aber, wie aus Fig. 7 ersichtlich, an der anderen Seite des Stundenstempelrades s2 eine Scheibe 3, welche mit dem Leitungsstifte 3 a versehen^ ist. Auf dieser Scheibe 3 ruht die Schleppfeder 5, und nach voller Umdrehung der Stundenstempelscheibe s2 tritt, während einerseits der Stift 17 die Schleppfeder 6 vom Contactstift 2 a abhebt, ein Contact zwischen 5 und 3 a ein. Der Strom durchläuft nun alle drei Magneten c4 c14 c41, und es wird auch der dritte Magnet aufser den beiden anderen, welche die gewöhnliche Vorwärtsbewegung der entsprechenden Stempelräder herbeiführen, seinen Anker anziehen und mittelst des Sperrrades c20 die Tagesstempelscheibe ss um einen Abschnitt weiter bewegen. Pa τ ε ν τ - A ν s'p R ü c η ε :
1. Ein Datum- und Zeit-Stempelapparat, gekennzeichnet durch den zweiarmigen Ankerhebel c c3, dessen einer Arm von einem mit Uhrwerk in Verbindung stehenden Elektromagneten und dessen anderer, die Transportklinke c1 tragender Arm durch Feder oder Gewicht beeinflufst ist, in Verbindung mit einem vom Drückerarm d getragenen und beim Niederdrücken desselben freigegebenen Sperrarm a1 für das Minutenstempelrad s1 und mit den in beliebiger Weise vom Minutenrad aus bewegten Stunden- und Tagesstempelrädern s*2 s3, zum Zwecke, auch während der Schaltperiode der Stempelräder drucken zu können.
2. Bei der unter 1. geschützten Combination die Abänderung, dafs auch das Stunden-, stempelrad s'2 und Tagesstempelrad s3 durch denselben Batteriestrom wie das Minutenstempelrad bewegt werden, und zwar vermittelst der am Minutenrade s1 sitzenden Scheiben 1 und 2, von denen die eine mit einem Contactpunkt, die andere mit einem Isolirpunkt versehen ist, und der am Stundenstempelrade ' s2 sitzenden Anhebevorrichtung 17 und mit dem mit Contactpunkt 3 a versehenen Isolirringe 3 und der drei Elektromagnete c4 c14 c41, zum Zwecke selbstthätigen Vorschubes von Minuten-, Stunden- und Tagesstempelrädern s1 s2 ss durch denselben Batteriestrom.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE188848137D 1888-04-04 1888-04-04 Zeit-Stempel Expired DE48137C (de)

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