CH134232A - Automat zur Abgabe von Elektrizität. - Google Patents

Automat zur Abgabe von Elektrizität.

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CH134232A
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Johan Nielsen Carl
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Johan Nielsen Carl
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F15/00Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description


  Automat     zur        Abgabe    von     Elektrizität.       Den Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung bildet ein Automat für Elektrizität,  welcher nach Einwurf einer     bestimmten     Münze eine bestimmte Menge elektrischer  Energie     liefert.     



  Auf der beigefügten Zeichnung ist     ein          Ausführungsbeispiel    des Erfindungsgegen  standes     .dargestellt,    und zwar zeigt       Fig.    1 .den Automaten von der Seite ge  sehen, wobei die dem Betrachter     zugewen-          .dete    Seitenwand entfernt     gedacht    ist;       Fig.    2 ist ein Schnitt von vorn,     und          Fig.    3 ein     Schnitt    von der Seite gesehen.  Die Münze wird ,durch eine geeignete  Öffnung in die     Münzenrinne    1 eingeworfen.

    An dieser Rinne 1 ist ein um .den Zapfen 3  drehbarer, mit Gegengewicht 4 versehener  Hebel 2 angebracht. Das eine Ende     ,des    He  bels 2 ist zu einer Kurvenfläche 5 ausgebil  det, auf welcher ein an einer in -der Rinne 1  verschiebbar angebrachten Stange 7 befestig  ter Zapfen 6     entlanggleiten    kann. Das an-         dere    Ende der Stange 7 ist mit einem Zap  fen 8 versehen, welcher in einen .am andern  Ende des Hebels 2 vorgesehenen Schlitz 9  eingreift. Ferner ist der Hebel 2 mit einem  Zapfen 10 versehen, welcher     normal    von un  ten gegen einen um einen Zapfen 11 dreh  baren Hebel 12 gedrückt     wird.     



  Der Hebel 12 ist mit einem verschieb  baren     Gegengewicht    13 versehen, welches  dazu dient, dem untern Ende des Hebels ein  angemessenes Übergewicht zu verleihen, so  dass .der Hebel stets seine unterste Stellung       einnimmt,    sofern kein anderes     Organ    ihn  daran hindert.

   Um den Zapfen 14 ist ein  zweiarmiger Hebel 15 drehbar, dessen eines  Ende mit einem Haken 16 versehen ist, so  dass     ein    an     einem    Zahnrad 17 vorgesehener  Zapfen 18 an demselben     angreifen        und.    da  durch :den Hebel 15     drehen    kann, wobei ein  an dessen :anderem Ende vorgesehener Zap  fen 19 das obere Ende des Hebels 12 nieder  drückt, während das andere Ende empor  gehoben     wird,    so     :

  dass    ein am Hebel 12 dreh-      bar angebrachter Arm 20 vom Zapfen 10  freigebt, wonach sich .der Arm 20 ein wenig  dreht und dessen freies, nach unten     beriGh-          tetes    Ende, sobald der Haken 16 vom Zap  fen 18 frei     wird    und daher .den Hebel 12 zu  rückgeht, gegen den Zapfen 10 stösst. Hier  durch wird der Hebel 2 ein wenig nach  rechts gedreht und gleichzeitig gleitet der  Zapfen 10 .am Arm 20 entlang, um schliess  lich frei zu werden und in die in     Fig.    1 ge  zeigte Lage zurückzukehren.

   Bei der er  wähnten Drehung gibt eine Stellschraube 21  .des Hebels 2 .die eingeworfene Münze frei,  .die in der Rinne 1 hochkant steht     und    unter  stützt wird, teils durch die :Stellschraube 21  an dem Hebel 2, teils .durch eine in .dem um  den Zapfen 22 drehbaren, mit     Gegengewicht     versehenen Hebel 23 vorgesehenen Nut und  teils durch ,die Seitenwände der Rinne 1.

   So  lange die Münze festgehalten wird, wird der  Arm 23 durch das Gewicht .der Münze nie  dergedrückt, so     .dass    eine an dem Arm 23 an  gebrachte kleine Röhre aus Glas oder an  derem isolierendem Baustoff in eine solche  Lage kommt, dass in der Röhre befindliches  Quecksilber eine leitende Verbindung zwi  schen den in die Enden der     Glasröhre    einge  schmolzenen Kontakten 25, 26 herstellt, an  welche Kontakte die elektrische Leitung 27  angeschlossen ist. Die Stellung des     Hebels     23, wenn durch eine     Münze    beeinflusst, ist  auf der     Fig.    3 durch gestrichelte Linien an  gedeutet.

   Ist der Hebel 23 nicht belastet, so  nimmt er die in     Fig.    1     und    3 mit vollen Li  nien dargestellte Lage ein, in -der die Röhre  24 schief steht und daher das Quecksilber  sich am untern Ende der Röhre     sammelt    und  daher keinen Kontakt     zwischen    25 und 26  herstellen kann.

   Bei der oben beschriebenen  Bewegung des Hebels 2, dadurch verursacht,       dass    :der Haken 16 des Hebels 15 vom Zap  fen 18 .des Zahnrades 17 frei     wird,    bewegt  sich das mit dem Gegengewicht 13 versehene  Ende :des Hebels 12 plötzlich     nach    unten in  die.

   in     Fig.    1 gezeigte     Stellung,    wobei der  elektrische Strom, wie schön erwähnt, durch  Freigabe der Münze durch die Stellschraube  21, unterbrochen     wind.       Um zu     verhindern,".dass    der Strom jedes  mal unterbrochen wird, wenn eine Münze  durch die     vorbeschriebene    und dadurch ver  ursachte Bewegung des Hebels 2, dass der  Haken 16 des Hebels 15 vom Zapfen 18 des  Zahnrades 17 frei wird, was bei jeder Um  drehung .des Zahnrades geschieht, ausgewor  fen wird, können gleichzeitig mehrere Mün  zen in die Rinne 1 eingeworfen werden. Bei  jeder Umdrehung des Zahnrades 17 wird  dann eine auf dem Hebel 23 ruhende     Münze     freigegeben.

   Damit aber die übrigen Mün  zen am Durchfallen verhindert werden,     isl     die schon erwähnte, in der Rinne 1 verschieb  bare Stange. 7 vorgesehen, welche mit einer  Öffnung 28 versehen ist, die gerade gross ge  nug ist, um eine Münze durchzulassen, vor  ausgesetzt,     :dass    sich die Öffnung 28 genau  vor der Mündung der Rinne befindet.

   Wird  der Hebel 2 dadurch gedreht, dass der Zap  fen<B>10</B> durch den Hebel 20 beeinflusst wird,  -verschiebt sich die Stange 7 ein wenig  wegen ihrer Verbindung mit dem Zapfen 8  und dem Schlitz 9 des Hebels 2, wodurch  sich auch die Öffnung 28 im Verhältnis zur       Mündung-der    Rinne 1 verschiebt, so dass die  in der Rinne 1 liegenden Münzen nicht  :durchfallen können, bevor die Bewegung be  endet ist, wonach dann die zu unierst lie  gende Münze auf den Hebel 23 und die Stell  schraube 21 fällt und dort liegen bleibt, bis  das Zahnrad 17 wieder eine Umdrehung ge  macht hat und dadurch die     vorbeschriebene     Bewegung der     Automatorgane    bewirkt.  



  Die zum Auswurf der Münzen notwendi  gen     Bewegungen    werden nicht in gleichen  oder bestimmten Zeitintervallen ausgeführt,  sondern nur, wenn eine bestimmte Energie  menge verbraucht ist. Das Zahnrad 17 dreht  sich mit grösserer oder geringerer     Geschwin-          digkeit,    je nach dem Stromverbrauch. Um  dies zu erreichen, wird     Idas    Zahnrad 17 durch  bekannte, auf der     Zeichnung    nicht. veran  schaulichte Übersetzungsorgane mit dem ge  wöhnlichen     Zählerwerk    des Messers verbun  den.

   Die Stellschrauben 29, 30     (Fig.    3) die  nen :dazu, die Öffnung .der Rinne der     Mün-          zengrösse    anzupassen.      Der Automat kann, ohne     d.ass    der Rah  men der Erfindung     überschritten        wird,    in  verschiedener Weise abweichend, wie hier  beschrieben,     ausgeführt    werden.

   So können  zum Beispiel am Hebel 23 zwei isoliert mit  ihm verbundene Zapfen oder     Kontaktstifte     vorgesehen sein, welche, wenn der Hebel  durch eine Münze     betätigt        wird,    in einen  darunter befindlichen, in zwei voneinander  isolierte Abteilungen geteilten     Quecksilber-          behälter        eintauchen    und dadurch den Strom  schliessen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Automat für Elektrizität, welcher nach Einwurf einer bestimmten Münze eine ent sprechende Menge elektrischer Energie lie fert, .dadurch gekennzeichnet, dass die einge worfene Münze von zwei Organen festgehal ten wird, wobei das eine Organ durch die Münze in eine solche Lage geführt wird, dass dadurch eine Kontaktvorrichtung den Strom schliesst, während .das andere Organ durch einen mit @ dem Zählerwerk eines Zählers in Wirkungsverbindung stehenden Mechanis mus vom Zähler zur Freigabe der Münze be einflusst wird, sobald eine der Münze ent sprechende Menge elektrischer Energie die genannte Kontaktvorrichtung passiert hat.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Automat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Organ 23 als ein um einen Zapfen 22 drehbarer Hebel ausgebildet ist, dessen einer Arm mit einer zur Aufnahme der Münze .dienenden Nut versehen ist, während der andere Arm als Gegengewicht dient. 2. Automat gemäss Patentanspruch und Un teranspruch 1, @dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktvorrichtung 24, 25, 26 aus einem .am Organ 23 befestigten, ge schlossenen Glasröhrchen besteht, .an des sen beiden Enden die Kontakte 25, 26 angebracht sind und welches Glasröhr chen eine bestimmte Menge Quecksilber enthält, welches, wenn Organ 23 durch.
    die Münze beeinflusst wird, eine leitende Verbindung zwischen den Kontakten 25, 26 herstellt. 3: Automat gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass .das Organ 2 als ein um einen Zapfen 3 drehbarer Hebel mit einer Stellschraube. 21 zum Festhalten der Münze ausgebildet ist. 4.
    Automat gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Mechanismus, welcher Organ 2 mit dem Zählwerk des Zählers verbindet, aus folgenden Teilen besteht: einem drehbaren, zweiarmigen Hebel 12, einem gleichfalls .drehbaren Hebel 15 und einem mit dem Zählerwerk verbundenen Zahnrad 17, welches mittelst des Zapfens 18 mit einem Haken 16 an dem einen Arme des Hebels 15 in Eingriff kommen kann, wodurch .der Hebel 15 ein wenig gedreht wird und mit seinem andern Arm einen Arm des Hebels 12 beeinflusst,
    so dass dessen anderer Arm das Organ 2 zur Freigabe der Münze betätigt. 5. Automat gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hebel 12 das Organ 2 mittelst eines an dem einen Arme des He bels 12 -drehbar angebrachten Armes 20 beeinflusst, welcher, wenn -der Hebel 12 durch den Hebel 15 bewegt wird, über den Zapfen 10 des Organes 2 gleitet und .darauf denselben durch das eigene Ge wicht des genannten Armes des Hebels 12 oder durch ein Gegengewicht oder durch Federkraft etc. so betätigt, dass der Arm 20 bei und während der Bewegung der genannten Organe seitlich zum Zapfen 10 verschoben wird,
    wodurch das Organ \' wieder in seine Ausgangslage zurück kehrt. 6. Automat gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass von mehreren gleichzeitig eingeworfenen Münzen nur je eine da- ,durch ausgalöst wird, .nachdem .die der Münze entsprechende Menge Elektrizität den Zähler passiert hat,
    dass die genann ten Münzen eine mit .dem Auslösemeeha- nismus zusammenwirkende Vorrichtung passieren, welche bei Auslösung einer Münze,die hinter dieser liegenden zurück hält. 7.
    Automat gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis<B>6,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass :die im Unteranspruch 6 ge nannte Vorrichtung aus einer vor der Mündung der Münzenrinne 1 angebrach ten verschiebbaren Stange 7 mit einer Öffnung 28 für die Münze besteht, wel- che-Stange 7 durch das Organ 2 so ver schoben werden kann, dass die Öffnung 28 nicht von weiteren Münzen aus der Rinne passiert werden kann, bevor nicht eine durch ,die Organe 2 und 28 fest gehaltene Münze freigegeben ist. B.
    Automat gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stange 7 mit dem Or gan 2 mittelst einer an dem einen Arm des letzteren vorgesehenen Kurve 5, wel che einen an dem einen Ende -der Stange 7 vorgesehenen Zapfen 6 betätigt und mit- telst eines am andern Arm des Organes 2 angebrachten Schlitzes 9, in welchen der am andern Ende der Stange 7 angebrachte Zapfen 8 eingreift, so zusammen=arbeitet, dass .die genannte Stange verschöben wird, wenn :das Organ 2 zwecks Auslösung einer Münze bewegt wird.
CH134232D 1928-07-24 1928-07-24 Automat zur Abgabe von Elektrizität. CH134232A (de)

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