CH117828A - Vorrichtung zum Imprägnieren von Holz. - Google Patents

Vorrichtung zum Imprägnieren von Holz.

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CH117828A
CH117828A CH117828DA CH117828A CH 117828 A CH117828 A CH 117828A CH 117828D A CH117828D A CH 117828DA CH 117828 A CH117828 A CH 117828A
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CH
Switzerland
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boiler
wood
impregnation
concrete
line
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Inventor
Karl Bubla
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Karl Bubla
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02Processes; Apparatus
    • B27K3/08Impregnating by pressure, e.g. vacuum impregnation
    • B27K3/10Apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Imprägnieren von Holz.    Die Holzimprägnierung wird derzeit ge  wöhnlich in Kesseln aus starkem Eisenblech  vorgenommen, in welche das Holz entweder       seitwärts    oder von oben eingebracht wird.  Eisen wird jedoch von den zur Anwendung  gelangenden Flüssigkeiten, es kommen ins  besondere Lösungen von     Sublimat,    Kupfer  vitriol, Chlorzink und andere Metallsalze in  Betracht, stark angegriffen, -so     d.ass    die  ganze Anlage, Kessel, Rohrleitungen, Ver  schlüsse usw. ständige Reparaturen benötigt.  



  Bei der Vorrichtung gemäss     der    Erfindung  ist der oben erwähnte Nachteil für den Kes  sel vermieden. Es können auch Rohrlei  tungen und Verschlüsse, die die Vorrichtung  aufweisen kann, derart gebaut sein, dass sie  dem Einfluss der Imprägnierung wider  stehen.  



  Der Kessel für die Imprägnierflüssigkeit  ist     armiert,    zum Beispiel aus Eisenbeton  verfertigt, oder er besitzt einen Metall  mantel, welcher innen ausbetoniert ist.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform der  Vorrichtung gemäss der Erfindung ist auf  den beiliegenden     Zeichnungen    dargestellt,  und zwar bedeutet:         Fig.    1 einen Vertikalschnitt durch einen  Kessel und die übrige Anlage;       Fig.    2 stellt einen Schnitt durch die Kes  selwandung     daT;          Fig.    3 und 4 zeigen den Kesseldeckel  und den Kesselkranz im     Vertikalschnitt    und  in der Oberansicht;       Fig.    5 stellt .einen Vertikalschnitt durch  einen     Verschluss    für die     Imprägnierlösungs-          leitung    dar.  



  Das zu imprägnierende Holz, z. B. Stan  gen oder Schwellen, wird von dem Trans  portwagen 1     (Fig.    1) durch eine elektrische  Laufkatze 2 angehoben, deren Seil oder  Kette mit einem gezahnten Tragring 3 ver  sehen     ist.     



  Die so gefasste Stange wird von der Lauf  katze emporgehoben und in den Imprägnier  kessel eingeführt.  



  Der Imprägnierkessel- 5     (Fig.    1) ist so  ausgebildet,     dass    er     vollkommen    hermetisch  geschlossen werden kann. Da er während des  Betriebes sowohl von aussen, als auch von  innen auf Druck beansprucht wird, ist eine  spezielle     Armierung    erforderlich, damit der  Kessel den statischen Anforderungen ent-      spricht; ferner ist er auch mit einer     luft-          und    wasserdichten Schicht versehen. Ausser  der Eisenarmierung im Beton befindet sich  in der den Kessel bildenden Betonmasse eine  Einlage     (Fig.    2), welche den Kessel un  durchlässig für Wasser und Luft machen  soll.  



  Diese Einlage besteht aus folgenden  Schichten: einem     Asphaltanstrich    7, der  etwas Teer enthält, einem Jutebelag 8, mit  welchem dieser Anstrich beklebt ist, einem  weiteren Anstrich 7 auf der Jute und aus  einer Einlage von Drahtgeflecht 9 aus Eisen  oder einem andern Metall, welche eine Be  schädigung der Asphalteinlage verhindern  sollen. Die     Geflechteinlage    wird abermals  mit einem Asphaltanstrich 7 versehen, der  ebenfalls mit Jute 8 beklebt ist und schliess  lich mit einem Asphaltanstrich, welcher mit  der äussern     Eisenbetonschicht    10 in Verbin  dung steht.  



  Der Kessel besteht daher aus der innern  Betonschicht 11, aus der Einlage 6 und     atis     dem äussern Betonmantel 10, der die eigent  liche statische Konstruktion bildet.  



  Das Kesselinnere ist zum Schutze der       Betonwand    mit Bohlen 12     (Fig.    2) ausge  kleidet, welche an einbetonierten Holzkrän  zen 13     (F'ig.    3) mit Holzzapfen befestigt  oder untereinander -durch Nut und Feder ver  bunden sind. Unter dieser Holzverkleidung  ist die Kesselwandung ebenfalls mit einem       Asphaltanstrich    14     (Fig.    2) versehen.  



  Eine Zuleitung 15 für die Imprägnier  lösung ist in einen an den eigentlichen Nes  selkörper seitwärts     anbetonierten    Balken  gelegt, der sich unter dem     Kesselboden    zu  einer     Stützplatte    erweitert.  



  Nachdem der Kessel mit dem zu impräg  nierenden Holz, z. B. Stangen oder Eisen  bahnschwellen, gefüllt ist, wird der Deckel  desselben geschlossen. Der     Kesselverschluss          (Fig.    3) weist einen ringförmigen Kranz 17  aus     Stahlguss,    Stahl, Eisen oder einem ähn  lichen Metall oder Metallegierung auf, wel  cher mittelst Schrauben 18, die in die Wan  dungen des Kessels einbetoniert sind, an den  obern Rand des Kessels befestigt ist. Eine    Einlage 19 aus halbhartem Kautschuk dient  zum luftdichten Abschluss.

   In den Kranz  münden verschiedene Rohrleitungen, die für  den Imprägnierbetrieb nötig sind     (Fig.    4),  und zwar die Wasserleitung 20, die Druck  luftleitung 21, die Vakuumleitung 22, ein  Stutzen 23 zur     Anbringung    der Rohrleitun  gen für ein Manometer, Vakuummeter und  für einen     Registrierapparat,    der Rohrstutzen  26 für das     Wa.sserstandsrohr,    die Rohrlei  tung 27 am Auslassen des Druckes, entweder  direkt ins Freie oder in einen Nebenkessel  und schliesslich eine Reserverohrleitung 80.

    Sämtliche Rohrleitungen sind derart über  sichtlich angeordnet,     d.ass    die zugehörigen  Ventile für je zwei Imprägnierkessel sich  nebeneinander befinden, so     dass    die Bedie  nung für je zwei Imprägnierkessel von einer  Stelle aus erfolgen kann.  



  Der     Verschlussdeckel    28 wird durch eine  Anzahl     Schrauben    29 an den Kranz aufge  schraubt. Beide Teile, sowohl der Deckel, als  auch der Kranz, sind mit einer Schicht aus  halbhartem Kautschuk oder aus Asphalt  überzogen, wodurch eine Korrosion der Me  talle durch die Dämpfe der Imprägnierflüs  sigkeit vermieden wird.  



  Unter dem Deckel befindet sich ein etwa  150 cm hoher Holzrost 32,     welcher    nach der  Füllung des Kessels mit Holz auf dasselbe  aufgesetzt wird.  



  Dieser Holzrost     verhindert,    dass die zu  imprägnierenden Stangen oder dergleichen  durch die Imprägnierflüssigkeit bis an den  Deckel     gehoben    werden, so dass es nicht nötig  ist, den Kessel bis zum eigentlichen Deckel       vollzufüllen,    sondern nur bis zum Rost oder  teilweise etwas darüber, damit die Stangen  enden unter der Einwirkung der Flüssigkeit  stehen, der Deckel bleibt dabei vor der Im  prägnierflüssigkeit geschützt.  



  Wenn der Deckel geschlossen ist und die  Schrauben angezogen sind, wird der Kessel  unter Vakuum gesetzt, wobei die Deckel  schrauben nachgezogen werden.  



  Wenn ein genügendes Vakuum im Kessel  erzeugt ist, wird die Luftpumpe abgestellt  und die Leitung 15 geöffnet, die den Im-           prägnierkessel    mit dem Behälter 33     (Fig.    1)  für das     Imprägniermittel,    der zum Beispiel       Sublimatlösung    enthält, verbindet.  



  Die Leitung 15 besteht aus armiertem  Beton mit Schutzanstrich oder aus Stein  zeug oder aus mit Eisenbeton     armierrten     Eisenröhren und wird durch ein besonders  konstruiertes Ventil abgeschlossen.  



  Der     Eisenbetonverschluss    35     (Fig.    5) der  Leitung 15 weist ein Gehäuse 36 und einen  beweglichen Teil 37 auf, welch letzterer das  Absperrorgan bildet. Der ganze Verschluss  ist an den Stellen, wo seine Flächen mit  der Flüssigkeit in Berührung kommen, even  tuell noch mit einem Asphaltanstrich ver  sehen. Das Gehäuse enthält die Zuleitung 39  und die Leitung 40, welche zum Kessel  führt. In den Ventilsitz wird zwecks voll  kommener Abdichtung ein ringförmiges Band  41 aus halbhartem     Kautschuk    mit abge  schrägter Aussenkante einbetoniert.  



  Der Deckel 43, gegen 'den sich die die  Spindel hebende oder senkende Schrauben  mutter 44 stützt, ist durch Ankerschrauben  45 an dem Gehäuse     befestigt.     



  An     (den        Berührungsflächen    des Gehäu  ses mit dem beweglichen Teil befindet sich  eine starke Glaseinlage 46, die durch eine  Einlage aus Eisendrahtgeflecht versteift ist;  in diesem hohlen Glaszylinder bewegt sich  der eigentliche Ventilkörper.  



  Der untere Teil des Ventilkörpers wird  aus einem armierten Betonstück gebildet, das  konisch ausgebildet ist, um die Sitzfläche  möglichst klein zu gestalten. In diesem Be  tonteil sind der untere Teil der     8chrauben-          spindel    50     und    die Schrauben 49, die die  übrigen den Ventilkörper bildenden Teile  zusammenhalten, einbetoniert. Auf der obern  Seite des     Betonstückes    befindet sich als  Dichtung eine Ledermanschette 51, die über  die Kanten und teilweise über den     Unifang     des     Kolbens    umgestülpt ist, dann folgt eine  Einlage 52 aus Vulkanfiber,     welche    an dem  Glaszylinder 46 anliegt.

   Einen weiteren Be  standteil bildet ein Zylinder 53 aus Vulkan  fiber, der an den     beIden        Basisflächen    mit       Manschetten    54 versehen ist und etwa in sei-         ner    halben Höhe eine Rinne 55 für Glyzerin  aufweist, das zum Schmieren der Manschet  ten und als     Dichtungsmittel    dient, wenn in  der Leitung Unterdruck herrscht. Die Rinne  ist mittelst zweier     Kanäle    56, 57 mit der  obern Fläche des Kolbens verbunden, von  denen der eine zur Zuführung des Glyzerins  und der andere als     Luftauslass    vorgesehen  ist. Den letzten Teil bildet ein Zylinder 58  aus Vulkanfiber, der an seiner untern Seite  mit einer Ledermanschette 59 versehen ist.

    Auf der obern Basisfläche befinden sich die       Schraubenenden    mit den dazugehörigen     Mut-          tern    zum Anziehen von sämtlichen Kolben  bestandteilen. Auf der     Spindel    befindet sich  an dieser Stelle eine Lederdichtung 60, eine  Unterlage 61 und eine -die Dichtung an den  Kolben andrückende Mutter 62. Eine     Gly-          zerinschicht    63 bildet den Abschluss des  Verschlusses nach oben, wobei das Glyzerin  zugleich auch als Schmiermittel für die Rei  bungsflächen dient. Zwecks leichterer Hand  habung des Ventils sind Kugellager 48     vor-          gesehen.     



  Aus dem Behälter 33     (Fig.    1) fliesst nun  die     Imprägnierflüssigkeit,        z.    B.     Sublimat-          lösung,    zu, bis die     obern    Enden der Stan  gen bedeckt sind, was durch denn Wasser  standanzeiger<B>26</B> festgestellt werden kann. Die  Füllung .des     Kessels        mitFlüssigkeit    geschieht  automatisch     durch,dieDruokdifferenz    zwischen  dem Imprägnierkessel und den Behältern.

    Sobald der Kessel gefüllt ist, wird derselbe  vermittelst Druckluft je nach der Dicke der  eingebrachten Holzstücke unter Druck von  3-7     Atm.    gesetzt, damit das Holz gehörig       durohtränkt        wird.        Nach    Beendigung der Im  prägnierung wird die Leitung 27 zum Aus  lassen des Druckes geöffnet; der Druck wird  teilweise abgelassen und der restliche Druck  zum Herausdrücken eines Teils der Flüssig  keit in die Sammelbehälter verwendet. So  dann werden die     Schrauben    gelöst, der Deckel       abgehoben    und der Holzrost herausgenom  men.

   Es     wird    so viel     @Sublimatlösung    zu  rückgelassen,     @dass    die     imprägnierten    Stangen  aufgetrieben und. von den Tragringen der  elektrischen Katze 2 ergriffen werden kön-      neu, um auf diese Weise aus dem Impräg  nierkessel auf die     Transportwagen    1 aufge  laden zu werden.  



  Nachdem das Holz aus dem Kessel her  ausgezogen wurde,     wird    derselbe wieder ver  schlossen und die darin enthaltene Flüssig  keit in die entsprechenden Vorratsbehälter  gedrückt.  



  Der Vorratsbehälter ist am Boden mit  einer Rinne 65     (Fig.    1), in der sich Schlamm  ansammeln kann, versehen; neben dieser  Rinne mündet die Leitung 15 ein. Im Deckel  des Behälters sind Ventilationsöffnungen 66  vorgesehen. Über diesem Behälter befinden  sich kleinere Mischkessel 68 zum Ansetzen  der     Imprägnierlösung,    die, durch das Rohr  stück 67 mit dem Vorratsbehälter in Ver  bindung stehen.     Ferner    mündet in den     Sam-          melbehälter    eine Rohrleitung ein, die in einer  perforierten Röhre 69 aus Kautschuk oder  Steingut endigt und zum Einpressen von  Luft aus dem Druckkessel dient, .damit die  Imprägnierlösung durchgemischt werden  kann.

   Seitwärts sind in den Wandungen des  Behälters     Wasserstandsanzeiger    70 ange  bracht. In der Decke sind     verschliessbare     Öffnungen 71 angebracht, von wo aus Pro  ben der Flüssigkeit gezogen werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Imprägnieren von Holz. dadurch gekennzeichnet, dass ein Kessel, in welchem das Imprägnierungsmittel auf das Holz einwirken gelassen wird, zwei Beton schichten aufweist, zwischen welche eine gegen das Imprägnierungsmittel widerstands fähige Dichtungseinlage gesetzt ist, wobei die äussere Betonschicht armiert ist, um die statische Kesselkonstruktion zu bilden und die innere Schicht dazu dient, die Einlage gegen Abnützung zu schützen. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungseinlage aus einem beiderseits abwechselnd mit Jute- und Asphaltschichten belegten Drahtgeflecht besteht. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine in den Kessel boden mündende Leitung für das Impräg- nierungsmittel in einen mit dem eigent lichen Kesselkörper ein Ganzes bildenden Betonbalken eingebettet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Leitung für das Imprägnierungsmittel durch eine Vorrich tung aus Eisenbeton abschliessbar ist, die mit Dichtungen aus einem gegen das Im prägnierungsmittel widerstandsfähigen Ma terial versehen ist und über deren beweg lichen abschliessenden Teil ein Glyzerin verschluss angebracht ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet , dass sie einen Holzrost aufweist, der derart auf die zu impräg nierenden Hölzer gelegt werden kann, dass er sich einerseits gegen die Hölzer, ander seits gegen einen Deckel des Kessels stützt.
CH117828D 1925-06-02 1925-06-02 Vorrichtung zum Imprägnieren von Holz. CH117828A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2879493A1 (fr) * 2004-12-16 2006-06-23 Ind Bois Soc Par Actions Simpl Autoclave perfectionnee pour le traitement de bois court

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