CH106952A - Verfahren und Einrichtung zur Löschung von hydraulischem Kalk. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Löschung von hydraulischem Kalk.

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CH106952A
CH106952A CH106952DA CH106952A CH 106952 A CH106952 A CH 106952A CH 106952D A CH106952D A CH 106952DA CH 106952 A CH106952 A CH 106952A
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extinguishing
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hydraulic lime
hot gas
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Spoerri Heinrich
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Spoerri Heinrich
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2/00Lime, magnesia or dolomite
    • C04B2/02Lime
    • C04B2/04Slaking
    • C04B2/08Devices therefor

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zur Löschung von hydraulischem     Kalk.       Es ist eine     bekannte    Tatsache, dass es  bisher nicht gelungen ist, auf rasche Weise  in ununterbrochenem Betriebe den aus den  Brennöfen kommenden hydraulischen Kalk  sofort zur restlosen Löschung zu bringen und  unmittelbar den Mahlmaschinen zuzubringen.  Wohl ist dies bei sogenanntem Luftkalk,  Weisskalk, möglich. Hydraulischer Kalk  dagegen, welcher unter Wasser erhärtet, ent  hält viel mehr Silikate, Tonerde und der  gleichen als der Weisskalk.

   Die bei prak  tischen Versuchen erworbene     Erkenntnis,     dass beim Löschen von hydraulischem Kalk  weniger Wärme frei wird als beim Löschen  von Weisskalk, führte dann zur Erkenntnis,  dass die unvollständige Löschung wohl jeden  falls auf den Mangel einer genügend hohen  Temperatur zurückzuführen ist. Hieraus er  gab sich das Verfahren der vorliegenden Er  findung, dass man den     Löschungsvorgang    bei       einer    höheren Temperatur vornimmt, als  sich durch den     Löschungsvorgang    selbst er  gibt. Praktische Versuche ergaben, dass  durch eine solche Erhöhung der Temperatur  eine restlose Löschung von hydraulischem  Kalk in ununterbrochenem Betriebe ermög-    licht ist, so dass er also nicht noch lange auf  Haufen geschichtet liegen muss.

    



  In der Zeichnung ist eine Einrichtung  zur Ausübung des Verfahrens dargestellt,  und zwar in:       Fig.    1 in Seitenansicht, teilweise im  Schnitt, und in       Fig.    2 in Ansicht von hinten.  



  Es ist 1 eine     Vortrommel    mit     undurch-          brochenem    Mantel, an welche ein Kamin 2  angeschlossen ist. Auf einer von den Riemen  scheiben 3 aus     antreibbaren    Welle 4 sitzt im  Vorderteil der     Vortrommel    1 eine Siebtrom  mel 5 mit zwei Siebmänteln 6 und 7. Der  eine Mantel 6 trägt auf der Aussenseite eine  Transportschnecke B. Die Stirnseiten sind  geschlossen. An der     innern    Stirnseite sind  grosse Öffnungen 9 vorgesehen, welche zum  Austritt der     Siebrückstände    in den hintern  Teil 10 der     Vortrommel    1 dienen. Dort be  finden sich auf der Welle 4 Rührflügel 11.

    12 ist ein an der Trommel 5 endendes Be  wässerungsrohr 8, und 13 ist eine Bewässe  rungsvorrichtung für den Raum 10 der Vor  trommel 1, welche sich über einer Öffnung  in der Wand- derselben befindet.           3n    die     Vortrommel    l ist eine von einem  Mantel überdeckte, aus zwei Teilen 14 und  15 zusammengesetzte Trommel zur weiteren       Verarbeitung    des Materials     angeschlossea.     Diese besitzt ebenfalls     Rührflügel    16,     dere=n          Achse    17 durch     Zahngetriebe    18 von der       Verlängerung    der Welle 4 aus     angetrieb(,n     wird.

   Die     Rührflügel    haben die Tendenz,  das bearbeitete Gut nach rechts in     b"zug     auf     Fig.    1 zu fördern. Diese Teile sind a n  und für sich ähnlich wie entsprechende an  der üblichen     Kalklöschma        schine.     



  Nun ist an der     Einrichtung    nach vor  liegender     Erfindung    ein     Wärmeerzeuger        1;)     angeordnet, der beim     lX.Lisführuiigsbeispiel     als mit Heizmaterial zu beschickender Heiz  ofen gedacht ist. Er könnte aber auch durch  eine elektrische     Heizquelle    ersetzt sein. Von  diesem     Wärnneerzeuger    geht, wie     Fig.    2     z-jigt,     ein Rohr 20 zu der Trommel 14,<B>1155,</B> so dass  also durch die Zufuhr heisser Gase die Tem  peratur in der Trommel erhöht wird.

   Dabei  geht der heisse     Strom        ;gemäss        dein    Pfeil x       (Fig.    1) in Gegenstrom zur     Materialbewe-          911111b.    Ein Ventilator 20 saugt den zur Tem  peraturerhöhung     bestimmten        Heissgasstron        s          gleichmässig    in     Richtring        de,    Pfeils .x     (Fig.    l)  durch die Trommel 14, 15, und eine Klappe  im Rohr 21 dient zur     Regulierung    des Stro  mes.

   Hierdurch kann man den     Löschvorgang     bei einer höheren Temperatur vor sich     gehen     lassen, als die bei der     Lö        scliung    allein frei       werdende    Wärme dies erlaubt:,     v:odurch,    wie       Versuche        ergaben,    eine restlose     Löschung    er  zielt werden kann.

   Die in der Trommel 14,  15 etwas abgekühlten Heissgase der     Heizquelle     drückt der Ventilator 20 durch das Rohr 21  in den Teil 10 der     Vortrommel_    1.     durch    die  Doppeltrommel 5, durch den     Kamin        \?    und  durch den     obern    Kamin 22 ins Freie.     Dabei     erwärmen sie das     Löschwasser,         -elches    durch  das Rohr 23 zutritt, das aussen am Kamin 22  hoch geht.

   Das     Löschwasser        geht    dann innen  am Kamin wieder nach     unten,    worauf es vom  Teller 25 aus durch ein Rohr     23a    zur     Bewäs-          =@erungsvorrichtung    13 geht.     Abzweigungen            vom    Rohr 23 gehen zu     Brauseil    21, so     dass     das aua     diesem    ausspritzende     V\Tassen    durch  die erwähnten     aufsteigenden        (kasf,        erwärmt;

       und die     ZViirme    der     letzteren    so nochmals     aus-          Olenutzt    wird. Das aus den Brausen 2-1 sprit  zende     Lö        scliwasser    läuft an der Innenseite  des Kamins ?? herunter in     ei-        3riffangrinucs     2.5, von welcher die     Leitung    26 zum     Spritz-          rohr    l? geht. so dass auch das hier aus  spritzende Wasser erwärmt ist.  



  7 ist der Trichter zum     Einfüllen    des  zu löschenden hydraulischen     Kalkes.    Nach       Abstellung    der     @Wä.rmequelle    19     kann    die       Einrichtung    auch zum Löschen von     Weiss-          kAh    benutzt -werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Löschung von hydrauli schem Kalk, dadurch gekennzeichnet, dass der Löschvorr;an- bei einer höheren Temperatur vorgehen gelassen wird, als sich durch den Löselivorganb selbst er gibt.
    IL Dinric:htung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch mindestens eine Lösch- trommel und Mittel, um einen Warm- gasstrom ent--e-en der Bewegun@-:5ric:1L- tun- des hj-draulischen Kalkes diese durchlaufen zu lassen.
    LTNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch -ekennzeiehnet, dass die Be- wegung des Warmgasstromes durch einen Ventilator erzielt wird.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch II und I nteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet.. dass Mittel angeordnet sind, um den Warmgasstrom, welcher die Löschtrommel hat, zur Er wärmung von Spritzwasser für den Kalk benutzen zu können.
CH106952D 1923-10-04 1923-10-04 Verfahren und Einrichtung zur Löschung von hydraulischem Kalk. CH106952A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076548B (de) * 1955-07-26 1960-02-25 Kennedy Van Saun Mfg & Eng Cor Verfahren und Einrichtung zum Loeschen von dolomitischem Branntkalk

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076548B (de) * 1955-07-26 1960-02-25 Kennedy Van Saun Mfg & Eng Cor Verfahren und Einrichtung zum Loeschen von dolomitischem Branntkalk

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