Gestell zur Beförderung von Leisten und Schuhwerlisteilen bei der Herstellung von Schuhwerk im Fliessbetrieb. Gegenstand der Erfindung ist ein Gestell zur Beförderung von Leisten und Schub werksteilen bei der Herstellung von Schuh werk im Fliessbetrieb. Das Wesen dieses Ge stelles besteht darin, dass es zur Aufnahme des gesamten Materials für die Erzeugung je eines Schuhpaares und der für dieses Schuh paar nötigen Leisten geeignet ist. Das Ge stell besitzt zu diesem Zwecke eine Grund platte und eine oben liegende Tragfläche, die Rostform aufweist. Zwischen die Stäbe die ses Rostes werden die Leisten untergebracht, während das sonstige, für die Erzeugung eines Schuhpaares erforderliche Material auf die Grundplatte zu liegen kommt.
Nachdem der ,Schuh aufgezwickt ist, kommt er mit dem Leisten zwischen die Roststäbe der obern Tragfläche.
Das Gestell wird planmässig entsprechend dem Fabrikationsfortschritt von einem Ar beiter zum andern befördert und jeder Arbei ter führt die ihm obliegenden Arbeiten aus.
Das Gestell besteht zweckmässig aus einer Grundplatte, die von einem Rahmen allseitig umgeben wird. In den vier Ecken des Rah mens bezw. der Grundplatte sind vier Stützen zur Aufnahme der rostartigen, obenliegenden Tragfläche vorgesehen. Durch die rostartige Ausbildung der Tragfläche kann diese gleich zeitig zur Aufnahme der Leisten, wie auch als Handgriff für die Weiterbeförderung des Gestelles dienen.
Bei der fabrikmässigen Herstellung von Schuhwerk sind seil-, vielen Jahren Holz gestelle der verschiedensten Art zur Auf nahme von 15 bis 50 Paar Schuhen bekannt. Diese Gestelle dienen als Transportmittel .für die jeweils in Frage kommende Anzahl von Schuhen, haben aber mit der Fertigung selbst nichts zu tun.
Von ihnen unterscheidet sich der Erfin dungsgegenstand dadurch, da,ss er nur die für ein Paar Schuhe bestimmten Einzelteile und Leisten enthält, und dass er infolge seiner besonderen Ausbildung geeignet ist, plan mässig von einer Arbeitsstelle zur andern be fördert zu werden. Auf beiliegender Zeichnung ist eine bei spielsweise Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Gestelles, Fig. 2 einen,Schnitt nach Linie A-A der Fig. 1.
Wie ersichtlich, besteht das Schuhgestell aus der Grundplatte a, welche allseitig von einem Rahmen b umgeben ist. In den vier Ecken dieses Rahmens sind vier Stützen c aufgerichtet, welche den obern Rahmen d, tragen. Dieser ist mit den rostartig angeord neten Längsstäben e versehen, welche die obenliegende Tragfläche bilden, die zur Auf lage der Leisten, sowie aufgezwickter .Schuhe und gleichzeitig als Handgriff dient. An der Vorderseite des Gestelles befindet sich die Querleiste f, welche mit dem vordern Rah menteil b, eine Tasche<I>g</I> zur Aufnahme der Begleitkarten trägt.
Ausserdem ist an der Vorderseite noch die Tafel h zur besonderen Kennzeichnung der Gestelle angeordnet. Zur leichten Verschiebung der Kasten sind unter halb der Grundplatte zwei .Schiebeleisten i vorgesehen. Sämtliche Kanten der Leisten sind abgerundet, um eine bequeme Hand habung zu gestatten und Drucl-stellen an den Schuhen zu vermeiden.
Das Material, aus welchem das Gestell hergestellt wird, ist beliebig. Es kann dem nach je nach den Betriebsverhältnissen Holz, Blech, Eisen und dergleichen verwendet wer den.
Wie bereits erwähnt, veranschaulicht die Zeichnung nur ein Ausführungsbeispiel. Die besondere Ausführung des Gestelles selbst richtet sich nach dem Zweck; so können bei spielsweise Gestelle für Damenhalbschuhe wesentlich leichter und kleiner ausgeführt werden als solche für Schaftstiefel. Die Art der Benutzung des beschriebenen Gestelles ist ohne weiteres klar. In den Vor bereitungsräumen werden alle für die Erzeu gung eines zusammengehörigen Schuhpaares nötigen Stoffe auf der Grundplatte des Ge stelles untergebracht und die Leisten zwi schen die Roststäbe der obenliegenden Trag fläche gesteckt. Das Gestell kommt dann auf das Band, wo es fortlaufend von einem Ar beiter zum andern befördert wird, so dass je der von ihnen die ihm obliegende Teilarbeit ausführen kann.
Es ist wesentlich, dass gerade alle Teile, die zu einem Schuhpaar gehören, in dem Ge stell untergebracht werden, da, wie die Er fahrung gezeigt hat, gerade hierdurch die möglichst rasche und ordnungsmässige Her stellung des Schuhwerkes im Fliessbetrieb er möglicht wird.