AT118676B - Maschine zur Behandlung von Straßen. - Google Patents

Maschine zur Behandlung von Straßen.

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AT118676B
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Description


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  Maschine zur Behandintg von Strassen. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zur   Behandlung von Strassen,   Wegen u. dgl., in welcher   ausschliesslich   Dampf zur Verwendung gelangt. Der Dampf wird einmal zum Erweichen oder   Flüssigmachen   des als Deekmaterial für die Strasse dienenden Stoffes, wie Teer oder einem anderen ähnlichen Material, un'd weiter zum Reinigen und gleichzeitigen Erhitzen der Strassenoberfläche, auf welche nachher das Deckmaterial aufgebracht werden soll, verwendet. Der in der Maschine erzeugte Dampf kann auch noch für weitere Zwecke herangezogen werden, namentlich für das Ansaugen und Ausbreiten des Deekmaterials.

   Zum Erhitzen des letzteren wird vorzugsweise ein im geschlossenen Kreislauf arbeitender Kessel verwendet, während das Scheuern und die Heizung der Strasse mittels Dampf erfolgt, der von einem zweiten Kessel geliefert wird. 



   In den Zeichnungen sind mehrere beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt die Gesamtanordnung der Maschine. Fig. 2 und 3 zeigen abgeänderte Einzelheiten, bei welchen der Dampfstrahl gleichzeitig zum Scheuern und zum Erhitzen der Strasse dient. 



  Fig. 4 und 5 zeigen abgeänderte Einzelheiten der Vorrichtung für den Fall, dass die auf der Strasse verstreut liegenden Steine und Staubmassen nicht aufgelesen werden sollen. Fig. 6 ist eine Ausführungsform, bei welcher der Dampfstrahl in einer Kammer auf die   Strassenoberfläche   zur Einwirkung gelangt. Fig. 7 zeigt eine Einzelheit der   Ausführung   nach Fig. 6. Fig. 8 und 9 zeigen weitere Ausführungsformen der Vorrichtung nach Fig. 6. Fig. 10 zeigt im Schnitt die Gesamtanordnung der Kessel zur Erzeugung und Lieferung des Dampfes für die Erhitzung des Bitumens und für die anderen angegebenen Zwecke. 



   Ans Fig. 1 können die verschiedenen Einrichtungen ersehen werden, die in ihrer Gesamtheit die   Maschine gemäss   der Erfindung ergeben. Der Rahmen A der Vorrichtung, welche sich in der Pfeilrichtung fortbewegt, ist mit strichlierten Linien angedeutet. Die Erzeugung des überhitzten Dampfes erfolgt in einem Kessel a und in einem Überhitzer b. Der Dampf erzeugt ein Vakuum in dem Rohrkörper c, der in ein Mundstück d endigt, und saugt hiedurch die auf der Strasse liegenden Staub-und Kiesmassen an, wobei er die   Strassenfläche   aufreisst. 



   Die in der Mischung von Dampf und Luft enthaltenen Staub-und Kiesmassen werden in einer besonderen Kammer e abgeschieden. Die nunmehr gereinigte Mischung von Dampf und Luft von sehr hoher Temperatur wird in ein Rohr f geblasen und erhitzt bei g die Strasse. Die Staub-und Kiesmassen werden ihrerseits durch den aus c kommenden Dampfstrahl aus dem Separator e in ein Becken t getrieben, von wo sie zufolge ihrer eigenen Schwere in einem mechanisch oder auf andere Weise angetriebenen Mischer h gelangen. In den Mischer h ergiesst sich gleichfalls der auf der Strasse auszubreitende Stoff : Teer, Bitumen od.   dgl.,   aus einem Behälter k, in welchem Rohrschlangen   i   angeordnet sind, durch die Dampf hindurchgeleitet wird, um den Stoff auf hoher Temperatur zu erhalten.

   Der Teer od. dgl. wird sogleich nach dem Ausblasen des heissen Luft-und Dampfgemisches durch das Rohr g auf die Strasse, durch ein Rohr l auf die Strasse ausgebreitet. Es ist klar, dass man gewünschtenfalls die angesaugten Staub-und Kiesmassen nicht dem Deckmaterial beimengen wird. Die Steine und der Sand können zur Gänze oder zum Teil durch ein Rohr u in einen Verteiler j geführt werden, aus dem sie vorzugsweise in   gleichmässiger   Verteilung auf die Strasse ausgebreitet werden. 



   Im Falle einer geteerten Strasse wird die Scheuervorrichtung in der angegebenen Weise fegen und heizen und nötigenfalls die zu behandelnde Oberfläche der Strasse schmelzen. Durch das sofort nach 

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   dieser Behandlung erfolgende Ausbreiten des Deckmaterials wird dessen Anhalten gewährleistet und gegebenenfalls eine Verbindung des aufgetragenen Materials mit der bereits vorhandenen Strassen decke erzielt. Die Decke kann im besonderen aus einer Lösung im Entstehungszustand gebildet werden. Das Auswerfen der von der Vorrichtung anfgelesenen und sortierten Materialien und im gegebenen Falle die Beifügung von als Zusatz dienenden Materialien erfolgt unmittelbar nach dem Ausbreiten des Deckmaterials, wodurch eine entsprechende Homogenität der so gebildeten Decke gewährleistet wird.

   Nach diesen verschiedenen Behandlungen gelangt schliesslich eine Walze t zur Wirkung, die die Strasse walzt. 



  Es ist gleichfalls auch möglich, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, zunächst den überhitzten Dampf durch ein Rohr f unter einem solchen Winkel ex auf die Strasse auszublasen, dass eine intensive Scheuerung der Strasse hervorgerufen wird, und die Mischung von Staub, Kies, Dampf und Luft durch den Dampfstrahl in einem besonders geformten Rohrstück 1n übergeführt und in diesem zu einem Separator 11, weiterbewegt wird, um die Materialien wieder verwenden zu können. 



  Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ruft zunächst der Dampf in der Kammer o mit Hilfe der Dampfstrahlpumpe p ein Vakuum hervor. Der Dampf wird hierauf auf die Strasse ausgeblasen, u. zw. wieder unter einem bestimmten Winkel x durch ein Rohr f, das die Verlängerung des Saugstrahlgerätes darstellt. Die Mischung von Dampf, Luft und Staub, die zum Teil angesaugt wird und zurückströmt, wird in einen Separator n geleitet, der mit der Vakuumkammer o in Verbindung steht. Die Staubmassen können durch die Öffnung q entleert werden. 



  Entsprechend der Regelung der Menge und des Druckes des in der an das Verbindungsrohr p des Saugstrahlgerätes mündenden Hauptleitung zirkulierenden Dampfes kann das Material einfach in die Trompete 1', die in den Separator n mündet, geblasen oder durch diese angesaugt werden, wodurch eine vollständigere Wiedergewinnung der aufgelesenen Materialien ermöglicht wird. Es kann das Ausblasen oder das Ansaugen entsprechend dem gegebenen Falle getrennt angewendet werden. Weiters wird man sich, im Falle die Materialien minderwertig sind, damit begnügen, den Dampf durch ein besonderes schräg liegendes Rohr auszublasen, um die Staubmassen einfach zur Seite zu schaffen und dadurch die zu behandelnde Zone grÜndlich zu reinigen, wie dies in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist.

   Diese Figuren zeigen Vertikalschnitte in zwei zueinander senkrechten, zur Strasse normal liegenden Ebenen, wobei der Pfeil s (Fig. 5) die Bewegungsrichtung der Vorrichtung angibt. Die Röhre f kann entsprechend den Arbeitsbedingungen in bezug auf die Bewegungsrichtung der Vorrichtung nach vorn oder nach hinten geneigt sein, wie dies in Fig. 5 in strichlierten Linien angedeutet ist. 



  Der angesaugte Sand od. dgl. kann nach seiner Sortierung auf einem Gitter oder einer anderen bekannten Sortiervorrichtung entweder neuerdings, u. zw. sofort nach dem Ausbreiten des Deckmaterials   
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Bei der in den Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform wirkt die Vorrichtung als Injektor, bestehend aus einem Verteilerrohr      zum Ausblasen, einem   Sammelrohr b\   dessen vorderer unterster 
 EMI2.2 
 vermengt werden, die in den Trichter      eingefüllt werden. Diese Ausführungsform ist in Fig. 9 in Seitenansicht dargestellt. 



   Bei dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel wird die zur Erhitzung und gegebenenfalls zum Schmelzen des Asphalts, Bitumens od. dgl. dienende Vorrichtung mit dem im Kessel a erzeugten und im Überhitzer b überhitzten, zum Scheuern der Strasse verwendeten Dampf gespeist. Die Herstellung des Dampfes zum Erhitzen des Bitumens od. dgl. und jenes zum Fegen der Strasse oder für andere Zwecke kann jedoch auch in getrennten Erzeugern erfolgen. Der Dampf zur Erhitzung des Bitumens wird dann erfindungsgemäss im geschlossenen Kreis zirkulieren, während der andere hievon getrennt erzeugte Dampf zu verschiedenen anderen Zwecken (Austreiben des Bitumens, Füllen des Behälters, Speisung der Brenner, als motorische Kraft, für   Heizungszweeke,   zum Scheuern der Strasse) verwendet wird. Diese Ausführungform der Erfindung ist in Fig. 10 dargestellt.

   Die Vorrichtung weist ein aus einer Reihe von dünnen lotrechten Rohren bestehendes Schlangenrohr 40 in einem   Heizbehälter 41   auf. Das Schlangenrohr 40 wird mit Dampf gespeist, der in einem Kessel 42, z. B. mit geschlossenem Kreislauf, erzeugt wird. Das in einer Rohrschlange 43 verdampfe Wasser, das in dieser bei einem bestimmten Druck, der der Temperatur, 
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 an den zu erhitzenden Stoff ab, kondensiert sieh hiebei und kehrt wieder in die Rohrschlange 43 zurück. Hinter dem Kessel 42 ist ein zweiter Kessel 45 angeordnet, in welchem Wasser verdampft und hierauf nötigenfalls in einem Überhitzer 46 überhitzt wird. 



   Der in diesem Kessel erzeugte Dampf dient :
1. zum Betrieb der Brenner 47 und 471, wenn die Heizung mittels flüssigen oder gasförmigen Brennstoffes erfolgt ;
2. zum Austreiben des in den Behälter 41 erhitzten Bitumens an die Verbrauchsstelle oder in an die Füllöffnung 48 angeschlossene Rezipienten od. dgl. Dazu genügt es, den Schieber der Dampfleitung 49 und den Hahn der Öffnung 48 zu öffnen, um ein kräftiges Ausströmen des Bitumens herbeizuführen, das man nach Belieben durch Regelung des Dampfzuflusses in der Leitung 49 regeln kann ;
3. zur   Füllung des   Behälters 41, indem in den Speisebehälter 50 durch die Rohrleitung 51 und die durch einen Schieber abgeschlossene Rohrleitung 52 Dampf einströmen gelassen wird, wodurch der Stoff in den Behälter 41 gefördert wird.

   Zwecks grösstmöglicher Ausnützung der Wärme können um die bei den Dampferzeuger 42 und 45 herum Luftvorwärmer angeordnet werden, die die Brenner oder Herde 47 und   471   speisen. Die Verbrennungsgase werden   schliesslich   in einen Kamin abgeführt. 



   Die an den Heizstellen erzeugten Verbrennungsgase wird man nach Gutdünken in entsprechend angeordneten   Feuerzügen   oder dgl. direkt in den Kamin abführen. Wenn die Erhitzung des Stoffes in dem Behälter 41 erfolgt ist, wird man den Brenner 47 abstellen und den Brenner 471 in Betrieb setzen, so dass der nunmehr notwendige Dampf in dem Kessel 45 erzeugt wird. 



   Es kann die Füllung des Behälters 41 auch in der Weise erfolgen, dass anstatt den   Behälter.   50 unter Druck zu setzen, der in dem Behälter 41 enthaltene Dampf durch direkte oder indirekte Besprengung mit Wasser, z. B. durch die Brause 53 abgekühlt wird, wodurch ein Vakuum hervorgerufen wird und demzufolge ein Ansaugen der erforderlichen Menge des Stoffes in den Behälter 41 stattfindet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zur Behandlung von Strassen, dadurch gekennzeichnet, dass in der Maschine aus-   schliesslich   Dampf einerseits zum Erweichen oder Flüssigmachen des als Deckmaterial für die Strasse 
 EMI3.1 
 belegenden   Strassenoberfläche   Verwendung findet.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch l, gekennzeichnet durch zwei Kessel, von denen der eine im geschlossenen Kreislauf arbeitende Kessel Dampf zur Erhitzung des Derkmaterials und der andere Dampf zur Speisung der Vorrichtungen zum Scheuern und Erhitzen der Strassen oberfläche liefert.
    3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Scheuern und Erhitzen der Strassenoberfläche gleichzeitig durch einen Strahl vorzugsweise überhitzten Dampfes erfolgt, der die Steine. od. dgl. in einen Sammelbehälter bläst, in welchen sie durch Saugwirkung oder durch den Druck des Dampfstrahles oder durch die vereinigte Wirkung beider fortbewegt werden. EMI3.2
AT118676D 1927-06-13 1928-06-12 Maschine zur Behandlung von Straßen. AT118676B (de)

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