CH130480A - Vorrichtung zur elektrolytischen Gewinnung von Metall aus metallhaltigem Rohgut. - Google Patents

Vorrichtung zur elektrolytischen Gewinnung von Metall aus metallhaltigem Rohgut.

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CH130480A
CH130480A CH130480DA CH130480A CH 130480 A CH130480 A CH 130480A CH 130480D A CH130480D A CH 130480DA CH 130480 A CH130480 A CH 130480A
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CH
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shaft
metal
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Inventor
Albert Schuette Joha Friedrich
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Schuette Johann Carl Friedrich
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C7/00Constructional parts, or assemblies thereof, of cells; Servicing or operating of cells
    • C25C7/005Constructional parts, or assemblies thereof, of cells; Servicing or operating of cells of cells for the electrolysis of melts

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Description


  Vorrichtung zur elektrolytischen Gewinnung von Metall aus     metallhaltigem    Rohgut.    Vorliegende Erfindung betrifft eine Vor  richtung zur elektrolytischen     Gewinnung     von Metall aus metallhaltigem Rohgut und  bezweckt die Erzeugung fester und dichter  Niederschläge dadurch, dass der Elektrolyt  in einer     bestimmten    Richtung in eine kräf  tige Bewegung versetzt wird.  



  Dies wird bei der Vorrichtung gemäss       der    Erfindung dadurch erreicht, dass der  Anodenkäfig für die Aufnahme des Roh  gutes zwei durchlochte Wandungen aufweist  und Mittel vorgesehen sind, um dieselben in  Drehung zu versetzen, während eine     mii:     Schaufeln versehene Welle vorgesehen ist,  um den Elektrolyten in Umlauf zu setzen.  



  Ausführungsbeispiele des     Erfiridungs-          gegenstandes    sind in der Zeichnung darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen senkrechten Schnitt durch  eine erste Ausführungsform der Vorrich  tung,       Fig.    2 einen     wagrechten    Schnitt nach der  Linie 2-2 der     Fig.    1, und         Fig.    3 einen senkrechten Schnitt durch  eine andere Ausführungsform der Vorrich  tung.  



  Die Vorrichtung nach     Fig.    1 und 2 besitzt  einen runden Bottich 1 aus Holz, Steingut  oder dergleichen, dessen Innenwandung mit  einem Bleimantel 2 bekleidet ist. Dieser  Bleibelag stellt die Kathode dar und erhält  den elektrischen Strom durch eine Leitung 4.  Auf dem Boden des Bottichs ist eine Blei  platte 4a eingebracht, der kein Strom zu  geführt wird. In den Bottich 1 ragt.     eine     mit Schaufeln 5 ausgerüstete Welle 6, die  im Deckel 7 des Bottichs drehbar gelagert  ist. Konzentrisch zu der Welle 6 sind ein  innerer Zylinder 8 und ein äusserer Zylin  der 9 aus Blei angeordnet, welche mit Lö  chern 8'     bezw.    9' versehen sind.

   Die beiden  Bleizylinder 8 und 9 sind zwischen zwei  kreisringförmigen Scheiben 10 und     11    fest  gelagert, deren obere, 10, einen Halsring 10'  hat, mittelst welchem der aus den Zylindern       8,,    9 und den Scheiben 10, 11 gebildete       Anodenkäfig    durch     Zapfen    12 an einer      Hohlwelle 13 aufgehängt ist, die im Deckel 7  drehbar lagert. Am obern Ende der Hohl  welle 13 ist ein Kegelrad 14 fest     aufgekeilt,     das mit dem auf der Welle 15 sitzenden  Kegelrad 16 in Eingriff steht. Die Welle  15 ist in dem auf dem     Bottichdeckel    7 ruhen  den Lagerbock 17 gelagert. Auf ihrem  äussern Ende sitzt eine Riemenscheibe 18.

    Ihr Antrieb erfolgt durch     Riemen    19 und  Riemenscheibe 20 von der     Transmissions-          welle    21 her. Die in der Hohlwelle 13 dreh  bar gelagerte Welle 6 hat an ihrem obern  Ende fest     aufgekeilt    ein Kegelrad 22, in das       ein    auf einer Welle 23 sitzendes Kegelrad  24 eingreift. Die Welle 23 ist in einem  ebenfalls auf dem     Bottichdeckel    7 ruhenden  Bock 2'5     gelagert.    Sie besitzt an ihrem  äussern Ende eine Riemenscheibe 26 und  erhält ihre Drehbewegung durch einen ge  kreuzten Riemen<B>27</B> und Riemenscheibe 28 von       derTransmissionswelle21    aus.

   Auf der     dieZy-          linder    8 und 9 abdeckenden Scheibe 10 ist  eine kreisringförmige Kupferscheibe 29 ge  lagert, auf welcher eine an den positiven Pol  einer elektrischen Stromquelle angeschlossene  Kupferbürste 30 schleift, während an den  negativen Pol der Stromquelle der Blei  mantel 2 des Bottichs angeschlossen ist, der  als Kathode dient.    Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  folgende:    Das zu verarbeitende Erz, erzhaltige Ma  terial oder Abfall 31 wird in den Anoden  käfig     zwischen    die beiden     konzentrischen     Zylinder 8 und 9 eingebracht.

   Nachdem der  elektrische     Strom    eingeschaltet ist, wird der  Elektrolyt durch die Schaufeln 5 der von  der     Transmission    her in Umdrehung ver  setzten Welle 6 in kräftige Bewegung ver  setzt und durch die Löcher 8' des Zylinders 8  hindurch dem Erz oder dergleichen gleich  mässig zugeführt. Um diese Wirkung noch       züz    erhöhen, wird der das Erz oder derglei  chen beherbergende, von den Zylindern 8  und 9 gebildete Käfig ebenfalls in Umdre  hung versetzt, und zwar nach     Fig.    1 in der  selben Drehrichtung     wie    die Welle 6, aber    mit verschiedener Geschwindigkeit. Sollen  Käfig und Schaufelwelle in entgegengesetz  ter Richtung sich drehen, so wird der ge  kreuzte Riemen 27 durch einen offenen er  setzt.

   Der metallisch angereicherte Elektro  lyt wird durch die     Öffnungen    9' des Blei  zylinders 9 hindurchgetrieben und infolge  der Drehbewegungen des Anodenkäfigs  gleichmässig gegen die Kathode 2 getrieben,  wo sich ein gleichmässiger, dichter Nieder  schlag des Metallas bildet.  



  Bei der in     Fig.    3 gezeigten Ausführungs  form sind die Zylinder 8 und 9 unabhängig  voneinander aufgehängt, und zwar ist der  äussere Zylinder 9 an einer mit Buchse 32       versehenen    Scheibe 33 befestigt, indem die  Buchse 32     mittelst    der Zapfen 34 an der  im Deckel 7 drehbar gelagerten Hohlwelle  13' aufgehängt ist. Der innere Zylinder 8  ist an einer Scheibe 60 befestigt, die mit  einer Buchse 61 versehen ist, die die Hohlwelle  35 umfasst und bis nahe unter die obere,  den äussern Zylinder 9 tragende     Buclise    32 der  Hohlwelle 13' reicht. Die untere Buchse 61  ist mittelst der Zapfen 36 an der Hohlwelle  35 aufgehängt.

   Die Scheibe 60 des     innern     Zylinders 8 ist durch eine Schleiffeder 35a  mit der Scheibe 33 des äussern Zylinders 9  leitend verbunden, so dass beiden Zylindern  Strom zugeführt wird. Der Antrieb der  mittleren Welle 6 und der Zylinder 8, 9  erfolgt von der     Transmissionswelle    21 aus,  und zwar für die mittlere Welle 6 durch  die Riemenscheiben 2.8, 26 und den Riemen  27, sowie durch die Kegelräder 24 und 22.

    Für den Zylinder 8 erfolgt der Antrieb da  gegen durch ein auf der Hohlwelle 35 sit  zendes Kegelrad 37, das in ein Kegelrad 38  eingreift, welches auf     einer    im Lagerbock  38a gelagerten Welle 39 sitzt, Diese erhält  ihren Antrieb durch die Zahnräder 40 und  41 von der Welle 40a aus, die     mittelfit        einer     von Hand     ausrückbaren    Kupplung 42 mit  der die Scheibe 26     tragenden    Welle gekup  pelt werden     kann.    Der Antrieb des     äussern     Zylinders 9 erfolgt durch die Kegelräder 14,  16     mittelst    der Riemenscheiben 18, 20 und  des Riemens 19.

        Nach der in     Fig.    3 gezeigten     Anordnung     sind die Zylinder 8, 9 voneinander unab  hängig drehbar. Um den Zylinder 9 still  setzen zu können, während Zylinder 8 und  Welle 6 sich drehen, ist auf der Welle 15  eine Leerscheibe 18' vorgesehen auf     die    der  Riemen 19 von der Festscheibe 18 verschoben  werden kann. Soll dagegen der Zylinder 8  stillstehen, während der Zylinder 9 und  Schaufelwelle 6 sich drehen, so     wird    die  für diesen Zweck auf der Welle 40a an  gebrachte Kupplung 42 ausgeschaltet.

   Nach  diesen Ausführungen ist es leicht verständ  lich, dass     gewünschtenfalls    beide Zylinder  8, 9 stillgesetzt werden können, während  nur die Welle 6 sich dreht.     Sollen    sich die  Zylinder 8, 9 in gleichem Sinne drehen, so  wird der gekreuzte Riemen 27 abgenommen  und durch einen offenen     ersetzt.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorrichtung zur elektrolytischen Ge- @vinnung von Metall aus metallhaltigem Rohgut unter Verwendung eines Anoden käfig, dadurch gekennzeichnet, dass der Anodenkäfig für die Aufnahme des Roh gutes zwei ' durchlochte Wandungen auf- weist und Mittel vorgesehen sind, um die selben in Drehung zu versetzen,. während eine mit Schaufeln versehene Welle vor gesehen ist, um den Elektrolyten zwecks Erzeugung eines festen und dichten Nieder schlages in Umlauf zu setzen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für die Dreh bewegung des Anodenkäfigs einerseits und der Schaufelwelle anderseits Kegel räderpaare vorgesehen sind, derart, dass die Drehbewegung in gleicher oder ver schiedener Richtung erfolgen kann. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zwei Antriebskegelräderpaare des Anodenkäfigs derart angeordnet sind, dass die gäfigwandungen unabhängig von einander und in gleichem oder verschie denem Drehsinn und unabhängig von der Schaufelwelle angetrieben und wahlweise stillgesetzt werden können.
CH130480D 1927-12-05 1927-12-05 Vorrichtung zur elektrolytischen Gewinnung von Metall aus metallhaltigem Rohgut. CH130480A (de)

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