CH134232A - Automat zur Abgabe von Elektrizität. - Google Patents
Automat zur Abgabe von Elektrizität.Info
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Description
Automat zur Abgabe von Elektrizität. Den Gegenstand der vorliegenden Erfin dung bildet ein Automat für Elektrizität, welcher nach Einwurf einer bestimmten Münze eine bestimmte Menge elektrischer Energie liefert.
Auf der beigefügten Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes .dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 .den Automaten von der Seite ge sehen, wobei die dem Betrachter zugewen- .dete Seitenwand entfernt gedacht ist; Fig. 2 ist ein Schnitt von vorn, und Fig. 3 ein Schnitt von der Seite gesehen. Die Münze wird ,durch eine geeignete Öffnung in die Münzenrinne 1 eingeworfen.
An dieser Rinne 1 ist ein um .den Zapfen 3 drehbarer, mit Gegengewicht 4 versehener Hebel 2 angebracht. Das eine Ende ,des He bels 2 ist zu einer Kurvenfläche 5 ausgebil det, auf welcher ein an einer in -der Rinne 1 verschiebbar angebrachten Stange 7 befestig ter Zapfen 6 entlanggleiten kann. Das an- dere Ende der Stange 7 ist mit einem Zap fen 8 versehen, welcher in einen .am andern Ende des Hebels 2 vorgesehenen Schlitz 9 eingreift. Ferner ist der Hebel 2 mit einem Zapfen 10 versehen, welcher normal von un ten gegen einen um einen Zapfen 11 dreh baren Hebel 12 gedrückt wird.
Der Hebel 12 ist mit einem verschieb baren Gegengewicht 13 versehen, welches dazu dient, dem untern Ende des Hebels ein angemessenes Übergewicht zu verleihen, so dass .der Hebel stets seine unterste Stellung einnimmt, sofern kein anderes Organ ihn daran hindert.
Um den Zapfen 14 ist ein zweiarmiger Hebel 15 drehbar, dessen eines Ende mit einem Haken 16 versehen ist, so dass ein an einem Zahnrad 17 vorgesehener Zapfen 18 an demselben angreifen und. da durch :den Hebel 15 drehen kann, wobei ein an dessen :anderem Ende vorgesehener Zap fen 19 das obere Ende des Hebels 12 nieder drückt, während das andere Ende empor gehoben wird, so :
dass ein am Hebel 12 dreh- bar angebrachter Arm 20 vom Zapfen 10 freigebt, wonach sich .der Arm 20 ein wenig dreht und dessen freies, nach unten beriGh- tetes Ende, sobald der Haken 16 vom Zap fen 18 frei wird und daher .den Hebel 12 zu rückgeht, gegen den Zapfen 10 stösst. Hier durch wird der Hebel 2 ein wenig nach rechts gedreht und gleichzeitig gleitet der Zapfen 10 .am Arm 20 entlang, um schliess lich frei zu werden und in die in Fig. 1 ge zeigte Lage zurückzukehren.
Bei der er wähnten Drehung gibt eine Stellschraube 21 .des Hebels 2 .die eingeworfene Münze frei, .die in der Rinne 1 hochkant steht und unter stützt wird, teils durch die :Stellschraube 21 an dem Hebel 2, teils .durch eine in .dem um den Zapfen 22 drehbaren, mit Gegengewicht versehenen Hebel 23 vorgesehenen Nut und teils durch ,die Seitenwände der Rinne 1.
So lange die Münze festgehalten wird, wird der Arm 23 durch das Gewicht .der Münze nie dergedrückt, so .dass eine an dem Arm 23 an gebrachte kleine Röhre aus Glas oder an derem isolierendem Baustoff in eine solche Lage kommt, dass in der Röhre befindliches Quecksilber eine leitende Verbindung zwi schen den in die Enden der Glasröhre einge schmolzenen Kontakten 25, 26 herstellt, an welche Kontakte die elektrische Leitung 27 angeschlossen ist. Die Stellung des Hebels 23, wenn durch eine Münze beeinflusst, ist auf der Fig. 3 durch gestrichelte Linien an gedeutet.
Ist der Hebel 23 nicht belastet, so nimmt er die in Fig. 1 und 3 mit vollen Li nien dargestellte Lage ein, in -der die Röhre 24 schief steht und daher das Quecksilber sich am untern Ende der Röhre sammelt und daher keinen Kontakt zwischen 25 und 26 herstellen kann.
Bei der oben beschriebenen Bewegung des Hebels 2, dadurch verursacht, dass :der Haken 16 des Hebels 15 vom Zap fen 18 .des Zahnrades 17 frei wird, bewegt sich das mit dem Gegengewicht 13 versehene Ende :des Hebels 12 plötzlich nach unten in die.
in Fig. 1 gezeigte Stellung, wobei der elektrische Strom, wie schön erwähnt, durch Freigabe der Münze durch die Stellschraube 21, unterbrochen wind. Um zu verhindern,".dass der Strom jedes mal unterbrochen wird, wenn eine Münze durch die vorbeschriebene und dadurch ver ursachte Bewegung des Hebels 2, dass der Haken 16 des Hebels 15 vom Zapfen 18 des Zahnrades 17 frei wird, was bei jeder Um drehung .des Zahnrades geschieht, ausgewor fen wird, können gleichzeitig mehrere Mün zen in die Rinne 1 eingeworfen werden. Bei jeder Umdrehung des Zahnrades 17 wird dann eine auf dem Hebel 23 ruhende Münze freigegeben.
Damit aber die übrigen Mün zen am Durchfallen verhindert werden, isl die schon erwähnte, in der Rinne 1 verschieb bare Stange. 7 vorgesehen, welche mit einer Öffnung 28 versehen ist, die gerade gross ge nug ist, um eine Münze durchzulassen, vor ausgesetzt, :dass sich die Öffnung 28 genau vor der Mündung der Rinne befindet.
Wird der Hebel 2 dadurch gedreht, dass der Zap fen<B>10</B> durch den Hebel 20 beeinflusst wird, -verschiebt sich die Stange 7 ein wenig wegen ihrer Verbindung mit dem Zapfen 8 und dem Schlitz 9 des Hebels 2, wodurch sich auch die Öffnung 28 im Verhältnis zur Mündung-der Rinne 1 verschiebt, so dass die in der Rinne 1 liegenden Münzen nicht :durchfallen können, bevor die Bewegung be endet ist, wonach dann die zu unierst lie gende Münze auf den Hebel 23 und die Stell schraube 21 fällt und dort liegen bleibt, bis das Zahnrad 17 wieder eine Umdrehung ge macht hat und dadurch die vorbeschriebene Bewegung der Automatorgane bewirkt.
Die zum Auswurf der Münzen notwendi gen Bewegungen werden nicht in gleichen oder bestimmten Zeitintervallen ausgeführt, sondern nur, wenn eine bestimmte Energie menge verbraucht ist. Das Zahnrad 17 dreht sich mit grösserer oder geringerer Geschwin- digkeit, je nach dem Stromverbrauch. Um dies zu erreichen, wird Idas Zahnrad 17 durch bekannte, auf der Zeichnung nicht. veran schaulichte Übersetzungsorgane mit dem ge wöhnlichen Zählerwerk des Messers verbun den.
Die Stellschrauben 29, 30 (Fig. 3) die nen :dazu, die Öffnung .der Rinne der Mün- zengrösse anzupassen. Der Automat kann, ohne d.ass der Rah men der Erfindung überschritten wird, in verschiedener Weise abweichend, wie hier beschrieben, ausgeführt werden.
So können zum Beispiel am Hebel 23 zwei isoliert mit ihm verbundene Zapfen oder Kontaktstifte vorgesehen sein, welche, wenn der Hebel durch eine Münze betätigt wird, in einen darunter befindlichen, in zwei voneinander isolierte Abteilungen geteilten Quecksilber- behälter eintauchen und dadurch den Strom schliessen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Automat für Elektrizität, welcher nach Einwurf einer bestimmten Münze eine ent sprechende Menge elektrischer Energie lie fert, .dadurch gekennzeichnet, dass die einge worfene Münze von zwei Organen festgehal ten wird, wobei das eine Organ durch die Münze in eine solche Lage geführt wird, dass dadurch eine Kontaktvorrichtung den Strom schliesst, während .das andere Organ durch einen mit @ dem Zählerwerk eines Zählers in Wirkungsverbindung stehenden Mechanis mus vom Zähler zur Freigabe der Münze be einflusst wird, sobald eine der Münze ent sprechende Menge elektrischer Energie die genannte Kontaktvorrichtung passiert hat.UNTERANSPRÜCHE: 1. Automat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Organ 23 als ein um einen Zapfen 22 drehbarer Hebel ausgebildet ist, dessen einer Arm mit einer zur Aufnahme der Münze .dienenden Nut versehen ist, während der andere Arm als Gegengewicht dient. 2. Automat gemäss Patentanspruch und Un teranspruch 1, @dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktvorrichtung 24, 25, 26 aus einem .am Organ 23 befestigten, ge schlossenen Glasröhrchen besteht, .an des sen beiden Enden die Kontakte 25, 26 angebracht sind und welches Glasröhr chen eine bestimmte Menge Quecksilber enthält, welches, wenn Organ 23 durch.die Münze beeinflusst wird, eine leitende Verbindung zwischen den Kontakten 25, 26 herstellt. 3: Automat gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass .das Organ 2 als ein um einen Zapfen 3 drehbarer Hebel mit einer Stellschraube. 21 zum Festhalten der Münze ausgebildet ist. 4.Automat gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Mechanismus, welcher Organ 2 mit dem Zählwerk des Zählers verbindet, aus folgenden Teilen besteht: einem drehbaren, zweiarmigen Hebel 12, einem gleichfalls .drehbaren Hebel 15 und einem mit dem Zählerwerk verbundenen Zahnrad 17, welches mittelst des Zapfens 18 mit einem Haken 16 an dem einen Arme des Hebels 15 in Eingriff kommen kann, wodurch .der Hebel 15 ein wenig gedreht wird und mit seinem andern Arm einen Arm des Hebels 12 beeinflusst,so dass dessen anderer Arm das Organ 2 zur Freigabe der Münze betätigt. 5. Automat gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hebel 12 das Organ 2 mittelst eines an dem einen Arme des He bels 12 -drehbar angebrachten Armes 20 beeinflusst, welcher, wenn -der Hebel 12 durch den Hebel 15 bewegt wird, über den Zapfen 10 des Organes 2 gleitet und .darauf denselben durch das eigene Ge wicht des genannten Armes des Hebels 12 oder durch ein Gegengewicht oder durch Federkraft etc. so betätigt, dass der Arm 20 bei und während der Bewegung der genannten Organe seitlich zum Zapfen 10 verschoben wird,wodurch das Organ \' wieder in seine Ausgangslage zurück kehrt. 6. Automat gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass von mehreren gleichzeitig eingeworfenen Münzen nur je eine da- ,durch ausgalöst wird, .nachdem .die der Münze entsprechende Menge Elektrizität den Zähler passiert hat,dass die genann ten Münzen eine mit .dem Auslösemeeha- nismus zusammenwirkende Vorrichtung passieren, welche bei Auslösung einer Münze,die hinter dieser liegenden zurück hält. 7.Automat gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis<B>6,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass :die im Unteranspruch 6 ge nannte Vorrichtung aus einer vor der Mündung der Münzenrinne 1 angebrach ten verschiebbaren Stange 7 mit einer Öffnung 28 für die Münze besteht, wel- che-Stange 7 durch das Organ 2 so ver schoben werden kann, dass die Öffnung 28 nicht von weiteren Münzen aus der Rinne passiert werden kann, bevor nicht eine durch ,die Organe 2 und 28 fest gehaltene Münze freigegeben ist. B.Automat gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stange 7 mit dem Or gan 2 mittelst einer an dem einen Arm des letzteren vorgesehenen Kurve 5, wel che einen an dem einen Ende -der Stange 7 vorgesehenen Zapfen 6 betätigt und mit- telst eines am andern Arm des Organes 2 angebrachten Schlitzes 9, in welchen der am andern Ende der Stange 7 angebrachte Zapfen 8 eingreift, so zusammen=arbeitet, dass .die genannte Stange verschöben wird, wenn :das Organ 2 zwecks Auslösung einer Münze bewegt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH134232T | 1928-07-24 |
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| CH134232D CH134232A (de) | 1928-07-24 | 1928-07-24 | Automat zur Abgabe von Elektrizität. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH134232A (de) |
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1928
- 1928-07-24 CH CH134232D patent/CH134232A/de unknown
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