CH102284A - Verfahren zur Herstellung von Leimseife, die kein freies Alkali enthält. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Leimseife, die kein freies Alkali enthält.

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CH102284A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D13/00Making of soap or soap solutions in general; Apparatus therefor

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Leimseife, die kein freies Alkali enthält.    Die Fette der     Kokosnuss-    und Palmöl  gruppe liefern die stark schäumenden     soge-          nannten    Leimseifen. Sie werden daher sowohl  allein als in Gemischen mit Talg, Olivenöl,  Schweineschmalz usw. zur Herstellung von  Toilettenseifen verwendet. Da diese Leim  seifen weder     ausgesalzen    noch zentrifugiert  werden können, enthalten sie stets haut  schädigendes freies Alkali.  



  Gegenstand     vorliegender        Erfindung    ist nun  ein Verfahren zur Darstellung von Leimseife,  die kein freies Alkali enthält, welches Ver  fahren darauf beruht, dass man mindestens  ein Leimseife lieferndes Fett in Alkohol mit       höhstens    der theoretisch notwendigen Menge  Natronlauge verseift. Es kann z. B. bei der       Verseifung    von     Kokosöl    und Palmöl auch  ein anderes Fett, z. B. Talg oder Olivenöl  oder Schweineschmalz, zugesetzt werden. Es  kann zweckmässig ein Indikator verwendet  werden, der freies Alkali anzeigt.

   Vorteil  hafterweise werden die genannten Fette mit  deren     Verseifungszahlen    entsprechender Menge  von Natronlauge, in hochprozentigem Alkohol  gekocht, bis vollständige     Verseifung    einge  treten ist, und ein Indikator kein freies    Alkali mehr anzeigt. Dabei nimmt man       zweckmässigerweise    auf- 1 Teil Fett 5 Teile  Alkohol. Ein allfälliger     Alkaliüberschuss    wird  mit Fettsäure neutralisiert. Nun können die  für die Seife bestimmten Zusätze gemacht  werden, das heisst man kann jetzt die Seife  parfümieren, ihr Glyzerin, Fett, medizinische  Stoffe wie z. B. Schwefel,     Thymol,    Phenol,       Kresol        ete.    zusetzen.  



  Durch Ausgiessen der flüssigen Masse er  hält man eine beim Erkalten erstarrende  Alkoholseife, deren Alkoholgehalt durch vor  heriges     Abdestillieren    vermindert werden  kann. Durch vollständiges     Abdestillieren    des  Alkohols erhält man einen stark schäumenden  Seifenkörper, der vollkommen frei von freiem  Alkali ist. Man könnte auch noch Alkohol  zusetzen.  



  <I>Beispiel:</I>  25     gr    Natronlauge werden in 600     cm3     Alkohol gelöst und 75     gr    Talg und 75     gr     Kokosfett zugegeben. Das Ganze wird bis  zur völligen     Verseifung    gekocht. Nun-.werden  6     gr        Karbolsäure    zugegeben. Das flüssige  Gemisch wird aufgekocht, in Formen ge  gossen und erstarren gelassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Leimseife, die kein freies Alkali enthält, dadurch ge kennzeichnet, dass man mindestens ein Leim seife lieferndes Fett in Alkohol mit höchstens der theoretisch notwendigen Menge Natron lauge verseift. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man nach der Ver- seifung den Alkoholgehalt durch Abdestil- lieren vermindert. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man nach der Ver- seifung den Alkohol vollständig abdestilliert. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man nach der Ver- seifung Alkohol zusetzt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man einen kosme tischen Zwecken dienenden Stoff zusetzt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man einen medizi nischen Zwecken dienenden Stoff zusetzt.
CH102284D 1922-07-12 1922-07-12 Verfahren zur Herstellung von Leimseife, die kein freies Alkali enthält. CH102284A (de)

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