CH130484A - Vorrichtung zum Glätten von Zahnflanken. - Google Patents

Vorrichtung zum Glätten von Zahnflanken.

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CH130484A
CH130484A CH130484DA CH130484A CH 130484 A CH130484 A CH 130484A CH 130484D A CH130484D A CH 130484DA CH 130484 A CH130484 A CH 130484A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
roller
dependent
smoothing
contact pressure
tooth
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Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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Publication date
Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
Publication of CH130484A publication Critical patent/CH130484A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H5/00Making gear wheels, racks, spline shafts or worms
    • B21H5/02Making gear wheels, racks, spline shafts or worms with cylindrical outline, e.g. by means of die rolls
    • B21H5/022Finishing gear teeth with cylindrical outline, e.g. burnishing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Glätten von     Zahnflanken.       Für Zahnradgetriebe ist es von grösster  Wichtigkeit mit Rücksicht auf die Ab  nützung und auf den Lärm, dass die Zähne  mit äusserster Genauigkeit hergestellt werden.  Es genügt daher oftmals die mit     Präzisions-          Zahnradfräs-    oder Hobelmaschinen erreichte  Ausführung nicht, und es sind bereits     verschie-          dene    Verfahren bekannt, um die Zahnflanken  eines gefrästen oder gehobelten Zahnrades  nach der Fertigstellung noch weiter zu ver  bessern.  



  Hierzu gehören die verschiedenen Schleif  verfahren, die sowohl für Stirn-, als auch  für Schraubenräder verwendet werden bezw.  in Vorschlag gebracht worden sind. Allen  diesen     Schleifverfahren    haften jedoch grössere  Mängel an, und besonders für Schrauben  räder hat bisher noch keines zu einem be  friedigenden Resultat geführt. Es sind auch  Vorrichtungen bekannt, mit denen die Zahn  flanken mittelst eines Werkzeuges, welche  der Zahnform genau angepasst ist, durch so  genanntes Abziehen geglättet werden. Ferner    benutzt man mitunter besondere Schleif  mittel, wie zum Beispiel feinen Schmirgel,  Glasstaub, Schlemmkreide, Graphit oder der  gleichen, und lässt die zusammengehörigen  Räder unter Einwirkung der genannter.  Schleifmittel einlaufen.  



  Gegenüber allen diesen Einrichtungen  stellt die vorliegende Erfindung eine ganz  wesentliche Verbesserung dar     unter    gleich  zeitiger Vereinfachung der erforderlichen  Mittel.     :Sie    besteht darin, dass ein mit Zähnen  vom gleichen Profil und Modul versehener  Roller mit dem zu     glättenden,    sich drehenden  Zahnrad     unter    Druck zum Eingriff gebracht:  und von diesem gedreht wird.  



  In der     beigefügten        Zeichnung    ist in einer  beispielsweisen     Ausführungsform    die vorlie  gende Erfindung schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 stellt eine Draufsicht der Vor  richtung dar,       Fig.    2 eine:     Seitenansicht    der     Vorrichtung     mit teilweisem     Schnitt    nach der Linie 1-1  der     Fig.    1.      a ist das beispielsweise auf einer Spitzen  drehbank eingespannte, nachzuarbeitende  Zahnrad, b der mit Zähnen vom gleichen Pro  fil und Modul versehene, genau hergestellte  Roller, welcher in einem Halter c drehbar  geiagert ist, so däss er sich entsprechend einer  bestimmten Zahnschräge bei Schraubenrädern  genau anpassen kann. Der Halter c wird in  einem Führungsstück d auf dem Schlitten e  befestigt.

   Mittelst der Spindel f kann diesem  Schlitten ein seitlicher Vorschub erteilt wer  den, um die ganze Breite des Zahnrades     mit-          telst    des schmalen Rollers nachzuarbeiten.  Der Schlitten e mit dem Halter c und dem  Roller ist in einem Support g gehalten, vier  wiederum in üblicher Weise durch eine Spin  del h gegen die Radwelle verschoben werden       kann,        um    hierdurch den erforderlichen     An-          pressdruck    zu erhalten. Zwischen dem Halter e  und dem Führungsstück d ist eine Feder i  eingeschaltet, die erforderlichenfalls eine ge  ringe Nachgiebigkeit des Anpressdruckes ge  stattet.

   Der Roller b hat ein Kugellager k,  um trotz des auf ihn wirkenden     Anpress-          druckes    der ihm von dem Rad erteilten Dre  hung leicht folgen zu können.  



  Dadurch kommen die Gähne des ge  härteten und in dem wirksamen Teil  geschliffenen Rollers mit den Zähnen  des Zahnrades in richtigen Eingriff, so  dass infolge des Anpressdruckes die an den  weicheren Zahnflanken des Rades vom Frä  sen oder Hobeln herrührenden Unebenheiten  beseitigt werden. So entstehen nicht nur  schön geglättete Zahnflanken, sondern das  Material wird durch den Anpressdruck an  der obern Schicht gleichzeitig noch ver  dichtet, wodurch es widerstandsfähiger wird.  



  In zweckmässiger Weise werden die Zähne  des Rollers so hergestellt, dass im Verhältnis  zur ganzen Breite derselben ihr wirksamer  Teil jedoch nur schmal ist, so dass der     An-          pressdruck    nur auf einer schmalen Zone zur  Geltung kommt.  



  Um diesen     Anpressdruck    voll auszunutzen  und um einen ruhigen Arbeitsgang des Glät  tens zu gewährleisten, kann der Roller mit  einer Bremsvorrichtung versehen werden.    Statt einem Roller können gleichzeitig  auch zwei Roller, die zweckmässig einander  gegenüber liegen, auf ein Rad arbeiten. Bei  breiten Rädern können sogar mehrere Roller  nebeneinander arbeiten und ebenfalls bei Rä  dern mit grossem Durchmesser auch im Um  fang gleichzeitig mehrere Roller angebracht  werden, die auf den Umfang gleichmässig ver  teilt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Glätten von von Stirn- und Schraubenrädern, da durch gekennzeichnet, dass ein mit einer Ver zahnung von gleichem Profil und Modul ver- sehener Roller mit dein zu glättenden, sich drehbaren Zahnrad unter Druck zum Ein griff gebracht und von diesem gedreht wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Roller mit einem schmalen wirksamen Teil seiner Zäune die Zahnflanken des Rades glättet. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Glätten der ganzen Zahnbreite der Roller mit einem geeigneten Vorschub versehen ist.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Roller gehärtet und geschliffen ist, und die Zahnform in dem nicht wirksamen Teil, der aus Festigkeits rücksichten breiteren Zähne etwas zurück gesetzt wird, so dass der Anpressdruck je-. weils nur auf einer schmalen Zone zur Geltung kommt.
    4. 'v orrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der zum Glätten dienende Roller drehbar gelagert ist, um sich denvor- handenen. Verhältnissen, wie Zahnschräge, Steigungswinkel, von schraubenförmig ge wundenen Zähnen und dergleichen an passen können. Vorrichtung nach Patentanspruch und U nteranaprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Anpressdruck für den Roller mittelst einer Feder oder derglei chen veränderlich nachgiebig gestaltet wird. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass mit dem Roller noch eine Bremsvorrichtung verbunden wird, um damit den Anpressdruck zu unterstützen. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass bei breiten und grossen Rä dern gleichzeitig zwei oder mehrere Roller auf dasselbe Rad arbeiten, die entweder nebeneinander angeordnet oder auf den Umfang gleichmässig verteilt sind.
CH130484D 1927-03-28 1928-03-03 Vorrichtung zum Glätten von Zahnflanken. CH130484A (de)

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DE130484X 1927-03-28

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CH130484A true CH130484A (de) 1928-12-15

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ID=5663659

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CH130484D CH130484A (de) 1927-03-28 1928-03-03 Vorrichtung zum Glätten von Zahnflanken.

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE757895C (de) * 1940-05-21 1952-10-27 Fried Krupp A G Vorrichtung zum Glaetten der Flanken von Zahnraedern, insbesondere Schiffsmaschinengetriebezahnraedern
DE869723C (de) * 1951-03-04 1953-03-05 Edler & Sohn Zahnraederfabrik Verfahren zur Veredelung der Oberflaechen von Verzahnungen durch Kalthaemmern
EP0815984A1 (de) * 1996-06-25 1998-01-07 Kapp GmbH & Co KG, Werkzeugmaschinenfabrik Verfahren und Vorrichtung für die Feinbearbeitung der Zahnflanken eines Zahnrades auf einer Werkzeugmaschine
EP2025429A1 (de) * 2007-08-03 2009-02-18 Wolfgang Linnenbrink Arbeitsverfahren einer Zahnradbearbeitungsmaschine
DE102007035846B4 (de) * 2006-08-03 2009-12-24 GM Global Technology Operations, Inc., Detroit Ringwerkzeug, sowie Verfahren zum Räumen und Glätten der Fußabschnitte eines Zahnradelements
WO2018024354A1 (de) * 2016-08-03 2018-02-08 Audi Ag Verfahren und werkzeug zum erhöhen einer belastbarkeit eines zahnrads

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