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Einrichtung an Wägevorrichtungen zur gleichzeitigen und unmittelbaren Ermittlung von Warengewicht und Preis.
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dienenden Einrichtungen bekannt, bei welchen durch die Betätigung von Einstellhebeln zunächst das Gewicht der Ware ermittelt, sodann die Warengattung verzeichnet, und schliesslich auch die Preisangabe ersichtlich gemacht werden kann. Bei derartigen Wägevorrichtungen hat jedoch die Preisregistrierung die vorherige entweder im Kopfe oder auf dem Papier oder mittels einer Rechenmaschine vorzunehmende Ausrechnung des Preises durch Multiplikation der ermittelten Gewichtsmenge mit dem Einheitspreis zur Voraussetzung.
Die Erfindung hat eine diese bei jeder Wägung erforderliche Rechnung überflüssig machende Einrichtung zum Gegenstande, die in der Kombination einer Wäge-oder Messvorrichtung geeigneter bekannter Bauart mit einer in ihrer Einrichtung ebenfalls bekannten Rechenmaschine besteht, wobei Wäge-oder Messvorrichtung und Rechenmaschine gleichzeitig durch ein einziges Einstellorgan betätigt werden, wodurch erreicht wird, dass die auf der Wage ermittelte Gewichtsmenge sowie der derselben entsprechende Verkaufspreis selbsttätig durch die für diese Warengattung eingestellte Rechenmaschine ohne jede Zwiscl1enoperation angegeben und registriert wird.
Es wird somit auf der im nachstehenden in einer beispielsweisen Ausführungsform erläuterten Einrichtung gleichzeitig mit der Bestimmung einer Gewichtsmenge (Anzahl) auch das Produkt aus dieser Menge und aus deren Einheitswert durch Einstellung berechnet und registriert.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 und 2 in Seiten-und Endansicht lediglich die zur Kupplung der Wägeeinrichtung mit der Rechenmaschine dienende Vorrichtung, ohne auf die Konstruktion der Wage und der Rechenmaschine, die an sich als bekannt vorausgesetzt werden, näher einzugehen. Fig. 3 zeigt
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mittels welcher die Angaben der Anzeigevorrichtung auf Reehnungszettel oder Papierstreifen gedruckt werden können.
Das Gewicht wird auf einer Wage bekannter Ausführung, wie sie beispielsweise den Gegenstand
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der Rechenmaschine, so dns hiedurch eine zwangläufige Verbindung zwischen W : : ge- und Rechenmaschine, somit zwischen Gewichtsmenge und Produkt aus Menge und Einheitswert hergestellt ist. Die Grösse und Anzahl der zum Zwecke der Gewichtsbestimmung aufzubringenden Einzelgewichte wird mittels der Räder 2, 3, 4, 5... und der zugehörigen Ziffernräder 6, 7, 8, 9... angezeigt. Jedem dieser Räder-
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dieser Räderpaare um einen Zahn die Auflage eines Gewichtes der betreffenden Grösse angezeigt wird.
Die Drehung dieser Rädersätze erfolgt durch die Nase 18 der auf der Kurbelwelle 16 sitzenden Hülse 17. Je nachdem die Nase 18 vor eines der Räder 2,3, 4,5... eingestellt worden ist, wird bei einmaliger Umdrehung der Kurbel 15 das betreffende Rad um einen Zahn bewegt und die Auflage eines Gewichtes der betreffenden Grösse an dem zugehörigen Ziffernrade 6 bzw. 7, 8, 9... ersichtlich gemacht.
Die durch die Drehung der Kurbel gleichzeitig betätigte Rechenmaschine besteht aus einem feststehenden Teil 10, an dem (in den Schaulöchern 14) das Produkt aus Menge und Einheitswert erscheint,
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und aus einem verschiebbaren Teil-ll, auf dem die Hebel 13 angebracht sind, mittels welcher die Einstellung des jeweiligen Einheitspreises erfolgt. Dieser verschiebbare Teil 11 trägt eine Gabel 21, die in die Hülse 17 eingreift, und ist daher durch diese Gabel gezwungen, die Verschiebungen der Hülse mitzumachen. Auf letzterer sitzt ein Stirnrad 19, das in ein Rad 20 auf der Achse der Rechenmaschine eingreift und diese Achse zwingt die Drehungen der Welle 16 mitzumachen.
Wird durch Verstellung der Hülse 17 deren Nase 18 zum Eingriff beispielsweise mit dem Rad 2
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Dieser Vorgang wird für jede Gattung von Gewichten in der gleichen Weise durchgeführt ; am Schlusse der Gewichtsbestimmung wird daher durch die Ziffernräder 6-9 das gesamte Gewicht angezeigt und bei 14 das Gesamtprodukt aus Gewicht und Einheitspreis ersichtlich gemacht werden.
Die Zahnräder 6-9 und die Zahlenräder der Anzeigevorrichtung 14 können auch in einer Reihe angeordnet werden und der Abdruck ihrer Typen auf Rechnungszettel oder Papierstreifen kann mit Hilfe einer geeigneten Abdruckvorrichtung vorgenommen werden.
Eine solche Abdruckvorrichtung kann beispielsweise, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, aus einstellbaren oder festen Typen 22, aus einem Farbband oder Durchschlagpapier 23, dem Abdruckstreifen 24 und einem elastischen Hammer 25 bestehen, der unter dem Druck einer Feder 26 steht und mittels eines drehbaren Daumens 27 unter Spannung der Feder verschwenkt werden kann, um nach Abgleiten des Daumens von dem Hammeransatz 28 gegen das Papier 24 und die Typen zu schlagen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung an WÅagevorrichtungen zur gleichzeitigen und unmittelbaren Ermittlung von Gewicht und Preis, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wäge-und eine Rechenmaschine bekannter Art durch dieselben Bewegungsimpulse gemeinsam betätigt werden, wobei durch diese Impulse in der Wägevorrichtung das Einstellen des Gewichtes und in der Rechenmaschine gleichzeitig die Berechnung und Ersichtlichmachung des dem eingestellten Gewichte entsprechenden Preises erfolgt.