DE891058C - Riemenlagerung bei Ruderbooten - Google Patents

Riemenlagerung bei Ruderbooten

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DE891058C
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DE
Germany
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belt
bracket
sleeve
base plate
rowing boats
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Expired
Application number
DEM558D
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English (en)
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Josef Maerz
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H16/00Marine propulsion by muscle power
    • B63H16/06Rowlocks; Mountings therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Die Erfindung befaßt sich- mit der Lagerung der Riemen bei Ruderbooten, und zwar betrifft sie jene Ausführungsform, bei der je Riemen eine auf den Bordwandstift zu steckende Hülse mit zwei gleichachsig liegenden seitlichen Drehzapfen vorgesehen ist, von denen der eine in einer am Riemen befestigten Grundplatte, der andere in einem auf dieser angebrachten, die Hülse umgreifenden Bügel gelagert ist. Bei dieser bekannten Bauart ist die Verschwenkbarkeitdes Bügels gegenüber der Hülse und damit auch die Verschwenkbarkeit des Riemens in senkrechter Richtung durch die Hülse selbst begrenzt; was zur Folge hat, daß der Bügel bei tiefer Lage des Riemenblattes an der Hülse zum Anschlag kommt. Dabei treten, vor allem wenn der Riemen zugleich am Ufer, einem Steg od. dgl. anstößt, mitunter erhebliche Beanspruchungen auf, die einerseits den Bordwandstift auf Biegung beanspruchen, andererseits auf den Riemen im Bereiche der Grundplatte eine Spaltwirkung ausüben, die, wie die Erfahrung zeigt, nicht selten zur Sprengung des Riemens führt, zumal- dieser durch die Grundplattenbefestigungsschräuben ohnedies geschwächt ist und gegen seine Spaltung auch keine. Vorkehrungen getroffen sind.
  • Diese Mängel werden durch die Erfindung beseitigt. Die zu diesem Zwecke vorgeschlagene verbesserte Ausführungsform der Riemenlagerung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel des Bügels ein in Querrichtung schmales, nach innen zu sich verjüngendes Profil haben derart, daß die Verschwenkbarkeit des Bügels gegenüber der Hülse nicht mehr durch diese, sondern durch die Bordwandkante des Bootes begrenzt ist, und ferner daß die Grundplatte seitliche Fortsetzungen, vorzugsweise Lappen, aufweist; die den Riemen zumindest teilweise fest umklammern.
  • In diesem Fall kommt also, wird das Riemenblatt zu tief in das Wasser getaucht; der Bügel an der äußeren Bordwandkante oder an einer an dieser Stelle hierzu vorgesehenen Leiste zum Anschlag, was zur Folge hat, daß die ganze Riemenlagerung mit der Hülse auf dem Bordwandstift angehoben wird, ohne daß dabei auf den Riemen Sprengkräfte wirken, denen überdies die seitlichen Lappen der Grundplatte entgegentreten würden und auch 'entgegentreten, falls das erwähnte ,Anheben ein gewisses Maß überschreitet und der Bügel dann doch noch an die Hülse anschlägt. Dazu wird es aber im allgemeinen nicht kommen, weil der Ruderer bereits durch die erste Anhebbewegung veranlaßt wird, den Riemen nicht mehr so tief zu führen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel wiedergegeben, und zwar zeigen Fig. i die Riemenlagerung, ohne Bordwandstift, schaubildlich, Fig. 2 die Unteransicht der Lagerung, Die Hülse i steckt beim Gebrauch drehbar auf einem ungefähr senkrecht auf der Bordwandkante des Bootes angebrachten Stift. Sie weist zwei gleichachsig zueinander liegende seitliche Drehzapfen 2 und 3. auf. Der Zapfen 3 lagert in einer Bohrung der !Grundplatte 5, die auf dem Riemen (nicht dargestellt) befestigt ist, der Zapfen 2 dagegen in einer Bohrung des Bügels 4, der die Hülse i umgreift und mit seinen Schenkeln auf der Grundplatte 5- sitzt, z. B. an diese angenietet ist. Zur Befestigung der Grundplatte 5 auf dem Riemen mittels Schrauben sind die Löcher 8 und g vorgesehen. Die Lagerbohrung der Grundplatte 5 kann auch als -nach unten "vorstehendes Auge z o ausgebildet sein. Das Querschnittsprofil der Bügelschenkel hat eine nach innen zu sich verjüngende Form, sa daß die Seitenflächen 6 und 7 gegenüber der Bügelebene eine starke Neigung zeigen. Hierdurch wird die Drehbarkeit des Bügels 4 und der Hülse i gegeneinander wesentlich erhöht,: ohne die Festigkeit des Bügels zu schwächen. Gegebenenfalls kann der lichte Abstand der Bügelschenkel auch so gewählt _werden,-daß sich- die Hülse z frei durchschwenken läßt. Um den Riemen gegen Spaltung zu sichern, sind an der Grundplatte 5 seitliche Lappen i r vorgesehen, die sich fest an die Seitenflächen des Riemens anlegen, diesen also umklammern. Die Lappen ir können den Riemen gegebenenfalls auch ganz umfassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Riemenlagerung bei Ruderbooten, bestehend aus einer drehbar auf dem Bordwandstift sitzenden Hülse mit gleichachsig liegenden seitlichen Drehzapfen, von denen der eine in einer am Riemen befestigten Grundplatte, der andere in einem auf dieser angebrachten, die Hülse umgreifenden Bügel gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel des Bügels (4) ein in Querrichtung schmales, nach innen zu sich verjüngendes Profil haben derart, daß die Verschwenkbarkeit des Bügels gegenüber der Hülse (i) nicht mehr durch diese, sondern durch die Bordwandkante des Bootes begrenzt ist, und ferner daß die Grundplatte (5) seitliche Fortsetzungen, vorzugsweise Lappen (i r), aufweist, die den Riemen zumindest teilweise fest umklammern. .
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