Vielnädlige Schiffchenstickmaschine. Um einen Perlen tragenden Stickfaden auf der vielnädligen Schiffchenstickmaschine verarbeiten zu können, muss er senkrecht von oben nach unten durch das Nadelöhr hin durchgeführt werden, damit die Perlen in der richtigen Weise und ohne Störung dem Faden folgen können.
Infolgedessen muss das zugehörige Schiffchen, wie dies bei der vielnädligen Schiffchenstickmaschine nach Pa tentanspruch des Hauptpatentes No. 99746 vorgesehen ist, auf der Unterseite einer über ihm befindlichen Schiffchenbahn, also gewisser massen in hängender Weise, hin- und herge führt werden, was aber die Schwierigkeit bietet, dass das Schiffchen einerseits an die Schifichenbahn angedrückt werden muss, um sicher durch die Nadelfadenschlinge hindurch zugehen,
anderseits aber durch seine führen den und tragenden Teile den Stickfaden beim Hinweggleiten über seinen Rücken nicht be hindern darf.
All diesen mannigfachen Anforderungen wird erfindungsgemäss dadurch entsprochen, dass die Schiffchen der den Erfindungsgegen- stand bildenden vielnädligen Schiffchenstick- maschine nach Patentanspruch des Haupt patentes je durch eine Feder, die in einem Ausschnitt des Bodens eines den Schiffchen rücken stützenden Schiffchenkorbes greift, gegen die über ihnen befindliche Schiffchen bahn angedrückt werden und das am Schiff chen angreifende Ende der Feder quer zum Schiffchenrücken nach oben gewölbt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch die für die Erfindung in Frage kommenden Stick maschinenteile; Fig. 2 ist die Rückansicht zu Fig. 1; Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen in Vorder- und Seitenansicht einen Treiber; Die Fig. 5 und 6 stellen in Vorderansicht und Draufsicht einen Schiffchenkorb dar. Das Schiffchen 1 wird von unten her an die über ihm liegende Schiffchenbahn 2 ange drückt. Diese besitzt bei 3 in bekannter Weise einen Nadelkanal, in dem sich die Nadel 4 nach dem Durchstechen des Stoffes hin- und herbewegt.
Die Schiffchenbahn 2 wird von der Stichplatte 5 getragen, die ihrerseits an dein muldenförmigen Längsträger 6 befestigt ist.
Auf der Innenseite des Trägers 6 sind die Führungsböcke 7 befestigt, in denen in an und für sich bekannter Weise die Steine 8 längsverschiebbar gelagert sind. Letztere sind auf der Unterseite einer Treiberschiene 9 befestigt und geben dieser einen sichern Halt und eine zuverlässige Führung, wenn sie in der Längsrichtung der Maschine hin- und herbewegt wird, um bei jedem Stickvorgang die Schiffchen durch die Nadelfaderrschlinge hindurchzubewegen.
Auf der Oberseite der Treiberschiene 9 sind für jedes Schiffchen zwei Treiber 10 und 11 durch je eine Beilage 12 mittelst einer Schraube 13 festgespannt, wobei sich die Beilage 12 auf abgeflachte Teile der an sich runden Treiber 10 und 11 auflegt und diese so gegen ein Verkanten sichert. Da die Treiber 10 und 11 gemäss Fig. 4 U-förmig gebogen sind, so lässt sich ihr oberer Teil leicht um das senkrechte 11Tittelstück zum Zweck eines Ausrichtens der Schiffchen her umbiegen.
Die beiden Treiber sind im übrigen verschieden hoch, und zwar muss derjenige Treiber, der sich gegen die Spitze des Schiff chens legt, erfahrungsgemäss zum Beispiel etwa 2 mm niedriger sein als derjenige, der sich gegen den hintern Teil des Schiffchens stützt, damit der vordere Treiber nicht die Fadenschlinge umlegen und den Durchgang des Schiffchens durch diese stören kann.
Zwischen den Treibern ist der Schiffchen träger 14 angeordnet. Er ist aus einem flachen Eisenband U-förmig gebogen und in eine entsprechende Führungsnut der Treiber schiene 9 eingeschoben. Von beiden Seiten her wird der untere Schenkel des Trägers 14 von je einer Feder 15 überfasst und gegen die Treiberschiene 9 gedrückt, so dass ein selbsttätiges Zurückgleiten des Trägers 14 verhindert wird, dieser aber trotzdem leicht und schnell mit dein Finger hervorgezogen werden kann, wenn das Schiffchen ausge wechselt werden muss.
In dem untern Sehen- kel des Trägers 14 ist ein Längsschlitz 16 vorgesehen, durch den ein Schräubchen 17 hindurchragt. Dieses dient als Anschlag und soll ein weites Vorziehen des Schiffchentra- gers 14 beim Auswechseln des Schiffchens verhindern. Die Federn 15 sind so lang ge halten, dass sie sich von je zwei benachbarten Schräubchen 13 auf den Beilagen 12 fest spannen lassen.
Ausserdem, besitzen sie einen aufwärtsgebogenen Lappentei118, durch den der Zwischenraum zwischen der Treiber schiene 9 und der Schiffchenbahn 2 weitge hend verdeckt wird, um die Schiffchen beim Auswechseln nicht in diesen Zwischenraum fallen zu lassen.
Am rückwärtigen Ende des Trägers 14 ist ferner eine kleine Zunge 19 ausgestanzt und aus der Fläche des Schiffchenträgers 14 herausgebogen, damit man letzteren leicht mit dem Finger längs seiner Führung auf der Treiberschiene 9 zurückziehen kann. Ain vordern Ende des obern Schenkels des Schiff- chenträgers ist der eigentliche Schiffehenkorb 20 starr befestigt. Sein vorderer Teil ist muldenförmig gestaltet, so dass er den von ihm zu stützenden Schiffchenrücken umfassen kann.
Die Treiber tragen ebenfalls zum Stützen des Schiffchens bei. In eine Aus sparung 21 des Schiffchenkorbes greift eine schmale und sehr weiche Blattfeder 22 ein, die auf der Innenseite des Schiffchenträgers 14 befestigt ist und durch das Schräubchen 23 so eingestellt werden kann, dass sie gerade mit sanftem Druck das Schiffchen 1 gegen die Schiffchenbahn 2 drückt. Der vorderste Teil der Feder<B>22</B> ist in der Längsrichtung der letzteren, also quer zum Rücken des Schiffchens 1, mit einer nach unten offenen Rille 24 versehen.
Mit dem Rücken dieses aufwärts ausgebogenen Teils legt sich die Feder 22 gegen das Schiffchen 1, so dass dieses nur an einem einzigen Punkt getragen wird und der Faden beim Durchgang des Schiffchens ohne grüssere Reibung zwischen Feder und Schiffchen hindurchtreten kann. Durch die Auswölbung der Feder 22 wird verhindert, dass deren Kanten schneidenartig auf den Faden einwirken oder ihn zwischen Feder und Schiffchen durch Klemmwirkung zernitscheln lassen.
Auf der rückseitigen Kante des Längs trägers 6 ist schliesslich noch ein Schutzblech 25 befestigt, das nach vorn zu bis nahe an die Treiberschiene 9 heranreicht, so dass die Schiffchen nach ihrer Herausnahme nicht zwischen den Führungsböcken 7 in das Innere des muldenförmigen Hauptträgers 6 fallen können, wo sie nur schwer wieder zu erfassen sein würden.
Multi-needle shuttle embroidery machine. In order to be able to process an embroidery thread carrying pearls on the multi-needle shuttle embroidery machine, it must be passed vertically from top to bottom through the eye of the needle so that the pearls can follow the thread in the correct manner and without disturbance.
As a result, the associated shuttle, as is the case with the multi-needle shuttle embroidery machine according to the patent claim of the main patent No. 99746 is provided to be guided back and forth on the underside of a shuttle track located above it, i.e. to a certain extent in a hanging manner, but this presents the difficulty that the shuttle must be pressed against the shuttle track on the one hand in order to safely pass through the needle thread loop approach,
on the other hand, however, through its leading and supporting parts, the embroidery thread must not be prevented from sliding over its back.
All of these diverse requirements are met according to the invention in that the shuttles of the multi-needle shuttle embroidery machine forming the subject of the invention are each supported by a spring that engages in a section of the bottom of a shuttle basket supporting the shuttle's back against the one above them The shuttle is located on the web and the end of the spring engaging the shuttle is curved upwards across the back of the shuttle.
In the drawing, an execution example of the invention is shown.
Fig. 1 shows a cross section through the stick machine parts in question for the invention; Fig. 2 is the rear view of Fig. 1; Figures 3 and 4 illustrate, in front and side views, a driver; 5 and 6 show a front view and plan view of a shuttle basket. The shuttle 1 is pressed from below on the shuttle track 2 above it. This has at 3 in a known manner a needle channel in which the needle 4 moves back and forth after piercing the fabric.
The shuttle track 2 is carried by the throat plate 5, which in turn is attached to your trough-shaped longitudinal member 6.
On the inside of the carrier 6, the guide blocks 7 are attached, in which the stones 8 are mounted in a manner known per se in a longitudinally displaceable manner. The latter are attached to the underside of a driver rail 9 and give this a secure hold and reliable guidance when it is moved back and forth in the longitudinal direction of the machine in order to move the shuttle through the needle thread loop during each embroidery process.
On the top of the driver rail 9, two drivers 10 and 11 are clamped for each shuttle by a shim 12 each by means of a screw 13, the shim 12 resting on flattened parts of the round driver 10 and 11 and thus securing them against tilting . Since the drivers 10 and 11 are bent in a U-shape according to FIG. 4, their upper part can easily be bent around the vertical middle section for the purpose of aligning the shuttle.
The two drivers are of different heights, namely that driver that lies against the tip of the boat must be, for example, about 2 mm lower than the one that is supported against the rear part of the boat, so that the front driver cannot fold the thread loop and interfere with the passage of the shuttle through it.
The shuttle carrier 14 is arranged between the drivers. It is bent into a U-shape from a flat iron band and slid into a corresponding guide groove of the driver 9. On both sides, the lower leg of the carrier 14 is gripped by a spring 15 and pressed against the driver rail 9, so that the carrier 14 is prevented from sliding back automatically, but it can still be easily and quickly pulled out with your finger if that The shuttle must be replaced.
In the lower leg of the carrier 14 there is a longitudinal slot 16 through which a screw 17 protrudes. This serves as a stop and is intended to prevent the shuttle carrier 14 from being pulled forward when the shuttle is replaced. The springs 15 are so long that they can be tightly clamped by two adjacent screws 13 on the inserts 12.
In addition, they have an upwardly bent Lappentei118 through which the space between the driver rail 9 and the shuttle track 2 is largely covered so as not to let the shuttle fall into this space when replacing.
At the rear end of the carrier 14 a small tongue 19 is also punched out and bent out of the surface of the shuttle carrier 14 so that the latter can easily be withdrawn with the finger along its guide on the driver rail 9. The actual boat basket 20 is rigidly attached to the front end of the upper leg of the boat carrier. Its front part is shaped like a trough so that it can encompass the back of the boat to be supported by it.
The drivers also help to support the shuttle. In a recess 21 of the shuttle basket engages a narrow and very soft leaf spring 22, which is attached to the inside of the shuttle support 14 and can be adjusted by the screw 23 so that it just presses the shuttle 1 against the shuttle path 2 with gentle pressure . The foremost part of the spring <B> 22 </B> is provided with a downwardly open groove 24 in the longitudinal direction of the latter, that is to say transversely to the back of the shuttle 1.
With the back of this upwardly bent part, the spring 22 lies against the shuttle 1 so that it is only carried at a single point and the thread can pass through the shuttle without any major friction between the spring and shuttle. The bulging of the spring 22 prevents its edges from acting like a cutting edge on the thread or from causing it to shiver between the spring and the shuttle by a clamping effect.
Finally, on the rear edge of the longitudinal beam 6, a protective plate 25 is attached, which extends forward to close to the driver rail 9, so that the shuttle cannot fall between the guide brackets 7 into the interior of the trough-shaped main beam 6 after being removed, where they would be difficult to grasp again.