CH106926A - Vielnädlige Schiffchenstickmaschine. - Google Patents

Vielnädlige Schiffchenstickmaschine.

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CH106926A
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CH
Switzerland
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shuttle
embroidery machine
needle
basket
driver
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English (en)
Inventor
Vogtlaendis Aktiengesellschaft
Original Assignee
Vogtlaendische Maschf Ag
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Description


      Vielnädlige        Schiffchenstickmaschine.       Um einen Perlen tragenden Stickfaden  auf der     vielnädligen        Schiffchenstickmaschine     verarbeiten zu können, muss er senkrecht von  oben nach unten durch das Nadelöhr hin  durchgeführt werden, damit die Perlen in  der richtigen Weise und ohne Störung dem  Faden folgen können.

   Infolgedessen muss  das zugehörige     Schiffchen,    wie dies bei der       vielnädligen        Schiffchenstickmaschine    nach Pa  tentanspruch des Hauptpatentes     No.    99746  vorgesehen ist, auf der Unterseite einer über  ihm befindlichen     Schiffchenbahn,    also gewisser  massen in hängender Weise, hin- und herge  führt werden, was aber die Schwierigkeit  bietet, dass das     Schiffchen    einerseits an die       Schifichenbahn    angedrückt werden muss, um  sicher durch die     Nadelfadenschlinge    hindurch  zugehen,

   anderseits aber durch seine führen  den und tragenden Teile den Stickfaden beim  Hinweggleiten über seinen Rücken nicht be  hindern darf.  



  All diesen mannigfachen Anforderungen  wird erfindungsgemäss dadurch entsprochen,  dass die Schiffchen der den Erfindungsgegen-    stand bildenden     vielnädligen        Schiffchenstick-          maschine    nach Patentanspruch des Haupt  patentes je durch eine Feder, die in einem  Ausschnitt des Bodens eines den Schiffchen  rücken stützenden     Schiffchenkorbes    greift,  gegen die über ihnen befindliche Schiffchen  bahn angedrückt werden und das am Schiff  chen angreifende Ende der Feder quer zum       Schiffchenrücken    nach oben gewölbt ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Querschnitt durch die  für die Erfindung in Frage kommenden Stick  maschinenteile;       Fig.    2 ist die Rückansicht zu     Fig.    1;  Die     Fig.    3 und 4 veranschaulichen in       Vorder-    und Seitenansicht einen Treiber;  Die     Fig.    5 und 6 stellen in Vorderansicht  und Draufsicht einen     Schiffchenkorb    dar.  Das Schiffchen 1 wird von unten her an  die über ihm liegende     Schiffchenbahn    2 ange  drückt. Diese besitzt bei 3 in bekannter  Weise einen Nadelkanal, in dem sich die  Nadel 4 nach dem Durchstechen des     Stoffes         hin- und herbewegt.

   Die     Schiffchenbahn    2  wird von der Stichplatte 5 getragen, die  ihrerseits an dein muldenförmigen Längsträger  6 befestigt ist.  



  Auf der Innenseite des Trägers 6 sind  die Führungsböcke 7 befestigt, in denen in  an und für sich bekannter Weise die Steine 8  längsverschiebbar gelagert sind. Letztere  sind auf der Unterseite einer Treiberschiene 9  befestigt und geben dieser einen sichern Halt  und eine zuverlässige Führung, wenn sie in  der Längsrichtung der Maschine hin- und  herbewegt wird, um bei jedem Stickvorgang  die     Schiffchen    durch die     Nadelfaderrschlinge          hindurchzubewegen.     



  Auf der Oberseite der Treiberschiene 9  sind für jedes     Schiffchen    zwei Treiber 10  und 11 durch je eine Beilage 12 mittelst  einer Schraube 13 festgespannt, wobei sich  die Beilage 12 auf abgeflachte Teile der an  sich runden Treiber 10 und 11 auflegt und  diese so gegen ein Verkanten sichert. Da  die Treiber 10 und 11 gemäss     Fig.    4     U-förmig     gebogen sind, so lässt sich ihr oberer Teil  leicht um das senkrechte     11Tittelstück    zum  Zweck eines     Ausrichtens    der Schiffchen her  umbiegen.

   Die beiden Treiber sind im     übrigen     verschieden hoch, und zwar muss derjenige  Treiber, der sich gegen die Spitze des Schiff  chens legt, erfahrungsgemäss zum Beispiel  etwa 2 mm niedriger sein als     derjenige,    der  sich gegen den hintern Teil des Schiffchens  stützt, damit der vordere Treiber nicht die  Fadenschlinge umlegen und den Durchgang  des Schiffchens durch diese stören kann.  



  Zwischen den Treibern ist der Schiffchen  träger 14 angeordnet. Er ist aus einem  flachen Eisenband U-förmig gebogen und in  eine entsprechende Führungsnut der Treiber  schiene 9 eingeschoben. Von beiden Seiten  her wird der untere Schenkel des Trägers 14  von je einer Feder 15     überfasst    und gegen  die Treiberschiene 9 gedrückt, so dass ein  selbsttätiges Zurückgleiten des Trägers 14  verhindert wird, dieser aber trotzdem leicht  und schnell mit dein Finger hervorgezogen  werden kann, wenn das Schiffchen ausge  wechselt werden muss.

   In dem untern Sehen-         kel    des Trägers 14 ist ein Längsschlitz 16  vorgesehen, durch den ein Schräubchen 17       hindurchragt.    Dieses dient als Anschlag und  soll ein weites Vorziehen des     Schiffchentra-          gers    14 beim Auswechseln des Schiffchens  verhindern. Die     Federn    15 sind so lang ge  halten, dass sie sich von je zwei benachbarten  Schräubchen 13 auf den Beilagen 12 fest  spannen lassen.

   Ausserdem, besitzen sie einen  aufwärtsgebogenen     Lappentei118,    durch den  der Zwischenraum zwischen der Treiber  schiene 9 und der     Schiffchenbahn    2 weitge  hend verdeckt wird, um die Schiffchen beim  Auswechseln nicht in diesen Zwischenraum  fallen zu     lassen.     



  Am     rückwärtigen    Ende des Trägers 14  ist     ferner    eine kleine Zunge 19 ausgestanzt  und aus der Fläche des     Schiffchenträgers    14       herausgebogen,    damit man letzteren leicht  mit dem Finger längs seiner Führung auf  der Treiberschiene 9 zurückziehen kann.     Ain     vordern Ende des     obern    Schenkels des     Schiff-          chenträgers    ist der eigentliche     Schiffehenkorb     20 starr befestigt. Sein vorderer Teil ist  muldenförmig gestaltet, so dass er den von  ihm zu stützenden     Schiffchenrücken    umfassen  kann.

   Die Treiber tragen ebenfalls zum  Stützen des     Schiffchens    bei. In eine Aus  sparung 21 des     Schiffchenkorbes    greift eine  schmale und sehr weiche Blattfeder 22 ein,  die auf der Innenseite des     Schiffchenträgers     14 befestigt ist und durch das Schräubchen  23 so eingestellt werden kann, dass sie gerade  mit sanftem Druck das Schiffchen 1 gegen  die     Schiffchenbahn    2 drückt. Der vorderste  Teil der Feder<B>22</B> ist in der Längsrichtung  der letzteren, also quer zum Rücken des       Schiffchens    1, mit einer nach unten offenen  Rille 24 versehen.

   Mit dem Rücken dieses       aufwärts        ausgebogenen    Teils legt sich die  Feder 22 gegen das Schiffchen 1, so dass  dieses nur an einem einzigen     Punkt    getragen  wird und der Faden beim Durchgang des       Schiffchens    ohne     grüssere    Reibung zwischen  Feder und Schiffchen     hindurchtreten    kann.  Durch die     Auswölbung    der Feder 22 wird  verhindert, dass deren Kanten     schneidenartig     auf den Faden einwirken oder ihn zwischen      Feder und Schiffchen durch     Klemmwirkung          zernitscheln    lassen.  



  Auf der rückseitigen Kante des Längs  trägers 6 ist schliesslich noch ein Schutzblech  25 befestigt, das nach vorn zu bis nahe an  die Treiberschiene 9 heranreicht, so dass die       Schiffchen    nach ihrer     Herausnahme    nicht  zwischen den Führungsböcken 7 in das Innere  des muldenförmigen Hauptträgers 6 fallen  können, wo sie nur schwer wieder zu erfassen  sein würden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vielnädlige Sehiffchenstickmaschine nach Patentanspruch des Hauptpatentes No. 99746, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiffchen je durch eine Feder, die in einen Ausschnitt des Bodens eines den Schiffchenrücken stützen den Schiffchenkorbes greift, gegen die über ihnen befindliche Schiffchenbahn angedrückt werden, und dass das am Schiffchen an- greifende Ende der Feder quer zum Schiffchen rücken nach oben gewölbt ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Schiffchenstickmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiffchenkorb quer zur Bewegungsrich tung der Schiffchen auf der Treiberschiene verschiebbar ist und vom Schiffchenkorb getrennte Treiber, welche zugleich zum Stützen des Schiffchens beitragen, starr auf der letzteren befestigt sind. 2. Stickmaschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der vordere, an der Schiffchenspitze wirksame Treiber niedriger ist als der hintere, äm Schiffchen ende angreifende.
CH106926D 1921-12-22 1923-09-19 Vielnädlige Schiffchenstickmaschine. CH106926A (de)

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CH99746T 1921-12-22
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CH106926D CH106926A (de) 1921-12-22 1923-09-19 Vielnädlige Schiffchenstickmaschine.

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