CH102457A - Dampflokomotive mit Kondensation. - Google Patents

Dampflokomotive mit Kondensation.

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CH102457A
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Leidenroth Gustav
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Leidenroth Gustav
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Description


      Dampflokomotive    mit Kondensation.    Die Erfindung bezieht sich auf Dampf  lokomotiven mit Kondensation und bezweckt,  die     Speisewasserverluste    der Lokomotive auf  eine besonders vorteilhafte Weise auszu  gleichen.  



  Die Vorteile der Kondensation können  bei Lokomotiven nur dann ausgenutzt wer  den, wenn es möglich gemacht wird, die un  vermeidlichen     Speisewasserverluste    durch Zu  fuhr von gereinigtem Speisewasser zum     Lo-          komotivkessel    zu ersetzen. Die erforderliche  Menge gereinigten Speisewassers kann aber  bei Kondensationslokomotiven nicht mitge  führt werden, da die zur Niederschlagung  des Dampfes im Kondensator erforderlichen  grossen Wassermengen und der Rückkühler  allen verfügbaren Platz auf dem Tender und  der Lokomotive wegnehmen- ferner ist ge  reinigtes Speisewasser auf den Zwischen  stationen nicht vorhanden.

   Die Erfindung  macht den durch diese Umstände in Frage  gestellten praktischen Betrieb von Konden  sationslokomotiven dadurch möglich,     dass    sie  den Lokomotivkessel mit einem zur Auf  nahme von Rohwasser dienenden Zusatz-         kessel    verbindet, der ausser der für die     Zug-          heizuDg    erforderlichen     Dampfmenge    eine wei  tere Dampfmenge zu liefern vermag, deren  Kondensat zur Deckung der     Speisewasser-          verluste    ausreicht.  



  Auf der Zeichnung zeigt       Fig.   <B>1</B> die in Betracht kommenden Teile  eines Ausführungsbeispiels des Gegenstandes  der Erfindung in Seitenansicht,       Fig.    2 die in Betracht kommenden Teile  eines zweiten Ausführungsbeispiels in     Seiten-          ansieht,    teilweise im Schnitt,       Fig.   <B>3</B> ein drittes Ausführungsbeispiel in  einer der     Fig.   <B>1</B> entsprechenden Darstellung,       Fig.    4 einen Schnitt nach 4-4 der     Fig.   <B>3,</B>  von links gesehen,       Fig.   <B>5</B> eine der     Fig.    4 entsprechende Dar  stellung eines vierten Ausführungsbeispiels,

         Fig.   <B>6</B> ein fünftes Ausführungsbeispiel in  Längsschnitt durch den Lokomotivkessel,       Fig.   <B>7</B> einen Querschnitt zu     Fig.   <B>6</B>     und          Fig.   <B>8</B> in grösserem     Massstabe    einen Schnitt  nach<B>8-8</B> der     Fig.   <B>7,</B> von links gesehen,      t s soll zunächst das in     Fig.   <B>1</B> veran  schaulichte Ausführungsbeispiel beschrieben  werden.  



  In die Rauchkammer     al    des     Lokomotiv-          kessels   <B>A</B> ist ein Zusatzkessel B eingesetzt,  der mit zwei Stutzen<B>b'</B> und     b'    versehen ist.  Der Stutzen     bl    steht mit einer (nicht dar  gestellten) Speisepumpe in Verbindung, die  dem Kessel B nicht besonders     gerei        nigtes     Speisewasser aus einem Behälter zuführt.  Der Stutzen<B>b2</B> ist an die Heizleitung und  -in eine sonstige     Nebenverbrauchsstelle    ange  schlossen.

   Die Speisung des Zusatzkessels  kann, da das     in    ihm verdampfte Wasser  entweder nicht mehr     zurückgeworinen    oder  dem Kessel in Form von Kondensat wieder  zugeführt wird, mit Rohwasser erfolgen. Es  braucht daher für die Deckung der     Speise-          wasserverluste    des Lokomotivkessels nur ein  verhältnismässig geringer Vorrat an     gerei-          nigtein    Speisewasser mitgeführt zu werden.  



  Bei dem in     Fig.    2 dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel ist der Zusatzkessel B in den  Stehkessel.     al    des     Lokomotivkessels    einge  setzt, und zwar so,     dass    seine Heizung so  wohl durch Dampf und Wasser, als auch  durch die Feuergase der Feuerbüchse a3 er  folgt.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.   <B>3</B>       und    4 befindet sich der Zusatzkessel B oben  auf dem     Latigkessel   <B>A</B> der Lokomotive. Die  Heizung erfolgt durch Kesseldampf, welcher  durch ein Rohr<B>b'</B>     (Fig.    4) dem Zusatzkanal       ange        b4     B zugeführt und in einer     HeiZSChl,          zum    Teil kondensiert wird. Das Kondensat  fliesst dem Kessel durch ein Rohr     b'    wie  der zu.  



  Bei dem in     Fig.   <B>5</B> veranschaulichten Aus  führungsbeispiel reicht der Zusatzkessel B  noch in den Dampf- und Wasserraum des  Langkessels<B>A</B> hinein, so     dass    hierdurch seine  Heizfläche grösser wird. Der Zusatzkessel  reicht jedoch nur so weit in den Langkessel  hinein,     dass    das in seiner Heizschlange     b4     gebildete Kondensat dem Kessel noch selbst  tätig zufliessen kann.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.   <B>6</B>  und<B>7</B> ist der Zusatzkessel<B>D</B> unmittelbar in    den Dampf- und Wasserraum des Lang  kessels<B>A</B>     eii)geset7,1>.    Als     Einführungsöffuung     ist das Mannloch     venvendet.     



  Bei all diesen     Ausführunosformen        muss     der Wasserstand     ini    Zusatzkessel annähernd  auf gleicher Höhe gehalten werden, damit  ein einwandfreier Betrieb gewährleistet wird.       Zu    diesem Zwecke ist ein     Schwiminer    i       (Fig.   <B>6</B> bis<B>8)</B> vorgesehen, der sich in einem  besondern Gehäuse<B>k</B> befindet. Steigt das  Wasser im Zusatzkessel über den beabsich  tigten Stand, so steigt auch das Wasser im  Gehäuse 7c, hebt den Schwimmer i und ver  hindert den     weitern        Wasserzufluss    zum Kessel.  



  In     Fig.   <B>8</B> ist die hierzu notwendige Ein  richtung dargestellt. Das Rohwasser wird  von einer (nicht dargestellten) Pumpe durch  ein Rohr<B>1</B> ununterbrochen über das     Rück-          schlagventil    in dem Schwimmerraum<B>k</B> zu  geführt. Steigt das Wasser in diesem über  das beabsichtigte Mass, so hebt sich der  Schwimmer i, und ein Zahn n' der Schwim  merwelle n schiebt das Ventil o nach rechts,       wodurQh    das von der Pumpe geförderte  Wasser nicht mehr durch das     Rückschlag-          ventil        gii,    sondern unmittelbar durch das  Rohr<B>_p</B> zur Pumpe zurückströmt.  



  Wie aus     Fig.   <B>6</B> und<B>7</B>     ei-sichtlich    ist,  besitzt der Zusatzkessel<B>D</B> eine so einfache  Gestalt,     dass    er sich sehr leicht reinigen     lässt.     Auch kann er ohne weiteres gegen einen  Reservekessel ausgewechselt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dampflokomotive mit Kondensation, da. durch gekennzeichnet, dass mit dem Loko- motivkessel ein zur Aufnahme von Roh wasser dienender Zusatzkessel verbunden ist, der ausser der für die Zugheizung erforder- lieben Dampfmenge eine weitere Dampf menge zu liefern vermag, deren Kondensat zur Deckung der Speisewasserverluste aus reicht.
    UNTERA-NSPUVORE: <B>1.</B> Dampflokomotive nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatz kessel durch den Dampfraum bis in den Wasserraum des Lokomotivkessels ge führt ist. 2. Danipflokomotive nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatz kessel durch den Dampfraum des die Feuerung enthaltenden Kesselteils bis in die Feuerbüchse Wneingeführt ist.
    <B>3.</B> Dampflokomotive nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatz- kessel frei durch eine nach Art eines Mannlochs ausgebildete Durchbrechung des Kesselmantels in den Dampf- und Wasserraum des Lokomotivkessels einge setzt ist.
CH102457D 1923-03-07 1922-11-16 Dampflokomotive mit Kondensation. CH102457A (de)

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CH102457A true CH102457A (de) 1923-12-01

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CH108839D CH108839A (de) 1923-03-07 1924-01-15 Dampflokomotive mit Kondensation.

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CH108839A (de) 1925-02-16

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