CH103151A - Verriegelungsvorrichtung bei der elektrischen Anlage von Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Verriegelungsvorrichtung bei der elektrischen Anlage von Kraftfahrzeugen.

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CH103151A
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Scintilla
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Scintilla Ag
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  Verriegelungsvorrichtung bei der elektrischen Anlage von Kraftfahrzeugen.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  weitere Ausbildung der kombinierten Ver  riegelungsvorrichtung nach dem Patentan  spruch des Hauptpatentes.  



  Das Wesen derselben besteht darin, dass  eine Sperrklinke angeordnet ist, welche,  schwenkbar gelagert und durch eine Feder  in der Sperrstellung gehalten, den Abstell  schalter der Zündvorrichtung in der Kurz  schlussstellung festhält, solange das Ver  riegelungsorgan des Lichtverteilungsschalters  in der Entriegelungsmittelstellung sich be  findet, dabei aber in eine Ausweichstellung  gedrängt wird, wenn der Abstellschalter  durch einen Druck mit oder gegen die Zug  kraft seiner Feder umgelegt wird. Wird da  gegen das Verriegelungsorgan des Lichtver  teilungsschalters in die Anlassendstellung  gebracht, so wird die Sperrklinke von jenem  Organ mitgenommen und vom Abstell  schalter der Zündvorrichtung abgehoben.

    Dieser wird dadurch von der Sperrung be  freit und nunmehr selbsttätig unter dem  Einfluss einer Federkraft aus der Kurz-    schlussstellung in die Betriebsstellung über  geführt.  



  In der Zeichnung sind die wesentlichen  Teile einer derartigen kombinierten Ver  riegelungsvorrichtung mit Lichtverteilungs  schalter und Sperrklinke für den Abstell  schalter des Zündapparates schematisch dar  gestellt.  



  Fig. 1 zeigt den Schalter in verriegel  tem Zustande mit versperrten Abstell  schalter des Zündapparates in der Kurz  schlussstellung;  Fig. 2 zeigt den Schalter in entriegeltem  Zustande mit in der Kurzschlussstellung ver  sperrtem Abstellschalter des Zündapparates;  Fig. 3 den Schalter in der Anlassstellung,  wobei die Versperrung des Abstellschalters  des Zündapparates aufgehoben ist.  



  Der um den Punkt w drehbare Abstell  schalter c für den Zündapparat kann von  Hand beliebig geöffnet und geschlossen  werden, solange das Verriegelungsorgan a  sich nicht in der Verriegelungsendstellung       (Fig.    1) befindet. Wird er     in    die Kurz-      schlussstellung gebracht, so hält ihn die  Sperrklinke s fest (Fig. 2), die ihrerseits um  den Punkt v drehbar, durch eine Feder t  gegen einen Anschlag y in der Sperrstellung  gehalten wird. Durch verstärkten Druck in  Richtung der Zugkraft seiner Feder q kann  der Abstellschalter c aus der Kurzschluss  stellung in die Betriebsstellung (Fig. 3) ge  bracht werden, wie auch umgekehrt durch  einen Druck in entgegengesetzter Richtung  aus der offenen in die Kurzschlussstellung.

    Dabei wird jedesmal die Sperrklinhe s unter  Überwindung ihrer Feder t in eine Ausweich  stellung gedrängt.  



  Am obern Ende des     Verriegelungs-          organes    a befindet sich ein Stift u, welcher  über das Ende der Sperrklinke s übergreift.  Wird nun mit Hilfe des Schlüssels g das  Verriegelungsorgan a in die entgegengesetzte,  Endstellung gebracht (Fig. 3), wobei über  die Kontakte d und f der Schaltmagnet o  Spannung erhält, den Schalter p schliesst und  dadurch den Anlassmotor in Gang setzt, so  nimmt der Stift u die Sperrklinke s mit  und hebt sie vom Abstellsehalter c ab, so dass  dieser von der Sperrung befreit und selbst  tätig unter dem Einfluss der Feder q aus der  Kurzsehlussstellung in die Betriebsstellung  übergeführt wird.

   Zur selbsttätigen Rück  führung des Verriegelungsorganes a in die  Entriegelungsstellung (Fig. 2) kann eine  Feder r dienen, welche an einem an dem Ver  riegelungsorgan a anliegenden, drehbar ge  lagerten Hebel z angreift und denselben in  seine durch einen Anschlag bestimmte Stel  lung entsprechend der Entriegelungsstellung  Fig. 2) zurückführt. In dieser Stellung  sind die Kontalite d und e verbunden und  somit die Signallampe m eingeschaltet. Diese  zeigt durch ihr Brennen an, ob der selbst  tätige Schalter h, der die Batterie l mit der    Dynamo k verbindet, sobald diese die erfor  derliche Spannung erreicht hat, diese Ver  bindung auch wieder richtig unterbricht, so  bald die Spannung der Dynamo unter die  jenige der Batterie sinkt, um einer ungewoll  ten Entladung der Batterie über die Dynamo  vorzubeugen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verriegelungsvorrichtung bei der elek trischen Anlage von Kraftfahrzeugen, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass eine Sperrklinke angeordnet ist, welche, schwenkbar gelagert und durch eine Feder in der Sperrstellung gehalten, den Abstellschalter der Zündvor richtung in der Kurzschlussstellung fest hält, solange das Verriegelungsorgan des Lichtverteilungsschalters in der Entriege- lungsmittelstellung sich befindet, dabei aber in eine Ausweichstellung gedrängt wird, wenn der Abstellschalter durch einen Druck mit oder gegen die Zugkraft seiner Feder um gelegt wird, dagegen vom Verriegelungs organ des Lichtverteilungsschalters mit genommen und vom Abstellschalter der Zünd vorrichtung abgehoben wird,
    sobald jenes Organ in die Anlassendstellung gebracht wird, wobei der Abstellschalter der Zündvorrich tung von der Sperrung befreit und selbst tätig unter dem Einfluss einer Feder aus der Kurzschlussstellung in die Betriebsstellung übergeführt wird. UNTERANSPRUCH: Verriegelungs@vorrichtung nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch eine Feder, welche am Verriegelungsorgan angreift und dazu dient, dasselbe aus der Anlassendstellung in die Entriegelungsmittelstellung zurück zuführen.
CH103151D 1921-07-09 1922-11-16 Verriegelungsvorrichtung bei der elektrischen Anlage von Kraftfahrzeugen. CH103151A (de)

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