CH124802A - Einspannvorrichtung zum Festhalten verschieden geformter Körper. - Google Patents

Einspannvorrichtung zum Festhalten verschieden geformter Körper.

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CH124802A
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Rudolf Joksch
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Rudolf Joksch
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Description


      Einspannvorrichtung    zum Festhalten verschieden geformter Körper. .    Die Erfindung betrifft eine Einspann  vorrichtung zum Festhalten verschieden ge  formter Körper     zwischen    zwei     Klemmbak-          ken,    von denen mindestens eine nebeneinan  der angeordnete, relativ zu einem verschieb  liehen Träger verschiebbare,     lamellenförmige     Klemmteile aufweist, die sich der Form des  Werkstückes anpassen, indem sie beim Ein  spannen des letzteren gegen ein     Druckmittel     stossen, das als sich anpassendes     Widerlager     dient,

   und die beim Öffnen der     Klemmbak-          ken    durch eine     Vorschubvorrichtung    relativ  zum Träger nach     vorn    verschoben und wie  der ausgerichtet werden.  



  Die Erfindung bezweckt eine verein  fachte Ausgestaltung einer solchen Ein  spannvorrichtung, namentlich aber eine sol  che Ausgestaltung, durch die die Verwen  dung der Vorrichtung für die Reihenerzeu  gung von Werkstücken gleicher Form er  leichtert wird. Zur Erreichung dieses     Zwek-          kes    werden die Klemmteile beim Öffnen der  Klemmbacken erst nach Zurücklegen einer  gewissen Wegstrecke von der     Vorschubvor-          richtung    erfasst, in bezug     auf    - ihren Träger    nach vorn verschoben und dadurch ausgerich  tet, behalten also während des     Durchlaufens     dieser Wegstrecke die der Form des Werk  stückes angepasste Lage bei.

   Einer vorteilhaf  ten Ausführung gemäss besteht     die    Vorschub  vorrichtung aus abgefederten Stangen; die in  bezug auf     die    in der     wirksamen    Klemmstel  lung     befindlichen    Klemmteile derart zurück  gesetzt angeordnet sind; dass Anschläge der  Klemmteile beim Öffnen der Klemmbacken  erst nach-     Zurücklegung        eines    bestimmten  Weges auf die     Vorschubstangen    auftreffen.  



  Die     Vorschubv        orrichtung    kann auch aus  auf die     Rückseite    der Klemmteile unmittel  bar wirkenden Anschlägen bestehen, die mit.  der     Klemmbackenführung    verbunden sind  und die am Ende des     Offnens    der Klemm  backen das .Ausrichten der Klemmteile be  wirken.  



  Die     Fig.    1 und 2 der     -beigefügten    Zeich  nung veranschaulichen zwei beispielsweise  Ausführungsformen des Erfindungsgegen  standes im vertikalen Längsschnitt.  



  In beiden gezeichneten Ausführungsfor  men     besteht    die     Einspannvorrichtüng    aus      zwei in einer Führung     verschieblichen     Klemmbacken. Diese letzteren weisen     lamel-          lenförmige    Klemmteile 2 auf, die in einem  Gehäuse 1 je eines     Stellblockes    9 verschieb  bar gelagert sind. In den Klemmteilen 2 ist  eine     Ausnehmung    3 vorgesehen, durch die  ein mit dem     Stellblock    9 verbundener Bügel  10 hindurchgeht.

   Die     Ausnehmung        \'3    ist nur  zum Teil durch den Bügel 10 ausgefüllt, der  übrige Teil ist nicht ganz mit einem Druck  körper     .l    ausgefüllt, der als sich anpassendes       Widerlager    dient und zum Beispiel aus einer  plastischen Masse oder aus kleinen Metall  kugeln bestehen kann. Zum Vorschub der  verstellten Klemmteile in die Anfangsstel  lung dienen beim Beispiel nach     Fig.    1 Stan  gen 6, welche mit der     Klemmbackenführung     verbunden und durch eine Bohrung der Stell  blöcke 9 hindurchgeführt sind. Zwischen  dem     Stellblock    9 und einem Bund 5a jeder  Stange 6 ist eine Feder 7 eingelegt, welche  die Stange 6 nach vorn drückt.

   Die Klemm  teile 2 sind mit den     Vorschubstangen    nicht  verbunden, sondern mit Anschlagnasen 5 ver  sehen. die sich gegen die Bunde     5a    der Stan  gen der     Vorschubvorrichtung    legen, wenn  die     Stellblöcke    9 um eine bestimmte Strecke       auseinanderbewegt    werden.  



  Um die wirksamen Enden 5a der Vor  schubstangen 6 in verschiedenen Entfernun  gen von den Anschlägen 5 der in der     Ein-          spa.nnstellung    befindlichen Klemmteile 2  feststellen zu können, können die Vorschub  stangen auf ihrer Unterseite     Sperrzähne    auf  weisen, welche mit Sperrklinken 18 zusam  menwirken, die in einer     Ausnehmung    des       Stellblockes    untergebracht sind. Die Sperr  klinken 18 können von Hand aus mit Hilfe  einer Stange 19, auf der sie sitzen und die  mittelst eines seitlich angeordneten Hand  griffes gedreht werden kann, ein- und aus  geklinkt werden.  



  Werden die Stehblöcke 9 aus der Ein  spannstellung mittelst der Spindel 8 in der  üblichen Weise zurückgeschoben, so     tritt    zu  nächst keine Einwirkung der     Vorschubstan-          gen    auf die Einstellung der Klemmteile 2  auf, deren Klemmenden demnach in ihrer    Lage verbleiben. die der     Werkstürkforin        a.ii-          gepasst    ist.

   Erst nach Zurücklegen eines     ge-          wissen    Wege, etwa zum Beispiel der Hälfte  des Gesamtweges, treffen die Nasen     :5    auf  die Bunde     5a    der Stangen 6 und bewirken  ein Verschieben der     Klemmteile    2 relativ zu  ihren Trägern 1, 9 und somit das Ausrichten  der Klemmteile.

   Bei Reihenherstellung von       Werkstücken    gleicher Form ist dadurch das  Ein- und     Ausspannen    wesentlich     erleicliteh.     da beim     Ausspannen    des     Werl@stücl,:es,        falls     ein Teil gleicher Form wieder eingespannt  werden soll, nur ein ganz geringes Zurück  drehen der Spindel nötig ist, wobei die  Klemmenden der Klemmteile die der     F,)rm     ,des Werkstückes angepasste Lage beibehal  ten und daher das Einlegen eines neuen  Werkstückes zwischen die noch der Form des  Werkstückes entsprechend eingestellten  Klemmteile der beiden Klemmbacken gesche  hen kann.

   Der Arbeitsaufwand für das     Ein-          und    Ausspannen solcher Werkstücke ist da  mit wesentlich herabgesetzt.  



  Die     Einspannvorrichtung    mich     Fig.     zeigt eine vereinfachte     Vorschubvorrichtung.     welche das     gleielie        Er-ebnis    zu erzielen:   stattet wie die in     Fig.    1     dargestellte    Vor  richtung. Sie besteht aus Anschlägen 13, die  mit der     Klemmbackenführung    verbunden  und entweder     getrennt    für jeden Klemmteil  angeordnet sind oder eine gemeinsame Quer  schiene für sämtliche Klemmteile bilden.

   Die       Vorschubvorrichtung    kann zum Beispiel  durch Zwischenlegen     einer    Feder     1d        (Fig.    2  links) zwischen einen Teil des     Schraubstock-          gehäuses    und die gemeinsame Schiene,     bezw.     die Anschläge 1 3     federnd    ausgebildet sein.  Die einfachste Ausführungsform ist in     Fig.    2  auf der rechten Seite dargestellt, wo die An  schläge bloss die Form einer Blattfeder 13  aufweisen, die an der     Klemmbackenführung     befestigt ist.  



  Für das Einspannen von Körpern mit  einer ebenen Fläche oder mit in einer ebenen  Fläche liegenden Kante oder Leiste oder von       gekrümmten    Körpern, wie Rohrstücke, halb  kreisförmige Körper usw. ist es von Vorteil,  die     Einspannvorrichtung    so auszugestalten,      dass an einer Seite eine feste Backe angeord  net ist, die als     Widerla.ger    dient, während  nur die andere Seite eine verschiebbare, mit       verschieblichen    Klemmteilen versehene Backe  nach     Fig.    1 oder 2 aufweist.

   Zwischen den  Klemmteilen 2 werden vorteilhaft kürzere  Lamellen eingelegt, welche die gleitende Rei  bung zwischen den Klemmteilen und dadurch  unbeabsichtigtes Mitnehmen von Nachbarla  mellen durch einzelne der Klemmteile ver  hindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einspannvorrichtung zum Festhalten ver schieden geformter Körper zwischen zwei Klemmbacken, von denen mindestens eine nebeneinander angeordnete, relativ zu einem verschieblichen Träger verschiebbare, lamel- lenförmige Klemmteile aufweist, die sich der Form des Werkstückes anpassen, indem sie beim Einspannen des letzteren gegen ein Druckmittel stossen, das als sich anpassendes Widerlager dient,
    und die beim Öffnen der Klemmbacken durch .eine Verschubvorrich- tung relativ zum Träger nach vorne verscho ben und wieder ausgerichtet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmteile beim Öffnen der Klemmbacken erst nach Zurück legen einer gewissen Wegstrecke von der Vorschubvorrichtung erfasst, in bezug auf ihren Träger nach vorn verschoben und da- durch ausgerichtet werden, während des Durchlaufens dieser Wegstrecke also die der Form des Werksüickes angepasste Lage bei behalten.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Einspannvorrichtung zum Festhalten ver schieden geformter Körper, nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für den Vorschub der Klemmteile abge federte Stangen vorgesehen sind, die in bezug auf die in der wirksamen Klemm stellung befindlichen Klemmteile derart zurückgesetzt angeordnet sind, dass An schläge der Klemmteile beim Öffnen der Klemmbacken erst nach Zurücklegung eines bestimmten Weges auf die Vor- schubstangen auftreffen.
    2. Einspannvorrichtung zum Festhalten ver schieden geformter Körper, nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ,die Vorschubvorrichtung aus auf die Rückseite der Klemmteile unmittelbar wirkenden Anschlägen besteht, die mit der Klemmbackenführung verbunden sind und die am Ende des Offnens der Klemm backen das Ausrichten der Klemmteile bewirken.
CH124802D 1925-12-12 1926-12-13 Einspannvorrichtung zum Festhalten verschieden geformter Körper. CH124802A (de)

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CH124802D CH124802A (de) 1925-12-12 1926-12-13 Einspannvorrichtung zum Festhalten verschieden geformter Körper.

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