CH123902A - Scherapparat an Rund-Wirkmaschinen. - Google Patents

Scherapparat an Rund-Wirkmaschinen.

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CH123902A
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CH
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knife
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English (en)
Inventor
A-G Waga Wirkmaschinenfabrik
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Waga Wirkmaschinenfabrik A G
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B13/00Circular knitting machines with fixed spring or bearded needles, e.g. loop-wheel machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description


      Scherapparat    an     Rund-Wirkmaschinen.       Eine Vorrichtung an     Rund-Wirkmaschinen     zur Erzeugung     sogena.nnter        Henkelplüschware     ist bereits bekannt. Diese Vorrichtung zeigt  zu     Scherteilen    ausgebildete Maschenhaken  platinen, mittelst welchen die von diesen  gebildeten     Henkelmaschen    nach     Verknüpfen     derselben jeweils aufgeschnitten werden.

   Sie  haben jedoch den Nachteil, dass sie derart  empfindlich sind, dass leicht Störungen vor  kommen; welche infolge der schwer zugäng  lichen Anordnung der     Schneidvorrichtung    je  weils ein länger dauerndes     Stillsetzen    der  Maschine verursachen.  



       Mittelst        vorliegenderErfindung    sollen diese  Nachteile dadurch behoben werden, dass ein  zwischen dem     Maschenrad    und dem Maschen  abstreifer anzuordnen bestimmter     Scherapparat     -zwei     zusammenarbeitende    Kreismesser trägt,  deren Antrieb von einem rotierenden Teil der  Wirkmaschine aus erfolgt, wobei die Schnitt  stelle der Messer so angeordnet ist, dass sie  im Vorbeiführen der     Henkelmaschen    deren  Spitzen abschneiden.  



  Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeich  nung in einem     Ausführungsbeispiele    dargestellt,  und es zeigt:         Fig.    1 eine Seitenansicht desselben mit  teilweisen Schnitten,     Fig.    2 einen Grundriss  zu     Fig.    1,     Fig.    3 eine Vorderansicht zu     Fig.    1,       Fig.    4 einen Ausschnitt eines mit der     Scher-          vorrichtung    erzeugten Produktes,     Fig.    5 ein  Messer in Vorderansicht, und     Fig.    6 einen  Grundriss zu     Fig.    5 mit teilweisem Schnitt.  



  Unter der Tragplatte 1 einer an sich als  bekannt vorausgesetzten     Rund-Wirkmaschine     ist der rotierende     Maschinenkörper    2 ange  ordnet, welcher das Nadellager und auf diesem  die durch Klemmstücke 4 festgehaltenen Ma  schennadeln 5 trägt, sowie die Zahnkränze 6       bezw.    7, von welchen der erstere zum Antrieb  der Maschenräder und der zweite zum Antrieb  der -Fadenlieferer dient.  



  Auf der Tragplatte 1 ist zwischen jedem  Maschenrad und zugehörigem Maschenab  streifer an einem Winkelstück 8 eine in ihrer  Höhenlage verstellbare Schiene 9 mittelst       Klemmscbraube    10 festgeklemmt, die an  einem Zapfen 11 einen zu ihr parallelen um  ihn schwenkbaren, mittelst Schraube 12' fest  geklemmten Rundstab 12 trägt. Auf dem  Rundstab 12 ist der Lagerklotz 13 mittelst  der     Klemmschraube    14 feststellbar und es      dient zu dessen Einstellung die Stellschraube  15, welche von unten her in den Rundstab 12  eindringt und ihre Lagerveränderungen     mit-          telst        Winkel    16 auf den Lagerklotz 13 über  trägt.

   Der in den Lagerklotz 13     eingeschraubte     Tragzapfen 17     (Fig.    1) trägt das untere Kreis  messer 18, welches auf ihm frei drehbar  gelagert und mit einer     Friktionsfläche    24 ver  sehen ist     (Fig.    1).  



       Das        freieEnde    der Schiene 9 trägt ein an ihr  verstellbares Lager 19, in welchem die Achse  20 drehbar gelagert ist, die     einerends    das  obere Kreismesser 21 und die     Friktionsscheibe     22 und     anderends    ein Zahnrad 23 trägt,  welches in den Zahnkranz 7 eingreift.  



  Beim     Wirken    mit     Doppelhakenplatinen     werden gleichzeitig mit den gewöhnlichen  Maschen die     Henkelmaschen    25     (Fig.    2 und 3)  erzeugt, welche nach Verlassen des     3l1aschen-          rades    senkrecht zum Grund 26 der Wirkware  zu liegen     kommen.    Beim Vorbeiführen der  selben an den Messern werden deren Spitzen  durch die Messer abgeschnitten, indem deren       Schneidstelle    in der Höhe der     Henkelmaschen     liegt.

   Von jeder Masche bleiben zwei Enden  27 stehen, wodurch     Henkelplüschware    28       (Fig.    3) mit     sammetartigem    Aussehen erzielt  wird. Das Messer 21 und die     Friktionsscheibe          22    werden durch das Zahnrad 23 vom Zahn  kranz 7 aus und das Messer 18 mittelst der       Friktionsscheibe        22.,    welche der     Friktions-          fläcbe    24 des Messers 18 anliegt, angetrieben.

    Da die Einstellung des untern Messers 18 in  der Weise erfolgt, dass die     Friktionsfläche    24  stets der schrägen Fläche der     Friktionsscheibe     22 leicht angedrückt ist, wird gleichzeitig  auch das Messer 18 dem Messer 21     anliegen,     wodurch ein fortwährendes gegenseitiges  Schleifen beider Messer bewirkt wird. Dies  wird dadurch ermöglicht, dass das untere  Messer 18 frei drehbar auf einem Zapfen 17  mit Spiel nach der Längsrichtung des Zapfens  angeordnet ist und     class    die     Friktionsflächen     schräg zu den Achsen der Messer stehen.  



  Es ist auch vorgesehen, gemusterten       Henkelplüsch    herzustellen nach     Fig.    4, wo  die Ringmuster 29 in vorstehend beschriebener    Weise und der Grund 30 mit     unabgeschnittenen          Henkelmaschen    gewirkt ist. Hierzu wird das  obere Messer 21 entsprechend dem Muster  mit radialen Nuten 81 versehen. (Das in       Fig.    5 und 6 dargestellte Messer entspricht  nicht dem in     Fig.    4 dargestellten Muster.)       Trifft    nun eine     Henkelmasche    beim Vorbei  ziehen, vor den     lHessern    in eine Nute, so  wird deren Spitze nicht abgeschnitten.

   Durch       Veränderung    der Nuten 31 können beliebige       31uster    ausgeführt werden. Es kann auch der  Grund aus     abgeschnittenen    und das Auster  aus ganzen     Henkelmaschen    gebildet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Scherappar at an Rund-Wirkmaschinen, zum Abschneiden der Henkelmaschen bei der Herstellung von Henkelplüschware, dadurch gekennzeichnet, dass er zwischen je einem Maschenrad und einem Maschenabstreifer an geordnet ist und zwei zusammenarbeitende Kreismesser trägt, deren Antrieb von einem rotierenden Teil der Wirkmaschine aus erfolgt, wobei die Schnittstelle der Messer so ange ordnet ist, dass sie im Vorbeiführen der Henkel maschen deren Spitzen abschneiden.
    UNTERANSPRMHE 1. Scherapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schermesser mittelst eines Friktionsantriebes in Be wegungsverbindung miteinander stehen, wobei das eine Messer auf seiner Achse frei drehbar und nach deren Längsrichtung verschiebbar ist und dass ferner der Frik- tionsantrieb durch Kegelflächen erfolgt, derart, dass der Anpressungsdruck der Friktionsfläche das eine Messer an das andere anpresst,
    um ein gegenseitiges Schärfen der Messer zu erreichen. @. Scherapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass zx@ ecks gleichzeitigen Einstellens des Anpressungsdruckes und der Messer gegen einander eine Regulierschraube vorge sehen ist. 3. Scberapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Muster erzeugung das eine der Messer derart mit Nuten versehen ist, dass durch Nicht- schneiden einzelner Henkelmaschen Muster bilder erzeugt werden.
CH123902D 1926-12-11 1926-12-11 Scherapparat an Rund-Wirkmaschinen. CH123902A (de)

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