DE440118C - Verfahren zur Herstellung und Aufbringung eines Sonderaufdrucks auf Tuben-Etiketten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung und Aufbringung eines Sonderaufdrucks auf Tuben-EtikettenInfo
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- DE440118C DE440118C DEF60325D DEF0060325D DE440118C DE 440118 C DE440118 C DE 440118C DE F60325 D DEF60325 D DE F60325D DE F0060325 D DEF0060325 D DE F0060325D DE 440118 C DE440118 C DE 440118C
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Description
- Verfahren zur Herstellung und Aufbringung eines Sonderaufdrucks auf Tuben-Etiketten. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen und Aufbringen eines Sonderaufdrucks auf Tuben-Etiketten.
- Apotheken, Drogen- und andere Geschäfte beziehen vielfach vom Fabrikanten verkaufsfertige, in die bekannten Metalltuben gefüllte pharmazeutische und kosmetische Präparate. Die Tuben sind, den heutigen Anforderungen entsprechend, -meist mit lackiertem, mehrfarbigem Aufdruck versehen, der sich auf den Inhalt der Tube bezieht, Gebrauchsanweisungen enthält usw.
- Die Bezieher dieser Packungen legen nun Wert darauf, die Tuben an den Käufer mit ihrem Namen oder auch der Firma abzugeben.
- Wenn es sich in allen Fällen darum handeln würde, daß die Lieferung vom Fabrikanten zum Apotheker oder Drogisten aus einer erheblichen. Stückzahl, mindestens etwa 3000 Stück, bestehlen würde, so hätte man nur nötig, den Namen oder die Firma dss Bestellers in einem Arbeitsgang beim Aufdrucken der Lackierung der Tube in der gleichen Weise wie diese anzubringen. Es werden aber in der Mehrzahl der Fälle weit weniger Stück an den einzelnen. Abnehmer abgesetzt, vielfach nur Dutzende oder noch weniger.
- Man hat sich bisher entweder dadurch geholfen, daß man Papieretiketten mit der gewünschten Adresse bedruckt und auf die nackte unlackierte Metalltube geklebt hat. Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß die Papieretiketten durch den meist fettigen Inhalt der Tube fleckig werden und auch an sich schon den jetzigen Ansprüchen an elegantes Aussehen nicht genügen.
- Ein anderes Verfahren besteht darin, daß man einfarbig lackierte Tuben mittels einer maschinellen Einrichtung unter Verwendung von Gummistempeln unmittelbar bedruckt.
- Die Nachteile dieses Verfahrens bestehen in den Anschaffungskosten der maschinellen Einrichtung, der Notwendigkeit, für jeden Besteller einen besonderen Gummistempel anfertigen zu müssen, und in den unvermeidlichen und verhältnismäßig hohen Verlusten an Tuben infolge Mißlingens des Drucks. Außerdem können auf diese Weise nur Tuben von einfacher, den jetzigen Anforderungen an Eleganz durchaus ungenügender Ausstattung verwendet werden.
- Da nun aber sowohl die Apotheker, Drogisten usw. großen Wert darauf legen, daß die Ware unter ihrem Namen vertrieben wird, anderseits aber auch auf tadelloses Aussehen der Tuben besonderes Gewicht .gelegt wird, war man genötigt, ein Mittel zu finden, das die geschilderten Schwierigkeiten aus dem Wege räumt.
- Nach der Erfindung wird die Aufgabe in der Weise gelöst, daß der Name oder die Firma des Abnehmers auf einen durchsichtigen Streifen aus gehärteten glutinartigen Stoffen, z. B. gehärteter Gelatine, mittels gewöhnlichen Drucks aufgedruckt wird, und zwar selbstverständlich in einer Farbe, die zu dem lackierten Aufdruck der Tube paßt. Dieser Streifen wird in ein auf dem schon vorhandenen Tubenaufdruck frei gelassenes und zweckmäßig durch gesondert vorgesehene Umrandungslinien gekennzeichnetes Feld eingeklebt, so daß der Streifen durch die starken Umrandungslinien gewissermaßen unterstrichen und gleichzeitig unsichtbar gemacht wird. Man wird zweckmäßig als Stelle zum Anbringen des Streifens das obere Tubenende wählen und den Streifen ringsherum laufen lassen. Das bietet den Vorteil, daß der Name bis zuletzt, d. h. bis zum vollständigen Aufbrauchen des Tubeninhalts, sichtbar bleibt. , Das neue Verfahren, ermöglicht es, eine beliebig kleine Anzahl von Tuben in mehrfarbiger eleganter Lackausführung mit der Firma des Käufers nach Maßgabe der einlaufenden Aufträge zu versehen, wobei die unbeklebten Tuben in beliebig großer Menge vorrätig gehalten werden können.
- Die nachträgliche Anbringung des Firmennamens fällt, wenn man nach der neuen Methode verfährt, überhaupt nicht auf, obwohl der Aufdruck auf den durchsichtigen Streifen mit Hilfe des gewöhnlichen Buchdruckverfahrens mit einer einfachen Handdruckpresse hergestellt werden kann.
- Zur Veranschaulichung der Erfindung dient die Zeichnung, welche in Abb. i und z eine Tube vor Anbringung des Firmenaufdrucks von zwei Seiten gesehen zeigt, während Abb. 3 und q. die Tube nach Anbringung des mit der Firma bedruckten durchsichtigen Streifens darstellen. Ab-b. 5 zeigt den Streifen allein.
- Es sei noch besonders auf die auf die Tube auflackierten Einfassungslinien am oberen Ende der Tube hingewiesen, die zur Hervorbringung des gewünschten Effekts wesentlich sind. .
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung und Aufbringung eines Sonderaufdrucks auf Tuben-Etiketten, dadurch gekennzeichnet, daß ein durchsichtiger Streifen aus gehärteten, glutinartigen Stoffen, z. B. gehärteter Gelatine, hergestellt und mit Aufdruck versehen und in -ein auf dem schon vorhandenen Tubenaufdruck frei gelassenes und zweckmäßig durch gesondert vorgesehene Umrandungslinien gekennzeichnetes Feld eingeklebt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF60325D DE440118C (de) | 1925-11-24 | 1925-11-24 | Verfahren zur Herstellung und Aufbringung eines Sonderaufdrucks auf Tuben-Etiketten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF60325D DE440118C (de) | 1925-11-24 | 1925-11-24 | Verfahren zur Herstellung und Aufbringung eines Sonderaufdrucks auf Tuben-Etiketten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE440118C true DE440118C (de) | 1927-01-27 |
Family
ID=7109045
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF60325D Expired DE440118C (de) | 1925-11-24 | 1925-11-24 | Verfahren zur Herstellung und Aufbringung eines Sonderaufdrucks auf Tuben-Etiketten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE440118C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19530696A1 (de) * | 1995-08-21 | 1997-02-27 | Wolfgang Held | Körper mit optisch wahrnehmbaren Informationen |
-
1925
- 1925-11-24 DE DEF60325D patent/DE440118C/de not_active Expired
Cited By (1)
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| DE19530696A1 (de) * | 1995-08-21 | 1997-02-27 | Wolfgang Held | Körper mit optisch wahrnehmbaren Informationen |
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