CH102441A - Verfahren und Einrichtung zur pneumatischen Förderung von schaufelbarem Massengut. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur pneumatischen Förderung von schaufelbarem Massengut.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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- B65G53/04—Conveying materials in bulk pneumatically through pipes or tubes; Air slides
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Description
Verfahren und Einrichtung zur pneumatischen Förderung von schaufelbarem Massengut. Die bisherigen Verfahren und Einrich tungen zur pneumatischen Förderung schau felbaren Massengutes, wie Getreide usw., suchen zum Teil das gesamte Fördergut durch einen möglichst gleichbleibenden Luft strom gewissermassen schwebend durch die Rohrleitung fortzubewegen. Infolge unglei chen Flugvermögens, der Gewichtsunter schiede, der verschiedenen Formen der ein zelnen Körper usw. sinkt aber allmählich immer mehr Gut aus dem Förderstrom nie der und setzt sich am Boden ab. Hierdurch entstehen Querschnittsverengungen, wodurch förmliche Düsenwirkungen zustande kommen.
Durch die dabei sich bildenden grossen Druck differenzen erfolgt ein plötzliches Durch reissen des abgelagerten Körnerpfropfens, worauf das Spiel an einer andern Stelle von neuem beginnt. Kreiselpumpen erwiesen sich deshalb für eine einwandfreie pneumatische Förderung als wenig geeignet.
An Kolbenpumpen kamen bisher lang sam laufende Maschinen mit grossem Vo lumen mit einem oder höchstens zwei unter 90 versetzten Kolben zur Anwendung. Das grosse Luftvolumen und die geringe Zahl der Hübe pro Zeiteinheit bedingen selbst bei Ausgleichsgefässen -grosse Geschwindigkeits schwankungen des Luftstromes und damit auch des Fördergutes in der Rohrleitung.
Wird zum Beispiel ein- Weizenkorn von <B>3,5</B> mm' Querschnitt und 0,04 gr mit einer Geschwindigkeit von 14 m. pro Sekunde von der Luft getragen, so kann, wenn infolge der grossen Schwankungen die Geschwindigkeit unter den Wert 14 sinkt, überhaupt nur ein stossweises Fördern zustande kommen, und-es erfolgt dann fast nur reine Bodenwanderung. Diese bewirkt aber nicht nur eine starke Abnutzung der Rohrleitung, sondern setzt auch deren Leistung -wesentlich -herab. und erfordert für gleiche- Förderleistung grösseren Kraftbedarf.
Die vorliegende Erfindung beseitigt nun diese Nachteile durch Anwendung eines Luftstromes mit geringeren, aber häufigeren, raschen und regelmässigen Geschwindigkeits schwankungen, die im übrigen aber möglichst gleichmässig sind. Zweckmässig reichen die grösseren Geschwindigkeiten gerade noch hin, die sich aus dem Luftstrom ausscheidenden Teilchen so zu beschleunigen, dass sie sich wieder geradlinig fortbewegen.
Dadurch wird: 1. Die ganze Förderung in der Leitung gleichmässiger, 2. Die Ausschleuderung unregelmässiger Körper, wie gebrochene Körner, Sand, Staub und andere Beimengungen, werden geringer. und 3. Die Bodenwanderung geht nurmehr in kleinen, aber häufigen Dünenwellen gleich mässig vor sich, ohne jemals den Rohrquer schnitt nennenswert zu verlegen, 4. Die Leistung der Rohrleitung wird gesteigert, 5. Die Rohrabnutzung vermindert, 6. Der Kraftbedarf für gleiche Leistung herabgesetzt.
Dieser Luftstrom mit rasch aufeinander folgenden Schwankungen, durch den das Fördermaterial fortgeführt wird, kann zum Beispiel durch eine rasch laufende Kolben pumpe erzeugt werden, die - wenigstens drei - Pumpenkolben mit möglichst gleich- m i ä ssig auf dem Kuirbelkreis versetzten Pum penkurbeln besitzt.
Eine Vielkolbenpumpe hat auch den fabrikatonischen Vorteil, dass nurmehr eine sehr geringe Zahl von Grössenmodellen der Pumpe nötig ist, da mehrere Zylinder an geordnet werden können, die durch einen oder mehrere Kurbelzapfen angetrieben wer den. Die Zeichnung betrifft zwei weitere Aus führungsbeispiele von Einrichtungen zur Er zeugung eines solchen Luftstromes. Gemäss Fig. 1 mündet die mit Saugluft arbeitende, nicht gezeichnete Förderleitung in ein Luft zellenrad a, das nach Art der bekannten Kör nerschleusen gebaut ist. Zwischen dieses und die einzylindrige, beispielsweise langsam lau fende Kolbenpumpe c ist in die Saugleitung c ein nach Art eines Windkessels gebautes Stossausgleichgefäss h eingeschaltet. Die Luft entweicht durch die Druckleitung c.
Durch Verkleinerung (Einbauten) der Zellenhohl räume kann die Stossgrösse und durch Ände rung der Umlaufzahl die Stosszahl auf die je weils vorliegende Leitung und das zu för dernde Gut abgestimmt werden. Fig. 2 zeigt einen andern Stossregler, der als Drosselorgan ausgebildet ist. Ein Drosselkörper f wird mittelst einer in nicht gezeichneter Weise verstellbaren Kurbel k, die von der Riemen scheibe 1 aus angetrieben wird, und einer Sehubstange i, die an der Stange lt ,des Dros selkörpers f angelenkt ist, durch einen Dros selring g hindurch auf- und abbewegt. Er braucht beim Durchgang durch den Drossel ring d nicht zu dichten, sondern die Luft nur zu drosseln. Durch die Verstellung des Ven tilhubes wird die, Stossgrösse der Luft ge regelt.
Dieser Stossregler kann bei bereits be stehenden Förderanlagen auch noch nachträg lich eingefügt werden, so dass ohne Wechsel der teueren, grossvolumigen und langsam lau fenden Ein- oder höchstens Zweizylinder- pumpen wesentlich günstigere Betriebsergeb nisse erzielt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur pneumatischen Förderung von s@chaufelb.a.rem Massengut, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bewegung des 31a.ssen- gutes durch einen mit geringen, aber häu figen, raschen und regelmässigen Schwan kungen arbeitenden, im übrigen aber mög lichst gleichmässigen Luftstrom bewirkt wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftströmung in - wenigstens drei - Pumpenzylindern er zeugt wird, deren Kolben von möglichst gleichmässig auf eine Umdrehung verteilten Kurbeln angetrieben werden.PATENTANSPRUCH 11: Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patenta.nsprueh I, mit: la.ngsa.in laufenden Kolbenpumpen mit höchstens zwei Zylindern, gekennzeichnet durch einen be- sonderen Stossregler hinter einem Stossaus gleichgefäss, zum Zwecke, dass die Luftpumpe nur die Druckdifferenz erzeugen muss, und dass der Stromregler aus dem Stossausgleich- gefäss die Förderluft hinsichtlich Stossgrösse und Stosszahl reguliert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH102441T | 1922-07-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH102441A true CH102441A (de) | 1923-12-01 |
Family
ID=4361035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH102441D CH102441A (de) | 1922-07-31 | 1922-07-31 | Verfahren und Einrichtung zur pneumatischen Förderung von schaufelbarem Massengut. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH102441A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0043606A1 (de) * | 1980-07-09 | 1982-01-13 | Paul Wurth S.A. | Verfahren und Vorrichtung zur uniformen pneumatischen Förderung feinkörniger Feststoffe und Anwendung zum Eintragen fester Brennstoffe in einen Schachtofen |
-
1922
- 1922-07-31 CH CH102441D patent/CH102441A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0043606A1 (de) * | 1980-07-09 | 1982-01-13 | Paul Wurth S.A. | Verfahren und Vorrichtung zur uniformen pneumatischen Förderung feinkörniger Feststoffe und Anwendung zum Eintragen fester Brennstoffe in einen Schachtofen |
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