CH128652A - Schwimmerloser Spritzvergaser für Explosionsmotoren. - Google Patents

Schwimmerloser Spritzvergaser für Explosionsmotoren.

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CH128652A
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Leopold Podszus
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Leopold Podszus
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  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description


  Schwimmerloser     Spritzvergaser    für Explosionsmotoren.    Gegenstand der Erfindung des Hauptpa  tentes ist ein     schwimmerloser        Spritzvergaser     für     Explosionsmotoren,    welcher ein auf einem       Zerstäuberrohr        gleiterdes    Zusatzluftventil be  sitzt, welches die     Zerstäuberluft    durch  eine hohle Spindel dem     Zerstäuberrohr    zu  führt, das frei in den Mischraum für die Zu  satzluft hineinragt.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine weitere Ausbildung dieses     Spritzver-          gasers.     



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes dar, und  zwar in       Fig.    1 im Aufriss, in       Fig.    2 in Seitenansicht vom Motor aus  g     csehen,    während  Fis. 3 einen     senkrechten    Längsschnitt       nach    Linie     A-A    der     F'ia.    2 und       Fig.    4 einen senkrechten Längsschnitt  nach Linie     B-B    der     Fig.    2 zeigen.  



  Das     Luftventilgehäuse        a    wird an das       fiau@"rohr    des nicht gezeichneten Motors     an-          gesehlossen.    In ihm ist das mittelst der Fe  der     i    auf den im Gehäuse     a    vorgesehenen Ven-         tilsitz    e gedrückte Zusatzluftventil f ange  ordnet, dessen zentrale hohle Spindel     g    auf  dem ortsfesten     Zerstäuberröhrchen    b ver  schiebbar ist.

   Die Verschiebung des Zusatz  luftventils<I>f</I> auf dem Röhrchen<I>b</I> kann zum  Beispiel bei einem Automobilmotor vom  Führersitz aus durch einen nicht dargestell  ten Bowdenzug. bewirkt werden, der den Zu  tritt des Hauptteils der     Zerstäuberluft    durch  die Spindel     g    zum     Zerstäuberröhrchen    b  nicht hindert. Das     Zerstäuberröhrchen    b be  sitzt Längsschlitze     b'    für den Eintritt von  weiterer     Zerstäuberluft    in das Röhrchen b.  



  In das der Motorseite zugewendete Ende  des     Luftventilgehäuses    ist ein     Lufttrichter    d  eingebaut, dessen kleinster Innendurchmesser  der Motorstärke     angemessen    ist.  



  Am     Luftventilgehäuse        a    ist auf einer  Seite das     Brennstoffventilgehäuse    c ange  schraubt. In diesem ruht das Brennstoff  ventil n unter dem Druck: einer Feder auf  einem einarmigen Hebel o, welcher mittelst  des Zapfens t an einem in der Längsrichtung  des Hebels verschiebbaren und     mittelst    einer       Stellschraube    v     feststellbaren    Gleitstück      aasgelenkt und samt letzterem in einem Kanal  des Ventilgehäuses c angeordnet ist. Der He  bel o ruht seinerseits in grösserem Abstand  von seinem Drehzapfen t auf dem als Stu  fenkolben zweckmässig ganz aus Metall aus  gebildeten Steuerkolben p.

   Das richtige Ver  hältnis der Hebelarme des Brennstoffventils n  und des Steuerkolbens p kann durch Ver  schiebung des     Gleitstückes        u    mit dem Dreh  zapfen     t    des Hebels o eingestellt werden. In  die obere Zylinderstufe des Steuerkolbens p  mündet der Kanal     q,    welcher mit einer Ring  nute     7n    des     Lufttrichters   <I>d</I> in nicht gezeich  neter Verbindung steht.

   Dieser ist mit  Schlitzen     1c    mit der engsten Stelle der Luft  düse in offener Verbindung, so dass in der       obern        Zylinderstufe    des Steuerkolbens p der  grösste im     Lufttrichter    auftretende Unter  druck herrscht. Der     Stufenzylinder    ist unten  mit einer Kappe abgeschlossen, die zweck  mässig aus Metall besteht und mit     mehreren,     Luftröhrchen     r    versehen ist, damit der atmo  sphärische     Druck    auf die Unterseite wirkt.

    Bei der tiefsten Stellung des Steuerkolbens p  schliesst das Ventil n den     Brennstoffzufluss     in den Seitenarm     l    des     Zerstäuberröhrchens    b  ab. In den Brennstoffkanal des Ventilge  häuses d mündet hinter dem Brennstoffven  til      a    ein Kanal<I>h,</I> durch     welchen    unter der  Saugwirkung des Motorkolbens Luft aus der  Atmosphäre eingesaugt wird, die eine Vor  zerstäubung des Brennstoffes bewirkt.

   Der       vorzerstäubte    Brennstoff gelangt dann in  das     Zerstäuberrohr    b, wo er zum zweiten       112a1    zerstäubt und hierauf beim Austritt aus  dem     Zerstäuberrohr    b mit der Zusatzluft ge  mischt wird.  



  Am     Luftventilgehäuse    a ist ein zweiar  miger Hebels auf dem Zapfen p schwingbar  gelagert. An     einem    Arm dieses Hebels ist ein  Keil x nahe bei seinem Drehzapfen     g9        mittelst     eines Stiftes x' aasgelenkt und am Ende des  Armes     mittelst        einer    Schraube     x2    mit Mutter  und Gegenmutter einstellbar befestigt.

   Die  ser Keil ruht unter dem Druck einer auf den  linken Arm des Hebels s wirkenden Feder     s'     auf einem Stift<I>w</I> des     Zusatzluftventils   <I>f.</I>  Der andere Arm des Hebels s trägt eine ein-         stellbare    Anschlagschraube     c-,    welche den Hub  des Hebels o unter dem Einfluss des Steuer  kolbens p und damit den Hub des Brennstoff  ventils n begrenzt.  



  Die Anschlagschraube z wird so einge  stellt, dass sie bei geschlossenen Ventilen f  und n nicht auf dem Hebel o aufruht, son  dern von letzterem um so viel absteht, dass  sich der Hebel o so weit anheben kann, dass  die für den Leerlauf erforderliche Brenn  stoffmenge eben noch durchfliessen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schwimmerloser Spritzvergaser für Explo sionsmotoren, bei welchem ein Zusatzluftventil auf einem Zerstäuberrohr verschiebbar ange ordnet ist und durch eine zentrale, hohle Spindel den Hauptteil der Zerstäuberluft dem Zerstäuberrohr zuführt, das frei in den Misch raum für die Zusatzluft hineinragt und bei welchem ein unter Saugwirkung des Motors stehender Steuerkolben das Brennstoffventil steuert, gekennzeichnet durch einen einar migen Hebel zur Übertragung der Bewegung des Steuerkolbens auf das Brennstoffventil, bei ,
    welchem der Hebelarm des Steuerkolbens grösser ist als der des Brennstoffventils und die Öffnungsbewegung durch Anschlag be grenzt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vergaser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehzapfen des einarmigen Hebels in dessen Längsrich tung verschiebbar ist, damit dasVerhältnis der Hebelarme und damit das Übertra gungsverhältnis zwischen Kohlenhub und Brennstoffventilhub geändert werden kann. 2.
    Vergaser nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da,ss das Zusatzluftventil auf das eine Ende eines zweiarmigen Hebels einwirkt, der an sei nem andern Ende eine Stellschraube trägt, die als Anschlag für den einarmigen Hebel wirkt. 3.
    Vergaser nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Zusatzluftventil mittelst eines Stiftes auf einen :Keil wirkt, der an einem Ende am zweiarmigen Hebel ange- lenkt und am andern Ende mit dem einen Arm des zweiarmigen Hebels durch eine Schraube einstellbar verbunden ist, damit das Übersetzungsverhältnis zwischen der Bewegung des Zusatzluftventils und dem Hub der als Anschlag wirkenden Stell schraube des zweiarmigen Hebels einstell bar ist.
CH128652D 1926-08-31 1927-06-21 Schwimmerloser Spritzvergaser für Explosionsmotoren. CH128652A (de)

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