CH123531A - Mundharmonika. - Google Patents

Mundharmonika.

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CH123531A
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Otto Fahrni
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Otto Fahrni
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/12Free-reed wind instruments
    • G10D7/14Mouth-organs

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Description


  Mundharmonika.    Bei den bis jetzt bekannten Mundhar  monikas sind die     Stimmenzungen    auf Platten       aufgenietet,    und in fortlaufender Folge, eine  diatonische Tonleiter umfassend, eingestimmt.  Dadurch konnte man auf einer     Mundharmo-          nika    nur in einer Tonart spielen.  



  Bei der     Mundharmonika    nach vorliegender  Erfindung sind zum Spielen der Töne der  chromatischen Tonleiter die     Stimmenzungen     in radialer Stellung auf Scheiben angebracht,  welche auf mindestens einer Welle sitzen und  drehbar sind. Bei Drehung der Scheiben kön  nen andere     Stimmenzungen    vor die Stimmen  schlitze gebracht werden, was beim Blasen  und Ziehen das Spielen je einer andern  Tonart zur Folge hat.  



  Auf der Zeichnung sind beispielsweise  Ausführungsformen des     Erfindungsgegenstan-          des    dargestellt, .und zwar zeigen     Fig.    1 und  2 eine Ausführungsform der Mundharmonika  mit einem Hebel zum Drehen der die Schei  ben tragenden Welle in zwei Ansichten und  in     Fig.    3 in einem Längsschnitt nach Linie       C-D    in     Fig.    1.     Fig.    6 ist eine Ansicht der       1Iessingplattcn,    welche die Luftkanäle bilden.

         Fiec.    6 ist ein Querschnitt nach Linie     t1.-13       in     Fig,    6.     Fig.    4 und 7 zeigen ein Aus  führungsbeispiel der     Mundharmonika    mit  Tasten     zum    Drehen der Scheiben in zwei An  sichten.     Fig.    8-10 zeigen drei Scheiben, wie  sie bei dieser Ausführung zur Anwendung  kommen.  



  Die     Mundharmonika    nach dem ersten  Ausführungsbeispiel besteht aus den Messing  platten a, welche zusammen mit den Keilen  <I>b</I> die Luftkanäle c bilden, dem Gehäuse<I>d,</I>  den     Mundleisten    e, den auf der Welle     la    fest  sitzenden Scheiben f mit den     Stimmenzungen          g    und der helle<I>lt</I> mit dem Hebel<I>j.</I> Aussen  am Gehäuse sind Anschläge     1-zv    angebracht,  welche zum Einstellen der jeweiligen Tonart  dienen.  



  Die     Stimmenzungen        g    bewegen sich beim       Drehen    der Scheiben f durch die Stimmen  schlitze     7r.    Die     Stimmenzungen        g    jeder Scheibe  f sind in Halb- und     Ganztonstufen    einge  stimmt. Jede erste und dritte, zweite und  vierte, fünfte und siebente, sechste und achte  usw.     Stimmenzungen    aller Scheiben bilden  zusammen je eine diatonische Tonleiter.

   Spielen  nun zum Beispiel bei der Stellung des He  bels j, die er auf der Zeichnung in     Fig.    2 ein-      nimmt, die     Stimmenzungen    1 und 3, so kom  men beim Weiterdrehen des Hebels nach dem  Anschlag in die     Stimmenzungen    2 und 4,  welche eine halbe Tonstufe höher eingestimmt  sind, vor die     Stimmenschlitze        1c,    wo sie beim  Blasen und Ziehen durch den     vorbeistreichen-          den    Luftstrom spielen.

   So kann je nach Ein  stellung auch eine andere     Stimmenreihe        ge-          pielt        werden,    und braucht man nur den  Hebel j in einen- der Einschnitte zwischen  den Anschlägen     1-i.a   <I>zu</I> bewegen.  



  Beim Ausführungsbeispiel der     Mundhar-          monika    nach den     Fig.    4 und 7 wird die  Drehung der Scheiben durch Tasten bewirkt.  Die Scheiben der Mundharmonika sind in  drei     Gruppen    eingeteilt. Die erste, vierte,  siebente und zehnte Scheibe bilden die  Gruppe I. Diese Scheiben haben Form und  Grösse der Scheibe     f'    in     Fig.    8 und sind auf  der Stelle     k    aufgeschraubt. Gruppe     1I    bilden  die Scheiben 2, 5 und B.

   Diese haben     Form     und Grösse der Scheibe     g    in     Fig.    9 und sind  durch Blech 1     miteinander    verbunden. Gruppe       III    bilden die Scheiben 3, 6 und 9, welche  Form und Grösse der Scheibe h in     Fig.    10       haben    und durch Blech     in    miteinander ver  bunden sind.

   Die Scheiben der Gruppen     II     und     III    sitzen lose auf der Welle     7c.    Zum  Bewegen dieser Gruppen dienen je drei Tasten,  und zwar für die Gruppe I die Tasten     iz,        l     und<I>v,</I> für die Gruppe     II    die Tasten     1),   <I>q</I> und       i-    und für die Gruppe     III    die Tasten s, t, und       ?c.    Die Bewegungen der Tasten werden durch  Hebel y auf die Scheiben übertragen. Jede  der Scheiben<I>f,</I>     g    und     h    haben viel-' welche in Halbtonstufen einge  stimmt sind.  



  Durch Drücken einer der Tasten     ii,        q     oder t werden die Scheiben der     entsprechen-          den    Gruppe so weit gedreht, dass die     Stim-          menzungen    1 und 3, welche die Lage wie in       Fig.    s-10, das heisst die Grundstellung  hatten, also auf den obern Seiten der Messing  platten     ca    waren, nun auf die     untern    Seiten  zu liegen kommen, so dass     Stimmzungen    1       nielit    mehr zum Blasen, sondern zum Ziehen,  und     Stimmenzungen    3 nicht mehr zum Ziehen,  sondern zum Blasen dienen.

      Wird die gedrückte Taste wieder     losgcs-          lassen,    so bringen Federn x die gedrückte       (xruppe        wieder    in ihre Grundstellung     zurück.     



  Wird nun eine der Tasten<I>?i, s</I> oder     c     gedrückt, so werden die Scheiben der ent  sprechenden Gruppe so weit gedreht, dass die       Stiminenzungen    2 und 4 auf die     obern    Seiten  der     Messingplatten    a zu liegen kommen, und       zwar    die     Stinamenzungen    2 zum Blasen, und  die     Stimmenzunhen    4 zum Ziehen.  



  Wird eine der Tasten<I>o,</I>     @-    oder     ic    gedrückt,  so kommen die     Stitninenzungen    2 und 4 der       betreffenden    Gruppe auf die untern Seiten der  Messingplatten     a    zu liegen, so dass nun     Stim-          inenzungen    4 zum Blasen, und     Stimmenzun-          gen    2 zum Ziehen gebraucht werden. So kann  mau durch verschiedenes Drücken der Tasten  jeden Ton der     chromatischen    Tonleiter so  wohl blasen wie     auch    ziehen.  



  Zwecke     konstruktiver        Vereinfachung    der  letztgenannten     Ausführungsform    können auch  zwei Wellen angeordnet sein, welche     gemäss     der schematischen     Fig.    11 in der Flucht der  geraden     Kanalwände        a'    angeordnet sind zum  Tragen lose aufsitzender, nach Art der     Fig.    9  und 10     betätigbaren    Scheiben, die nur zwei       Stimmenzungen    tragen, statt deren vier, wie  beim Beispiel nach     Fig.    8-10.

Claims (1)

  1. UNTERANSPRUCH: Mundharmonika, gekennzeichnet durch mindestens eilte grelle, auf welcher Scheiben drehbar angeordnet sind, welche Stimmen zungen zum Spielen der Töne der chroma tischen Tonleiter in radialer Anordnung tra gen, das Ganze derart, dar) durch Drehen der Scheiben das Spielen je einer bestimmten Tonart ermöglicht wird. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Mundharmonika nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Scheiben fest auf der Welle sitzen und letztere mittelst eines Hebels gedreht werden kann zwecks Einstellens der Stimmenzungen um durch die Anzahl der auf einer Scheibe sitzenden Zunen bestimmte Teil- c" drehungen, zum Spielen einer gewünschten Tonart.
    2. Mundharmonika nach Patentanspruch, da durch gekennneichnet, dass Scheiben vor gesehen sind, die lose auf der Welle sitzen und mittelst Tasten und Hebel ge dreht werden können zwecks Einstellens der Stimmenzungen einer gewünschten Tonart. 3. Mundharmonika nach Patentanspruch, da-. durch gekennzeichnet, dass die Stimmen zungen auf beide Seiten der die Stimmen schlitze enthaltenden Stimmenplatten be wegt werden können, wodurch dieselben Stimmenzungen sowohl zum Blasen wie auch zum Ziehen verwendet werden können.
CH123531D 1926-11-25 1926-11-25 Mundharmonika. CH123531A (de)

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