AT99383B - Magnetschalter. - Google Patents

Magnetschalter.

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AT99383B
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magnetic switch
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carbon
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Luma Werke Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Nagnetschalter. 



   Um den Hauptstrom bei Anlassmotoren, die speziell zum Anwerfen von Automobilmotoren Verwendung   f : nden, e'nzuschalten,   bedient man sich me'stens eines sogenannten Magnetschalters, der vom Führersitz aus mittels e'nes Druckknopfes und   e : nes geringen Stromes eingeschaltet   werden kann. 



   Um e'n frühzeitiges und starkes Abbrennen der Schaltfedern zu vermeiden, bedient man sich 
 EMI1.1 
 die Kohle die Leitung unterbrochen hat. 



   Dieser Magnetschalter wird nun am zweckmässigsten direkt am Anlassmotor selbst angebracht und soll daher in seinen Ausmassen   möglichst   klein sein. Die Bauart der bisher gebräuchlichen Magnetschalter ist nun eine derartige, dass einesteils durch die ungünstige Anordnung und Wahl der Schaltkohlen der Schalter viel Raum einnimmt, so dass das Gehäuse am Anlassmotor, das den Schalter beherbergt, unerwünscht gross wird und andernteils ist die Auswechslung irgendeines Teiles äusserst schwierig und umständlich. 



   Die Erfindung betrifft einen Magnetschalter, der gegenüber den bekannten Magnetschalter erhebliche Vorzüge aufweist, welche darin bestehen, dass der Magnetschalter eine äusserst gedrängte Bauart aufweist, die vermöge ihrer   Zweckmässigkeit   und Anordnung der einzelnen Teile nicht nur einen kleinen Raum beansprucht, sondern auch noch den nicht zu unterschätzenden Vorteil besitzt, dass die der Abnutzung unterworfenen Teile auf die einfachste Art und Weise, u. zw. rasch und sicher entfernt bzw. ausgewechselt werden können. 



   Die Neuerung, durch welche all diese Vorzüge erreicht werden, besteht darin, dass der Magnetschalter mit einer zentral zur Ankerachse gelagerten   Funkenlöschkohle   ausgestattet ist. Hiebei kann die Funkenlöschkohle aus einer Ringkohle bestehen, unter Federwirkung stehen und in einer Hülse verschiebbar gelagert sein, die gegebenenfalls zur Aufnahme der Druckfeder dienen kann. Die Funkenlöschkohle samt Hülse, Feder und Schaltfeder werden durch ein   einfaches Befestigungs-bzw.   Haltemittel z. B.   durcì eine M. utter   gehalten, nach deren Lösung die eben genannten Teile leicht abgenommen werden können. 



   Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung gebracht. 



  Fig. 1   ze'gt   den neuen Magnetschalter in Vorderansicht, während Fig. 2 eine teilweise geschnittene Draufsicht darstellt. 



   Gemäss der Erfindung dient bei dem neuen Magnetschalter als   Funkenlöschkohle   eine Kohle a, die zentral die Ankerachse b umgibt (Fig. 2). Nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die   Funkenlöschkohle   aus einer   Ringkohle a,   die in einer Führungshülse   e   verschiebbar gelagert sein und unter Wirkung einer Feder   d   stehen kann. 



   Die Arbeitsweise des neuen Magnetschalter ist, kurz beschrieben, folgende : Nach Betätigung des Druckknopfschalters   wird der Anker A angezogen, wobei durch die Funkenlöschkohle ecund   die Schaltfeder e, der Stromkreis geschlossen wird. Beim Rückgang des Ankers b entfernt sich zuerst die Schaltfeder e und dann die Funkenlöschkohle a, die allein den Strom unterbricht, wodurch ein Abbrennen der Schaltfeder e vermieden wird. 



   Zum Zusammenhalten der verschiedenen Teile dient ein beliebiges Haltemittel, z. B. eine Mutter/, die nach Lösen ein Abnehmen der einzelnen Teile a, e,   d   und e gestattet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Magnetschalter, gekennzeichnet durch die Anordnung einer zentral zur Ankerachse (b) gelagerten Funkenlöschkohle.
    2. Magnetschalter nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Funkenlöschkohle aus einer Ringkohle (a) besteht.
    3. Magnetschalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zentral gelagerte, EMI2.1 Federwirkung steht.
    4. Magnetschalter nach den'Ansprüchen 1 bis 3, -dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (e) für EMI2.2 EMI2.3
AT99383D 1923-03-28 1924-03-26 Magnetschalter. AT99383B (de)

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