CH103136A - Beschickungsvorrichtung an Ziegelöfen zum automatischen Zuführen der Kohle. - Google Patents

Beschickungsvorrichtung an Ziegelöfen zum automatischen Zuführen der Kohle.

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CH103136A
CH103136A CH103136DA CH103136A CH 103136 A CH103136 A CH 103136A CH 103136D A CH103136D A CH 103136DA CH 103136 A CH103136 A CH 103136A
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CH
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coal
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Benoit Paul
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Benoit Paul
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/06Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus for shaft-type furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)

Description


  Beschickungsvorrichtung an Ziegelöfen     zutn    automatischen Zuführen der Kohle.    Bei der Vorrichtung nach dem Haupt  patent ist der das Schaltwerk steuernde  Hebel so angeordnet, dass er seine Schwin  gungen um eine vertikale Mittellage ausführt,  wobei das Zugorgan an seinem     obern    Ende an  greift. Es hat sich nun gezeigt, dass bei die  ser Anordnung sehr leicht ein Umkippen der  ganzen     Vorrichtung    eintreten kann, und diesen  Nachteil zu beseitigen ist der Zweck der vor  liegenden Erfindung.  



  Gemäss derselben ist der Hebel auf. der       Schaltwerkwelle    selbst gelagert, während das  Zugorgan über den obern Teil des Vorrats  behälters hinweggeführt ist, wobei von dem       Zugorgan    ein zweites Zugorgan abzweigt, das  zum Hebel herabgeführt und an letzterem  befestigt ist, das Ganze derart, dass der  Hebel Schwingungen     uni    eine von der Ver  tikalen     abweichende    Mittellage ausführt und  dass das an ihm angreifende Zugorgan einen  wenigstens annähernd vertikalen Zug auf ihn  ausübt.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der beiliegenden Zeich  nung schematisch veranschaulicht.    Es bedeutet 1 den Vorratsbehälter der  Vorrichtung, in dessen unterem Teil 2 die  nicht gezeichnete Transportschnecke gelagert  ist, deren mit den Flügeln besetzter letzter  Gang in den Ansatz 3 hineinragt, an den  das Rohr 4 angesetzt ist, das mit einer  schuhförmigen Erweiterung 5, den in den Be  schickungsschacht eingesetzten     Stutzen    6 um  fasst. Zum Antrieb der Transportschnecke  dient das Schneckengetriebe 7, 8, das durch  ein Schaltwerk mit Schaltrad 9 und Klinke  10 schrittweise in Umdrehung gesetzt wird.  Auf der Achse des Schneckengetriebes, auf  der auch das Schaltrad 9 sitzt, ist der durch  ein Gewicht 11 beschwerte Hebel 12 be  festigt.  



  Am obern Teil des Behälters 1 ist eine  aus einem Winkeleisen bestehende, vertikale  Stütze 13 befestigt, die an ihrem obern Ende  eine in verschiedenen Höhenlagen bezüglich  der Stütze     festlegbare    Rolle 14 und etwas  unterhalb derselben eine Rolle 15 trägt. Über  die obere Rolle ist das über den ganzen Ofen  16 hinweglaufende     Zugorgan    17 geführt, das  am einen Ende exzentrisch an der Antriebs  scheibe 18 befestigt und am andern Ende      ein Gegengewicht 19 trägt. Vorn Zugorgan  17, das als Nette ausgebildet ist     zweigt    ein  zweites Zugorgan 20 ab, das über die Rolle  15 bis Herab zum Hebel 12     geführt    ist, und  an letzterem angreift.  



  Befinden sich die Teile der beschriebenen  Vorrichtung gerade in der gezeichneten Stel  lung und dreht sich die Scheibe 18 in Rich  tung des Pfeils     a    weiter, so sinkt das  Gegengewicht 19     und    der Hebel 12 dreht  sich im Sinne des Pfeils     G.    Die     Klinke    10  gleitet lose über das Schaltrad. Hat sich die  Scheibe um<B>180"</B> gedreht, so wird das  Gegengewicht gehoben und durch das Zug  organ 20 der Hebel 12 entgegen denn Pfeil b  gedreht. Die     Klinke    10 betätigt das Schalt  rad 9 und, durch Vermittlung des Schnecken  getriebes 7, 8, die Transportschnecke. Das  Zugorgan gleitet lose über die Rolle 14.

   Wie  die Zeichnung ohne weiteres erkennen lässt,  übt das Zugorgan 20 auf den Hebel 12 einen  Zug aus, dessen Horizontalkomponente klein  ist im Vergleich zur Vertikalkomponente, der  also wenigstens annähernd vertikal gerichtet  ist und daher ein     Umkippen    der     Vorrichtung     praktisch unmöglich macht. Man sieht auch  ferner aus der Zeichnung, dass der durch das  Zugorgan 20 auf den Hebel 12 ausgeübte  Zug hinsichtlich seiner Richtung noch mehr  der Vertikalen genähert werden kann, wenn  man den Befestigungspunkt des Zugorganes  am Hebel näher an dessen Drehungsachse  heranbringt. Der Hebel 12 schwingt beim  gezeichneten     Ausführungsbeispiel    um . eine  horizontale Mittellage.

   Doch könnte die An  ordnung auch so sein, dass er um irgend eine       andere    Mittellage schwingt, wenn diese nur  von der Vertikalen abweicht, damit bei der  Betätigung des Hebels nicht etwa die Vor  richtung angehoben wird. Im übrigen ist die  Vorrichtung hirnsichtlich der Mittel     zurr    Regu  lieren der Förderleistung und der automa  tischem Abstellung der Fördervorrichtung bei  Beendigung des Brandes ganz so ausgebildet,  wie das im Hauptpatent beschrieben ist.    Beim gezeichneten und beschriebenen Aus  führungsbeispiel ist angenommen worden, dass    das Zugorgan 17 auf seiner ganzen Länge  biegsam ist.

   Es hat sich aber gezeigt, dass  man das Zugorgan mit Vorteil überall da,  wo es horizontal oder wenigstens annähernd  horizontal geführt ist, aus Eisenstangen oder  noch     zweckmässiger    aus Gasrohren zusammen  setzen kann, welche Stangen     bezw.    Rohre  untereinander gelenkig verbunden und je  zwischen     wenigstens    zwei am Ofengebälk  festgelagerten Rollenpaaren geführt sind. Es  wird auf diese Weise eine zwangsläufige Füh  rung des     Zugorganes    erzielt.

   Da ausserdem  die Rolle 14 der     Beschickungsvorrrichtung          stets    so eingestellt wird, dass sie mit dem  Zugorgan in Berührung ist, so ist die ge  nannte Vorrichtung zwischen der Ofendecke  und dem zwangsläufig geführten Zugorgan  festgehalten und     kann    keinerlei     Kippbewe-          gungen    ausführen oder durch     Wirkung    des       Zugorganes    20 angehoben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beschickungsvorrichtung an Ziegelöfen, gemäss Patentanspruch des Hauptpatentes zum automatischen Zuführen der Kohlen, die über einem Beschickungsschacht der jeweils in Vollbrand stehenden Abteilung eines Zie gelofens abnehmbar angeordnet ist, und aus der selbsttätig und periodisch dem Beschik- kungsschacht die Kohle unter Luftabschluh zugeführt wird, zu welchem Zweck die Vor richtung mit einer unter einem Vorratsbe hälter angeordneten Transportschnecke ver sehen ist, die durch ein Schaltwerk, das von einem hin- und herschwingenden Hebel be tätigt wird, in schrittweise Drehung versetzt wird,
    dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel auf der Schaltwerkwelle selbst gelagert ist, während das Zugorgan über den obern Teil des Vorratsbehälters hirnweggeführt ist, wo bei von dem Zugorgan ein zweites Zugorgan abzweigt, das zum Hebel herabgeführt und an letzterem befestigt ist, das Ganze derart, dass das an dein Hebel angreifende Zugorgan einen wenigstens annähernd vertikalen Zug auf ihn ausübt und dass der Hebel Schwin gungen um eine von der Vertikalen ab weichende Mittellage ausführt.
    <B>UNTERANSPRUCH.</B> Beschickungsvorrichtung nach Patentan- spr uch, dadurch gekennzeichnet, dass ain obern Teil des Behälters eine vertikale Stütze an gebracht ist, die an ihrem obern Ende eine in ihrer Höhenlage bezüglich der Stütze vor- stellbare Rolle trägt, über' die das erste Zug organ geführt ist, und unterhalb der ge nannten Rolle ein zweite, über @ welche das mit dem Hebel verbundene zweite Zugorgan geleitet ist.
CH103136D 1922-07-27 1922-09-12 Beschickungsvorrichtung an Ziegelöfen zum automatischen Zuführen der Kohle. CH103136A (de)

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