DE833999C - Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Glasscheiben - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Glasscheiben

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DE833999C
DE833999C DEU241A DEU0000241A DE833999C DE 833999 C DE833999 C DE 833999C DE U241 A DEU241 A DE U241A DE U0000241 A DEU0000241 A DE U0000241A DE 833999 C DE833999 C DE 833999C
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DE
Germany
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rigid
disc
cutting
lines
rod
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Application number
DEU241A
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English (en)
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DE1626865U (de
Inventor
Edgard Brichard
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Union des Verreries Mecaniques Belges SA
Original Assignee
Union des Verreries Mecaniques Belges SA
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE833999C publication Critical patent/DE833999C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B33/00Severing cooled glass
    • C03B33/10Glass-cutting tools, e.g. scoring tools
    • C03B33/12Hand tools

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Glasscheiben
    hs ist bekannt, (las Schneiden von Glas durchzu-
    führen, indem inan einen Schneidstrich auf die
    Scheibe an der Stelle macht, an welcher inan die
    Abtrennung wünscht, und auf die Scheibe einen
    Biegedruck l;ings diesem Strich auszuüben, der die
    Stelle markiert, l@iiigs welcher der Bruch bewirkt
    werden soll.
    In der Praxis ist es schwierig, den Augenblick
    des Biegens gleichmäßig über die ganze Länge des
    Sclineidstriches hin zu verteilen. Seitlich von den
    Bruchspannungen, welche streng senkrecht zum
    Schneidstrich ausgeführt werden sollen, entstehen
    Ieiclit sekundäre Spannungen in anderen Richtun-
    gen, @\ as eine unregelmäßige Bruchfläche zur Folge
    Haben kann. Andererseits ist es im allgemeinen nicht
    niiiglich, den Bruch in vertikaler oder schräger
    l,',iclitnug zu bewirken wegen der Schwierigkeit,
    den Einfluß der vertikal gerichteten Wirkungen auf den Bruch auszuschalten, welche in diesem Fall'von der Kante ihren Ausgang nehmen, auf welcher die Scheibe ruht, und die Anlag zu Brucherscheinungen geben, die außerhalb der Schneidlinie liegen.
  • Diese Unannehmlichkeiten werden durch die vorliegende Erfindung verhindert, bei welcher die Scheibe durch geradlinige und parallel untereinandergerichtete starre Elemente gestützt und die Schneidlinie gegenüber einem dieser Stützelemente angebracht wird und auf die Scheibe ein Druck bis zum Brechen ausgeübt wird, der dieselbe längs einem Zylinder bricht, dessen Erzeugungsgeraden parallel zum Schneidstrich sind. Diese Art des Brechens bietet eine große Sicherheit für verhältnismäßig große und dünne Scheiben und ist besonders geeignet zum Abbrechen von Glasscheiben in vertikaler oder weitgehend vertikaler Lage, wobei der untere Rand der Scheibe dann auf Vorsprüngen oder Unterleghölzern ruht, die auf dem Grund der parallelen Stützelemente vorgesehen sind. Im Fall größerer Scheiben können Saugnäpfe verwendet werden, um sie gegen die Träger anlegen zu können.
  • Wenn die Scheiben dicker sind, unterstützt man die starren Elemente mittels einer biegsamen Unterlage und erzeugt den Bruch, indem man gleichzeitig die Scheibe und die Unterlage biegt, wobei die Scheibe gegen die starren Elemente angelegt ist. In diesem Fall tritt die Biegung in gleicher Weise längs einem Zylinder ein, dessen Erzeugungsgeraden parallel zur Schnittlinie sind.
  • Die zu diesem Zweck verwendete Unterlage besteht in einem Tisch aus Latten oder geradlinigen, starr und parallel zueinander auf einer oder mehreren ebenen Unterlagen befestigten Elementen, die nur in einer senkrechten Ebene zur Richtung der Latten gebogen werden können. Diese biegsamen Teile sind vorzugsweise elastisch, so daß sie nach der Biegung wieder das Bestreben haben, eine ebene Form anzunehmen, und es sind Organe vorgesehen, um sie in dieser Form zu halten und so den Tisch nach Wunsch starr zu machen. Diese Bauweise gestattet in vorzüglicher Weise, aufeinanderfolgend die Schnittlinie zu ziehen und den Bruch durchzuführen, ohne die Scheibe aus ihrer Lage zu entfernen, da der Tisch vor dem ersten Arbeitsgang starr gemacht ist und dann für einen Augenblick biegsam.
  • Die stützenden Unterleghölzer können außerdem an einem Ende der Latten befestigt sein, vorzugsweise mit einer deformierbaren Verbindung, um die Glasscheibe in vertikaler oder schräger Lage zu halten, ohne das Auftreten von schädlichen Spannungen während des Bruches möglich zu machen. In gewissen Fällen können diese pneumatischen oder anderen Mittel auch vorgesehen werden. um die Glasscheibe auf den Latten in der Nähe der Schneidlinie zu fixieren.
  • Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind beispielsweise in den Zeichnungen wiedergegeben.
  • Fig. i ist eine Draufsicht, die die Anordnung der den Tisch bildenden Latten wiedergibt; Fig. 2 und 3 sind eine Seiten- bzw. eine Rückansicht der in Abb. i wiedergegebenen Anordnung; Fig.4 ist eine Rückansicht einer abgeänderten Ausführungsform; Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht eines Tisches gemäß der Erfindung; Fig. 6 und 7 sind Vorder- und Rückansicht gemäß der Abb. 5 ; Fig. 8 ist ein teilweiser Schnitt längs der Linie VIII-VIII der Abb.7; Fig. 9 ist ein Schnitt, Fig. io eine Vorderansicht und Fig. i i ein Querschnitt durch eine Anordnung der unbeweglichen starren Latten an den biegsamen Latten; Fig. 12 zeigt eine Vorrichtung zum Verriegeln der Latten;
    Fig. 13 und 14 sind jeweils ein Längsschnitt und
    eine Rückansicht einer Anordnung der stützenden
    Unterleghölzer auf einer starren Querstange;
    Fig. 15 und 16 zeigen gleicherweise eine andere
    Anordnung der stützenden Unterleghölzer;
    Fig. 17 und 18 sind z«ci Ansichten, teilweise im
    Schnitt, von dem die Schnittlinie erzeugenden
    Wagen in senkrechter Draufsicht ttlid in paralleler
    Richtung zu seiner Gleitbahn;
    Fig. ig und 2o zeigen in zwei verschiedenen
    Lagen eine abgeänderte Riegelvorrichtung;
    Fig.2i ist eine Ansicht des 1lechanisinus der
    Fig. ig in einer zu der Abb. ig senkrechten Ebene;
    Fig. 22 zeigt die Forin der in Fig. 1s angedeute-
    ten Knaggen.
    In seiner einfachsten Form ist der erfindungs-
    gemäße Tisch aus starren parallelen Stäben A, A',
    A" usw. hergestellt (Fig. i his 3), die durch eben-
    falls starre Querstäbe B getragen werden. Die
    Stäbe _A sind an einem Ende finit einem Unterleg-
    holz C ausgestattet, das den Innenrand der Glas-
    scheibe D aufnehmen soll. Diese letztere wird dem
    Tisch beispielsweise in vertikaler Richtung zuge-
    führt, die Schnittlinie finit Rücksicht auf einen
    Stab _A' gezogen und der Bruch bewirkt. indem man
    auf der einen und anderen Seite dieses Stabes einen
    Druck auf die Scheibe ausübt, welche die Möglich-
    keit hat, zwischen den Stuben _A' und <A" sich durch-
    zubiegen.
    Die Querlatten können, wie weiter unten beschrie-
    ben, anstatt starr auch biegsam sein. In der Fig. 4
    sind die Stäbe _A untereinander in E angewinkelt.
    und die Gelenke sind an biegsamen nuereleinenten T'
    befestigt, wodurch ein kontinuierlicher Tisch ent-
    steht.
    Um nach Belieben die Stelle zu bestimmen, an
    welcher die maximale Biegung in der Glasscheibe
    sich ausbildet, können die nuerverhindungen F mit
    Mitteln versehen sein, die sie starr machen, aber
    deren Wirkung man Tiber einen mehr oder weniger
    großen Teil der Querlatten hin unterdrücken kann,
    derart, daß eine Biegung derselben zwischen ihren
    äußeren Enden und einer hestiininten Stelle mög-
    lich ist.
    Eine bevorzugte Ausfiihrungsforin des Tisches
    zur Verwirklichung des Erfindungsgedankens ist
    in den Fig. 5 und 6 dargestellt.
    Diese Vorrichtung besteht aus einem Grundteil i,
    auf welchem eine zentrale Säule 2 befestigt ist. Die
    Verbindung. der letzteren mit dem Grundteil wird
    durch Zwischenschaltung eines Gelenkgliedes er-
    möglicht, das aus einer Achse 3 besteht, die durch
    zwei mit der Grundplatte i fest verbundene Unter-
    lagen .4 gestiitzt wird. Man kann so den Tisch in
    vertikaler, schräger oder horizontaler Lage benutzen.
    ,Man kann nach Wunsch den Tisch heben, um
    Scheiben darauf zu legen, die ini allgemeinen in
    vertikaler Richtung transportiert werden. Wenn
    die Scheibe an ihrem Platz ist, wendet 'man den
    Tisch. um die Scheibe in die Schneidrichtung zu
    bringen. In dieser Stellung verläuft die Säule 2
    horizontal, wie es in den punktierten Linien 2' in
    der Fig. 5 dargestellt ist.
    Auf die Säule 2 sind mittels Bolzen 39 zwei in Form von biegsamen Latten 6 ausgebildete Querstangen befestigt. Diese Latten können in einer Ebene senkrecht zur Säule 2 gebogen werden, aber in keiner anderen Richtung. Sie bestehen beispielsweise aus dünnen breiten Eisenplatten und spielen die Rolle der Latten B der Fig. i bis 3. Senkrecht zii den Latten 6 sind an diesen starre Barren 5 aufgehängt, welche den Latten A der Fig. i bis 3 entsprechen. Vorzugsweise sind die Stäbe 5 eingeschnitten, wie es in der Fig. io dargestellt ist. Diese Form bietet den Vorteil, der Bewegung der Glasscheibe während des Brechens an der Aufstützstelle ein Maximum an Freiheit zu belassen.
  • Die starren Stäbe 5 sind beweglich an den biegsamen Latten 6 aufgehängt. Zu diesem Zweck tragen diese eine Gruppe von Einschnitten 7, in welche man einen Krampen 8 einführt, der am Stabe 5 befestigt ist, wie das in den Fig. 8, 9 und io dargestellt ist.
  • Man kann so jeden Stab 5 in mehrere Lagen auf den Trägerlatten 6 gemäß der Breite der abzuschneidenden Streifen bringen, wobei der Leitgedanke darin besteht, einen Stab 5 in der Nähe jeder Linie, längs welcher man einen Schneidstrich haben will, anzuordnen. Diese Durchführungsweise bietet den besonderen Vorteil, den Bau der Vorrichtung in größtem _IMaß zu vereinfachen und der Scheibe während des Bruches ein Maximum an Freiheit zu geben, eine Bedingung, die für einen reinen Bruch längs der Schneidlinie günstig ist.
  • Die Stäbe 5 tragen an ihrem unteren Ende einen Tragsehuli 9, welcher ein wenig über die Kante des Stabes hinüberragt. Auf diese Weise genügt es, die Glasscheihe an die Tragschuhe 9 zu legen, indem man sie auf die Stäbe 5 stützt, wenn man eine Glasscheibe io auf den Tisch legen will. Diese Tragschuhe spielen auch eine wichtige Rolle bei dem Bruch der Glasscheibe, wie man später sehen wird.
  • Die Scheibe io ist in strichpunktierten Linien in den Fig. 5 und 6 angedeutet.
  • Auf der Rückseite des Mittelträgers 2 und gegenüber den biegsamen Latten 6 sind zwei starre Querleisten i i befestigt, die an ihren Enden durch zwei Querleisten 12 derart miteinander verbunden sind, daß sie einen starren Rahmen auf der Trägersäule 2 bilden.
  • An jedem Ende der Querleisten i i ist eine Verriegelungsvorrichtung vorgesehen, die in der Fig. 12 wiedergegeben ist. Auf der Querleiste i i ist unter Zwischenschaltung einer durch ein Lager 13 unterstützten Achse 1 4 ein Finger 15 angewinkelt, welcher einen konstanten Abstand zwischen dieser und der nuerleistu i i aufrechterhält, wenn er sich auf den festen Tragschuh 16 der Latte 6 auflegt. Wenn man den Finger 15 abhebt, wird das Ende der biegsamen Latte 0 frei und kann dann frei gebogen werden, wenn man es auf den Stab 5 stützt. Man kann mehrere derartige Vorrichtungen längs jeder Latte 6 anbringen, um immer die Latte 6 über eine bestimmte Länge ihres Mittelteils hin festlegen zu können.
  • Der so gebaute Tisch ist vorteilhaft mit einer Vorrichtung zum Ziehen der Schneidlinie auf der von ihm unterstützten Glasscheibe versehen.
  • Auf dem durch die Querleisten i i und die beiden Leisten 12 (Fig. 5 und 6) gebildeten Rahmen sind mittels Ansatzstücken 23 auf beiden Seiten des Tisches hin Schienen 24 befestigt. Auf jeder Schiene 24 läuft ein auf Rollen 26 montierter Wagen 25. Die beiden Wagen 25 sind durch einen horizontalen Balken 27 miteinander verbunden, auf welchem Werkzeugträger 28 und eine Manschette 29 so montiert sind, daß sie auf einem Konstruktionselement 49 (Fig. 8) auf dem Querbalken 27 gleiten können und, um den Handgriff 29 an den gewünschten Ort zu bringen, gedreht werden können.
  • Um die Schneidlinien zu ziehen, genügt es, den Handgriff 29 zu erfassen und den Stab 27 von oben nach unten vor der Glasscheibe io zu verschieben, nachdem man die Entfernung der Werkzeugträger 28 entsprechend der gewünschten Breite der Scheibenbänder geregelt hat. Die Werkzeuge senken sich durch eine automatische Bewegung, wie sie beispielsweise später beschrieben ist, auf die Glasscheibe nieder und ritzen dieselbe und heben sich automatisch wieder ab, wenn sie den äußersten Rand der Scheibe erreicht haben. Man bringt dann den Stab 27 wieder zum Vorderteil des Tisches.
  • Die Schneidwerkzeuge sind so in der Lage, Schnittlinien auf der folgenden Scheibe anzubringen. Man führt weiter den Bruch, wie oben beschrieben, durch. Man entfernt die erhaltenen Scheibenstreifen und bringt eine neue Glasscheibe auf den Tisch. Diese Arbeit kann ebensogut bei vertikaler wie horizontaler Lage des Tisches erfolgen, währenddessen die Schnittlinien und der Bruch durchgeführt werden.
  • Ein Werkzeugträger mit automatischer Senk-und Hebevorrichtung der Werkzeuge ist in den Fig.17 und 18 wiedergegeben.
  • Der Werkzeugträger 28 wird in seiner bestimmten Lage entsprechend den Streifenbreiten fixiert, die man zu erhalten wünscht, indem die Schrauben 4o auf dem Stab 27 angezogen werden. Jeder Werkzeugträger 28 trägt einen Schwinghebel 3o, der auf einer Achse 32 montiert ist und selber in seinem zurückgebogenen Teil 31 das zum Ritzen des Glases bestimmte Werkzeug 33 trägt. Der Hebel 30 wird entweder durch die Schwerkraft oder mittels einer nicht wiedergegebenen Feder nach unten gezogen. Jeder Hebel 30 ist gleicherweise mit einer Rolle 34 %-ersehen, mit welcher er auf der beweglichen Nocke 36 aufliegt. Man kann die verschiedenen Werkzeugträger 30 zusammenfassen, indem man die einzelnen Nocken 36 durch einen Stab ersetzt, der über die ganze Länge des Stabes 27 ausgedehnt ist. Die Nocke 36 kann mit leichter Reibung in der Nut 35 des Werkzeugträgers 28 gleiten. Auf dieser Nocke ist zwischen zwei Trägerplatten eine Stufe eingerichtet derart, daß, wenn die Rolle 34 auf dem unteren Träger ruht, die Werkzeuge 33 im Kontakt mit dem Glas sind, und wenn sie auf der oberen Trägerplatte ruht, außer Kontakt mit dem Glas. An den Enden des Laufweges der Nocke 36 befinden sich feststehende Anschläge 37 und 38. In der dargestellten Lage beschreibt der Wagen den durch den Pfeil AB wiedergegebenen Weg, die Werkzeuge 33 sind in Schneidlage und ritzen das Glas. Wenn der \Verkzeugträger 28 seinen Weg bis zum Ende durchlaufen hat, kommt die Nocke 36 in Berührung niit dein festen Anschlag 38 und wird nach rechts zurückgestoßen und veranlaßt die Rolle 34, den Rand der Nocke 36 zu beschweren und sich auf die zitiere Trägerwand derselben zu legen, wobei die \\'erkzetlge 33 abgehoben und außer Kontakt finit (lern Glas gebracht werden. Beim umgekehrten Lauf laufen die Werkzeuge über die Glasplatte in abgehobener Lage, und erst, nachdem sie gegen den festen Abschlag 37 angestoßen sind, läßt die Nocke 36 (las Herabsinken der Rolle 34 211, und ill der Folge werden die Werkzeuge 33 so für den darauffolgenden Arbeitsgang in Schneidrichtung zurückgebracht. Die Entfernung der Anschläge 37 und 38 voneinander wird natürlich gemäß der Länge der zti schneidenden Glasscheibe eingestellt.
  • Die Schneidlinienzieharbeit und die Brucharbeit auf (lern vorstehend beschriebenen Tisch kann folgendermaßen vor sich gehen: Wenli (ler Tisch in der in den Fig. 5 und 6 wiedergegebenen vertikalen Lage sich befindet, legt man eine Glastafel io gegen die Tragschuhe 9 und stützt sie gegen die Kantele der Stäbe 5. Man schwenkt alsdann den Tisch, uni ihn in horizontale Lage zu bringen. Da inan die Entfernungen kennt, in denen (sie Schneidlinien aufgebracht werden müssen, plaziert man die Ställe derart, daß die Kante eines Stalles jeweils unter eine Schneidlinie oder in deren Nähe zu liegen kommt. Man zieht dann mit den weiter oben 1>eschrieberien Mitteln die verschiedenen Schtieidlinien an ihren entsprechenden Stellen. Der Bruch wird durchgeführt, indem man die äußersten Enden der Latten 6 durch Schwenken der Finger 15 frei macht. Wenn die Latten 6 in dieser Weise freigelegt sind. drückt man mit der Hand auf (las äußere Ende der Scheibe, welche sich gleichzeitig mit den Latten 6 biegt und einer zylindrischen Biegung unterliegt, die den Bruch unter guten Bedingungen lier\-oi-rtift. f )ie biegsamen und elastischen 1-atten 6 gestatten sehr gut, die Größe der zum Brechen erforderlichen Kraft einzustellen. Sobald man aufhört,einenDruck auf den Tisch auszuüben, nimmt dieser seihe nortuale ebene Forrn infolge der Elastizität derLatten6 wieder ein.
  • In dem in der Figur wiedergegebenen Fall vollzieht sich der Augenblick der maximalen Biegung nahe den Seitenflächen der Trägersäule ?. In denn lall, in welchem tnan mehrere Schtieidlinien auf der gleichen Hälfte der Vorrichtuslg gezogen hat. nitiß man den Bruch der Bänder nacheitiatider durchführen, indem man lies dein äußersten Band beginnt. 1(an lokalisiert darin die Biegungsmoinente nacheinander in der Nähe des jeweils entsprecheildel1 Stal)es 3. deren Bahn entsprechend rnan den Bruch durchführen will, indem man mehrere Vorrichitingen, wie in Fig. 12 angegeben, auf jeder Querlatte 9 anordnet. .-Auf diese Weise legt man nur einen Teil jeder Latte 6 f res. die sich nur zwischen ihr-°rn äußeren I?n(le finit einem für den Bruch günstigen Punkt biegt.
    In den Fig. 19 bis 22 sind Abwandlungen der
    Vorrichtung gemäß Fig. ii wiedergegeben, welche
    automatisch und nacheinander den Bruch längs den
    verschiedenen, auf der Glasplatte gezogenen Schneid-
    litiien durchzuführen gestatten.
    Zu dieseln Zweck ist auf jedem Stab 5 in der
    Nähe jeder Latte Ü ein Saugnapf :I1 befestigt, der
    mit einer `-akuunipunipe unter Zwischenschaltung
    eines biegsauien Rohres d= verbunden ist und finit
    dein Stab 5 durch eine Befestigungsvorrichtung .I3
    fest verbänden ist. Wenn ein Streifen gegenüber
    eitietn bestimmtest Stab 5 abgetrennt ist, betätigt
    inan die feststehenden Satigiläpfe an (-lein genannten
    Stab derart, daß finit letzteren der freie Rand des
    Glasstreifens, der abgebrochen wrr<lcn soll, in feste
    Verbindung kommt.
    Die Abriegelungivorrichttsng genläl.i Fig. 1 s ' ist
    liier durch eine bogenartige 1-ci-leiii(ltiiig folgender-
    maßen ersetzt: auf dein Stab 5 ist eine Öse 44 be-
    festigt, welche eine Achse :I5 trägt, uni welche ein
    _Vrm 46 geschwenkt werden kamt, der einen An-
    schlag 47 trägt. Das au(lerc lalle des Armes 46
    ist an eitieni zweiten Arnl d` tllltel- Gwischetlichal-
    tung einer Achse 5o abgewinkelt. 1)er Arln 48
    tragt
    einett Anschlag 51, der finit dein Allschlag 47 des
    Armes 46 (lerartig zusainniengelagert wird, daß eine
    Anwillkelung zwischen den _Vrlucn .I6 und 48 ent-
    steht. Der letztere ist durch eitlen _lrin 53 Veer-
    lätigert. Inn Sclsnittpt"lkt voll 4` 1111d 5 3 ist der
    Arm -18 auf einer Achse 54 montiert, die von dein
    Lager 52 getragen wird, das an (lein Langstück ii
    (-iitlatig gleiten kann, um denn Stall 5 zu folgen,
    wenn dieser entsprechend der abzuschneidenden
    Ilan(lgrnße vericholyell wird.
    Indem inan auf den Ilebel 53 drückt, läßt niau
    die angelenkten Teile spielen, welche die in der
    Fig. 20 @\-iedergegelletle Stelltlclg eiiitielltnetl,wobei
    inan den Stab 5 dein festest Langstück i i nähert.
    \\'enu mau den flelxl 53 loslüLit, tiininlt der Stab 5
    wieder seine anfäligliche Lage ein iilfolge der Ela-
    stizität der biegsamen Latte 6.
    Lm automatisch und aufeinandcrfolgend (las
    Brechen von inehrereu llalineii zu steuern, kann inan
    erfindungsgemäß die in der Feg. .21 wiedergegelxnc
    Anordnung verwenden.
    Angenomiinen, daß eine 1 ',aisri liiiigs der gegenüber
    lern Stall 5" gelegenen Cchuci<llillie geschnitten ist,
    inuß inan die drei benachbarten 2aliiien brechen.
    indem man in der Figur hach olx@il liiii weiter-
    schreitet.
    Die Schneidlinien wurdest jelveils gegenüber den
    Stäben 5°, 5"' und einem vierteil. Blicht wieziergege-
    henen Stall, der oberhalb v@ni liegt. geschnittetl.
    Jeder Stab 5 ist mit einem >auguapi 4t \-erselieii,
    gleich dein in dein Stab 5"', 1111d finit ciiier gelenkigen
    Befestigung. Die Gabeln 53 jede'- clie<cr 13efestigtill-
    gen werden durch Nocken 55. 5@i, 57 getellert, slic
    auf einer Achse 58 ulo11tiert sillel. (nie voll zwei nicht
    gezeiclitieten Tr:igern getragcll wird, slic an <lern
    Langstück i i befestigt sind. 1 >ic \ ocl;ell 55, 56. 57
    sind mit schwacher Reibung auf <lcr .Rehse 58 der-
    art montiert, daß sie in l_:in@@iriclltnllg auf dieseln
    \-crschol>en werdest l;@inltcn. tim @iu in 1'l@:rein#tiui_
    mang mit den Stäben ; zu ])ringen, wenn man letztere entsprechend der altzuschneidenden Bahnenbreite verschiebt.
  • 1)ie Profile der Nocken 55, 36, 37 sind in der l" ig. 22 (i,trgestellt.
  • Wenn die Hocke 33 in der in der l#ig. i9 wiedergegebenen Stellung steht, dreht man die Achse 58 im Sinn des Uhrzeigers. Die Hocke 55 liebt den I Iebel ;3, der die i» 1# il. 20 wiedergegebene Lage einnimmt und in dieser Lage verbleibt. bis die :\chse ;h eine Drehung um den Winkel r' gemacht hat. Zur gleichen Zeit hat man den Sangnapf 4i des stalx#s 3" in Tätigkeit gesetzt. welcher die Scheibe finit dein Stab 3't in festen Zusammenhang bringt und ihn zwingt, letzterem in die inderFig. ig geg(#lienenStellung zu folgen. Unter der Einwirkung des Biegungsmomentes wird die Scheibe so entsprechend der gegeniiber dein Stab @`' gelegenen Srhnittliiiie gebrochen.
  • \\'enn die .\chse# 38 :ich weiterdreht, kommt der Nocken 36 nach einer gewissen Zeit in Berührung finit dem entsprechenden Hebel 53.
  • Zu gleicher Zeit betätigt man den Saugnapf 4t des Stabes 3''. und der gleiche. vorstehend wiedergegebene .\rl)eitsgang wiederholt sich, indem die Bahit längs der '--,clinittliiiie gegenüber dem Stab 5"' abgebrochen wird.
  • Man geht in gleicher Weise mit dein Saugnapf 41 des Stabes 3W vor, und der Nocken 57 hebt den entsprechenden Hebel 53 und veranlaßt den Bruch der dritten Glasbahn.
  • Die drei Daumen, deren Aktionswinkel von 55 his 57 (hig. 22) abnehmen und deren Profile eingerichtet sind, um (las Sinken der Hebel 53 zu sYnchronisieren, setzen ihre Drehung fort. Sie geben zur gleichen Zeit die entsprechenden Hebel 53 frei, welche alsdann ihre anfängliche Lage wieder einnehmen und so den Latten 56 gestatten, sich zurückzustrecken und den Stab 5 in seine Anfangslage zurückzubringen.
  • Diese Vorrichtung hat den Vorteil, das Brechen zuzulassen, ohne daß man die Glasscheibe auf dem 'fisch verschieben muß. Dieser Vorteil ist besonders wertvoll im Fall von sehr großen und sehr dicken Scheiben, welche wegen ihres Gewichts schwer zu handhaben sind. Mit dem erfindungsgemäßen Tisch kann die Scheibe, nachdem sie einmal abgelegt ist, ohne irgendeine weitere Manipulation zugerichtet werden. Da es üblich ist, den Transport der Scheiben in vertikaler Stellung der letzteren durchzuführen, hat der vorliegende Tisch noch den Vorteil, mit einem Minimum von Zeitverlust beschickt werden zti können, da die Scheibe in der Lage, in der sie angebracht wird, auch abgelegt wird. Man kann auch das Schneiden in dieser gleichen Lage durchführen; man vermeidet also die Notwendigkeit, den Tisch zu schwenken und wieder für das Schneiden jeder Scheibe heben zu müssen.
  • Für das Brechen dünner Scheiben, an welchen die Schnittlinien verhältnismäßig entfernt voneinander sind, kann man sich auch darauf beschränken, die Stäbe 5 nur gegenüber den Schnittlinien anzuordnen ohne Zwischenstäbe, wodurch der Glasscheibe ihre ganze Biegsamkeit belassen wird. Nachdem die Schnittlinien vorher gezogen sind, drückt man auf die Scheibe auf beiden Seiten der Schnittlinie. Die Scheibe, die sich frei biegen kann, wird gebrochen, ohne daß der Tisch sich gleichzeitig biegen muß. Diese Arbeitsweise wird vorzugsweise in vertikaler Stellung durchgeführt, wobei die abgetrennten Teilstücke auf den weiter oben beschriebenen Tragschuhen 9 ruhen. Wenn es sich um den Bruch dünner Scheiben handelt, ist die Gegenwart von biegsamen Latten offenbar nicht notwendig, und der Bau des Tisches kann infolgedessen vereinfacht werden. ltan kann andererseits Saugnäpfe anwenden, wie sie vorstehend beschrieben sind, um die für einen guten Bruch notwendige zylindrische Biegung streng anwenden zu können.
  • Man weiß, daß beim Schneiden von ungefähr in vertikaler Stellung befindlichen Glasscheiben in der üblichen Praxis bisweilen Brüche in der Nähe des Randes entstehen, auf welchem die Scheibe ruht. Diese Zufälle beruhen auf der Tatsache, daß die Scheibe auf diese Kante schwer drückt, was in der Nähe derselben Spannungen erzeugt, welche verhindern, daß der Bruch längs der Schneidlinie entsteht. Diese Spannungen entstehen besonders im Augenblick des Bruches: die Scheibe folgt bei ihrer Biegung nicht genau der Biegung, die ihr aufgezwungen ist, und reibt infolge ihres erheblichen Gewichtes gegen ihre Unterstützungsstellen, was der Grund für die Entstehung sekundärer Verbiegungen ist. Hieraus ergibt sich, daß die Scheibe nicht mehr ausschließlich einer zylindrischen Biegung unterworfen ist.
  • Obgleich in der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Glasscheibe ziemlich genau geführt ist, so daß diese sekundären Spannungen vernachlässigt werden können, wenn die Stützschuhe 9 fest mit den Stäben 5 vereinigt sind, ist es doch vorzuziehen, eine elastische Montierung dieser Stützschuhe durchzuführen.
  • Zwei Ausführungsarten einer solchen Montage sind in den Fig. 13 bis 16 wiedergegeben. In den Fig. 13 und 14 ist der Stützschuh 9 an dem Stab 5 mittels einer Klinge 17 befestigt, welche infolge ihrer Länge eine gewisse Biegung um ihren Befestigungspunkt 18 an dem Stab 5 ausführen kann. Auf diese Weise kann die auf dem Stützschuh gelagerte Scheibe io eine gewisse Verschiebung relativ mit Bezug auf den Stab 5 erfahren, und im Augenblick des Bruches wird die Klinge 17 sich biegen, und es wird keinerlei Biegungsspannung in der Glasscheibe an dieser Stelle auftreten.
  • In dem in den Fig. 15 und 16 wiedergegebenen Beispiel ist der Stützschuh 9 mittels einer Klinge 2o an dem Stab 5 unter Zwischenschaltung eines Gelenkes i9 befestigt, welches der Klinge eine Drehbewegung in der Ebene des Stabes 5 gestattet. Ein Gegengewicht 22 gleicht das Gewicht des Stützschuhes aus und ist an der Klinge 2o durch den Arm 21 befestigt und gestattet dem nichtbelasteten StÜtzschuh, immer in der Lage gehalten zu werden, um eine Glasscheibe io aufzunehmen, aber er kann auch gleicherweise dieser in einer Bewegung relativ zum Stab ; folgen und so die Erzeugung von schlecht orientierten Biegungsspannungen im Fuß der Glasscheibe verhindern.
  • In den dargestellten Beispielen ist den Stützschuhen 9 eine gabelartige Form gegeben worden, so daß die Scheibe an zwei Punkten unterstützt wird, die auf beiden Seiten des Stabes 5 liegen, und zwar aus zwei Gründen: der erste Grund ist der, daß man leicht das Schneidwerkzeug beim Ziehen der Schnittlinien, welche praktisch immer gegenüber dem Stab 5 gelegen sind, vorbeiziehen lassen kann; der zweite Grund ist der, daß man eine bessere Stabilität der Glasbahnen nach dem Bruch hat. Ein Gabelarm unterstützt das äußere Ende einer Bahn, während die andere Bahn auf dem anderen Ast der Gabel ruht.
  • Offenbar kann der Tisch und seine einzelnen Bauteile Konstruktionsabänderungen erfahren, ohne aus dem Rahmen der vorliegenden Erfindung herauszufallen. So kann der Tisch in gleicher Weise zum Brechen dienen und auch in einer bekannten Vorrichtung zum Ziehen von Schnittlinien verwendet werden. Er kann bemerkenswerterweise in Horizontaler Lage hinter eine Transportvorrichtung gestellt werden, welche Scheiben dorthin bringt, auf denen schon vorher Schnittlinien gezogen wurden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Schneiden von Glasscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe längs unter sich parallelen Linien gestutzt wird, die durch starre Elemente gebildet sind, und die Schneidlinien gegenüber einem dieser Elemente gezogen werden und man auf beiden Seiten dieser Elemente einen Druck ausübt, um die Scheibe bis zu ihrem Bruch längs eines Zylinders zu biegen, dessen Erzeugungsgeraden parallel mit den Schnittlinien laufen.
  2. 2. Verfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe in vertikaler oder wesentlich vertikaler Lage gehalten und an ihrem unteren Rand in den Unterstützungselementen entsprechenden Punkten unterstützt wird.
  3. 3. Verfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die starren Elemente von einer biegsamen Unterlage gehalten werden und gleichzeitig die Scheibe und die biegsame Unterlage gebogen werden. Verfahren gemäß irgendeinem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, claß die Scheibe gegenüber einem der starren Elemente geritzt wird, nachdem sie gegen dieses Element angelegt wurde. 5. Verfahren gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe in der Nachbarschaft jeder Schnittlinie mit der Unterlage fest verbunden wird. 6. Vorrichtung zur Durchführung des Ver- fahrens gemäß Anspruch i und 2. dadurch ge- kennzeichnet. daß sie iiiit starren, untereinander parallelen Stäben (,5) ausgerüstet ist, welche an einem Ende zur Unterstützung der Scheibe in vertikaler Stellung einen hervorstehenden Trag- schuh (9) besitzen. 7. Vorrichtung zur Durchführung des Ver- fahrens gemäß Anspruch i und 3, gekennzeich- net durch einen au: geraden, starren Stäben (5) und parallelen, biegsamen Latten (6) gebildeten Tisch, wobei die Teile wenigstens auf einem Sammelrahmen (i i, 12) montiert sind, der aus- schließlich in einer zur Richtung der erstge- nannten Teile senkrechten Richtung geschwenkt werden kann. B. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, gekenn- zeichnet durch einen starren Rahmen (11, 12) und durch Organe, die eine starre Verbindung der geraden Stäbe (5) mit (lein Rahmen ge- statten und dem schwenkbaren Tisch zugeordnet sind. 9. Vorrichtung gemäß -Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die geraden Stäbe (5) in abnehmbarer `'eise. z. B. mittels Krampen (8), auf dem oder den biegsamen 7,usammenfassen- den Teilen (6) montiert sind. io. Vorrichtung gemäß Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch und sein starrer Rahmen (i i, 12) auf einer Unterlage (4) horizontal schwenkbar montiert sind. i i. Vorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschuhe (9) mittels in ihrer Form veränderlichen Verbindungen mit den geraden Stäben (;) verbunden sind. 12. Vorrichtung Gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschuhe (9) Gabel- form haben (Fig. 16). 13. Vorrichtung geni;iß Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, d.aß die geraden Stäbe (5) einen Grat zur Aufnahme der Glasscheibe besitzen. 14. Vorrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, claß der starre Tischrahmen mit seitlichen Schienen (24) versehen ist,- auf denen z. B, auf Rollen (26) laufende Wagen (25) verschiebbar sind, die durch einen Querbalken oder Stab (27) verbunden sind. auf dem in ihrem gegenseitigen Allstand einstellbare Werk- zeugträger (28) iait Werkzeugen (33) zum Zie- hen der Schneidlin;en angeordnet sind. 15. Vorrichtung gemäß Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (33) zum Ziehen der Schneidlinien gehoben und gesenkt werden, und zwar durch Zwischenschaltung einer Gleitnocke (36) zwischen @@'erkzeugträger (28) und Werkzeug (33) an Jedem Ende des von dem Werkzeugträger (28) durchlaufenen Weges mit einem regulierbaren Anschlag (37. 38) in Be- rührung kommt und gleitet, Indern sie z. B. über eine Rolle (3.4) auf einem das Werkzeug (33) tragenden Hebel (30) eimN-"irkt. 16. Vorrichtung gemäß Anspruch 6 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß Saugnäpfe (¢1)
    auf einer Seite der geradlinigen Stäbe (5) angeordnet sind, um die Glasscheibe mit dem Tisch fest zu verbinden. 17. Vorrichtung gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, claß die Befestigungsorgane der geraden Stäbe (5) mit dem Rahmen durch Nocken (55,.56, 57) gesteuert werden, die so angeordnet sind, daB sie nacheinander jeden Stab (5) je nach Bedarf und entsprechend den Erfordernissen freigeben.
DEU241A 1949-05-17 1950-05-10 Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Glasscheiben Expired DE833999C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045608B (de) * 1953-03-30 1958-12-04 Asahi Garasu Kabushiki Kaisha Automatische Glasschneid- und Brechvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1045608B (de) * 1953-03-30 1958-12-04 Asahi Garasu Kabushiki Kaisha Automatische Glasschneid- und Brechvorrichtung

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