CH100749A - Wagerecht-Stosshobel- und Schleifmaschine. - Google Patents

Wagerecht-Stosshobel- und Schleifmaschine.

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Publication number
CH100749A
CH100749A CH100749DA CH100749A CH 100749 A CH100749 A CH 100749A CH 100749D A CH100749D A CH 100749DA CH 100749 A CH100749 A CH 100749A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
planing
grinding machine
horizontal push
bearing body
push
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Application number
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English (en)
Inventor
Wihler Johannes
Original Assignee
Wihler Johannes
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Publication date
Application filed by Wihler Johannes filed Critical Wihler Johannes
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/02Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor involving a reciprocatingly-moved work-table

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


  Wagerecht-Stosshobel- und Schleifmaschine.    Bei den Stosshobelmaschinen ist bis jetzt  eine genaue Bearbeitung von Arbeitsstücken  noch nicht möglich, da der Druck des Hobel  stahles, auch bei ganz geringer Spanweg  nahme, zu stark auf die Bearbeitungsflächen  wirkt, so dass die Flächen noch zu wenig  fein werden. Um eine genaue Fläche ohne  Schleifmaschine zu erreichen, muss die Fläche  nach dem Hobeln von Hand gefeilt oder ge  schabt werden, wodurch die Herstellung sol  cher Präzisionsstücke sehr teuer wird.  



  Um Werkstücke hobeln und schleifen zu  können, benötigte man bisher je eine Wage  recht-Stosshobel- und eine Schleifmaschine,  die voneinander unabhängig arbeiten, was  als sehr unpraktisch gefunden wird, da neben  der Platzbeanspruchung das Umspannen und  Ausrichten der Werkstücke sehr viel Zeit  erforderte, so dass die Herstellungskosten sehr  grosse sind.  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist nun eine Wagerecht-Stosshobel- und Schleif  maschine, welche diese letzteren Umstände  beseitigt.  



  Gemäss der Erfindung ist an einem auf  einem Kastenständer hin- und hergleitenden    Stössel ein Lagerkörper vorgesehen, welcher  Einrichtungen zur Aufnahme eines Hobel  stahles und eines elektrischen Schleifmotors  besitzt, wobei der Lagerkörper horizontal, so  wie vertikal hin- und herbewegt, schief zu  dem Stössel verstellt, sowie ganz gedreht  werden kann.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform zur Darstellung gebracht und zeigt  Fig. 1 eine Ansicht von der Seite,  Fig. 2 eine Ansicht von vorn,  Fig. 3 eine Ansicht von oben, und  Fig. 4 den Lagerkörper von vorn gesehen  in etwas grösserem Massstabe,  Fig. 5 eine Ansicht von oben mit einem  Teil des Stössels.  



  Der auf dem Kastenständer 1 hin- und  hergehende Stössel 2 erhält seinen Antrieb  von dem in denselben greifenden Zahnrad 3.  Auf dem in der Höhe verstellbaren Quer  träger 4 ist der kastenförmige Tisch 5     hin-          und        herverschiebbar    angebracht. Eine     Mutter    6  auf der Schraubenspindel 7 sitzt in dem  Querträger 4 fest. An der Spindel 7, welche      in den Supporten 9 lagert, ist ein Kegelrad  10 angebracht, welches mit dem Kegelrad 11  auf der Welle 12 mit dem Handrad 13 in  Eingriff steht. Wird nun das Handrad 13  gedreht, so wird die Spindel 7 auch gedreht  und somit die Mutter 6 mit dem Querträger 4  in der Höhe verstellt.

   Zur Verstellung des  Tisches 5 im Querträger 4 ist in dem Tisch  die Mutter 15 eingelassen, welche auf der  Sehraubenspindel 14 sitzt, die von Hand mit  der Handkurbel 16 oder dann mittelst Stirn  rad 17 von dem Getriebekasten 18 aus ge  dreht werden kann. Das Stirnrad 17 steht  mit einem Zahnrad 19 auf der Spindel 14  in Verbindung. Das Zahnrad. 19 kann nach  rechts oder nach links bewegt oder vermit  telst eines nicht gezeichneten Sperrklinken  mechanismus in Leergang gesetzt werden,  und somit kann der Tisch 5 nach rechts oder  nach links hin bewegt oder still gesetzt  werden. Der Antrieb im Getriebekasten 18  geschieht von dem Zahnrad 3 aus. Dieses  treibt den Zahnkolben 20 mit der Welle 21;  an der Welle 21 ist eine Reibungskupplung  22 angebracht, welche mit einem Anschlag  hebel 23 versehen ist.

   In einer Kreisnute,  die um die Achse der Reibungskupplung 22  angebracht ist, sind zwei Anschlagbolzen 24  mittelst Handgriff 25 verstellbar, je nach der  Stellung der Anschlagbolzen 24 kann die  Reibungskupplung 22 kleine Drehungen oder  beinahe ganze Umdrehungen machen, was  für grosse Vorschübe von Wert ist. An der  Reibungskupplung 22 ist ein Zahnkranz 26  fest, der in Eingriff steht mit dem Kegel  rad 27 auf der Welle 28, welche in dem  Support 29 und dem Getriebekasten 30 ge  lagert ist. Als Kraftübertragung zwischen  den beiden Getriebekasten 30 und 18 dient  eine Gelenkwelle 31.

   Die Stütze 32 ist     mit-          telst    einer auf einem Zapfen 33 gelagerten  Rolle 34 auf der Schiene 35 abgestützt;     mit-          telst    des mit einem Handgriff 36 versehenen  Bolzens 37 in einer Stützenführung 38, der  in eine Nute 39 an der Stütze 32 eingreift,  kann die Stütze 32 immer in der richtigen  Lage festgezogen werden. Sie soll das Kip  pen des Arbeitstisches vermeiden.    An dem Stössel 2 ist eine Drehscheibe 40  angebracht, welche mit den Schrauben 41  in der Kreisnute 42 an dem Stössel 2 fest  gezogen werden kann. An die Drehscheibe 40  ist ein Kegelrad 43 mit der Flansche 44 an  geschraubt. In das Rad 43 greift ein Rad 45  auf der Welle 46 mit dem Handrad 47.

    Werden die Schrauben 41 etwas gelöst und  an dem Handrad 47 gedreht, so kann die  Drehscheibe 40 in jede gewünschte Lage ver  stellt werden. Auf der Drehscheibe 40 ist  ein Schieber 48 angebracht, welcher mit einer  in Supporten 49 gelagerten Schraubenspindel  50 versehen ist, die mit einer in der Dreh  scheibe 40 festsitzenden Mutter 51 in Ver  bindung steht; auf dieser Spindel 50 ist ein  Handrad 52 angeordnet. Wird das Handrad  52 gedreht, so wird die daran befestigte  Spindel gedreht und somit der Schieber 48  verschoben. Auf dem Schieber 48 ist eine  Stahlhaltereinrichtung 53 vorgesehen, welche  mit einem Schraubenbolzen 54 festgezogen  wird; beim Lösen desselben kann der Stahl  halter um<B>1800</B> gedreht werden. Der gleiche  Schieber 48 ist eingerichtet zur Aufnahme  eines elektrischen Schleifmotors 55 von z. B.

    zirka 1 PS, auf dessen Welle beiderends  Schleifscheiben 56     bezw.    57 angebracht sind.  



  Da der Schieber in jede gewünschte Lage  gebracht werden kann, so kann mit den  Schleifscheiben mit der Umfangsfläche oder  mit der Scheibenfläche     geschliffen    werden,  welch letzteres bei grossen Flächen, sowie       Fassonarbeit    sehr vorteilhaft ist.  



  Zur genauen Beobachtung, wie viel Grade  sich die Drehscheibe in bezug zu den Schie  bern verstellt habe, kann die Drehscheibe mit  einer Gradeinteilung von 360  versehen sein.  



  Zum Hobeln kann der elektrische Schleif  motor mit den Schleifscheiben weggenommen  werden, zum Schleifen dagegen der Hobelstahl.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wagerecht - Stosshobel- und Schleifma schine, dadurch gekennzeichnet, dass an einem auf einem Kastenständer hin- und hergleiten- den Stössel ein Lagerkörper vorgesehen ist, welcher Einrichtungen für Aufnahme eines Hobelstahles, sowie eines elektrischen Schleif motors besitzt, wobei der Lagerkörper hori zontal und vertikal hin- und herbewegt, schief zu dem Stössel verstellt und ganz gedreht werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Wagerecht-Stosshobel- und Schleifmaschine nach Patentanspruch dadurch gekenn zeichnet, dass der Lagerkörper aus einem auf einer Drehscheibe gleitenden Schieber gebildet wird. 2.
    Wagerecht-Stosshobel- und Schleifmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die verschie denen Verstellungen mittelst Handräder und Handkurbeln erfolgen können. 3. Wagerecht-Stosshobel- und Schleifmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-2 dadurch gekennzeichnet, dass der Vor schub des Arbeitstisches mittelst Getriebe kasten geschehen kann.
CH100749D 1922-04-13 1922-04-13 Wagerecht-Stosshobel- und Schleifmaschine. CH100749A (de)

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CH100749D CH100749A (de) 1922-04-13 1922-04-13 Wagerecht-Stosshobel- und Schleifmaschine.

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CH (1) CH100749A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1095626B (de) * 1955-09-17 1960-12-22 Ruhrstahl Ag Senkrecht-Drehmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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