CH100451A - Einrichtung an Webstühlen und Zettelmaschinen zum Anzeigen von Kettenfadenbruch. - Google Patents

Einrichtung an Webstühlen und Zettelmaschinen zum Anzeigen von Kettenfadenbruch.

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CH100451A
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions
    • D03D51/22Warp stop motions mechanical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Looms (AREA)
  • Auxiliary Weaving Apparatuses, Weavers' Tools, And Shuttles (AREA)

Description


  Einrichtung an Webstühlen und     Zettelmaschinen    zum Anzeigen von     Kettenfadenbruch.       Gegenstand der Erfindung     ist    eine Ein  richtung an Webstühlen und Zettelmaschinen  zum Anzeigen von     Kettenfadenbruch.    Nach  der Erfindung werden zu beiden Seiten von  quer zu den überwachenden Kettenfäden lau  fenden, in ihrer Längsrichtung     pendelnd    ge  lagerten     Zackenreihen,    die mit je einer Signal  vorrichtung zusammenwirken,     Mitnehmer    für  zerrissene Kettenfäden parallel zur Längs  richtung der     Zackenreihen,    hin- und herbe  wegt, so dass diejenige     Zackenreihe,

      mit wel  cher ein zerrissener Kettenfaden in Berüh  rung kommt, in Schwingung gebracht und  die zugehörige     Signalvorrichtung    in Tätigkeit  gesetzt     wird.     



  Auf der Zeichnung sind zwei     Ausfüh-          rungsbeispiele    des Erfindungsgegenstandes  dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht des einen der  selben,     wobei    einzelne Teile weggenommen  sind,       Fig.    2 eine Draufsicht zu     Fig.    1,       Fig.    3 ein Querschnitt nach Linie     III-III     der     Fig.    1, und       Fig.    4 eine Variante einer Einzelheit;         Fig.    5 und 6 zeigen das zweite Ausfüh  rungsbeispiel in zwei Seitenansichten, teil  weise im     Schnitt.     



  Die     in        Fig.    1     bis    3 gezeichnete Einrich  tung besitzt zwei parallele     U-Eisenbalken    1  und 2,     die    an ihren Enden auf dem nicht ge  zeichneten Gestell     eines    Webstuhls quer unter  den Kettenfäden 3     hindurchlaufen,cl    befestigt  sind.     Zwischen    den beiden Balken 1 und 2,  sind quer zu denselben liegende Achsen 4  mit Spitzen 5 gelagert. Auf den Achsen 4  sitzt je ein Hebel 6, welcher am untern Ende  durch ein Gewicht 7 beschwert     uncl,dadurch     stets in senkrechter     :Stellung    gehalten ist.

    An seinem     obern    Ende ist jeder Hebel 6 mit  einem     Querstück    8 versehen, das an seiner       obern    Kante eine Reihe nach     oben    ragender  Zacken 9 aufweist. Ferner     besitzt    jeder Hebel  6 zwei seitwärts abstehende, nachdem Balken  1 hin gekröpfte Arme 10     bezw.    10a, von  denen jeder unter eine .aus elektrisch nicht  leitendem Material     bestehenden    Zunge 11       bezw.        lla    ragt.

   Von diesen Zungen 11, 11a  sind je zwei in einem gemeinschaftlichen La  ger 12 gelagert, das in jedem Ständer einen  senkrechten, unten kreisrund ausgeweiteten      Schlitz 13     aufweist,    in welchen die Zungen  11, 11a mit     seitwärts    abstehenden flachen  Zapfen 14 leicht herausnehmbar gelagert sind.  Nach dem Aufstellen der Zungen     1l.,        lla     können dieselben sofort herausgenommen       werden,    indem die lichte     Weite,des    Schlitzes  13 etwas.grösser ist als die Dicke der Zun  gen. Auf der innern     Seite    des Balkens 1 sind  zwischen zwei Achsen 4 je zwei Kontakt  hebel 15 auf einer feststehenden Achse 16  lose drehbar gelagert.

   Diese Kontakthebel 15  kreuzen sich und liegen in einer schrägen  Stellung. Die obern Arme der Hebel 15 sind  schwerer ausgebildet als     ,die.    untern, so     dass     sie diesen gegenüber     übergewichtigt,    und in  folgedessen bestrebt sind, sich se zu drehen,  dass die untern Enden aufwärts schwingen,  bis sie an einem unter dem Balken 1 hindurch  gehenden, am freien Ende nach unten abge  schrägten     Kontaktarm    17 anzuliegen kom  men. Derselbe ist an einem auf der Aussen  seite des Balkens 1 angebrachten Träger 18  aus Isoliermaterial befestigt. Auf dem Träger  18 befinden sich die Lager 12, sowie elektri  sche Lampen 19.

   Die Fassungshülsen 20 der  selben sind durch     Leitungen    21 mit den zu  beiden Seiten befindlichen Achsen 16 der zu  gehörigen Kontakthebel 15 verbunden. Die  Sockel 22 der Lampenfassungen sind mit  einer gemeinschaftlichen, elektrischen Leitung  23 einer elektrischen Batterie 24     verbunden,     an .deren andern Pol durch die Leitung 25 die  Kontaktarme 17 angeschlossen sind.

   In die  Leitung 25 ist ein Elektromagnet 26 einge  schaltet, dessen Anker 27 mit der auf der  Zeichnung nicht ersichtlichen     Abstellvorrich-          tung    des Webstuhls oder der Zettelmaschine  in Verbindung steht, so dass bei Erregung des  Elektromagnetes der Webstuhl oder die Zet  telmaschine in bekannter Weise stillgesetzt       wird.    Durch ein am Träger 18 abnehmbar       befestigtes    Deckblech 28 sind die Lampen     1\l     überdeckt. Über jeder Lampe     ist,das    Deck  blech 28 mit einem Loch 29 versehen, an des  sen Stelle auch ein Längsschlitz treten kann.

    Am Träger 18 ist unter dem Balken 1 eine  Achse 30 drehbar     gelagert,    die für je zwei  Kontakthebel 15 mit einem zwischen diesel-         ben    ragenden Arm 31 versehen ist und am.  einen Ende einen Hebel 32 trägt, der mit dem  Anker eines auf der Zeichnung nicht ersicht  lichen     Elektromagnetes    verbunden ist.

   Beim  Anlassen des Webstuhls oder der Zettelma  schine wird dieser Elektromagnet vorüber  gehend erregt und dadurch die Achse 30 so  gedreht,     da3    alle Arme 31 gleichzeitig ab  wärts schwingen und dabei die Kontakthebel  15 so drehen, dass sie unten von ihrem zuge  hörigen Kontaktarm 17 Wegschwingen und  mit ihren obern Enden über -die zugehörige  Zunge 11     hinausschwingen.    Beim Zurück  schwingen des Hebels 32 geben die Arme 31  die Kontakthebel 15 frei, welche infolge des  Übergewichtes des obern Armes mit dem  obern Ende des letzteren auf die Zungen 11  zu liegen kommen und von denselben in einer  solchen Stellung gehalten werden,     .dass    ihre  untern Enden die Kontaktarme 17 nicht be  rühren,

   der Strom also unterbrochen ist und  die Lampen     nicht    leuchten.  



  Auf den Balken 1 und 2 wird ein Wagen,  der zu beiden Seiten der     Zackenkörper    8, 9  auf zwei (auf der Zeichnung ist nur der eine  ersichtlich) Rollenachsen 33 befestigte Blech  träger 34 besitzt, abwechslungsweise parallel  zur Längsrichtung der Balken 1 und 2     und     demzufolge auch zu den     Zackenreihen    9     hin-          und    herbewegt. Die Hin- und     Herbewegung     erfolgt mit Hilfe eines Lenkers 35, der an  einer auf der Zeichnung nicht gezeigten, vom  Webstuhl oder von der Zettelmaschine ange  triebenen Kurbelscheibe     angelenkt    ist. Die  Blechträger 34 sind an ihren Längsrändern  nach oben gebogen und mit Zacken 36 ver  sehen.

   Zwischen diesen     Zaekenrädern    ist  eine Filzlage oder Bürste 37 angeordnet. Da  mit die     zerrissenen    Kettenfäden mit Sicher  heit auf die Filzlage 37 und in die Zacken  36 und demzufolge auch in eine der Lücken  der     Zackenreihen    9 zu liegen kommen, wird  in bekannter Weise über     Iden    Kettenfäden  eine nicht zur Erfindung gehörende     Blasvor-          richtung    (nicht gezeichnet) angeordnet. Nach  der in     Fig.    4 dargestellten Variante sind die       Zackenränder    an den Blechträgern 34' des  Wagens weggelassen, so dass     lediglich    die      Pilzlagen oder Bürsten, z.

   B. aus Draht, 37  als     Mitnehmerkörper    für die zerrissenen Ket  tenfäden dienen. Diese Variante ist besonders  geeignet für     Seidenwebstühle,    da Seidenfäden  an den rauhen Filzlagen oder der Bürsten  oberfläche genügend stark haften, um eine       Zackenreihe    in     Pendelung    zu versetzen.  



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen  Einrichtung ist folgende:  Beim Zerreissen eines Kettenfadens wird  dieser durch die genannte     Blasvorrichtung          abwärts    auf den hin- und hergehenden Wagen  geblasen. Dabei kommt er quer zur Bewe  gungsrichtung desselben auf die Filzlagen 37  und zwischen Zacken der Blechträger 34 und  zwischen Zacken der     Zackenträger    8, 9 oder       zwischen    zwei benachbarte     Zackenkörper    zu  liegen.

   Infolge der Hin- und     Herbewegung     des Wagens wird auch der auf ihm liegend,  zerrissene Kettenfaden 3'     (Fig.    3)     relativ    zu  dem betreffenden     Zackenkörper    8, 9 bewegt,  so dass er infolgedessen an diesem anstösst und  denselben in Schwingung versetzt.

   Das     Be          lastungsgewicht    7     des        Iden    betreffenden     Zak-          kenkörper    tragenden Hebels 6 dreht diesen  infolge der     Trägheitswirkung    so weit, dass  durch einen der seitwärts abstehenden Arme  10 oder 10a die betreffende Zunge 11     bezw.          lla    gehoben wird,

   bis das obere Ende des an  ihr anliegenden     Kontakthebels    15 seinen Halt  an der Zunge verliert und abwärts     schwingt.     Das untere Ende des genannten Kontakt  hebels kommt dabei an den     zugehörigen    Kon  taktarm 17 zu liegen und schliesst den Strom  kreis, in welchem die an der Achse des be  treffenden Kontakthebels angeschlossene Si  gnallampe eingeschaltet ist. Dieselbe kommt  zum Aufleuchten und gleichzeitig wird der       Webstuhl    oder die Zettelmaschine durch den  Elektromagneten 26, 27 abgestellt.

   Die leuch  tende Signallampe lässt sofort erkennen, wo  sich der zerrissene Kettenfaden befindet, und  erleichtert das Auffinden     und    Aufnehmen       desselben.    Beim Anlassen des     Webstuhls    oder  der Zettelmaschine wird der stromschliessende  Kontakthebel durch den auf ihn treffenden  Arm 31     wieder    in seine     Bereitschaftstellung     zurückgebracht.

      Tritt an     irgend    einer Stelle der Einrich  tung     eine    Störung auf, so kann der     hin-    und  hergehende Wagen 34, 37 sofort von den Bal  ken 1 und 2     abgehoben    werden, worauf der  ganze     bewegliche        Mechanismus        freiliegt,    und  leicht     zugänglich        ist.    Ebenso     rasch        kann    der  Wagen wieder an seine Stelle zurückgebracht  werden.

   Der     bewegliche        Mechanismus,    ausge  nommen die     Zackenkörper    8, 9, ist durch den       Wagen    gegen     Verunreinigung    und Verstau  bung gut geschützt. Die     Unterschrägung    der  Berührungsstellen der Kontaktarme 17 für die  Kontakthebel 15 verhindert jedes Anhaften  von Staub und gewährleistet einen guten Kon  takt und damit ein sicheres Funktionieren der  Einrichtung in dieser Hinsicht.  



  Bei, der in     F'ag.    5 und 6 dargestellten Aus  führungsform der Einrichtung sind die seit  wärts abstehenden Arme 10b des den     Zak-          kenkörper    8, 9 aufweisenden Hebels 6 unter  halb der Drehachse 4 desselben angeordnet,  und greifen unter die Zungen     11b,    die ähn  lich, wie beim ersten     Ausführungsbeispiel,     mittelst seitwärts     abstehender    flacher Zapfen  14a, jedoch in schrägen Schlitzen     13a    der auf  der     innern    ,Seite des Balkens 1 befestigten  Lager 12a gelagert sind.

   Die Zungen     11b    ru  hen auf der     obern    Kante je einer seitwärts  ragenden Verbreiterung 15a eines bei 15b in  unten erweiterten, vertikalen     .Schlitzen        13b     des Lagers 12a aufgehängten Kontakthebels  15c. Die Kontakthebel 15e sind durch nach       unten    vorstehende Nasen     lle    ,der Zungen     llb     in einer schrägen Stellung .gehalten, in wel  cher sie mit den unter dem     Balken    1 hervor  ragenden Kontaktarmen 17a ausser Berührung  stehen.

   Mit den Kontaktarmen 17a sind die  in- Träger 18a     eingelassenen    Signallämpchen  19a elektrisch     verbunden.    Die Signallämpchen  19a sind, wie beim ersten Beispiel mit dem       einen    Pol einer     elektrischen    Batterie     (nicht     gezeichnet) verbunden, deren anderer Pol am  Balken 1 angeschlossen ist.

       In.    den Lagern  12a,     die    aus je     einem        U-förmigen    Stück ge  bildet sind, ist     ,die    durchgehende Welle     30a     gelagert, die für jeden Kontakthebel 15c einen  abwärts ragenden Finger     31a    trägt.

   Am einen  Ende oder Welle     30a    sitzt der Hebel     32a,    der      sich im Bereich eines den Anker eines Elek  tromagnetes 38 bildenden Hebels 39 befindet  und durch     denselben    bei Erregung des Elek  tromagnetes so geschwungen wird, dass die  Finger 31a die Kontakthebel     15e    so weit von  den Kontaktarmen 17a     wegschwingen,    dass sie  vor die Nasen     llc    zu liegen kommen.

   Mit 40  sind zwei feststehende, dicht neben den äu  ssern     Zackenreihen    36 :des     Mitnehmerwagens     für zerrissene Kettenfäden angebrachte     Zak-          kenreihen    bezeichnet, welche bewirken, dass  ein     zerrissener    Kettenfaden zwischen den       Zackenreihen    bei nur kleiner Bewegung des       Mitnehmerwagens    33...37 gestreckt wird  und ein sicheres Ausschwingen der mit den       Zackenkörpern    8, 9     versehenen    Hebel herbei  führt.  



  Die Wirkungsweise dieser Ausführungs  form     ist    folgende:  Wird der Hebel 6 .durch einen zerrissenen       Kettenfaden,    wie beim ersten Ausführungs  beispiel, in Schwingung versetzt, so wird  durch einen seiner Arme     10b    die über ihm       befindliche    Zunge     llb    angehoben. Der von der  Nase     11e    dieser Zunge gehaltene Kontakt  hebel     15c    verliert     dadurch    seinen Stützpunkt  an der Zunge und schwingt infolge seiner  eigenen Schwere     abwärts,    bis er am freien  Ende des zugehörigen Kontaktarmes 17a an  stösst.

   Hierdurch wird der Stromkreis ge  schlossen, in welchem das am betreffenden  Kontaktarm 17a angeschlossene Signallämp  chen 19a eingeschaltet ist, so     @dass    dieses auf  leuchtet. Die Abstellung des Webstuhls oder  der Zettelmaschine erfolgt in bisher bekannter  Weise, z. B. wie beim erstbeschriebenen Bei  spiel. Beim Anlassen des Webstuhls oder der  Zettelmaschine wird der Elektromagnet 38  erregt, die Welle     30a    mit den Fingern 81a so  gedreht,     :dass    letztere die Kontakthebel     15c     von den Kontaktarmen 17a     wegschwingen    und  der ausgelöste Kontakthebel     15e    wieder in  seine ursprüngliche Stellung zurückgebracht  wird.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.    5 und 6  ist gegenüber der in     Fig.    1 bis 3 dargestell  ten vereinfacht. Die Kontakthebel 15c und  die Zungen     llb    können mit ihren seitwärts ab-    stehenden Zapfen einfach in     die    unten erwei  terten Schlitze 18a und     18b    der Lager 12a  eingelegt werden; besondere, den Balken 1       durchdringende    Achsen für die Kontakthebel  sind nicht vorhanden, und die Kontakthebel  selbst haben eine einfachere Form. Demzu  folge sind die Herstellung und Montage der       Einrichtung    nach     die,;er    Ausführungsform  einfacher.  



  Die beschriebenen     und    dargestellten Ein  richtungen sind bekannten Einrichtungen ge  genüber, bei denen Kämme, von denen die  einen schwingbar gelagert und mit der Ab  stellvorrichtung des Webstuhls in Verbin  dung sind,     abwechslungsweise    miteinander in  und ausser Eingriff ,gebracht werden, wesent  lich     einfacher    und- bedeutend leichter, weshalb  sie     billiger    hergestellt     und    rascher montiert  werden können als die bekannten. Ferner  wird der Vorteil erzielt, dass zum Abstellen  des Webstuhls oder der Zettelmaschine nicht  die Widerstandskraft des zerrissenen Ketten  bandes beansprucht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Webstühlen und Zettel rnasehinen, zum Anzeigen von Kettenfaden- bruch, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten von quer zu den zu überwachenden Kettenfäden laufenden, in ihrer Längsrich tung pendelnd gelagerten Zackenreihen, die mit je einer Signalvorrichtung zusammen wirken, Mitnehmer für zerrissene Kettenfä den parallel zur Längsrichtung der Zacken reihen hin- und herbewegt werden, so dass diejenige Zackenreihe, mit welcher ein zer rissener Kettenfaden in Berührung kommt,
    in Schwingung gebracht und die zugehörige Signalvorriehtung in Tätigkeit gesetzt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung an Webstühlen und Zettel maschinen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in ihrer Längs richtung pendelnd gelagerten Zackenrei- hen an je einem Hebel .angeordnet sind, welcher zwei seitwärts abstehende Arme besitzt, in deren Bereich je eine bewegliche Zunge sich befindet, welche Zunge einem Kontakthebel als Stützpunkt dient und denselben freigibt, wenn sie durch den zu gehörigen Arm des mit der Zackenreihe versehenen Hebels eine Lageveränderung erfährt,
    so dass der Kontakthebel einen elektrischen Stromkreis schliessen kann, in welchem die Signaivorrichtung eingeschal tet ist. 2. Einrichtung an Webstühlen und Zettel maschinen nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Zunge um eine hori zontale Achse schwingbar ist und in Ruhe lage den Kontakthebel in geneigter Stel lung hält, wobei im Bereich des Kontakt hebels ein fester Kontakt liegt, mit wel chem der Kontakthebel selbsttätig in Be rührung kommt, wenn er durch die Zunge, unter welche ein Arm des mit der Wk- kenreihe versehenen, pendelnd gelageri,en Hebels greift, freigegeben wird. 3.
    Einrichtung an Webstühlen und Zettelma schinen nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Zunge auf einem seit wärts abstehenden Flügel des Kontakt hebels aufliegt und diesen durch eine nach unten vorstehende Nase in geneigter Stellung hält, in welcher der Kontakthebel mit .dem festen Kontakt ausser Berührung ist, das Ganze so, dass beim Anheben der Zunge durch einen Arm des mit der Zak- kenreihe versehenen Hebels, die Nase der Zunge aus dem Bereich des Flügels des Kontakthebels gebracht wird und dieser durch sein Eigengewicht an den festen Kontakt schwingen kann.
    .3-. Einrichtung an Webstühlen und Zettel maschinen nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die mit den Zackenreihen versehenen, pendelnd gelagerten Hebel Gewichte tragen, zur Erhöhung der Träg- heitswirkung, wenn die Hebel durch einen zerrissenen Kettenfaden in Schwingung versetzt werden. 5. Einrichtung an Webstühlen und Zettel maschinen nach Patentanspruch und En teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden 1Vlitnehmer für zerrissene Kettenfäden Flachgebilde mit rauher Oberfläche besitzen. 6.
    Einrichtung an Webstühlen und Zettel maschinen nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 2 und 5,,daclurch gekenn zeichnet, dass -die beiden Mitnehmer für zerrissene Kettenfäden über die Flachge bilde nach oben vorstehende Zackenreihen besitzen. 7. Einrichtung an Webstühlen und Zettel maschinen nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Mitnehmer für zerrissene Kettenfäden nach oben vorste hende Zackenreihen haben, und dass ausser halb derselben feststehende Zackenreihen vorhanden sind. B.
    Einrichtung an Webstühlen und Zettel maschinen nach Patentanspruch und Un- teransprüchen 1 und 2, ,dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Mitnehmer für zerrissene Kettenfäden auf einem Wagen angeordnet sind, der auf zwei Balken ruht, und dass am einen der Balken ein Träger für,die mit den Kontakthebeln zusammen wirkenden Zungen und Kontakte und in dem Stromkreis derselben eingeschaltete Signallampen angebracht ist. 9.
    Einrichtung an Webstühlen und Zettel maschinen nach Patentanspruch und Un- ter..anspruch 1, 2 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Signallampen durch ein Blech überdeckt sind, das über jeder Signallampe eine Dturchbrechung aufweist.
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