CH114277A - Vorrichtung zum Fördern von Tabak oder ähnlichem Material an Maschinen zur Verarbeitung desselben. - Google Patents

Vorrichtung zum Fördern von Tabak oder ähnlichem Material an Maschinen zur Verarbeitung desselben.

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CH114277A
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Inc United Cigarette M Company
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United Cigarette Mach Co Inc
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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

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  Vorrichtung zum Fördern von Tabak oder     ähnlichem    Material  an Maschinen zur Verarbeitung desselben.    Zigarren- und     Zigarilloswickelmaschinen     sind gewöhnlich mit einer     Tabakfördervor-          richtung    versehen, welche der     -\Vickelvor-          richtung    den Tabak zuführt und im wesent  lichen aus zwei übereinander angeordneten,  über ihre ganze Länge unterstützten Förder  bändern besteht, zwischen welchen der Ta  bak durch einen flachen,     wagrechteri,    die  lichte Weite zwischen den Bändern ausfül  lenden     Stösser    eingeführt wird.  



  Diese bekannte Fördervorrichtung . hat  den Nachteil, dass durch den Druck, mit  dem der Tabak zwischen den Bändern ge  klemmt wird, zwischen letzteren und ihren  festen     Stiztzfläc;hen    ein     erheblicher    Reibungs  widerstand auftritt. Deswegen ist eine grosse  Zugkraft für ihre schrittweise Fortbewegung  erforderlich. Die grosse     Reibung    verursacht  einen schnellen Verschliess der Bänder und  die hohen, stossweise auftretenden Spannuri  gen führen bald ein Zerreissen der Bänder  herbei.

   Dieser Übelstand wird noch dadurch  vergrössert, dass der mehr oder weniger un-         gleichmässig    zugeführte Tabak von dem       Stösser    ungleichmässig zwischen den Bändern  gestaut und infolgedessen die     Reibung    ört  lich bisweilen übermässig erhöht     wird.     



  Man hat diese Nachteile dadurch aufzu  heben versucht,     da.ss    man die Bänder durch  eine Fördereinrichtung ersetzt hat, bei der  über einen festen Tisch eine Reihe von För  derleisten angeordnet ist, deren Leisten     aus     zwei Sätzen bestehen, die derart; gegenein  ander beweglich sind, dass sie den Tabak  abwechselnd festhalten und befördern.

   Weil  auch dabei der Tabak mit einer     ziemlic-li     grossen Kraft festgegriffen werden muss,  wird zwischen dem Tabak und dem Tisch  eine     grosse    Reibungskraft erzeugt, die je  nach der Beschaffenheit der     Tabaksteilchen     und der     Tischoberfläche;    verschieden gross  ist und dadurch örtliche Stauungen des Ta  baks hervorruft, die die Zufuhr ungleich  mässig machen.  



  Die obenerwähnten Nachteile werden nun  gemäss der Erfindung dadurch beseitigt,      dass der Tisch, über dem sich die Transport  leisten befinden, selbst in Leisten zerlegt  ist, die den andern Leisten entsprechen und       finit    diesen     zusammenarbeiten    bei dein Fest  halten und Fortbewegen des     Tabaks    (oder  von ähnlichem Material).  



  Die Bewegungen der zwei Reihen     \fon     Leiten können sehr verschieden sein. Es       können    zum Beispiel die Leisten der     obern          Reihe    zu zwei Gruppen vereinigt sein, die  deutlichkeitshalber Gruppe     a    und     Gruppe        c     genannt werden sollen; ebenso können die  Leisten der untern Reihe zu zwei     Gruppen,     b und d;

   vereinigt sein, wobei die Leisten  der Gruppe     a    mit denjenigen der     Gruppe    b  und die Leisten der Gruppe c mit     denjenigen     der Gruppe d     zusammenarbeiten.    Die Lei  ten der Gruppen<I>a</I> und<I>b</I> können sich nun  zum Beispiel gleichzeitig gegeneinander und       vorwärts,    sowie voneinander und     rückwärts     bewegen; oder es können die     Leisten    der  Gruppe     a    diese Bewegungen ausführen. die  Leisten der Gruppe b sich aber nur vor  und rückwärts zusammen mit den Leisten  der Gruppe a, nicht aber auf- und     abwärts     bewegen.

   Die Leisten der Gruppen c und d  können abwechselnd mit den Leisten der       Gruppen   <I>a</I> und<I>b</I> die gleichen     Bewegungen          vollführen    oder sich nur auf- und     abwärts-,     nietet aber vor- und     rückwärtsbewegen,    oder       aueli    ganz stillstehen. Alle Leisten oder       wir    ein Teil derselben (Gruppen  < x und b  oder nur     Grüppe    a) können mit     Zähnen    oder  Zacken versehen sein.

   Die zu beiden Seiten  des Materials liegenden Leisten einer     Gruppe          siiic1    vorzugsweise "versetzt zueinander ange  ordnet,     -wodurch    dem Material die     Gelegen-          heit    benommen     -wird,    sich jedesmal beim     Aus-          einandergehen    der     Förderleisten    auszudehnen,  und folglich eine gleichmässige     Förderung          ohne    viel Reibung     gewährleistet    wird.  



  Die     Gleichmässigkeit    der Förderung des       Tabaks    kann dadurch noch     gesteigert.    wer  den,     däss    der     -Stösser    nicht als ein starre       Gärizes    ausgeführt ist, sondern aus einzel  nen, nebeneinander liegenden und gegenein  ander     beweglichen,    vorzugsweise federnd ab  gestützten Leisten besteht.

      Die Zeichnung veranschaulicht als Bei  spiel eine     Fördervorrichtung    gemäss der Er  findung, und zwar in     Fig.    1 in einem senk  rechten Längsschnitt, in F     ig.    3 in einem  Schnitt nach der Linie     III-III    von     Fig.    1;  die     Fig.    2 und 4 zeigen zwei     verschiedene,     zur     Zusammenwirkung    mit den Leisten ge  eignete     Stösser.     



  Der in den     Fig.    1. und 2 gezeigte     Stösser    7  setzt sich aus einer grösseren Anzahl Leiten       ziisaminen,    welche nebeneinander in     einem     Gehäuse 13     untergebracht    sind und durch  Feder 14 nach rechts     gedriiclrt    werden.     Das     Gehäuse 13 besitzt zwei Augenlager 15 für       eine        Stange    16.

   Diese Stange erteilt     dein     Gehäuse 13 eine hin- und hergehende Be  wegung, derart, dass die nach links gerich  tete Bewegung zum Beispiel durch eine mit:  einer     Kurvenscheibe        zusammenwirkende     Rolle (in der Zeichnung nicht dargestellt)  die nach rechts     gerielitete    Bewegung     durch     eine ebenfalls     nicht    gezeichnete     Feder    er  folgt.  



  Bei     dein        Stösser    nach     Fig.    4 sind ,je zwei  Leisten 21 durch     Gelenkstücke    22 mitein  ander gekuppelt, die selbst durch Gelenk  stücke 23 miteinander verbunden sind. Letz  tere sind durch ein Gelenkstück 24 mitein  ander verbunden, welches an einem im Ge  häuse 13 angebrachten, bei 26 mit Gewinde  versehenen Antriebsteil     angelenkt    ist. Es  ist klar, dass auch bei dieser     Ausführung     des     Stössers    die Leiten 21 unter sich derart  verschiebbar sind, dass sie gleiche Drücke  ausüben.  



       Die        Fiirdc#rvorriclit.ung.        welcher    der     Stö-          sserden    Tabak zuführt, besteht aus einem       obern    Satz Leisten. welche abwechselnd mit  2 7 und 31, und     aus    einem untern Satz, dessen  Leisten abwechselnd mit 28 und 32     ange=     deutet sind. Die Leisten<B>27</B> und 28 bilden  eine Gruppe und sind mit schräg nach vorn       gerichteten    Zähnen 29     bezw.    30 versehen,  während die die zweite Gruppe bildenden  Leisten 31 und 32 glatt gehalten sind.

   Die  Weise, in der sich die Leisten der beiden  Gruppen bewegen, wird in dem     LTntenstelien-          den    erläutert.      Die beschriebene Vorrichtung wirkt fol  gendermassen:  Das zu fördernde Material, z. B.     Tabak,     fällt in ungefähr gleichen Mengen durch den  Trichter 5 in einen vor dem zurückgezoge  nen     Stösser    7 liegenden Raum 6. Der     Stösser    7  staut den Tabak unter dem Einfluss der frü  her erwähnten, nicht dargestellten Feder in  einem rechts vom Raume 6 zwischen den  Leistensätzen liegenden Raume 8 zusammen.

    Die Hublänge des     Stössers    7 hängt von der  in den Raum 6 heruntergefallenen Tabak  menge ab, der- Hub fängt aber immer im  selben Punkte an, und zwar wird dieser  Punkt durch den grössten Radius der früher       genannten,    auf denselben wirkenden Kurven  scheibe     bestimmt.     



  Im Raume 8 wird der     Tabak    abwechselnd  von den     Leistengruppen    27, 28 und 31, 32  eingeklemmt. Die glatten Leisten 31, 32 be  wegen sich ausschliesslich auf- und abwärts,  die gezahnten     Leisten    27, 28 aber führen  ausser einer Auf- und Abwärtsbewegung  auch noch eine in der Förderrichtung     hin-          und    hergehende Bewegung aus, derart, dass  sie zunächst den Tabak zwischen sich ein  klemmen (wobei die Leisten     31.,    32 sich von  einander     abbewegen),    dann nach rechts ge  schoben.

   werden, darauf auseinandergehen  und den Tabak freigeben (wobei die Leisten  31, 32 den Tabak zwischen sich     einklemmen),     um schliesslich wieder nach links in die An  fangslage zurückzukehren. Der Tabak wird  auf diese Weise in durchaus gleichmässigem  Gange und unter     gleichbleibender    Pressung  fortbewegt und schliesslich aus     dein        Rauine     zwischen den Leisten in einen nicht darge  stellten Behälter geschoben. Die jedesmal am  Ende des Förderraumes aus diesem aus  tretende Tabakmenge ist dabei praktisch  konstant.

      Die Gleichmässigkeit, mit welcher der  Tabak von dem     Stösser    der     Fördervorrich-          tung    zugeführt wird, kann noch dadurch ver  bessert werden,     da.ss    der     Stösser    nach jedem       Stosse,    oder jedesmal nach einer gewissen  Anzahl Stösse in irgend einer, nicht veran  schaulichten Weise über die Hälfte der Lei  stenbreite     abwechselnd    in der einen und der       andern    Richtung quer zur Förderrichtung  verschoben wird. Die Gesamtbreite des Lei  stensatzes übertrifft dann diejenige des     För-          derraumes    um die Breite einer Endleiste.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRUCH Vorrichtung zum Fördern von Tabak oder ähnlichem Material, an Maschinen zur Verarbeitung desselben, wobei das Material mittelst eines Stössers in den Bereich eines Satzes Leisten geführt wird, die es abwech selnd festhalten und fortbewegen, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem genannten Satz ein zweiter Satz Leisten liegt, dessen Leisten mit denjenigen des erstgenannten Satzes bei dem Festhalten und der Fortbe wegung des Materials zusammenarbeiten. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Stösser aus einzelnen, nebeneinander angeordne ten und gegeneinander beweglichen Lei sten besteht. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die nebeneinander angeordneten, den Stösser bildenden Leisten federnd abge stützt sind.
CH114277D 1923-10-23 1924-09-26 Vorrichtung zum Fördern von Tabak oder ähnlichem Material an Maschinen zur Verarbeitung desselben. CH114277A (de)

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