CH127232A - Gestell zur Beförderung von Leisten und Schuhwerksteilen bei der Herstellung von Schuhwerk im Fliessbetrieb. - Google Patents

Gestell zur Beförderung von Leisten und Schuhwerksteilen bei der Herstellung von Schuhwerk im Fliessbetrieb.

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CH127232A
CH127232A CH127232DA CH127232A CH 127232 A CH127232 A CH 127232A CH 127232D A CH127232D A CH 127232DA CH 127232 A CH127232 A CH 127232A
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shoes
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A-G Erfurter Mech Schuhfabrik
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Erfurter Mech Schuhfabrik A G
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  Gestell zur Beförderung von Leisten und     Schuhwerlisteilen    bei der Herstellung von  Schuhwerk im     Fliessbetrieb.       Gegenstand der Erfindung ist ein Gestell  zur Beförderung von Leisten und Schub  werksteilen bei der Herstellung von Schuh  werk im Fliessbetrieb. Das Wesen dieses Ge  stelles besteht darin, dass es zur Aufnahme  des gesamten Materials für die Erzeugung je  eines Schuhpaares und der für dieses Schuh  paar nötigen Leisten geeignet ist. Das Ge  stell besitzt zu diesem Zwecke eine Grund  platte und eine oben liegende Tragfläche, die  Rostform aufweist. Zwischen die Stäbe die  ses Rostes werden die Leisten untergebracht,  während das sonstige, für die Erzeugung  eines Schuhpaares erforderliche Material auf  die     Grundplatte    zu liegen kommt.

   Nachdem  der     ,Schuh        aufgezwickt    ist, kommt er mit dem  Leisten zwischen die Roststäbe der obern  Tragfläche.  



  Das Gestell wird planmässig entsprechend  dem Fabrikationsfortschritt von einem Ar  beiter zum andern befördert und jeder Arbei  ter führt die ihm obliegenden Arbeiten aus.  



  Das Gestell besteht zweckmässig aus einer       Grundplatte,    die von     einem    Rahmen allseitig         umgeben    wird. In den vier Ecken des Rah  mens     bezw.    der Grundplatte sind vier Stützen  zur Aufnahme der rostartigen,     obenliegenden     Tragfläche vorgesehen. Durch die rostartige  Ausbildung der Tragfläche     kann    diese gleich  zeitig zur Aufnahme der Leisten, wie auch  als Handgriff für die Weiterbeförderung des  Gestelles dienen.  



  Bei der fabrikmässigen Herstellung von  Schuhwerk sind     seil-,    vielen Jahren Holz  gestelle der     verschiedensten    Art zur Auf  nahme von 15 bis 50 Paar Schuhen bekannt.  Diese Gestelle dienen als Transportmittel .für  die jeweils in Frage kommende Anzahl von  Schuhen, haben aber mit der Fertigung selbst  nichts zu tun.  



  Von ihnen unterscheidet sich der Erfin  dungsgegenstand dadurch,     da,ss    er nur die     für     ein Paar Schuhe bestimmten     Einzelteile    und  Leisten enthält, und dass er infolge seiner  besonderen Ausbildung geeignet ist, plan  mässig von einer Arbeitsstelle zur andern be  fördert zu werden.      Auf beiliegender Zeichnung ist eine bei  spielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt, und zwar  zeigt:       Fig.    1 eine perspektivische Ansicht des  Gestelles,       Fig.    2     einen,Schnitt    nach Linie     A-A     der     Fig.    1.  



  Wie ersichtlich, besteht das Schuhgestell  aus der Grundplatte     a,    welche allseitig von  einem Rahmen b umgeben ist. In den vier  Ecken dieses Rahmens sind vier Stützen c  aufgerichtet, welche den obern Rahmen     d,          tragen.    Dieser ist mit den rostartig angeord  neten Längsstäben e versehen, welche die       obenliegende    Tragfläche bilden, die zur Auf  lage der Leisten, sowie     aufgezwickter    .Schuhe  und gleichzeitig als Handgriff dient. An der  Vorderseite des Gestelles befindet sich die  Querleiste f, welche mit dem vordern Rah  menteil     b,    eine Tasche<I>g</I> zur Aufnahme der  Begleitkarten trägt.

   Ausserdem ist an der  Vorderseite noch die Tafel     h    zur besonderen  Kennzeichnung der Gestelle angeordnet. Zur  leichten Verschiebung der Kasten sind unter  halb der Grundplatte zwei .Schiebeleisten i  vorgesehen.     Sämtliche    Kanten der Leisten  sind abgerundet, um eine bequeme Hand  habung zu     gestatten    und     Drucl-stellen    an den  Schuhen zu vermeiden.  



  Das Material, aus welchem das Gestell  hergestellt     wird,    ist beliebig. Es kann dem  nach je nach den Betriebsverhältnissen Holz,  Blech, Eisen und dergleichen verwendet wer  den.  



  Wie bereits erwähnt, veranschaulicht die  Zeichnung nur ein Ausführungsbeispiel. Die  besondere Ausführung des Gestelles selbst  richtet sich nach dem Zweck; so können bei  spielsweise Gestelle für Damenhalbschuhe  wesentlich leichter und kleiner ausgeführt  werden als solche für Schaftstiefel.    Die Art der Benutzung des beschriebenen  Gestelles ist ohne weiteres klar. In den Vor  bereitungsräumen werden alle für die Erzeu  gung eines zusammengehörigen Schuhpaares  nötigen Stoffe auf der Grundplatte des Ge  stelles untergebracht und die Leisten zwi  schen die Roststäbe der     obenliegenden    Trag  fläche gesteckt. Das Gestell kommt dann auf  das Band, wo es fortlaufend von einem Ar  beiter zum andern befördert wird, so dass je  der von ihnen die ihm obliegende Teilarbeit  ausführen kann.  



  Es ist wesentlich, dass gerade alle Teile,  die zu einem Schuhpaar gehören, in dem Ge  stell untergebracht werden, da, wie die Er  fahrung gezeigt hat, gerade hierdurch die  möglichst rasche und ordnungsmässige Her  stellung des Schuhwerkes im Fliessbetrieb er  möglicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANTSPRUCH Gestell zur Beförderung von Leisten und Schuhwerksteilen bei der Herstellung von Schuhwerk im Fliessbetrieb, gekennzeichnet durch eine Grundplatte zur Aufnahme der Materialien für die Erzeugung eines Schuh paares und eine rostartig ausgebildete, oben liegende Tragfläche zur Aufnahme von Lei sten und Schuhen.
    UNTERANSPRUCH: Gestell nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Grundplatte (a) von einem Rahmen (b) allseitig umgeben ist, in dessen Ecken vier .Stützen (c) zur Aufnahme eines obern Rahmens (d) angeordnet sind, der rostartig angeordnete Stäbe (e) trägt, welche die obenliegende Tragfläche bilden, die zu gleich als Handgriff für das Gestell dient.
CH127232D 1926-08-27 1927-05-16 Gestell zur Beförderung von Leisten und Schuhwerksteilen bei der Herstellung von Schuhwerk im Fliessbetrieb. CH127232A (de)

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