CH103239A - Sicherheitsvorrichtung für Sprunggeräte. - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung für Sprunggeräte.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B5/00—Apparatus for jumping
- A63B5/02—High-jumping posts
- A63B5/04—Ropes or similar devices therefor
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Description
Sicherheitsvorrichtung für Sprunggeräte. Durch vorliegende Erfindung soll die Ge fahr, die beim Überspringen eines festen Hindernisses für den Springenden besteht, be seitigt werden. Ferner soll das Brechen des zu überspringenden Gegenstandes, verursacht durch misslungenes Überspringen, verhütet werden. Bis heute existiert noch kein ähn liches Mittel, das den gleichen Zweck ver folgt. Unter dem festen Hindernis ist im Ge gensatz zu einem Sprungseil zum Beispiel eine Latte, ein Rohr oder eine Stange zu ver stehen.
Gemäss Erfindung wird dies erreicht durch eine Vorrichtung für das Sprunggerät, die beim An- oder Aufspringen auf den zu überspringenden .Gegenstand diesen sofort zum Fallen bringen soll, und deshalb dem Springenden keinen Widerstand, der Anlass zu Unfällen geben könnte, entgegensetzen soll.
Grundsätzlich können zwei Möglichkeiten zum Anbringen der Vorrichtung unterschie den werden A. Die Vorrichtung wird je an den fest stehenden Teilen (S,prungständern) befestigt. B. Die Vorrichtung wird je .an den Enden des zu überspringenden festen Gegenstandes angebracht. Allen Ausführungsmöglichkeiten gemein sam ist eine Auflage, die durch ein gespann tes Organ (Feder oder Gummischnur) be fähigt wird, das Gewicht des zu übersprin genden Gegenstandes zu tragen. Berührt nun .der Springende bei einem misslungenen Sprunge den zu überspringenden Gegenstand, so vergrössert sich der Druck auf die Auflage.
Diese gibt dem vergrösserten Druck sofort nach, und das zu überspringende Hindernis fällt zu Boden.
Unter A fällt die in der Zeichnung in Fig. 1 bis 4 dargestellte Ausführungsmög lichkeit der Vorrichtung, die je an den bei den Sprungständern befestigt werden.
Die Auflage für jedes Ende des zu über springenden Teils bildet je der in Fig. 1 mit L bezeichnete Träger, der, als einarmiger He bel ausgebildet, seinen Drehpunkt in dem Körper K hat. Der Träger L stützt sich mit einer, drehbar an ihm befestigten Stütze r auf die Flachfe-der f, welche so beschaffen ist, dass sie das Gewicht des zu überspringen den Teils ü tragen kann.
Die Flachfeder<I>f</I> ist fest verbunden mit dem Körper K und dieser wiederum ist fest verbunden mit einer Schraubenzwinge z, die dazu dient, die Vor- richtung in jeder Höhe an den Sprungstii.n- dern von beliebigem Profil befestigen zu können.
Angenommen, der Springende berühre in folge eines misslungenen Sprunges den zu überspringenden Teil il und vergrössere<B>da-</B> durch den Auflagedruck, so gibt die Flach feder nach, der Träger t dreht sich um seinen Drehpunkt nach abwärts, und der zu über springende Teil rutscht ab und fällt zu Bo den. Um die Auflage wieder in ihre ursprüng liche Lage zu bringen, ist am Körper h noch eine Schraubenfeder g angebracht, die durch ihre Zugwirkung, die sie auf den Träger t ausübt, diesen in seine ursprüngliche Lage bringt. An Stelle einer Schraubenfeder g könnte auch ein anderer elastischer Gegen stand, z. B. ein Gummiband, benützt werden.
Die Fig. 5 bis 10 stellen zwei verschie dene, unter B fallende Ausführungsmöglich keiten dar, d. h. die Vorrichtung wird je an den beiden Enden des zu überspringenden Teils (der eine Latte, eine Stange oder ein Rohr sein kann) befestigt.
In Fig. 5 bis 7 stellt i.' s den zu übersprin genden Gegenstand dar. Fest verbunden mit ihm ist der Körper h, an dem eine Schrau benfeder f so angebracht ist, dass sie mit dem freien Ende auf das eigentliche Auflager t eine dem Gewicht des zu überspringenden Teils entgegenwirkende Kraft ausübt. Die Stärke dieser Kraft resp. die Dimensionen der Feder sind so bemessen, dass die Federkraft einem vergrösserten Auflagedruck nachgibt. Dies trifft zu beim Aufspringen auf den zu überspringenden Gegenstand durch den Springenden.
Das Nachgeben der Feder be wirkt ein Abrutschen des zu überspringenden Teils vom. Sprungständer, um zu Boden zu fallen. Der Träger Wird in seiner normalen Lage gehalten durch das Anpressen desselben an die schrägen Endflächen des Körpers 7c.
Das bezweckt, dass die obere Kante des ztt überspringenden Teils und die untere Kante des Trägers t in einer Geraden liegen, wo durch eine genaue Höhenbestimmung des zu überspringenden Hindernisses erleichtertwird. In Fig. 8 bis 10 stellt t. den Teil dar, mit dem der zu überspringende Teil il auf den Sprungständer aufgelegt wird. t ist ausge bildet als zweiarmiger symmetrischer Hebel, dessen Drehachse im Körper K angebracht ist. Am gleichen Körper K ist eine Schrau benfeder so angebracht, dass sie das Ende des Hebels t stützt, das nicht auf dem Sprung ständer aufliegt.
Die Federkraft hält dem Druck auf den Hebel 1i, ausgeübt durch das Gewicht des zu überspringenden Teils, das Gleichgewicht. Bei einer Vergrösserung dieses Crewichtes durch Aufspringen .auf den zu überspringen den Teil gibt die Feder nach, und der Hebel t dreht sich um seine Achse, wodurch der zu überspringende Teil seine Auflage auf dem Sprungständer verliert und zu Boden fällt.
Durch eine mit rg bezeichnete Flachfeder, die an Körper K befestigt ist, wird die Schrau benfeder f in ihrer Wirkung so begrenzt, dass sie den Hebel t in der Lage arretiert, in der die obere Kante des zu überspringenden Teil und die untere Kante des Hebels t in einer Geraden liegen.
Beim Aufspringen auf den zu überspringenden Teil dreht sich der He bel t, so besehl-eunig¯t, dass er nun mit dem < lusscrn Ende nach innen und, über die Arre tierungsfeder rg hinauskommend, die Schrau- benfeder f wieder spannt. und so wieder bereit zum Auflegen des zu überspringenden Teils auf den Sprungständer ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sicherheitsvorrichtung für Sprunggeräte, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage, die den zu überspringenden Teil trägt, durch ein potentielle Energie besitzendes, in gespanntem Zustande befindliches Organ befähigt wird, den zu überspringenden Körper zu tragen, beim Berühren des zu überspringenden Teil. hervorgerufen durch misslungene Sprünge, jedoch sofort fallen zu lassen, wodurch die Möglichkeit eines Brechens des zu übersprin genden Teils ausgeschlossen und die Verhin derung von Unfällen gewährleistet werden soll.U NTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe bestimmt ist, an zwei Sprungständern, .also in doppelter Anordnung angebracht zu werden, und dass das gespannte Organ durch eine fla che Stahlfeder dargestellt ist und sich die als einarmiger Hebel ausgebildete Auflage mit einer Stütze auf die flache Stahlfeder aufstützt, während eine Schraubenfeder das Zurückschnellen der soeben erwähnten Auflage, nach erfolgtem Hinunterdrücken derselben durch den zu überspringenden Teil bei misslungenem Sprung, in die An fangsstellung bewirkt. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung be stimmt ist, an'beiden Enden des zu über springenden Teils, also in doppelter An ordnung befestigt zu werden, wobei je die Auflage als zweiarmiger symmetrischer Hebel, drehbar in einem mit dem zu über springenden Teil fest verbundenen Kör per, ausgebildet ist, während das gespannte Organ durch eine am selben Körper an gebrachte Schraubenfeder dargestellt wird und wobei eine flache Stahlfeder die Schraubenfeder in ihrer Wirkung begrenzt und einen Anschlag für die Auflage bildet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH103239T | 1923-06-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH103239A true CH103239A (de) | 1924-05-16 |
Family
ID=4361967
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH103239D CH103239A (de) | 1923-06-18 | 1923-06-18 | Sicherheitsvorrichtung für Sprunggeräte. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH103239A (de) |
-
1923
- 1923-06-18 CH CH103239D patent/CH103239A/de unknown
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