DE4530C - Verbesserungen an einer Schulbank mit senkrecht und wagerecht verstellbarem Tisch und Sitz - Google Patents

Verbesserungen an einer Schulbank mit senkrecht und wagerecht verstellbarem Tisch und Sitz

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Publication number
DE4530C
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DE
Germany
Prior art keywords
school desk
seat
plate
bench
horizontally adjustable
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Expired
Application number
DENDAT4530D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. SCHIEBOLD, Lehrer, und G. HEILMANN, Tischlermeister, in Leipzig
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE4530C publication Critical patent/DE4530C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B39/00School forms; Benches or forms combined with desks
    • A47B39/02Adjustable forms

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

1878.
PATENTSCHRIFT
Klasse 34.
R. SCHIEBOLD und G. HEILMANN in LEIPZIG. Verbesserungen an einer Schulbank mit senkrecht und waagerecht verstellbarem Tisch und Sitz.
Zusatz-Patent zu No. 2199 vom 3. Februar 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. März 1878 ab. Längste Dauer: 2. Februar 1893.
Um der in der Patentschrift No. 2199 beschriebenen Schulbank gröfsere Stabilität und Dauerhaftigkeit zu verleihen und ein Wackeln und Schwanken des Tisches und der Bank, wenn dieselben durch das Getriebe in die Höhe gestellt sind, zu vermeiden, werden folgende Verbesserungen angebracht.
Der Zapfen b des senkrechten, konischen Rades G, Fig. 1 und 3, wird verlängert und lagert mit seinem freien Ende in der Eisenplatte a, welche an das Holzgestell der Schulbank innen angeschraubt ist. Diese Platte dient dazu, das Gewicht des Tisches oder der Bank mit zu tragen und das Getriebe zu entlasten.
Ferner werden in die Füfse N des Tisches und der Bank die gelochten Eisenplatten M eingelassen und durch die Schrauben/ befestigt. In der Aufsenwand O des Gestells befindet sich ein Loch i, welches mit dem obersten Loche der Platte M correspondirt, wenn der Tisch oder die Bank ganz heruntergelassen ist. Durch i und das je nach der Höhenstellung des Tisches oder der Bank dahinter liegende Loch der Platte M wird ein Stift H eingeschoben, welcher, nachdem die Nase r durch M hindurch in den Ausschnitt des Fufses N getreten ist, sich in diesem freien Räume drehen läfst und nun mit der Nase r nicht wieder durch M zurück kann, wenn nicht die Nase r in den Ausschnitt des Lochs in M trifft. Der Stift H geht durch den Hohlraum von N hin-. durch und fafst in eine Höhlung der Gegenwand des Gestells O, gegenüber dem Loch i. Der Knopf des Stiftes H hat eine Kerbe, um den Stand der Nase r anzuzeigen und das Zurückziehen des Stiftes zu erleichtern; dieser Knopf ist durch eine Rosette L geschützt und kann wegen seiner hierdurch vertieften Lage nicht mit Gewalt gefafst und herausgezogen werden. Um den Stift herauszuziehen, mufs erst der Tisch oder die Bank durch die Kurbel etwas gehoben werden, damit der Stift nicht mehr belastet ist und leicht herausgezogen werden kann. Durch den Stift H kann der Tisch und die Bank in jeder beliebigen Höhe fest eingestellt werden und dadurch wird der Schulbank gröfsere Festigkeit und Stabilität verliehen, das Schwanken verhütet, das Getriebe aber geschont und somit der Mechanismus dauerhafter gemacht.
Bei der Tischplatte / (Patentschrift 2199), welche sich auf Leisten g und m vor- und rückwärts schieben läfst, dürfte sich der Uebelstand zeigen, dafs beim Anlegen des Körpers oder der Arme, gegen die Vorderkante der Platte, letztere sich allzu leicht nach aufsen schiebt und dadurch Während des Schreibens ein Hin- und Herrutschen der Platte stattfindet. Um dies zu vermeiden, wird in die Leiste m, welche unter der Tischplatte und an dieselbe befestigt ist, ein Riegel η eingelassen, um dessen Bolzen 0 eine Spirale p gewunden ist. Beim Vorwärtsoder Herausschieben der Platte stöfst der Haken r gegen die senkrechte Fläche des Riegels η und setzt der Bewegung ein Hindernifs entgegen. Beim Herabziehen der Platte dagegen trifft der Haken r auf die abgeschrägte Fläche des Riegels η und letzterer wird in die Höhe gedrückt und schnappt durch die Feder / dann hinter dem Haken wieder ein. Diese Einrichtung wird durch die Fig. 4 bis 8 erläutert.
Soll die Platte/ des Pultes, Fig. 9, nicht zum Vor- und Rückwärtsschieben, wie im Haupt-Patent angegeben, eingerichtet sein, so kann sie mittelst der bogenförmigen Zahnstange q und der Scharniere s in einen beliebigen Winkel aufgerichtet werden, um kurzsichtigen Schülern das Lesen zu erleichtern, bezw. ein Vorbeugen mit gekrümmtem Rücken während des Lesens zu verhüten und die Schrift in einen weniger spitzen Winkel zum Auge zu stellen. '

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Die Platte α zur Aufnahme der verlängerten senkrechten Axe des konischen Rades.
2. Die zusätzliche Einstellung des Tisches oder der Bank durch den Stift üTund die Platte M, im wesentlichen wie beschrieben.
3. Die Einrichtung des Riegels η und eines oder mehrerer Haken r in Verbindung mit der verschiebbaren Tischplatte einer Schulbank.
DENDAT4530D Verbesserungen an einer Schulbank mit senkrecht und wagerecht verstellbarem Tisch und Sitz Expired DE4530C (de)

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DE4530C true DE4530C (de) 1900-01-01

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DENDAT4530D Expired DE4530C (de) Verbesserungen an einer Schulbank mit senkrecht und wagerecht verstellbarem Tisch und Sitz

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