CH129197A - Anordnung zur Regelung von Asynchronmaschinen mit Kollektorhintermaschine. - Google Patents

Anordnung zur Regelung von Asynchronmaschinen mit Kollektorhintermaschine.

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CH129197A
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CH
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machine
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asynchronous
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rear machine
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Anordnung zur Regelung von Asynchronmaschinen mit Kollektorhintermaschine.    Das Hauptpatent betrifft eine Anordnung  zur Regelung von Asynchronmaschinen mit  Kollektorhintermaschine, wobei die Kommu  tatorhintermaschine im Ständer mit Schlupf  frequenz erregt wird. Um dies zu erreichen,  ist bei der Anordnung nach Fig. 4 der  Hauptmaschine eine Asynchronmaschine und  ein mit dieser in Reihe geschalteter     Fre-          quenzwandler    vorgesehen, die die Erreger  wicklung im Ständer der Kommutatorhinter  maschine speist. Die Asynchronmaschine und  der Frequenzwandler sind mit der Haupt  maschine mechanisch gekuppelt. Sie werden  über Regeltransformatoren vom Netz aus  gespeist.  



  Die Erregung der Kommutatorhinter  maschine mit Schlupffrequenz mittelst zweier  hintereinander geschalteter Maschinen hat den  Vorteil, dass diese beiden Maschinen selbsttätig  die Spannungskomponenten liefern, die die  Erregerwicklung der Kommutatorhinterma  schine bei Änderung der sekundären Frequenz  erfordert, wenn eine Phasenverschiebung des  Erregerstromes an der Hintermaschine ver-    mieden werden soll. Die Asynchronmaschine  liefert eine Spannungskomponente, die die  induktive Gegenspannung der Erregerwicklung  deckt und die sowohl proportional dem Er  regerstrom, als auch proportional der Schlupf  frequenz ansteigt. Der Frequenzwandler lie  fert hingegen die Spannungskomponente zur  Deckung des Ohmschen Spannungsabfalles  im Erregerkreis, die nur proportional dem  Erregerstrom ansteigt.

   Diese Anordnung hat  aber noch den Nachteil, dass die Asynchron  maschine, die die Erregerwicklung der Kom  mutatorhintermaschine speist, verhältnismässig  gross ausfällt. Sie muss für die auf die Netz  frequenz umgerechnete Erregerleistung der  Kommutatorhintermaschine bemessen sein.  Da die Asynchronmaschine in ihrem Sekun  därteil eine Leistung mit Schlupffrequenz  abzugeben hat, so ist die primär aufgenom  mene Leistung im Verhältnis der Netzfre  quenz zur Schlupffrequenz grösser.  



  Dieser Nachteil wird bei der Anordnung  gemäss der Erfindung durch die Zwischen  schaltung einer     Hilfskommutatormaschine     
EMI0001.0003     
      zwischen der Hauptkommutatorhintermaschine  und der mit dem Frequenzwandler in Reihe  geschalteten Asynchronmaschine vermieden.  Die mit dem Frequenzwandler in Reihe ge  schaltete Asynchronmaschine speist dann mit  Schlupffrequenz die Ständererregung der Hilfs  kommutatormaschine, während diese erst die  Erregerleistung für die Hauptkommutator  hintermaschine liefert. Dadurch wird erreicht,  dass die Leistung der für die Erregung dienen  den Asynchronmaschine des Hauptpatentes  auf etwa 20 % gegenüber der frühern An  ordnung herabgesetzt wird.

   Die neue An  ordnung wird daher trotz Hinzuschaltung  einer weiteren Kommutatormaschine billiger  als die frühere; ausserdem wird der Raum  bedarf der mit der Hauptmaschine     gekuppel-          ten    Maschinen herabgesetzt, was in vielen  Fällen ausschlaggebend ist.  



  Damit die Asynchronmaschine und der  in Reihe geschaltete Frequenzwandler trotz  der Zwischenschaltung einer Hilfskommuta  tormaschine die Erregerwicklung der eigent  lichen Kommutatorhintermaschine derart  speist, dass bei Änderung der Frequenz der  Erregerstrom in der Kommutatorhinterma  schine seine Phase beibehält, ist es zweck  mässig, der Erregerwicklung im Ständer der  Hilfskommutatormaschine Ohmsche Wider  stände vorzuschalten, die derart bemessen  sind, dass im gesamten Regelbereich der in  duktive Widerstand der Erregerwicklung im  Ständer der Hilfskommutatormaschine klein  ist gegenüber der Grösse dieser Ohmschen  Widerstände.    In der Zeichnung ist die neue Anordnung  an einem Beispiel veranschaulicht.

   Ebenso  wie bei Abb. 4 des Hauptpatentes ist a die  asynchrone Hauptmaschine, b die von einer  Maschine c angetriebene Kommutatorhinter  maschine, deren Erregerwicklung l von einer  mit der Hauptmaschine gekuppelten Asyn  chronmaschine f und einem mit dieser in  Reihe geschalteten Frequenzwandler h ge  speist wird. Zwischen der Erregerwicklung l  und der Asynchronmaschine f ist nun noch  eine Hilfskommutatormaschine r eingeschaltet,  deren Erregerwicklung s im Ständer von der  Asynchronmaschine f gespeist wird, während  ihr Läufer über eine Kompensationswicklung  t an die Erregerwicklung l der eigentlichen  Kommutatorhintermaschine angeschlossen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Regelung von Asynchron maschinen mit Kollektorhintermaschine, wo bei zur Erregung der Kommutatorhinterma schine mit Schlupffrequenz eine Asynchron maschine und ein mit dieser in Reihe ge schalteter Frequenzwandler dient, gekenn zeichnet durch eine Hilfskommutatormaschine, deren Erregerwicklung im Ständer an die Asynchronmaschine und den in Reihe ge schalteten Frequenzwandler angeschlossen ist, während der Kommutator an die Er regerwicklung im Ständer der Hauptkommu- tatorhintermaschine angeschlossen ist.
CH129197D 1926-11-29 1927-11-16 Anordnung zur Regelung von Asynchronmaschinen mit Kollektorhintermaschine. CH129197A (de)

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CH106015T 1927-11-16

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