CH136172A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH136172A
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anodes
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electric discharge
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Elektrische Entladungsröhre.    Die Erfindung     betrifft    eine zur Verwen  dung als Gleichrichter mehrphasiger Wechsel  ströme geeignete Entladungsröhre, die eine       Glühkathode    und wenigstens drei Anoden  enthält.  



  Bei den bisher bekannten mehrphasigen  Gleichrichtern mit Glühkathode und mehr als  zwei Anoden sind die Glühkathode und die  Anoden je auf einem gesonderten Lampen  füsschen angebracht. Diese Bauart ergibt Nach  teile bei der Herstellung, da solche Röhren  wegen ihrer besonderen Form nur von unge  wöhnlich fähigen Fachleuten geblasen werden  können und sich nicht für mechanische Her  stellung eignen.  



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht es,  mehrphasige     Gleichrichterröhren    mit     Glüh-          kathode    und mehr als zwei Anoden weit  gehend mechanisch herzustellen, so dass eine  Massenherstellung solcher Röhren möglich ist,  und zwar dadurch, dass sämtliche Elektroden  auf bloss zwei Lampenfüsschen angebracht sind.  



  Die Glühkathode und eine Anode können  auf einem einzigen Füsschen und die übrigen    Anoden auf dem andern Füsschen angebracht  sein oder die Glühkathode und zwei Anoden  können sich auf einem Füsschen und die an  dere Anode beziehungsweise andern Anoden  auf dem andern Füsschen befinden. Bei einer  andern gleichfalls verwendbaren Ausführungs  form befindet sich die Glühkathode auf dein  einen Füsschen und die Anoden auf dem  andern.  



  Im Gleichrichter können Mittel zur Stei  gerung der     Rückschlagspannung    vorgesehen  sein, die von zweckmässig mit Verengungen  versehenen zylindrischen Kappen gebildet  werden können. Diese Kappen können elek  trisch leitend, gegen die Anoden isoliert und  mit diesen über einen gegebenenfalls verän  derlichen Kondensator verbunden sein.  



  Die Zeichnung veranschaulicht durch     Fig.    1  und 2 zwei beispielsweise Ausführungsformen  des Erfindungsgegenstandes.  



  In     Fig.    1 ist die Wand der Gleichrichter  röhre, die zum Beispiel aus Glas besteht, mit  1 bezeichnet. An dieser Röhre sind das Füss  chen 2 mit der Quetschstelle 3 und das Füss-           chen    4 mit der Quetschstelle 5     angeschmolzen.     In der Quetschstelle des Füsschens 2 sind  die Zuleitungen 6 der Glühkathode 7 befestigt.  



  Die Glühkathode besteht zweckmässig aus  einem Kerndraht aus     hochschrnelzendemMetall,     zum Beispiel Wolfram, der in Form einer  weiten Schraube gewickelt ist und auf den  ein zweiter Draht, zum Beispiel aus Nickel,  gleichfalls in Schraubenform gewickelt ist.  Hierauf ist der wirksame     Elektrodenstoff,     zum Beispiel     Bariumoxyd,    aufgebracht. Andere  Glühkathoden, zum Beispiel     Wolfram-Thorium-          oder        Molybdän    -     Thoriumkathoden    können  gleichfalls verwendet werden, obwohl Oxyd  kathoden,     die    einen besseren Wirkungsgrad  geben, vorzuziehen sind.

   Dadurch, dass man  die Windungen der Kathode weit gestaltet,  erzielt man, dass nicht nur der nach aussen  gewandte Teil der Kathodenfläche Elektronen  aussendet, sondern dass sich diese Fläche über  den ganzen Umfang des Drahtes an der Emis  sion beteiligt.  



  Auf der     Quetschstelle    3 befindet sich zu  gleich eine Anode 8, die von einer Kappe  aus Isoliermaterial 9 umgeben ist, die eine  Verengung 10 aufweist. Die Zuleitung 11 der  Anode 8 ist von einem isolierenden Zylinder  12 umgeben.  



  Auf dein Füsschen 4 sind zwei andere  Anoden 8 angebracht, die auch von Kappen  9 umgeben sind.  



  Der Gleichrichter nach     Fig.2    hat ein  Füsschen 2, auf dem eine Glühkathode 7 und  zwei Anoden 8 angebracht sind, während eine  dritte Anode 8 sich auf dem Füsschen 4 be  findet. Die verschiedenen Anoden sind von  Kappen 9 umgeben, die Verengungen 10 auf  weisen und aus elektrisch leitendem Material  bestehen. Die elektrisch leitenden Kappen 9  sind durch die Drähte 13 über die gegebenen  falls veränderlichen     Kondensatoren    14 mit  den Zuführungsdrähten 15 der Anoden 8  verbunden.    Im übrigen sind in dieser Figur die ver  schiedenen Einzelteile mit den gleichen Be  zugsziffern bezeichnet, wie die entsprechenden  Teile der     Fig.    1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre, geeignet zur Verwendung als Gleichrichter mehrphasiger Wechselströme, die eine Glühkathode und mindestens drei Anoden enthält, dadurch ge kennzeichnet, dass die Elektroden auf zwei Füsschen angebracht sind. UNTERANSPRüCHE 1. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühkathode und eine Anode auf einem Füsschen und die übrigen Anoden auf dem andern Füsschen angebracht sind. 2. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühkathode und zwei Anoden auf einem Füsschen und die andere Anode beziehungs weise andern Anoden auf dem andern Füsschen angebracht sind. 3.
    Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch Mittel, welche die Rückschlagspannung steigern. 4. Elektrische Entladungsröhre nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anoden von mit Verengungen ver sehenen zylindrischen Kappen umgeben sind, welche die Rückschlagspannung steigern. 5. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anoden von elektrisch leitenden Kappen umgeben sind, die gegen die Anoden iso liert und mit diesen über einen Konden sator verbunden sind.
CH136172D 1928-02-11 1928-12-14 Elektrische Entladungsröhre. CH136172A (de)

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