CH115652A - Baurüstung für Flugzeugflügel und ähnliche Körper. - Google Patents

Baurüstung für Flugzeugflügel und ähnliche Körper.

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CH115652A
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Hugo Junkers
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Hugo Junkers
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  Baurüstung für     Flugzeugflügel    und ähnliche Körper.    Die Erfindung bezieht sich auf eine  Baurüstung für flächenartige, sich haupt  sächlich in zwei Richtungen einer Ebene er  streckende Körper, wie insbesondere Flug  zeugflügel,     -steuerflächen    und dergleichen.  Das wesentliche Kennzeichen der neuen  Baurüstung besteht darin, dass sie     auf    einer  festen Grundlage mehrere in bestimmter  Stellung feststellbare Traggestelle enthält,  die Tragglieder des herzustellenden Körpers,  z. B. Holme; in genauer Lage gegeneinander  festzulegen ermöglichen.

   Hierdurch ist ein  Mittel geboten, um ohne besondere     Passvor-          richtungen    alle Verbindungsteile der Trag  glieder an diesen ohne     Schwierigkeit    in zu  verlässig richtiger Lage anzubringen, weil  die Tragglieder selbst unverrückbar fest  lieben.  



  Eine besonders wertvolle Ausführungs  form der Baurüstung entsteht, wenn die  Gestelle derart hauptsächlich mit Höhen  erstreckung ausgebildet sind, dass sie die  Lager für die Hauptteile übereinander ent  halten und dadurch den Aufbau des flächen  artigen Körpers in hochkant stehender Lage    ermöglichen. Hierbei ist während des gan  zen Vorganges bequeme Zugänglichkeit des  Körpers von beiden Seiten her gegeben, so  dass die Arbeit übersichtlich und leicht  durchführbar wird.  



  Die Gestelle der Baurüstung bestehen  vorzugsweise aus gegeneinander in der  Längsrichtung des Fundamentes verschieb  lieben Endgestellen, die die Holme an den  Enden stützen, und aus Zwischengestellen,  die nach seitwärts abnehmbar sind. Da  durch lassen sich die Flügelholme auch in       Zwischenpunkten    zuverlässig und     genau    ab  stützen, und es ist doch     ixn    Fortgang der  Arbeit durch Abnahme der überflüssig wer  denden Zwischengestelle jeder Teil des fla  chen Körpers oder Flügels leicht zugänglich  zu machen und endlich der gesamte Körper  durch Verschieben beider Endgestelle, oder  eines von ihnen, herauszulösen.  



       Zweckmässigerweise    sind für     Anbau    von       Steuerklappengelenken    oder andern wesent  lichen und in genauer Lage vorzusehenden  Teilen besondere Lehren     mit"    den Gelenk  augen oder den entsprechenden     Passteilen         den Gestellen oder dem Fundament     festleg-          bar        vorgesehen,

          wodurch    für alle besonders       genau    festzulegenden Teile     gleichfalls    von  vornherein die     zuverlässig    richtige Lage     ge-          .sichert     erden kann.  



       Für    den Bau v an Flächen, die im wesent  lichen durch Holme in ihrer     Längsrichtung          versteift    sind, wie also     insbesondere    die  meisten     Flugzeugtragflächen,    besteht noch  eine vorteilhafte     Ausgestaltung    darin, dass  die Baurüstung     Hilfsholme    enthält, die ne  ben den     Tragflächenholmen    lieben und Leh  ren zum Bohren oder     Anreissen    der Holm  verbände tragen.

   Dies     vereinfacht;    das An  bringen der verbindenden Bauteile, indem       nirgends        mehr    ein Nachmessen erforderlich  wird, sondern alle     lle,sse    durch die Lehren  der Hilfsholme ohne weiteres     festgelegt          sind.    Die Hilfsholme sind dabei an den     Trag-          'restellen    mit Vorteil in lösbaren     Lind    ein  stellbaren     Lagerungen,    beispielsweise nach  Art von Schnallen- oder     Bügelverschlüssen,          festgelegt,

      so dass     sie    dem     Fortgange    der Ar  beit entsprechend leicht     ausgebaut    werden       können,    um die bereits     eingebauten    Bauteile       des        Flächenkörpers    für weitere Arbeiten  frei     zugänglich    zu machen.  



  Die Zeichnung     veranschaulicht    den     Er-          findungsgegenstand    in       Fi-.    1 als schaubildliche Darstellung  einer     Ausführungsform    für den Bau vorn       Flu-        eubfltibeln    mit Längsholmen aus Me  tallrohren, in       Fig.    ? und     )'    durch     Einzeldarstellungen          eine:    Hilfsholmes mit. an den     Hauptholm          klappbarer    Bohrlehre.  



  Auf einem     Fundainentträger    1 ist ein       Endgestell    2 fest am einen Ende     aufgesetzt,     und am andern Ende ist ein     Endgestell    3  lösbar oder in der     Längsrichtung        verschieb-          bar        befestigt.    Das     Endgestell    3 enthält     An-          schlussverschraubungen    4 für die sich durch  die ganze     Flügellänge    erstreckenden Längs  holme, die     entsprechende        Verschraubungs-          teile    tragen,

       reit    denen der fertige     Flügel     dann am Rumpf des     Flugzeuges    oder an  einem andern Flügelteil     ansetzbar    ist.     Das       in dem     dargestellten    Beispiel die Flügel  spitze     tragende        Endgestell    ? braucht keine       Verschraubungen    für die Holme zu enthal  ten, sondern nur Löcher einer Stirnplatte 5,  durch die die glatten     Holmenden    einfach       hindurehzustechen    sind.  



  Auf das     Fundament    sind     weigere        Zwi-          scliengestelle        aufgesetzt,    deren jedes aus  zwei aufrechten Trägern 6 mit verbreiter  ten     Füssen    7,     Querabstützungsrippen    8     und     einem     obern    Querverbinder 9 besteht.

   Die       Füsse    7, 8     dieser    Zwischengestelle sind an  den Grundträgern 1 leicht lösbar     verholzt     oder     anf;gestecht,    und auch die Querverbin  der 9 sind leicht lösbar mit Stechbolzen an  ihnen     angeschlossen,    so dass alle diese Teile  von der Seite her aufgesetzt und ebenso     iin          Fortgange    der Arbeit nach der Seite hin       abgebaut    werden können.  



       Diese        Zwischen-estelle        (i    bis 9 tragen       Holmlialter    111, die     sowohl    in vertikaler,  als auch in     horizontaler        Richtung    einstell  bar sind und nach     Festlegung    der     1.I.olni-          mitte    mit den     Trigern    6 der Zwischen  gestelle     verbohrt    und durch     Passstifte        ge-          sichert        werden,

      und     inil    denen die     Flügol-          hohne        mittelst        lilcninibügelverscbltissen        uin-          @;rspannt    und in überall genau richtiger Lage  festgehalten werden können.

   Ausserdem sind  an den     Holmhaltern    1 0 im vorliegenden  Beispiel weitere     Lagerheile    11,     teilweise    in  unmittelbarer     Verbindung,    so     vorgesehen,     dass durch diese Lagerteile Hilfsholme 12       festbelegt        werden        können,

          @    die     sich    im     we-          sentlichen    parallel      < iitsserlialb    der eigentlichen       einzubaueritlen        Tragfkichenholme    an diesen  entlang     erstrecken        Auch    die     Lagerungen     dieser     Hilfsholme    1?     können    als     Klemm-          bügelverscliliisse        ans-ebildet    sein.

   Die       13ilfsliolnie    1 ?     tragen        gelenkig        befestigte     Lehren 13, derart, dass diese gegen die ein  gespannten Flügelholme     geklappt    werden  können, und durch in ihnen vorgesehene  Löcher das Anreissen oder Bohren der zur       Ansetzung    der     Zwisehenverbä.ide    erforder  lichen Löcher in den     Flügelholmen    ermög  lichen, wie     (lies        Fig.        \?    und     93        deutlichar          zei,

  en.              lin        unt        ,rn    Teile der Baurüstung, der in       dune    dargestellten Beispiele die Hinterkante  des zu bauenden Tragflügels enthält, ist in  dein die Flügelspitze tragenden Endgestell 2       iioeli    ein starker Sonderholm 14 gelagert,  der weiterhin     dureb    einen Hilfsträger 15       ain        Fundamentbalken    1 abgestützt ist und       Gulenkaugen-Lehren    16 enthält, die eine  genaue Festlegung des an dieser Stelle ein  zubauenden Trägers für die     Verwindungs-          klappe    ermöglichen.  



  Der Aufbau eines Tragflügels     mittelst     dieser Baurüstung wird in folgender Art  durchgeführt. Auf dem     Fundamentträger    L  stehen nur die Endgestelle 2 und 3 in end  gültiger oder etwas     auseinandergezogener     Lage, während die Zwischengestelle 6 bis 9       nebst    den Hilfsholmen 12 seitwärts stehen.  Nach dem Einziehen der Holme in die     End-          gestelle    und Festlegung derselben werden  die Zwischengestelle mitsamt den Hilfs  holmen in Stellung gebracht und die Haupt  holme auch an diesen mittelst der Schnallen  festgelegt.

   Nun werden die Bohr- oder An  reisslehren 13 nacheinander gegen die Flügel  holme geklappt, die Nietlöcher und die ein  zelnen Quer- und     Diagonalverbände    der       Fliigelholme    in diesen Nietlöchern mittelst  besonderer, in die Rohre eingeführter Niet  einrichtungen festgelegt, und hiernach die       Holmverbindungsglieder    an den Holmen be  festigt, so dass das Ganze dann ein fertiges       Flügelinnengerüst    darstellt.  



  Nachdem so das     Flügelgerüst    seine feste  Form erhalten hat, werden die Zwischen  gestelle unter Zerlegung in ihre Einzelteile  mitsamt den aussen liegenden Hilfsholmen 12  entfernt, und dadurch wird das     Flügelgerüst     zur Aufbringung der Aussenhaut frei, die  nun ihrerseits, beispielsweise bei Herstellung  aus Metall, an den Holmen und gegebenen  falls den Zwischenverbänden     aufgenietet          -#v        ird.       Ausser den Tragflügeln. lassen sich auch  andere Flugzeugteile, zum Beispiel     Dämp-          fungs-    und Steuerflächen, in gleicher Weise  vorteilhaft herstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Baurüstung für Flugzeugflügel und ähnliche Körper, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Hilfsgestellen besteht, die Trag glieder in endgültiger Lage gegeneinander festzulegen ermöglichen und selbst auf ge meinsamem Fundament in der massgebenden Stellung festlegbar sind. UNTERANSPRüCHE 1. Baurüstung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie die .Lager für Holme als Tragglieder übereinander sä enthält, dass die Fläche auf einer Kante stehend entsteht.
    ?. Baurüstung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie Hilfsholme enthält, die neben den Tragflächenholmen liegen und Anreiss- und Bohrlehren für die Holmverbände tragen. 3. Baurüstung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfs gestelle der Enden gegeneinander in der Längsrichtung des Fundamentes. ver schiebbar und dazwischenliegende Hilfs gestelle" nach seitwärts abnehmbar sind. 4.
    Baurüstung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für Anbau von Steuerkla.ppengelenken oder der gleichen. ein Hilfsholm mit Gelenkaugen zur lehrenartigen Festlegung der Gelenke vorgesehen ist.
CH115652D 1924-08-08 1925-07-08 Baurüstung für Flugzeugflügel und ähnliche Körper. CH115652A (de)

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