DE378695C - Verfahren zur Herstellung haltbarer Loesungen der durch alkalische Hydrolyse entstandenen primaeren Eiweissabbauprodukte (Albumosen) - Google Patents

Verfahren zur Herstellung haltbarer Loesungen der durch alkalische Hydrolyse entstandenen primaeren Eiweissabbauprodukte (Albumosen)

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DE378695C
DE378695C DEW58573D DEW0058573D DE378695C DE 378695 C DE378695 C DE 378695C DE W58573 D DEW58573 D DE W58573D DE W0058573 D DEW0058573 D DE W0058573D DE 378695 C DE378695 C DE 378695C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23JPROTEIN COMPOSITIONS FOR FOODSTUFFS; WORKING-UP PROTEINS FOR FOODSTUFFS; PHOSPHATIDE COMPOSITIONS FOR FOODSTUFFS
    • A23J3/00Working-up of proteins for foodstuffs
    • A23J3/30Working-up of proteins for foodstuffs by hydrolysis
    • A23J3/32Working-up of proteins for foodstuffs by hydrolysis using chemical agents

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Description

  • Verfahren zur Herstellung haltbarer Lösungen der durch alkalische Hydrolyse entstandenen primären Eiweißabbauprodukte (Albumosen).
    Bei der Hydrolysierung von Keratin und
    "EiweiB`mitte#Ts`ÄITäli ei t ieTS@tung es
    Keratin- bzw. Eiweißmoleküls nicht bei den primären Spaltungsprodukten stehen. Diese werden vielmehr durch weitere Einwirkung des Alkalis weiter abgebaut. Werden die alkalischen Lösungen von Keratin und Eiweiß mit dissociierten Säuren, wie insbesondere Mineralsäuren, neutralisiert oder angesäuert, so werden die Spaltungsprodukte -gefällt. Es ist so also nicht möglich, das primär hydrolysierte Eiweiß in alkalischer Lösung konstant zu halten und in dieser Form zur Anwendung zu bringen.
  • Man hat auch schon vorgeschlagen, an Stelle der Mineralsäuren den alkalischen Albumoselösungen Fettsäure zuzusetzen. Aber in diesem Falle wurde die mit der Fettsäure versetzte alkalische Albumoselösung eingetrocknet, und es wurde alsdann aus dieser eingetrockneten Masse die Seife durch Alkohol o. dgl. extrahiert, so daß die Albumose in trocknem Zustande erhalten wurde.
  • Im Gegensatz dazu kommt es beim Gegenstand vorliegender Erfindung darauf an, mit Hilfe von Fettsäure, die durch alkalische Hydrolyse von Eiweiß u. dgl. erhaltene Albumoselösung haltbar zu machen und sie dann in dieser Form zur Anwendung zu bringen. Zu diesem Zweck wird der Lösung außer der Fettsäure noch ein die Dissociation des fettauren Alkalis in der Lösung zurückdrängen-
    des Mittel, wie Alkohol, hinzugesetzt und so
    ver indert, dä6 efwä irifölge'der Zissociation
    des fettsauren Alkalis in der Lösung eine weitere Einwirkung des Alkalis auf die Eiweißabbauprodukte eintreten könnte. Die so gewonnene Albumoselösung isst daher dauernd haltbar.
  • Als Fettsäuren für den angegebenen Zweck kommen solche in Betracht, die drei oder mehr Kohlenstoffatome enthalten. An Stelle von Alkohol können auch andere die Dissociation zurückdrängende Stoffe, wie Kochsalz u. dgl., Anwendung finden.
  • An Stelle der freien Fettsäure kann man auf Wunsch auch ein entsprechendes leicht, vorzugsweise :in der Kälte verseifbares Fett, wie Kokosfett oder ein Gemisch eines -solchen Fettes, mit freier Fettsäure verwenden.
  • Die so hergestellten Lösungen können entweder so, wie sie sind, Verwendung finden, insbesondere für therapeutische Zwecke, oder im Gemisch mit anderen Stoffen, insbesondere auch zur Herstellung von Nährmitteln.
  • Beispiel. 30o g fein verteiltes Keratin werden in einer Lösung von q.oo g Kaliumhydroxyd in 7 800 g Wasser und Zoo g Ammoniaklösung vom spezifischen Gewicht o,96 bei einer Temperatur von 95 bis 98° fünf bis zehn Minuten lang erhitzt. Alsdann fügt man 6 kg eines Gemisches von gleichen Teilen Alkohol (95prozentig ) und Ricinolsäure hinzu und ergänzt mit Alkohol die Gesamtmenge auf 2o 1. Man läßt dann ein bis zwei Tage stehen und filtriert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung haltbarer Lösungen der durch alkalische Hydrolyse entstandenen primären Eiweißabbauprodukte (Albumosen) mittels Fettsäuren, dadurch gekennzeichnet, daß der durch vorsichtige Einwirkung des Alkalis erhaltenen Lösung höhere Fettsäuren und ein die Dissociation des fettsauren Alkalis in der Lösung zurückdrängendes Mittel, wie Alkohol, zugesetzt wird.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der freien Fettsäure entsprechende leicht verseifbare Fette angewandt werden.
DEW58573D 1921-06-14 1921-06-14 Verfahren zur Herstellung haltbarer Loesungen der durch alkalische Hydrolyse entstandenen primaeren Eiweissabbauprodukte (Albumosen) Expired DE378695C (de)

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