DE953089C - Vorrichtung zur Beschickung von Kupoloefen u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Beschickung von Kupoloefen u. dgl.

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DE953089C
DE953089C DEC7759A DEC0007759A DE953089C DE 953089 C DE953089 C DE 953089C DE C7759 A DEC7759 A DE C7759A DE C0007759 A DEC0007759 A DE C0007759A DE 953089 C DE953089 C DE 953089C
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DE
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conveyor
loading device
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DEC7759A
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English (en)
Inventor
Stuart Jervis Smith
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CROYDON FOUNDRY Ltd
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CROYDON FOUNDRY Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Beschickung von Kupolöfen u. dgl. Die Erfindung betrifft eine Beschickungsvorrichtung für Kupolöfen, Hochöfen und ähnliche Anlagen für periodische Beschickung mittels Förderkörben für verschiedenes Beschickungsmaterial auf endlicher oder endloser Förderbahn.
  • Nach der Erfindung ist zur Förderung über den Ofenschacht hinweg die Förderanlage für die Förderkörbe mit einer Auswähleinrichtung versehen, welche beim Eintreffen eines für einen Schacht ausgewählten Förderkorbes am Auslade; ort in Wirkung tritt, um die selbsttätige Entleerung des bestimmten Korbes in den betreffenden Schacht herbeizuführen.
  • Beschickungsvorrichtungen für Hochöfen mit endlicher oder endloser Förderbahn sind an sich bekannt. Neu ist aber die selbsttätige Beschickung nach Auswahl eines bestimmten Förderkorbes mit gattiertem Inhalt selbst bei einer Vielzahl zu bedienender Öfen am richtigen Ort.
  • Eine solche Anlage ist in der Beschreibung an Hand der Zeichnungen erläutert. Die Zeichnungen zeigen in Fig. i eine schematische Seitenansicht einer a11-gemeinen Anlage, Fig. a eine schematische Draufsicht auf dieselbe, Fig.3 eine schematische Endansicht mit einem Oberteil, der in Fig. i und a fortgelassen ist; Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 8, welcher die Auswählvorrichtung zeigt, durch welche die für jeden Kupolofen erforderliche Beschickung ausgewählt wird, Fig. 5 einen Grundriß dieses Teils, Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 4, Fig. 7 ,einen Schnitt nach Linie VII-VII der Fig. 4, Fig. 8 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Ausladen der durch die Einrichtung nach Fig.4 bis 7 ausgewählten Körbe in die Kupolöfen, wobei der Förderkorb in Fig. 8 weiter vorgerückt ist als in Fig. 4, Fig.9 eine Endaufsicht der Vorrichtung nach Fig. B.
  • Die in den Zeichnungen dargestellte Anlage besitzt eine endlose Fördervorrichtung für eine Anzahl Förderkörbe oder -eimer i. Die Fördervorrichtung besitzt ferner eine feste endlose Förderbahn 2, welche aus an den Enden verbundenen T-Trägern besteht, und .eine endlose gerade unterhalb dieser Bahn laufende Kette 3. Die Bahn wird gestützt durch ein allgemein mit S bezeichnetes Stahlgerüst.
  • Jeder Förderkorb i ist mittels eines Bügelhalters 4 an einer Laufkatze 5 aufgehängt, welche zwei Rollen trägt, die auf dem unteren Flansch der Bahn 2 auf jeder Seite des Mittelsteges laufen, wie in Fig. 4 gezeigt. Die Laufkatzen 5 sind mit der endlosen Kette 3 in gleichen Abständen verbunden, und zwar auf ihrer ganzen Länge, so daß beim Antrieb der Kette 3 die Laufkatzen 5 mit den daranhängenden Förderkörben i an der Bahn entlang bewegt werden.
  • Um die Kette 3 ständig zu stützen, werden zweckmäßig doppelt soviel Laufkatzen 5 als Förderkörbe i angeordnet, so daß die Körbe nur an jeder zweiten Laufkatze hängen. Die Förderkörbe laufen beständig über die Einwurföffnungen 7 der verschiedenen Kupolöfen 8 sowie.-.. über eine Beschickungsstation 9 hinweg. Die Körbe werden beim Übergang über die Beladestation 9 von Hand mit dem verschiedenen Material beschickt und beim aufeinanderfolgenden Übergang über die Einwurföffnungen 7 der Kupolöfen 8 durch einen selbsttätigen noch zu beschreibenden Auswähler beeinflußt (in Fig. i bis 3 durch L angedeutet), so daß bestimmte Körbe bei den bestimmten Ofen gekippt werden und ihren Inhalt abgeben, wodurch die Ofen selbsttätig mit ihren erforderlichen Materialgewicht.smengen versehen werden. Die Förderanlage bewegt sich ständig langsam weiter, so daß keine Schwierigkeit beim Beschicken der Förderkörbe i im Übergang über die Beladestation 9 entsteht.
  • Um den bestimmten Ort der Entladung der Förderkörbe i in die Kupolöfen einzustellen, besitzt der Bügelhalter 4 jedes Korbes eine seitlich hervorragende Klampe io. Diese Klampe io kann eingerichtet sein, nach jeder Seite und in bestimmter Höhenlage hervor zu ragen. Über der Einwurf-Öffnung 7 jedes Kupolofens 8 sind in solcher Anordnung, daß die Bügelhalter der Körbe zwischen ihnen hindurchgehen können, zwei senkrechte Schwingstangen i i (Fig. 4) vorgesehen. Diese Schwingstangen sind drehbar um ihre senkrechten Achsen und jede ist drehbar abgefedert gegen einen Anschlag zu einer normalen Lage, wie weiter unten näher beschrieben ist. Jede Schwingstange i i besitzt Finger 12, welche waagerecht in die Bahn der Bügelhalter 4 hineinragen, wenn die Schwingstange in normaler Lage ist, und die verschiedenen Finger sind in Ebenen eingestellt, die den Materialien einsprechen,, welche ein bestimmter Kupolofen empfangen soll. Jeder Finger trägt eine Antifriktionsrolle 13.
  • Wenn ein Förderkorb ankommt, dessen Inhalt in einen bestimmten Kupolofen 8 entladen werden soll, kommt die Klampe io des Bügelhalters 4 -des Korbes mit der Rolle 13 des Fingers 12 auf einer der Schwingstangen i i dieses Kupolofens in Eingriff und dreht die Schwingstange teilweise entgegen ihrer Federabstützung. Hierdurch wird ein Nocken 14 am oberen Ende der Schwingstange veranlaßt, einen Schalter 15 (Fig. 6) zu schließen. Dadurch wird ein Solenoid 16 (Fig. 8 und 9) erregt und der Kern des Solenoids hebt ein Gewicht 17 von seiner normalen Stützfläche 18 ab. Das Gewicht 17 ist in seiner oberen Stellung durch eine Klinke i9 gehalten und mit einer senkrechten Zahnstange 2o verbunden, welche in ein auf einer Welle 22 sitzendes Ritzel 21 eingreift. Die Welle 22 besitzt einen radial abstehenden Hebel 2-3. Wenn das Gewicht 17 sich in der Tiefstellung befindet, nimmt der Hebel 23 die waagerechte in Fig. 8 in vollen Linien dargestellte Lage ein. Wenn das Gewicht in die obere Lage gehoben ist, bewirkt die Zahnstange 2o eine Drehung des Ritzels 21 und damit der Welle 22 um 18o°,. so daß der Hebel 23 die in gebrochenen Linien gezeigte Lage gemäß Fig. 8 einnimmt. Plötzliches Schließen des Schalters 15 bewegt daher den Hebel 23 aus der in vollen Linien in Fig. 8 dargestellten Lage in die in gebrochenen Linien gezeigte Stellung, wo er bleibt, weil das Gewicht 17 in seiner oberen Lage festgeklinkt ist. Kurz nachdem der Bügelhalter 4 über die Schwingstangen i i hinaus gelangt ist und seine richtige Lage in bezug auf die Einwurföffnung 7 des Kupolofens 8 erreicht hat, berührt die Laufkatze 5 abwärts hängende Arme 24 auf jeder Seite der Laufbahn 2, welche Arme an ihrem oberen Ende auf einem Zapfen 25 drehbar sind, der oberhalb der Laufbahn befestigt ist. Starr mit den Armen 24 ist ein waagerechter Arm 26 verbunden, welcher normalerweise über der Bahn 2 liegt, aber, wenn die Laufkatze 5 mit den Armen 24 in Eingriff kommt und sie vorwärts drückt, gehoben wird und mittels eines Seiles 27 die Klinke i9 auslöst, so daß das Gewicht 17 unter Einwirkung der Schwerkraft schnell auf seine Stütze 18 zurückfällt. Dadurch kehrt der Hebel 23 schnell in seine in vollen Linien V zeigte Lage nach Fig. 8 zurück, und die Lage des örderkorbes i ist nun eine solche, daß der zurückschlagende Hebel mit einem Hammerschlag den üblichen drehbaren Halter 28, welcher normaler-«-eise die aufrechte Lage des Korbes zwischen Vorsprüngen 29 am Boden desselben sichert, trifft und ihn dreht, so daß die Vorsprünge 29 freigegeben werden, wodurch das Kippen des Korbes und das Entleeren seines Inhalts in den Ofen verursacht wird. Diese Hebelanordnung ist in Fig. 2 und 3 schematisch durch K angedeutet.
  • Wenn: ein Förderkorb i vorbeikommt, dessen. Inhalt nicht für den betreffenden Ofen bestimmt ist, trifft die Klampe io des Bügelhalters 4 des Korbes nicht auf Finger 12 der Schwingstangen ii dieses Ofens.
  • Im praktischen Betrieb werden die zwei Schwingstangen i i eines Ofens so angeordnet, daß sie leicht durch zwei andere Schwingstangen ersetzbar sind. Zu diesem Zweck befindet sich ein Satz von z. B. vier Schwingstangen auf jeder Seite der Bahn der Bügelhalter 4, wobei alle vier zwischen oberen und unteren waagerechten Scheiben 30 und 3 1 (Fig. 4). gelagert sind. Die im Augenblick nicht benutzten Stangen sind mit i i" bezeichnet.
  • Die oberen und unteren Scheiben 30 und 31 sind auf einer gemeinsamen senkrechten, drehbaren Welle 32 :gelagert, und die vier Schwingstangen i i, i i', i ia, i i" liegen im gleichen Abstand von der Welle. Wenn diese gedreht wird, können die vier Schwingstangen nacheinander in die Bahn der Bügelhalter gebracht werden, d. h. in die Betriebsstellung.
  • Die zwei senkrechten Wellen 32 tragen an ihren oberen Enden (über den oberen Scheiben.3o) Zahnräder 33, welche beide in ein Zahnrad 3'4 eingreifen. Wenn also gewünscht wird, die zwei im Betrieb befindlichen Schwingstangen i i eines Ofens durch andere i i, zu ersetzen, so ist es nur nötig, eine der Wellen 32 um eine Vierteldrehung zu drehen, wodurch auch die andere Welle 32 in derselben Richtung um ein Viertel gedreht wird, so daß zwei andere Schwingstangen in die Betriebsstellung gebracht werden. Diese besitzen vorher in bestimmten Ebenen eingestellte Finger 12, so daß jetzt eine andere Beschickung in den Ofen gebracht werden kann.
  • Die Schwingstangen i i, i i, sind leicht zwischen den Scheiben 3o und 31 abnehmbar und ersetzbar, so daB ihre Finger 12 neu eingestellt werden können. Zu diesem Zweck besitzt jede Schwingstange einen Querschlitz 35, in welchen ein Quersteg 36 am unteren Ende eines kurzen senkrechten Stabes 37 eingreift, welcher eine Verlängerung der Schwingstange bildet und in der oberen Scheibe 30 wirksam gelagert ist. Die Schwingstangen sind hohl und jede besitzt an ihrem unteren Ende einen hervorragenden Stab 38, welcher teleskopartig in die Stange hineingeht. Jeder Stab 38 besitzt einem verbreiterten Kopf 39 am unteren Ende, welches an der Unterseite kegelförmig zugespitzt ist. Diese spitzen Enden greifen in entsprechende kegelförmige Aussparungen der Oberseite der unteren Scheibe 31 ein. Um die herausragenden Enden 38 gewickelte Spiralfedern 4o befinden sich in Spannurig zwischen den Köpfen 39 und den unteren Enden der Schwingstangen i i, i i a und so werden die Schwingstangen aufwärts gedrückt, so daß der Eingriff der Stege 36 in die Schlitze 35 aufrechterhalten wird. Wenn eine Schwingstange herausgenommen werden soll, ist es nur nötig, sie abwärts zu drücken. Dann schiebt sie sich über den Stab 38, drückt Feder 40 zusammen und zieht Steg 36 aus dem Schlitz 35, so daß die Schwingstange mit dem Stab 38 von der Scheibe 31 losgenommen werden kann. Mittel sind selbstverständlich vorgesehen, um den vollständigen. Austritt des Stabes 38 aus der Schwingstange zu verhindern. Wenn die Finger i2 der Schwingstange wieder eingestellt sind, ist die Wiedereinsetzung der Stange in gleicher Weise leicht.
  • Im Betrieb sind die Nocken 14 am oberen Ende der Schwingstangen ii, iia auf den kurzen senkrechten Stäben 37 in einer Ebene oberhalb der Scheibe 3o befestigt. Für die drehbare Führung der Schwingstangen in ihre normalen Drehstellungen besitzen die Stäbe 37 Bunde 41 in einer Ebene unterhalb der oberen Scheibe 30 und eine Torsionsfeder 42 um den Schaft ist einesteils mit einem Ende an dem Bund und andernteils mit dem anderen Ende mit der oberen Scheibe verankert. Die Normalstellungen der Schwingstangen sind bestimmt durch Anschläge 43 auf der Oberfläche der Scheibe 30, mit welchen Anschlägen radiale Zungen der Nocken 14 in Berührung treten können (Fig. 6). Es ist zu beachten, @daß zwei Schalter 15, einer auf jeder Seite, vorhanden sind und daß die zu den zwei im Betrieb stehenden Schwingstangen i i gehörendem Nocken 14 in Stellung sind, um die entsprechenden Schalter zu betätigen, von denen jeder das Solenoid 16 erregen kann.
  • Die Förderkörbe i sind an ihren Bügelhaltern mittels Druckfedern 44 (Fig. 9) gehalten, und der Grad der Zusammendrückung der Feder zeigt die Belastung des Korbes an. Jeder Korb ist z. B. durch Farbe für das bestimmte aufzunehmende Material gekennzeichnet, und wenn die Körbe an der Beladungsstation 9 anlangen, wird jeder umgekippte aufgerichtet und mit dem geeigneten Material beschickt- bis zu einem bestimmten Gewicht, z. B. ioo kg. Somit verlassen alle Körbe i die Beladestation 9 mit passendem Material beschickt.
  • Die Beladestation liegt auf der Bodenebene und Förderbahnteile für Läufe in entgegengesetzter Richtung gehen auf entgegengesetzten Seiten durch die Beladestation (Fig.2), so daß genügend Zeit für die Beladung jedes Korbes zur Verfügung steht. Der Förderer bewegt sich, wie erwähnt, langsam und kann für einen vollständigen Umlauf z. B. 2o Minuten brauchen. Die Förderbahn steigt in geeignetem Winkel zu den Einwurföffnungen 7 der Kupolöfen 8 (Fig. i).
  • Im Bereich jedes Kupolofens sind waagerechte Führungsstangen 4,5, eine an jeder Seite, für die Bügelhalter 4 vorgesehen, um diese zu sichern und auf dem richtigen Weg beim Durchgang zwischen den Schwingstangen zu halten.
  • Die Förderkette 3 wird zum Teil durch die Befestigung an den Laufkatzen 5, welche mit über die Bahn 2 laufen, und zum Teil um Kettenscheiben 46 herum an Wendepunkten geführt. Eine dieser Scheiben, nämlich links oben in Fig.2, ist angetrieben und bewegt die Kette 3 mit den Förderkörben.
  • Die Fqrdergeschwindigkeit kann durch ein Wechselgetriebe zwischen dem Antriebsmotor und der Treibscheibe geregelt werden, um die Anpassung an die Schmelzarbeit des Kupolofens herzustellen. Auch kann das Solenoid 16 jedes Kupolofens elektrisch mit dem Blasluftschieber so verbunden werden, daß das Material nur zugeführt wird, wenn der Ofen in Schmelztätigkeit ist, wodurch sich eine sehr regelmäßige Beschickung und gleichmäßige Höhe des Vorrats im Ofen ergibt.
  • Jede Klampe io ist an einem der aufrecht stehenden den Bügelhalter 4 bildenden Teile so, daß die Klampe hervorragt, mittels seitlicher Ansätze 47 der Klampe angeordnet. Diese Ansätze umfassen den aufrecht stehenden Teil und sind daran mittels Bolzen 48 befestigt, welche, wie in Fi.g. 7 .gezeigt, durch die Ansätze und aufrecht stehenden Teile hindurchgehen. Die Bügelteile sind hierfür mit einer Anzahl Löcher in Abständen zu versehen, so daß die Klampe in verschiedenen Ebenen angebracht werden kann.
  • Die Finger 12 sind an den Schwingstangen i i, i i, befestigt, indem sie quer durch Löcher in den Stangen hindurchgeführt sind (Fig. 7). Eine -Mutter 49 ist auf das über die Schwingstange herausragende Fingerende geschraubt, und so ist die Schwingstange zwischen der Mutter und einer auf dem Finger angeordneten Anschlagplatte 5o festgeklemmt. Jede Stange ist mit einer Anzahl Löcher in Abständen versehen, und so können die Finger auf einer beliebigen Anzahl von vorbestimmten Höhenlagen auf dem Schwingstab angeordnet werden. Diese Höhenlagen entsprechen den Lagen, auf welchen die Klampen io auf dem Bügelhalter angeordnet sein können.
  • Die Beziehung zwischen Nocken 14 und seinem Schalter 15 zeigt Fig. 6. Der Nocken 14 betätigt einen Hebel 51, der um einen Zapfen 52 drehbar ist. Schalter 15 besitzt einen Betätigungsarm 53 mit einem Antifriktionsrad 54. Wenn Hebel 51 durch einen Nocken 14 bewegt wird, kommt er in Eingriff mit Rad 54 und bewegt Arm 53 in die Schalterschließlage. Hebel 51 besitzt seitlich eine Platte 55, welche in Eingriff mit Nocken 14 und Antifriktionsrad 54 kommt. An,dem Ende, welches mit dem Antifriktionsrad 54 in Eingriff kommt, ist die Platte bei 56 an dem Hebel 51 angelenkt. Am entgegengesetzten Ende ist sie durch eine starke Feder 57 vom Hebel 51 in bestimmter Lage abgespreizt. Somit betätigt der Nocken 14 den Hebel 51 durch Feder 57. Der Zweck der letzteren ist, daß, wenn der Schalter 15 bis zu voll geschlossener Lage beeinflußt ist, eine kleine weitere Bewegung der Platte 55 durch Nocken 14 Nachgeben der Feder verursacht, so daß der Schalter nicht beschädigt werden kann.
  • Aus Fig.4 bis 7 ist zu erkennen, daß zwei Sätze Schwingstangen i i, i i" in Rahmenteilen 58 gelagert sind. Oben ist ein gemeinsames starkes Gestell aus Seitenteilen 59 geschlossen durch eine obere waagerechte Platte 6o. Dieser waagerechte Rahmen ist auf der Förderbahn 2 befestigt und die zwei Rahmenanordnungen, welche beiderseits der Bahn 2 von dem waagerechten Gestell herabhängen, schützen die Schwingstangen. Die Zahnräder 33 auf den oberen Enden der senkrechten Wellen 32 laufen in Lagern 61, die von der Platte 6o getragen werden. Die Zahnräder 33 haben Bundringe, welche auf den Lagern 61 ruhen. Zahnrad 34 läuft auf einem Drehzapfen 62 (Fig. 5), welcher von der Platte 61 unmittelbar über der Bahn 2 aufragt.
  • Die beiden Rahmenbauten, welche die Schwingstangen schützen, besitzen an ihren unteren Enden Schlußplatten 63 mit Lagern 64 für die Wellen 32, auf welchen die Scheiben 31 ruhen.
  • Die Drehung der Wellen 32 für den Austausch von Schwingstangen geschieht mittels eines Handhebels 65 auf dem unteren Ende einer Welle 32. Der Handgriff 66 des Hebels 65 ist federnd gestützt in bezug auf den Hebel, so daß ein Zapfen 67 des Handgriffes mit einem der vier Löcher einer an der Unterseite der Platte 63 befestigten Platte 68 (Fig.4) in Eingriff kommen kann. Bei einem Wechsel der Schwingstangen wird der Handgriff 66 nach unten gezogen, um den in einem Loch steckenden Zapfen 67 herauszuziehen. Der Hebel 65 wird dann gedreht und dann der Handgriff wieder nach oben freigegeben, um den Eingriff des Zapfens 67 in das nächste Loch zu erlauben.
  • Aus Fig. 8 und 9 ist. zu erkennen, daß .der gesamte nur den Hebel 23 steuernde Mechanismus von einem offenen, aus den Teilen 69 bestehenden Gerüst getragen wird. Dieses wird in geeigneter Weise auf dem, Hauptgerüst S angeordnet.
  • Die Klinke i9 kann auch statt durch das Seil 27 elektrisch betätigt werden.
  • Weitere Konstruktionseinzelheiten ergeben sich klar genug aus den Zeichnungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Beschickungsvorrichtung für Kupolöfen, Hochöfen und ähnliche Anlagen für periodische Beschickung mittels Förderkörben für verschiedenes Beschickungsmaterial auf endlicher oder endloser Förderbahn; dadurch gekennzeichnet, daß unter Förderung über den Ofenschacht hinweg die Förderanlage für die Förderkörbe mit einer Auswähleinrichtung versehen ist, welche beim Eintreffen eines für einen Schacht ausgewählten Förderkorbes am Ausladeort in Wirkung tritt, um die selbsttätige Entleerung des bestimmten Korbes in den betreffenden Schacht herbeizuführen. z. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer an sich bekannten endlosen Förderbahn die im Augenblick nicht zur Entleerung gelangten Förderkörbe wiederholt über die ganze Bahn geführt werden. 3. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Vielzahl von Schachtöfen oder Entleerungsstellen jede Entleerungsstelle eine zugehörige Wählereinrichtung in der über die Stelle führenden Förderbahn besitzt, so daß, wenn ein Förderkorb, dessen Inhalt für einen gegebenen Ofen bestimmt ist, diesen erreicht, der Inhalt selbsttätig in diesen entleert wird. .4. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Förderbahn der Förderkörbe durch eine Beschickungsstation geht, wo die entleerten Förderkörbe wieder gefüllt werden können. $. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß jeder Förderkorb eine zugehörige Betätigungseinrichtung besitzt, welche mitläuft und nach Art des Materials in Auswähllage eingestellt wird, wobei jede Wähleinrichtung ein oder mehr entsprechend dem Inhalt voreingestellte Wählorgane besitzt, so daß beim Aufeinandertreffen des Betätigungsteils und des Wählteils eine Entleerung in den bestimmten Ofenschacht erfolgt. 6. Beschickungsvorrichtung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderkörbe von der Förderbahn an senkrechten Aufhängern herabhängen, welche die Einstellorgane in verschiedener Höhenanordnung aufnehmen. 7. Beschickungseinrichtung nach Anspruch6, dadurch gekennzeichnet, daß der Wähler eine senkrechte Schwingstange mit Wählorganen besitzt, die in bestimmten Höhen entsprechend den ausgewählten Lagen an der Schwingstange befestigt sind. 8. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch7, dadurch gekennzeichnet, daß die um ihre Achse aus einer normalen Lage gegen eine Federkraft drehbare senkrechte Schwingstange jedesmal beim Auftreffen eines Betätigungsteils auf ein Wählorgan zeitweilig aus der Normalstellung gedreht wird, um dadurch die Entladung eines Förderkorbes zu veranlassen. 9. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß durch besondere Mittel eine neue Schwingstange mit Wählorganen für eine gebrauchte eingesetzt werden kann. i o. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl senkrechter Schwingstangen auf einem um -eine senkrechte Achse drehbaren Träger in gleichem Abstand von der senkrechten Achse angeordnet sind und durch Drehung des Trägers die Schwingstangen nacheinander in Betriebslage gebracht werden können. i i. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schwingstange in dem Träger leicht herausnehmbar angebracht ist, so daß ihre Wählorgane eingestellt werden können. 12. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Wähleinrichtung zwei senkrechte Schwingstangen an jeder Seite der Bahn der senkrechten Aufhänger besitzt und das Wählorgan auf der einen, oder anderen Seite der Aufhänger, je nachdem ob es mit einer oder den beiden Schwingstangen in Berührung treten soll, hervorragt. 13. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch io bis 12, dadurch gekennzeichnet; daß zwei Stangenträger, einer auf jeder Seite der Bahn der senkrechten Aufhänger vorgesehen. sind', wobei jeder Träger eine Vielzahl von Schwingstangen trägt so daß auf jeder Seite der Bahn gleichzeitig je eine Stange betriebsbereit ist. 1q.. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangenträger getrieblich verbunden sind und zusammen gleichzeitig gedreht werden können, so daB_hierdurch die Schwingstangen paarweise in die Betriebslage kommen. 15. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 5 bis -1q., dadurch gekennzeichnet, daß bei Betätigung eines Wählorgans ein Hebel aus einer Normallage in eine gespannte Stellung bewegt wird, so daß bei geringer Weiterbewegung des Förderkorbes der Hebel zur Rückkehr in seine Normallage ausgelöst wird und hierbei mit Hammerschlag einen Halter am Förderkorb trifft und bewegt, wodurch das Entleeren verursacht wird. 16. Beschickungsvorrichtung - nach Anspruch 15 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei Drehung einer Schwingstange ein.mit ihr verbundener Nocken die Schließung eines Schalters bewirkt, wodurch ein Elektromagnet erregt wird, um den Hebel in die gespannte Lage zu bewegen. 17. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel eine Verbindung mit einem Gewicht besitzt, welches zur Führung des Hebels in die gespannte Lage aus seiner Ruhelage gehoben und in der Hochlage festgeklinkt wird, um bei Ausklinkung zurückzufallen und den Hebel in die Normallage zurückzubringen. 18. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der gewichtsbeeinflußte, an einem Ende angelenkte und sich um seinen Zapfen von der normalen zur gespannten Lage drehende Hebel eine mit dem Gewicht verbundene Zahnstange und ein mit der Zahnstange im Eingriff stehendes, und mit dem Hebel koaxial zu seiner Drehachse verbundenes Ritzel besitzt. i9. Beschickungsvorrichtung nach denvorhergehenden Antsprtichen, dädurah gekennzeichnet, daß der Förderer eine endlose Förderbahn mit endloser Kette unterhalb der Bahn besitzt, auf welcher mit der Kette verbundene Laufkatzen für die herabhängenden Förderkörbe laufen. 2o. Beschickungsvorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderkörbe eimerartig sind und zur Entladung gekippt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 351710, 289 911; Zeitschrift »Gießerei«, 1953, Heft io, S. 26a/3.
DEC7759A 1952-06-19 1953-06-19 Vorrichtung zur Beschickung von Kupoloefen u. dgl. Expired DE953089C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE289911C (de) *
DE351710C (de) * 1919-02-11 1922-04-11 Heinrich Aumund Hochofenbeschickung mit dauernd in gleicher Richtung umlaufendem, endlosem Foerderer

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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