AT99439B - Verfahren und Vorrichtung zum Formen und Kerben von Semmeln. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Formen und Kerben von Semmeln.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Formen und Kerben von Semmeln. 



   Im Patente Nr. 98437 ist ein Messerkopf für   Semmelkerb-und Wirkmaschinen beschrieben,   der zwar geeignet ist, die zum Kerben der Semmeln übliche Handtätigkeit vollkommen zu ersetzen, jedoch den Nachteil hat, dass. die Herstellung der einzeln nach windschiefen Schraubenflächen verlaufenden Kerbmesserlamellen schwierig und teuer ist, und dass er die Verwendung von Formen für das Teigstück voraussetzt, die aus einem Oberteil und aus einem Unterteil bestehen, deren Hohlraum der Gestalt der fertigen Semmel entspricht. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren, bei welchem unter Verwendung eines von der Gestalt der Semmel unabhängigen muldenartigen Aufnahmebehälters für das   Teigstück   und eines Kerbmessers, dessen Lamellen in bekannter Weise nach Wendelflächen verlaufen, vorerst diesen Flächen entsprechende Kerben gebildet werden, die dann beim Backen durch Auflegen der Teigstücke auf ihre konvexe Fläche sich zu solchen nach windschiefen Schraubenflächen verlaufenden umbilden. Es ist bei der bezüglichen Einrichtung Vorsorge getroffen, dass das Mitnehmen des gekerbten Teiges durch den Messerkopf nach Herstellung der Kerben, das infolge des   wendelflächenförmigen   Lamellenverlaufes leicht möglich ist, vermieden wird. 



   Auf der Zeichnung ist die bei der Durchführung des Verfahrens angewendete Vorrichtung in einem axialen Schnitte veranschaulicht. 



   Das Teigstück wird in den muldenartig vertieften Behälter a verlegt und der aus um eine Spindel b nach Wendelflächen verlaufenden Lamellen c bestehende Messerkopf in den Teig eingeführt. Der Messerkopf ist dabei mittels eines Bundes   d   seiner Spindel in einer Führung e geführt. Dieser Bund d dient einerseits zur Befestigung der einzelnen Kerbmesserlamellen, anderseits bildet er einen Abschluss des Behälters a. Die Führung e steht nach innen über den   Muldenrand,   z. B. in Form einer Hohlkehle/vor, welche beim Herausdrehen des Messerkopfes das etwa dabei mitgenommene Teigstück   zurückhält.   



   Nach dem Herausdrehen des Messers bleiben im Teigstücke nach Wendelflächen verlaufende Kerben   zurück.   Das Teigstück wird sodann der Mulde entnommen und in derselben Lage, wie es sich in der Mulde befand, also auf dem konvexen Teile stehend, dem Backvorgang zugeführt. Im Verlaufe dieses Vorganges geht eine Umformung in der Weise vor sich, dass der aufliegende   Teigstückteil   sich zum Boden der Semmel abplattet, und die ursprünglich nach Wendelflächen verlaufenden Kerben sich dabei zu windschiefen Schraubenflächen umformen, so dass die Semmel nach Fertigstellung die Vorzüge der handgemachten oder mit dem eingangs erwähnten Messerkopf erzeugten aufweisen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Formen und Kerben von Semmeln, dadurch gekennzeichnet, dass das Teigstück in einem muldenartigen Behälter von in bekannter Weise nach Wendelflächen verlaufenden Kerbmessern gekerbt und nach der Entnahme auf der konvexen Fläche ruhend dem Backen unterworfen wird, in dessen Verlauf der konvexe Teil sich zum Boden der Semmel abplattet und die ursprünglich nach Wendelflächen verlaufenden Kerben sich zu solchen nach windschiefen Schraubenflächen verlaufenden umformen. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Messerkopf mittels eines Bundes, der zugleich einen Abschluss des das Teigstück aufnehmenden Behälters bildet, in einer Führung geführt ist, die nach innen über den Behälterrand vorsteht und die Mitnahme des gekerbten Teigstückes beim Zurückziehen des Messerkopfes verhindert. EMI2.1
AT99439D 1924-03-29 1924-03-29 Verfahren und Vorrichtung zum Formen und Kerben von Semmeln. AT99439B (de)

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