CH106959A - Sicherung an mit Schlüssel zu betätigendem Schloss. - Google Patents

Sicherung an mit Schlüssel zu betätigendem Schloss.

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CH106959A
CH106959A CH106959DA CH106959A CH 106959 A CH106959 A CH 106959A CH 106959D A CH106959D A CH 106959DA CH 106959 A CH106959 A CH 106959A
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CH
Switzerland
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key
lock
organ
bolt
secured
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Application number
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English (en)
Inventor
Moritz Schmidt Johann
Original Assignee
Moritz Schmidt Johann
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/14Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor with keys of which different parts operate separate mechanisms

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


  Sicherung an mit Schlüssel zu     betätigendem    Schloss.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Sicherung an mit Schlüssel zu     betäti-          gendem    Schloss. Dieselbe besitzt ein zwei zu  einander zu verstellende Teile des Schlosses  in ihrer Schliesslage zueinander versperren  des, federndes Organ, welches unabhängig  von der     Zuhaltung    des Schlosses ist und  durch das ins Schloss eingesteckte Ende des  Schlüssels aus seiner Sperrstellung verdrängt  werden kann. Dabei können Mittel angeord  net sein, welche bei zu grosser Verdrängung  des federnden Organes eine abermalige Sper  rung der beiden zueinander zu verstellenden  Teile des Schlosses bewirken.  



  In der Zeichnung ist der Gegenstand der  Erfindung in drei Ausführungsbeispielen  dargestellt, unter Weglassung von Teilen  der Schlösser, welche zum Verständnis der  Erfindung nicht nötig sind, und es zeigt:       Fig.    1 ein mit der Sicherung     versehenes          Schubschloss    in Ansicht,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     A-B     der     Fig.    1,       Fig.    3 Teile der     Fig.    2 in anderer Stel  lung,         Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     C   <B>-D</B>  der     Fig.    1,

         Fig.    5 ein zweites Ausführungsbeispiel  im Vertikalschnitt,       Fig.    6 ein drittes Ausführungsbeispiel an  einem     Drehschloss,    und       Fig.    7 bis 9 zeigen Einzelheiten zu dem  selben, dabei     Fig.    8 einen Schnitt nach der  Linie     E-F    der     Fig.    6.  



  Bei dem ersten Ausführungsbeispiel nach       Fig.    1 bis 4 ist 1 das ortsfeste     Schlossgehäuse     und 2 der verschiebbare Riegel. Es sind also  1 und 2 die beiden zueinander zu verstellen  den Teile des Schlosses. 3 ist ein Sicherungs  organ in Gestalt einer Platte, die an einer  Feder 4 fest sitzt. Die Platte 3 liegt in einem  Loch 7 der Rückwand des Gehäuses 1, so  dass ein Teil 3a im Gehäuse und in einer       Ausnehmung    8 des Riegels 2, hinter dem  Rohr 5a, das vom Schaft 6 des Schlüssels  durchdrungen wird, liegt, wie     Fig.    2 erken  nen lässt. Hierdurch ist eine Versperrung  der Teile 1 und 2 zueinander erzielt.

   Das hat  zur Folge, dass, wenn der Schlüssel nicht so  weit hineingesteckt wird, dass das eingesteckte       Ende    des Schlüsselschaftes 6 das Organ 3      aus der Lage nach     Fig.    2 in diejenige nach       Fig.    3 verdrängt, eine Bewegung der Teile 1  und 2 zueinander durch Drehung des Schlüs  sels nicht erfolgen kann. Zweckmässig ist  am Schlüsselschaft 6 ein Anschlag 8' vor  gesehen, der dem Schlüssel die Stellung gibt,  in welcher das Organ 3 zurückgedrängt ist  und der Riegel verschoben werden kann.

    Das federnde Organ 3 ist ein Sicherungs  organ, da es verhindert, dass mit einem  Dietrich der Riegel verschoben wird, es sei  denn, dass gleichzeitig mit einem     nveiten          Stosswerkzeug    gearbeitet wird, oder der  Dietrich so konstruiert ist, dass er gleichzeitig  die     Zuhaltung    erfasst und das Organ 3 zu  rückstösst.  



  Diese Möglichkeit wird erschwert bei  der Ausführungsform nach     Fig.    5. Bei die  ser ist das federnde Organ 3 zwischen in       Fig.    5 horizontal     hintereinanderliegenden     Aussparungen 9 und 10 angeordnet, die je  halb im ortsfesten Gehäuse 1, je halb im  Riegel 2 liegen und das Organ 3 umgreifen  können. In Schliessstellung, in welcher das  Organ 3 den Riegel am Gehäuse versperrt,  greift das Organ 3 unter dem Drucke seiner  Feder teilweise in die Aussparung 9 ein.

    Wird nun das Organ 3 durch das Ende des  Schlüsselschaftes 6 in die in     Fig.    5     dar-          t,    Lage verdrängt, welche durch den  Anschlag 11 des Schlüssels gewährleistet ist,  so kann der Riegel zum Gehäuse verschoben  werden. Wenn aber jemand mit einem  Dietrich oder dergleichen das Organ 3 zu  rückstösst, so ist es höchst wahrscheinlich,  dass er dasselbe     zii    weit verdrängt in die       Ausnehmung    10, wodurch eine abermalige  Sperrung     bewirkt    wird. Hierdurch ist eine  unbefugte Öffnung des Schlosses ohne     zu-          geliörigen    Schlüssel weiter erschwert.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    6  ist 12 der ortsfeste Teil des Schlosses und  13 der die     Zuhaltungen,    welche nicht ge  zeichnet sind, enthaltende     drehbare    Teil,  der, was nicht gezeichnet ist, mit dem hin  und herzubewegenden Riegel verbunden ist.  Es ist 14 das Sicherungsglied, an welchem  exzentrisch ein Führungsbolzen 15 sitzt, der    im Fleisch des Teils 12 geführt ist. Eine Fe  der 16 hat das Bestreben, das Organ 14 in  seiner sichernden Stellung nach     Fig.    6 zu  halten. Der drehbare Teil 13 hat parallel  zu seiner Achse eine Aussparung 17, in wel  che das Organ 14 eingreift. Ferner hat der  Zylinder 13 eine Ringnut' 18.  



  Wenn nun der Bart 19 des Schlüsselschaftes  6 gegen das Organ 14 antrifft, so kann der  Zylinder 13 noch immer nicht gedreht wer  den, weil das Organ 14 in die Aussparung 17  des Zylinders 13 eingreift. Wird aber der  Schlüssel so weit hineingestossen, dass der An  schlag 20 die Fläche 21 berührt, so ver  drängt der Bart 19 des Schlüssels das Siche  rungsorgan 14 so weit, dass es in die Nut 18  eingreift. In diesem Falle kann der Zylinder  13 im festen Teile 12 gedreht werden, zwecks  Zurückzuges des nicht dargestellten Riegels.

    Wenn jemand mit einem falschen Schlüssel  oder Dietrich das Sicherungsorgan 14 zu  rückdrängenwürde, so     würde    es höchst wahr  scheinlich sein, dass er mangels eines dem  Anschlag 20 entsprechenden Anschlages das  Sicherungsorgan 14 zu weit zurückdrängen  würde, und er würde dann dieses Sicherungs  organ     1-1    in den jenseits der Nut 18 liegen  den Teil 21 der Aussparung 17 drängen,  wodurch das Schloss wiederum gesperrt wäre.  



  Die Sicherung eignet sich nicht nur für  Schlösser mit Bartschlüssel, sondern auch für  Drehschlösser mit profiliertem Schaft anstatt  Bart, wie sie zum     Bispiel    bei den     sogenann-          ten        Yale-Schlössern    gebräuchlich sind, deren  Profilierungen auf eine Anzahl federnder  Bolzen als     Zuhaltung        einwirken.    Selbst wenn  bei einem solchen Schloss jeder Bolzen der       Zuhaltung    durch ein     besonderes    feines In  strument entgegen seiner Federung in die       Offenstellung        gebraelit    worden wäre,

   wäre  der Zylinder 13 noch nicht drehbar wegen  des     Sicherungsorganes    1.1, und Versuche ha  ben     ergeben,    dass in einem solchen Falle für  ein weiteres     Instrinnent    zur Verdrängung des  Organes     14    kein Platz mehr übrig ist. Der  artige Schlüssel mit profiliertem Schaft las  sen sich dann an ihrem Ende mit     durch    Ab  sätze erzielten Stufen versehen, die gegen      das Organ 14 zur Anlage kommen, und durch  Variationen .deren Form lässt sich die Zahl  der Schlösser, welche verschieden vonein  ander sind, bedeutend erhöhen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherung an mit Schlüssel zu betätigen- dem Schloss, gekennzeichnet durch ein zwei zueinander zu verstellende Teile des Schlosses in ihrer Schliesslage zueinander versperren des, federndes Organ, welches unabhängig von der Zuhaltung des Schlosses ist und durch das ins Schloss eingesteckte Ende des Schlüssels aus seiner Sperrstellung verdrängt werden kann.
    UNTERANSPRUCH: Sicherung an mit Schlüssel zu betätigen- dem Schloss, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel angeordnet sind, welche bei zu grosser Verdrängung des fe dernden Organes eine abermalige Sperrung der beiden zueinander zu verstellenden Teile des Schlosses bewirken.
CH106959D 1923-10-12 1923-10-12 Sicherung an mit Schlüssel zu betätigendem Schloss. CH106959A (de)

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CH106959D CH106959A (de) 1923-10-12 1923-10-12 Sicherung an mit Schlüssel zu betätigendem Schloss.

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