CH110549A - Vorrichtung zur Umwandlung der rotierenden Bewegung einer Welle in eine kontinuierlich fortschreitende Bewegung. - Google Patents

Vorrichtung zur Umwandlung der rotierenden Bewegung einer Welle in eine kontinuierlich fortschreitende Bewegung.

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CH110549A
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Mirkov Todor
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Mirkov Todor
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H27/00Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Vorrichtung zur Umwandlung der rotierenden Bewegung einer Welle in eine  kontinuierlich fortschreitende Bewegung.    Gegenstand der Erfindung ist eine Vor  richtung zur Umwandlung der rotierenden  Bewegung einer Welle in eine kontinuierlich  fortschreitende Bewegung.  



  Die neue Vorrichtung ist gekennzeichnet  durch mindestens zwei mit einem in konti  nuierlich fortschreitende Bewegung zu     ver-          setzenden    Organ verbundene, rotierende Vor  schubspindeln, die von einer rotierenden Steuer  scheibe aus durch Vermittlung von Schwing  hebeln so beeinflusst werden, dass sie alter  nierend ihre Rotation unterbrechen und sich  in axialer Richtung samt dem in kontinuier  lich fortschreitende Bewegung zu     versetzen-          den    Organ verschieben.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes dar, und  zwar zeigt Fig. 1 einen Aufriss der Vorrich  tung teilweise geschnitten, Fig. 2 eine Drauf  sicht, wobei einige Teile der Deutlichkeit  halber weggelassen sind; Fig. 3 ist ein Schnitt  nach a-b der Fig. 1 in der Richtung der  Pfeile gesehen; Fig. 4 zeigt ein Detail im  Schnitt, Fig. 5 einen Schwinghebel in An  sicht.    Die rotierende Welle 1 der Vorrichtung  weist eine Längsnut 2 auf, in welcher der  mit einer Schaltfläche 3 versehene Körper  4 längsverschiebbar angeordnet ist. Dieser  Schaltkörper weist Ansätze 5, 6 auf, gegen  welche sich die Arme 7, 8 eines Mitneh  merrahmens 9 anlegen, der, wie aus Fig. 2  ersichtlich, schwalbenschwanzförmig ausge  bildet ist, so dass er auf der prismatischen  Führung 10 auf- und abverschoben werden  kann.

   Die prismatische Führung ist fest ver  bunden oder aus einem Stück mit einem Rah  men 11, der zur Lagerung verschiedener Teile  der Vorrichtung dient. Gegen die Schaltfläche  3 stützen sich die Rollen 12, 13, die konisch  gestaltet und drehbar im Arm 14 bezw. 15  je eines Schwinghebels 16 bezw. 17 (Fig. 5)  gelagert sind. Diese beiden Hebel 16, 17  schwingen um Zapfen 18, 19, welche in An  sätzen 20 bezw. 21 des Mitnehmerrahmens 9  gelagert sind. Jeder der beiden Schwinghebel  16, 17 ist U-förmig ausgefräst.

   In diese     Aus-          nehmungen    ragen die Kugellager 22, 23 hin  ein, die von Zapfen je eines Geleitteils 24, 24'  _ getragen     werden,    die, wie     aus        Fig.    3 ersicht-      lich, durch schwalbenschwanzförmige     Aus-          nehmungen    auf den prismatischen Führungen  eines Körpers 25 gleiten können, der mit dem  Rahmen 11 aus einem Stück besteht. Jeder  der Gleitteile 24, 24' umfasst mit einem La  gerauge 26 bezw. 26' je eine der beiden die  Vorschubelemente bildende Spindeln 27, 28,  die mit gegenläufigem Gewinde in entspre  chende Muttergewinde des kontinuierlich fort  schreitenden Körpers 29 eingreifen.

   Das ab  gesetzte Ende jeder der beiden Spindeln (Fig. 4)  ist in entsprechenden Bohrungen 30 der Pris  menführung 10 geführt. Durch eine Langnut  31 in jedem Spindelende ist ein Kupplungs  konus 32 mit der Spindel auf Drehung ver  bunden und gleichzeitig axial verschiebbar.  Diese Kupplungskonusse stehen, wie aus Fig.  1 und 4 ersichtlich, in Eingriff mit analogen  konischen Bohrungen von Langnaben 33 bezw.  34 der Zahnräder 35, 36, die frei drehbar  auf den Enden der beiden Spindeln angeord  net sind, so dass die Konusse durch die Na  ben mitgenommen werden können. Eine Fe  der 37 hat die Aufgabe, die Kupplungs  konusse 32 in Eingriff mit den Naben der  beiden Zahnräder zu bringen. Der Antrieb  der beiden Zahnräder 35, 36 wird wie nach  stehend bewirkt. Auf der Welle 1 ist das  Kegelrad 37 aufgekeilt, das seine Bewegung  auf das Kegelrad 38 überträgt.

   Dieses ist  verkeilt mit der Hohlwelle 39, die im Rah  men 11 drehbar gelagert ist und ihrerseits  frei drehbar die beiden Zahnräder 40, 41  trägt. Ersteres kämmt mit dem Zahnrad 36,  letzteres mit dem Zahnrad 35, während die  beiden Zahnräder 35 und 36 miteinander in  Eingriff stehen und dabei stets zusammen,  jedoch gegenläufig rotieren. In der Bohrung  der Hohlwelle 39 sind zwei zylindrische Schalt  stangen 42, 43 verschiebbar, deren gegenein  ander gekehrte, konisch abgedrehte Enden  auf den nach abwärts gerichteten Arm einer  Klinke 44 einwirken, die verschwenkbar in  einem Auge der Hohlwelle 39 gelagert ist  und je nach ihrer Stellung in Einkerbungen  45 bezw. 46 eines der beiden Zahnräder 40,  41 eingreift.

   Die rechte Schaltstange 43 steht  unter der ständigen Einwirkung einer Druck-    feder 47, das äussere Ende der linken Schalt  stange liegt gegen einen Schaltfinger 48 an,  der am Arm 8 des Mitnehmerrahmens 9 aus  gebildet ist.  



  Die Einrichtung wirkt in folgender Weise:  Bei Einstellung des Mitnehmerrahmens 9 ge  mäss Fig. 1 wird die Welle 1 samt dem  Schaltkörper 4 durch eine beliebige Kraft  quelle in Umdrehung versetzt, so dass die  Rolle 12 so lange gehoben wird, als der auf  sie wirkende Teil der Schaltfläche 3 ansteigt.  Der diese Rolle tragende Schwinghebel 16  wird um den Zapfen 18 im Uhrzeigersinn ge  schwenkt und mit der rechtern Seitenfläche  seiner Ausfräsung gegen das Kugellager 22  gepresst. Diese Pressung wird vom Gleitteil  24 übernommen und durch das Lagerauge 26  auf den Bund 49 der Spindel 27 übertragen.  Die Spindel 27 samt demn Körper 29 wird  nach links gezogen.

   Gleichzeitig bewirkt die  aus dieser Vorschubbewegung sich ergebende  namhafte Gewindepressung zwischen 27 und  29, indem sie den entsprechend gewählten  Federdruck 37 überwindet, dass die Konus  kupplung der Teile 32, 34 zu schleifen be  ginnt, das heisst, die Spindel 27 hört auf zu  rotieren, und das Zahnrad 36 dreht sich leer.  Zu gleicher Zeit fällt der mit der Rolle 13  zusammenwirkende Teil der Schaltfläche 3 ab.  Die Spindel 28 wird daher, da ihre Konus  kupplung 32, 33 wirksam bleibt, rotieren und  sich im Muttergewinde des Körpers 29 nach  rechts herausschrauben. Dabei nimmt diese  Spindel 28 durch Einwirkung ihres Bundes  50 auf das Lagerauge 26' den Rahmen 24'  mit, so dass er sich in der rechten Prismen  führung des Körpers 25 gleichfalls in der  Pfeilrichtung (Fig. 2) nach rechts verschiebt.

    Das Kugellager 23 dieses Rahmens 24' ver  dreht nun den Schwinghebe) 17 entgegenge  setzt der Uhrzeigerrichtung, so cdass die Rolle  13 ständig mit der abfallenden Schaltfläche  3 in Eingriff gehalten wird.  



  Sobald die     Hubwirkung    der Schaltfläche  3 auf die Rolle 12     aufhört    oder zweckmässig  einige Zeit bevor dies der Fall ist, beginnt  schon die Schaltfläche 3 die Rolle 13 zu he  ben. Hierdurch wird nun der Winkelhebel 17      im Uhrzeigersinn verschwenkt, so dass er mit  der rechten Seitenfläche seiner Ausfräsung  auf das Kugellager 23 des Teils 24' einwirkt,  der durch sein Lagerauge 26' den Bund 50  und damit die Welle 28 und den Vorschub  körper 29 nach links zieht. In ganz analoger  Weise bringt nun die Gewindepressung zwi  schen der Spindel 28 und dem Muttergewinde  des Teils 29 die Konuskupplung 32, 33 zum  Schleifen, das heisst, das Zahnrad 35 dreht  sich nunmehr leer auf der Spindel 28.

   Hier  bei war vorausgesetzt, dass der Schaltfinger  48 samt den Schaltstangen 42, 43 und der  Klinke 44 die Stellung gemäss Fig. 1 ein  nimmt.  



  Die Geschwindigkeit, mit welcher der Kör  per 29 durch die abwechselnden Vorschub  impulse der Spindeln 27, 28 nach links wan  dert, hängt bei gegebener Umlaufgeschwindig  keit der Welle 1 von der Grösse dieser Vor  schubimpulse ab.  



  Wie leicht einzusehen, werden die abso  luten Werte dieser Vorschubimpulse um so  grösser, je grösser der Abstand zwischen der  Axe der Zapfen 18, 19 und der Axe der  Kugellager 22, 23 ist. Wenn dieser Abstand  Null wird, das heisst, wenn die Axe der Zap  fen 18, 19 mit der der Kugellager 22, 23  zusammenfällt, wird die Geschwindigkeit  der kontinuierlich fortschreitenden Bewegung  gleichfalls Null. Die zur Änderung der Vor  schubgeschwindigkeit notwendige Verschie  bung des Mitnehmerrahmens 9 wird durch  eine mit ihm verbundene, im Rahmen 11 der  Vorrichtung auf- und abbewegbare Stange 51  bewirkt.  



  Wenn die Axen der Zapfen 18, 19 und  der Kugellager 22, 23 zusammenfallen, so  sind die Schrägflächen 52, 53 des     Axstum-          mels    42 bezw. des Schaltfingers 48 gerade  noch in Eingriff. Verschiebt man den Mit  nehmerrahmen 9 weiter nach abwärts, so dass  die Axe der Zapfen 18, 19 unterhalb der  Mitte der Kugellager zu liegen kommt, so    tritt eine Umkehr der fortschreitenden Bewe  gung des Körpers 29 ein, da die zugehörigen  Schwinghebel 16, 17 auf die Kugellager 22,  23 in entgegengesetztem Sinne drehend ein  wirken. Gleichzeitig gibt der Schaltfinger 48  die Schaltstange 42 frei, so dass unter der  Einwirkung der Feder 47 die Schaltklinke 44  mit einer Einkerbung 46 des rechten Zahn  rades 41 in Eingriff gedrängt wird.

   Hierdurch  wird sowohl die Vorschubrichtung, wie auch  der zur Rückführung der Spindel erforder  liche Drehsinn umgekehrt.  



  Die Vorrichtung kann mit besonderem  Erfolg für den Antrieb des Schlittens von  Drehbänken verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Umwandlung der rotieren den Bewegung einer Welle in eine kontinuier lich fortschreitende Bewegung, gekennzeichnet durch mindestens zwei mit einem in konti nuierlich fortschreitende Bewegung zu ver- setzenden Organ verbundene, rotierende Vor schubspindeln, die von einer rotierenden Steuer scheibe aus durch Vermittlung von Schwing hebeln so beeinflusst werden, dass sie alter nierend ihre Rotation unterbrechen und sich in axialer Richtung samt dem in kontinuier lich fortschreitende Bewegung zu versetzen- den Organ verschieben.
    UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehpunkte der schwingenden Hebel, welche die rotierende Bewegung der Steuerscheibe auf die Vorschub spindeln des kontinuierlich fortschreitenden Organes übertragen, so verlegt werden kön nen, dass dadurch die Geschwindigkeit und der Sinn der kontinuierlich fortschreitenden Bewegung geändert werden können.
CH110549D 1924-06-05 1924-06-05 Vorrichtung zur Umwandlung der rotierenden Bewegung einer Welle in eine kontinuierlich fortschreitende Bewegung. CH110549A (de)

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