CH100740A - Schieberfeststellvorrichtung an Rechenwalzen mit Schieber. - Google Patents

Schieberfeststellvorrichtung an Rechenwalzen mit Schieber.

Info

Publication number
CH100740A
CH100740A CH100740DA CH100740A CH 100740 A CH100740 A CH 100740A CH 100740D A CH100740D A CH 100740DA CH 100740 A CH100740 A CH 100740A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
slide
roller
locking device
lever
plug
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Daemen-Schmid Heinrich
Original Assignee
Heinrich Daemen Schmid
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Daemen Schmid filed Critical Heinrich Daemen Schmid
Publication of CH100740A publication Critical patent/CH100740A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G1/00Hand manipulated computing devices
    • G06G1/02Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales
    • G06G1/04Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales characterised by construction

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


      Schieberfeststellvor    r     ichtung    an Rechenwalzen mit Schieber.    Vorliegende Erfindung     betrifft    eine Vor  richtung an Rechenwalzen, welche aus zwei  Skalenträgern, der Grundwalze und einem  auf dieser konzentrisch, dreh- und längsver  schiebbar gelagerten, durchbrochenen Hohl  zylinder (Schieber) bestehen, auf deren beiden       Mantelflächen    beliebige Rechenskalen in Teil  stücken aufgetragen sind. Zwecks Ausführung  von Rechenoperationen muss der Schieber über  der Grundwalze beliebig und leichtgehend  verschoben, d. h. eingestellt werden können.

    Bei Lösung gewisser Rechenaufgaben, wie  Multiplikationen, Divisionen und Proportionen  ist gewöhnlich nur eine einzige Einstellung  des Schiebers auf der     Walze    erforderlich,  um eine ganze Reihe Ergebnisse ablesen zu  können. Zu diesen     Ablesungen    ist aber ein       beständiges    "In Sicht drehen" der betreffen  den Schieber- und     Walzenskalen-Teilstücke     bei unveränderter     Schiebereinstellung    notwen  dig.

   Diese Drehungen der Walze samt Schie  ber können am Anfang oder Ende der Dreh  bewegung ein ungewolltes Verrücken des  leicht verstellbaren Schiebers bewirken (in  folge seines     Trägheitsmomentes),    so dass seine  ursprüngliche Einstellung verloren geht und  Irrtümer bei den     Ablesungen    entstehen können.    Es sind bereits Vorrichtungen an -der  artigen Rechenwalzen bekannt - geworden,  welche diesen Nachteil in der Weise heben,  dass sie durch Drehen     eine--    in radialer Rich  tung im Schieber gelagerten Griffes ein Fest  stellen des Schiebers auf der Walze bewirken.  Dieses Drehen - an der Feststellvorrichtung  kann aber wieder ein ungewolltes Verrücken  des bereits     eingestellten    Schiebers zur Folge  haben.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ebenfalls eine Vorrichtung zum Feststellen  des Schiebers auf der Walze, deren Betäti  gungsart jedoch radial zur Walze gerichtet  ist und daher den Vorteil aufweist, dass durch  sie der eingestellte Schieber nicht verrückt  wird und die Feststellung zudem rascher  erfolgen 'kann als mit vorerwähnter Vor  richtung.  



  Die Zeichnung veranschaulicht den Er  findungsgegenstand in einer beispielsweisen  Ausführungsform       Fig.    1 und 2 zeigen je einen Teil     eines     Querschnittes durch eine Rechenwalze nach  der Linie     A-B    in     Fig.    3 mit der Schieber  feststellvorrichtung in zwei verschiedenen  Stellungen;           Fig.    3 ist ein teilweiser Längsschnitt nach  der Linie     C-D    in     Fig.    1 und 2 mit der       Schieberfeststellvorrichtung    von der andern  Seite gesehen.  



  Die dargestellte Rechenwalze besitzt einen  hohlzylindrischen Schiebere, der konzentrisch,  dreh- und längsverschiebbar auf der Grund  walze     a    mittelst radial verstellbaren     Gleit-          polstern    b gelagert und an beiden Enden  durch je einen Ring d verstärkt ist.

   Die       Schieberfeststellvorrichtung    ist gemäss     Fig.    3  beispielsweise in den     rechtseitigen    dieser  Ringe d wie folgt eingebaut: Durch 2 Hülsen       e    und f, die durch Zusammenschrauben am  Ring d befestigt sind und deren Achsen  radial zur Walze     a    stehen     (Fig.    1 und 2),  wird ein Stöpsel g in radialer Richtung ver  schiebbar geführt und durch eine an dessen  Kopf drückende Spiralfeder     lt    stets radial  auswärts an die     exzenterförmige    Nabe eines  zweiarmigen Hebels i gestossen.

   Dieser Hebel i  ist in der äussern Hülse f mittelst einer  Schraube k drehbar gelagert; die Enden  seiner Arme sind     zir    Tasten     ü    und i2 aus  gestaltet und seine Nabe liegt in einem  Schlitz des     Stöpselkopfes,    damit sich der  Stöpsel nicht verdrehen kann. In das der  Walze zugekehrte Ende des Stöpsels     g    ist  ein Gummipfropfen     l    als Bremskörper ein  gelassen     bezw.    befestigt.  



  Ist die Taste     i2    niedergedrückt, wie in       Fig.    1 dargestellt, so liegt der kleinste Radius  der exzentrischen Nabe des Hebels i dem  Stöpsel     g    gegenüber, so dass letzterer samt  Gummipfropfen     l    bei entspannter Feder     1a     hoch-     bezw.    von der Walze weggehoben ist  und diese nicht berührt. Der Schieber c ist  somit noch frei und verstellbar.  



  Durch Druck auf die Taste     ü    wird der  Hebel i in die Lage gemäss     Fig.    2 und 3  umgedreht, in     welcher    seine exzentrische  Nabe dem Stöpsel g den grössten Radius  gegenüberstellt und hierbei unter Spannung  der Feder<I>lt</I> den Stöpsel so weit radial gegen  die Walze niederdrückt, dass der Gummi  pfropfen     l    auf die Walze gepresst wird. Der  Schieber ist somit in der Drehlage des  Hebels i nach     Fig.    2 d. h. infolge der stark    bremsenden Adhäsion des gepressten Gummi  pfropfens mit der Walze verbunden     bew.     gebremst.  



  Durch Druck auf die Taste i2 des Hebels     i.     kann dieser wieder in die Lage nach     Fig.    1  zurückgedreht werden, in welcher durch die  entspannte Feder     h,    der Stöpsel     g    samt Gummi  pfropfen     l    wieder hochgehoben, der Schieber  also     entbremst    ist  Durch Druck auf die Taste il wird der  Schieber nicht verstellt, da dieser Druck       bezw.    die exzentrische Nabe des sich drehen  den Hebels i auf den Stöpsel     g    und den  Gummipfropfen     l    stets radial zur Walze wirkt.

    Ausserdem kann vorliegende Feststellvorrich  tung- durch Druck auf den Hebel z rascher  betätigt werden als die bekannten Feststell  vorrichtungen, die durch Drehungen betätigt  werden müssen.  



  Die Drehachse des Hebels i ist beim ge  zeichneten Beispiel parallel zur Walzenachse  gerichtet, sie könnte aber auch in einem  beliebigen Winkel zu dieser Lage gerichtet  sein. Ferner kann auch, statt in den     recht-          seitigen,    in den- linksseitigen Ring d oder  in beide Ringe je eine oder mehrere der  artige     Schieberfeststellvorrichtungen    eingebaut  werden.  



  Die Feststellvorrichtung befestigt man mit  Vorteil gegenüber dem End- oder Anfangs  punkt der     Schieberskala    an den Ringen d,  um diese für die Einstellung und     Ablesung     wichtigen Punkte zwecks raschen     Auffindens     durch die Feststellvorrichtungen besonders  hervorzuheben.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Schieberfeststellvorrichtung an Rechen walzen mit über der Grundwalze konzentrisch, dreh- und längsverschiebbar gelagertem hohl zylindrischem Schieber mit mindestens einer an mindestens einem seiner Verstärkungs ringe eingebauten Feststellvorrichtung, da durch gekennzeichnet, dass in der Feststell vorrichtung ein mit einem Bremskörper ver- sehener Stöpsel radial zur Walze verschiebbar geführt ist, gegen den die exzentrische Nabe eines zweiarmigen Hebels derart wirkt, dass sie beim Niederdrücken des einen Hebel armes den Stöpsel radial gegen die Walze verschiebt und dabei den Bremskörper gegen die Walze presst, so dass der Schieber mit der Walze verbunden ist,
    während beim Niederdrücken des andern Hebelarmes die Pressung des Bremskörpers wieder aufge hoben wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Schieberfeststellvorrichtung an Rechen walzen mit Schieber nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch zwei am Schieber- ring d befestigte Hülsen e und f, in denen der Stöpsel g, der am inneren Ende einen Gummipfropfen L trägt, radial zur Walze verschiebbar ist und durch eine Feder h stets nach aussen an die exzenterförmige Nabe des Hebels i gedrückt wird.
    2. Schieberfeststellvorrichtung an Rechen walzen mit Schieber nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hebel i in der äussern Hülse f drehbar gelagert ist und dessen Armenden zu Tasten ii und i2 ausgestaltet sind.
CH100740D 1922-04-12 1922-04-12 Schieberfeststellvorrichtung an Rechenwalzen mit Schieber. CH100740A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH100740T 1922-04-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH100740A true CH100740A (de) 1923-08-16

Family

ID=4359040

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH100740D CH100740A (de) 1922-04-12 1922-04-12 Schieberfeststellvorrichtung an Rechenwalzen mit Schieber.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH100740A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3526357A (en) * 1968-07-16 1970-09-01 Joseph Bernard Rosaire Lefebvr Circular slide rule

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3526357A (en) * 1968-07-16 1970-09-01 Joseph Bernard Rosaire Lefebvr Circular slide rule

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2328651B2 (de) Umkehrmutter für Kreuzgewindespindeln
DE2546299B2 (de) Eichfähige Pipette
DE1185441B (de) Verriegelbare Fuehrungsspindel
CH100740A (de) Schieberfeststellvorrichtung an Rechenwalzen mit Schieber.
DE458180C (de) Druckknopf
DE844457C (de) Zeilenschaltradkupplung fuer Schreib- und Rechenmaschinen
DE511063C (de) Kurbelgriff fuer Handkurbeln an Rechenmaschinen u. dgl.
DE487574C (de) Feststellvorrichtung fuer Zeichenkoepfe von Parallelzeichengeraeten
DE1038944B (de) Vorrichtung zum Betaetigen einer Falle eines Kraftfahrzeugtuerschlosses mit einem Druckknopf
DE573472C (de) Zirkel mit Fuehrungsschablone
DE730877C (de) Mit Greifern versehenes Treibrad, insbesondere fuer Ackerschlepper
DE493392C (de) Vorrichtung zur Verriegelung der Steuerung von Fahrzeugen
DE634225C (de) Trethebelantrieb fuer Fahrraeder
DE352596C (de) Verstellbares Stichmass
DE824905C (de) System fuer den schnellen Ein- und Ausbau von Naben von Fahrraedern o. dgl.
DE345446C (de) Schiebefenster, insbesondere fuer Wagen, mit Zahnradantrieb und einem mit diesem verbundenen Stellhebel und einer Vorrichtung zum UEbersetzen des Fensters ueber die Wetterleiste
AT135731B (de) Feststellvorrichtung für Fahrrad- od. dgl. Lichtmaschinen.
DE2641357C2 (de) Schnellschlußventil
DE2838237B1 (de) Zeichenkopf fuer Zeichenmaschinen
DE643903C (de) Ventil, bei dem der Ventilkoerper ausser der den Durchgang absperrenden Dichtungsflaeche noch eine zweite Dichtungsflaeche aufweist
DE619506C (de) Vorrichtung zum zeitweiligen und dauernden Ausloesen der Verriegelungskupplung des Linealhalters mit der Rastenscheibe von Zeichenkoepfen fuer Parallelzeichenvorrichtungen
DE436372C (de) Zeilenschaltradkupplung fuer Schreibmaschinen
DE296562C (de)
DE811044C (de) Rechenstab
DE750323C (de) Ausloeseeinrichtung am Steuergriff fuer Flugzeuge fuer wahlweise zu bedienende Bordwaffen